Wer hat Erfahrung mit ANKER SOLARBANK 3 E2700 PRO?

Habe eine ANKER SOLARBANK 3 E2700 PRO mit einem 2700 Erweiterungsspeicher im Einsatz.

Ich habe seit der Inbetriebnahme (September 2025) das Problem ungenügender Ladeleistung. Habe diesbezüglich den ANKER Service kontaktiert. Zwischenzeitlich hat man mir meinen Speicher ausgetauscht. Dieser hat das selbe Problem. Weiterer Kontakt mit dem Service kann hier keine Abhilfe schaffen. Die gesendeten Antworten lassen mich immer auf KI-generierte schließen.

Die ungenügende Ladeleistung ist durch Messungen belegbar. Die Speicherladung bleibt immer mindesten 40% hinter der erzeugten Leistung zurück. Es ist egal welchen Ladezustand der Speicher hat, außer 100%. Dann wird die Ladung eingestellt, nichts geht ins Netz.

Die Laderegelung funktioniert soweit. Bei Leistungsüberschuss werden Grundlast und Speicherladung bedient. Leider immer mit den 40% Verlust.

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Beschreib Mal, wie du es vermessen hast. Und welche Module hängen da dran?

Ich kann mir schwer vorstellen, dass so ein eklatanter Bug in der Serie vorhanden ist.

Hängt es am Erweiterungsspeicher oder ist das unabhängig davon?

Schade das man hier keine Bilder einfügen kann. Das/die Solarpanele wurden direkt an das Panelmeter (TESTBOY TV510 + ELEJOY 1600) angeschlossen. Es werden beide Spannungen dabei angezeigt Leerlauf- und Lastspannung. Die angezeigte Leistung ist entsprechend eine unter Last gemessene. Im Automatikmodus des Messgerätes werden die Abstände zwischen den Messungen immer länger, um eine Überlastung des Gerätes wegen der Erwärmung zu verhindern.

Am Speicher hängen 2 Luxor 440W Module. Die sind in Ordnung. Werden die an meinem ZENDURE AIO 2400 angeschlossen, werden andere Werte geliefert als am Anker.

Den Betrieb ohne Speichererweiterung habe ich nicht ausprobiert, da dieser keine Erwähnung im Mailverkehr fand. Ich kann mir auch nicht vorstellen das der Verursacher dafür ist.

Die ungenügende Ladeleistung ist auch nur bei Vergleichen mit den Daten des ZENDURE aufgefallen. Ein Einzelmodul daran hat nahezu identische Ausrichtung wie die beiden am ANKER angeschlossenen. Dieses Einzelmodul liefert mehr Leistung als die beiden am ANKER angeschlossenen. Alle verbauten Module sind identische von LUXOR.

Dem Service habe ich Daten zu den verwendeten Kabeln, Widerstandsmessungen usw. Geliefert. Die kamen anfangs immer mit Leitungsverlusten und Übergangswiderständen daher. Die letzte Behauptung seitens des Service war eine Messungenauigkeit meine Messgerätes. Die versuchen ihre vermeintlich unkundige Kundschaft für blöd zu verkaufen. Dies wurde in den Mails so zum Ausdruck gebracht.

Das muss nicht„schlau zu verkaufen“ heißen. Warum das auch nach Korrektur so geschrieben wird, erschließt sich mir nicht. Das ist echt blöd.

Wie sind die Module denn ausgerichtet und welche Tageswerte erwartest du, wenn die Sonne durchweg scheint? Module sind komplett schattenfrei den ganzen Tag?

Um ganz sicher zu sein, würde ich die beiden Module, die du jetzt am Anker hast, mal wechselweise an den Zendure packen. Also z.B. mal 3 Tage Modul A an Zendure und Modul B an Anker. Und danach 3 Tage Modul A an Anker und Modul B an Zendure. Und dann mal die erzeugte Energie beider Geräte vergleichen. Damit bekommst du relativ sicher heraus, ob der Fehler beim Speichersystem liegt.

Nur mal kurz die Leistung beider Module messen, ist schonmal ein erster Schritt, aber da hast du noch jede Menge Fehlerquellen, die denkbar sind und die nichts mit dem Anker zu tun haben.

Hast mal ordentliche Recherchen gemacht, ob andere ähnliche Probleme haben?

Für die Lade- und Entladetätigkeit ist die Nutzung der App nicht notwendig. Nötig ist die erst wenn eine geregelte Entladung gewünscht ist. Dafür braucht es dann eine stabile WLAN Verbindung. Für die Ladetätigkeit braucht es noch nicht einmal den Anschluss an das Stromnetz.

Davon abgesehen, ja ich nutze die App.

Die nahezu sekundengenaue Regelung würde über eine Cloud nicht funktionieren. Die Laufzeiten wären zu lang. Das kann ich bei meinem ZENDURE Speicher sehen. Bei dem erfolgt die Nachregelung der Ausgangsleistung stark zeitverzögert.

Das ist aber nicht das Problem das hier angesprochen wurde. Hier geht es einzig um die ungenügende Ladeleistung der verwendeten ANKER SOLARBANK 3 E2700 PRO.

Da würde ich mich noch interessieren: Wo dran erkennst du das genau. Dafür braucht man doch die App, um überhaupt sehen zu können, wie stark der Speicher geladen wurde. Oder wo bekommst du die Werte her?

Und meinst du die Ladeleistung oder die geladene Kapazität?

Die Module haben südliche Ausrichtung. Die Aufstellung auf meinem Schuppendach ist verschattungsfrei.

Grundsätzlich habe ich erst einmal keine Erwartung an die Tagesproduktion. Mit dem Wissen um die Einschränkungen bei den Solarmodulen.

Die Leistungsangabe ist nur ein Wert der unter Idealbedingungen erreicht wird.

An guten Tagen liegt die Solarproduktion der 3 an den ZENDURE Speicher angeschlossenen Module bei gut 6kwh. Entsprechend sollten die beiden am ANKER angeschlossenen für gut 3kwh taugen.

Recherche habe ich bisher nicht betrieben. Diese Plattform habe ich als Gelegenheit gesehen, Erfahrungen mit anderen Nutzern auszutauschen. Das war ja auch die Fragestellung in der Eingangsfrage.

Vielleicht findet sich auf diesem Wege jemand mit dem gleichen Problem. Vielleicht kann ich ja bewirken das andere Nutzer mal nachmessen.

Wie bereits erwähnt ist mir der Umstand der ungenügenden Ladeleistung nur beim Vergleich zwischen ZENDURE und ANKER aufgefallen. Ich wäre sonst nie auf die Idee gekommen, hier einmal nachzumessen.

Sag doch nochmal, was du genau wie und wo gemessen hast, um auf diese Erkenntnis zu kommen, dass 40% fehlen.

Was ich verstanden habe: Du hast ein Modul mit einem Modultester geprüft, was dieses Modul an Leistung zum Messzeitpunkt bringt. Soweit klar.

Was mir fehlt ist der andere Part: Woher weißt du, dass die Leistung am Anker deutlich schlechter ist? Wie hast du das gemessen?

Bei 2 Modulen und südlicher Ausrichtung verschattungsfrei sollte deutlich mehr als 3kWh Tagesproduktion rauskommen, wobei es natürlich noch auf den Aufstellwinkel ankommt, den hast du noch nicht benannt.

Hab ich doch geschrieben.

Ja, ich benutze die App.

Die Ladeleistung ist mit der von den Modulen erzeugten Leistung gleichzusetzen. Wenn meine Module 400 Watt produzieren, sollten die mit geringen Verlusten auch in den Speicher geladen werden. Das ist hier nicht der Fall. Mindesten 40% werden nicht in den Speicher geladen.

Die geladene Kapazität ist ein anderer Schuh. Der hat mit der Ladeleistung nichts zu tun. Die Ladeleistung wird in Watt und die Kapazität in kWh angegeben.

Da ich neu hier bin, gibt es wohl eine Beschränkung für verfasste Antworten.

Die Originalhalterungen sind nicht verstellbar und haben einen geringen Neigungswinkel. Ich würde sagen das sind 20 Grad.

In der App kann ich die Leistung der einzelnen Module sehen. Entgegen anderer Leute nutze ich meine 4 MPPT-Tracker. Dafür habe ich sie. Parallelschaltung der Module nur wenn es nötig ist.

Am ZENDURE z.B. habe ich nur 2 MPPT-Tracker. Der eine Eingang ist für 800W ausgelegt. Daran sind 2 Module angeschlossen. Eines ist in SÜDOST-Richtung, das 2. ist in SÜDWEST-Richtung aufgestellt. Am 2. Eingang ist nur ein Modul angeschlossen. Dieses hat nahezu die selbe Ausrichtung wie die beiden am Anker angeschlossenen.

Des Weiteren habe ich eine Vergleichsanlage die ich installiert habe. Ist eine SOLAKON ONE mit zwei daran angeschlossenen Modulen. Die haben ähnliche Ausrichtung wie die am ANKER angeschlossenen. Haben die gleichen Leistungswerte.

In kenne die App nicht und weiß nicht, was die anzeigt. Du meinst also, dass du z.B. dein Modul vermessen hast an einem sonnigen Tag und liest am Messgerät z.B. 400W ab. Dann schließt du es an den Anker an und dort wird in der App als DC-Eingangsleistung nur noch 400W - 40% = 240 W angezeigt? Meinst du es so?

Beiden Kanälen fehlen laut der der App 40% ? Also beide Kanäle etwa gleich in der Leistung laut App?

Das ist korrekt. Wie genau die App arbeitet weiß ich nicht. Die angezeigten Entladewerte entsprechen den durch den SmartMeter gemessenen. Hier kommt ein Anker. Zum Eisatz. Die Leistungsabgabe der einzelnen Module kann man in der App sehen.

Bei der Dokumentation der fehlerhaften Ladeleistung gehörten diese Bilder dazu. Wie bereits erwähnt kann man leider keine Bilder posten. Die würden zum besseren Verständnis beitragen. Ich weiß mittlerweile nicht mehr wie viele Tage ich gemessen und dokumentiert habe.

In der letzten Zeit habe ich keine Messungen vorgenommen. Habe an der Drehplattform für meine Solarmodule gearbeitet. Ich verspreche mir davon mindestens 30% Mehrproduktion.

Eigentlich sollte das Balkonkraftwerk nur meine Grundlast abdecken. Je nach Tageszeit liegt die zwischen 100-400 Watt. Dabei habe ich schnell festgestellt das man einen Solarspeicher braucht, wenn das ganze sinnvoll funktionieren soll. Der ZENDURE AIO 2400 war der Erste. Der war leistungsmäßig zu klein. Der war gegen Mittag schon voll. Die Grundlast, und nur die, wurde weiter bedient. Die überschüssige Produktion wurde abgeregelt. Die Kapazität des Speichers reichte nicht über die Nacht. Aus diesem Grund habe ich mir den ANKER Speicher mit Erweiterung zugelegt. Der sollte den ZENDURE ersetzen.

Das sollte mittlerweile kein Problem sein, du bist auf Vertrauensstufe 1, da geht das. Im einfachsten Fall kannst du ein Bild, was in der Zwischenablage ist, einfach direkt in den Text einfügen. Alternativ "Hochladen" verwenden.

Zeigt die App auch Spannung und Strom der PV-Module an? Wäre interessant herauszufinden, warum die Leistung nicht passt, ob die MPP-Spannung falsch ist oder ob der Strom zu niedrig ist. Strom könnte man mit Zangenmultimeter prüfen.

Check auch mal alle Steckverbinder, ob die irgendwo warm werden, wenn die volle PV-Leistung runter kommt.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Anker damit ein grundsätzliches Problem haben. Nun wurde bei dir schon einmal getauscht, da fällt dann auch ein Fehler eines Einzelgerätes raus. Ist schon alles sehr merkwürdig. Hast du eine Vermutung, wie sich das erklären könnte?

Wieso?

Die luxor sind doch 108 Halbzellen. Ist das hier das bekannte unterspannungsproblem?

Was genau meinst du mit Unterspannung? Laut Datenblatt liefern die Module 35V, die Leerlaufspannung liegt bei 38V. Der verbaute Wechselrichter im ANKER hat einen weiten Arbeisbereich von 16-60V.

Was sollen die Halbzellen mit der Unterspannung zu tun haben? Die Halbzellenkonstruktion hat ein besseres Verhalten bei Teilverschattung. Die liegt bei mir nicht vor. Meine Module sehen den ganzen Tag die Sonne.

Aktuell liefert die Vergleichsanlage 450W. Meine Zendure wird mit dem Einzelmodul mit 350W (der Anstellwinkel ist hier größer) gespeist. Die beiden Module an dem ANKER-Speicher ermöglichen gerade einmal 38W Ladeleistung. Das Problem liegt hier für mich eindeutig in der Speicherregelung. Die dargestellten Werte sind Werte aus der App. Eine Messung habe ich noch nicht wieder vorgenommen.

Habe mir gerade nochmal das Datenblatt und die Gebrauchsanleitung angesehen.

Zwischen Akkuspannung und Modulspannung besteht ein krasses Missverhältnis. Die Akkunennspannung beträgt 25,6V. Die gelieferte Modulspannung von 35V muss heruntergeregelt werden.

Merkwürdig ist das ich das Laden des Akkus mittels geregeltem Netzteil nicht bewerkstelligen konnte. Die Netzteilspannung brach zusammen, als wenn man auf einen Kurzschluss schaltet. Ab einem gewissen Punkt sollte ein Regelverhalten des Netzteiles einsetzen. Das war hier nicht der Fall.

Das ist vollkommen egal. Da gibts passende Schaltregler, die das Spannungsniveau anpassen. Darüber muss man sich keine Gedanken machen.

Das funktioniert auch nicht. Der MPPT versucht ja, sich immer das Maximum zu holen, was die Quelle hergibt und damit wird er dein Netzteil vermutlich mehr belastet, als es abgeben kann.

Die Situation stellt sich doch so dar: Anker hat eine große Marktpräsenz und dein Problem taucht überhaupt nicht als typisches Problem auf, hat also so in der Art wohl niemand. Und es ist bei dir auch so krass, dass das auffällt und hätte auch anderen aufallen müssen. Und du hast schon ein neues Gerät bekommen. Damit kann man Einzelfehler des Gerätes und Serienfehler nahezu ausschließen. Also muss das Problem irgendwo anders herkommen. Bist du 100% sicher, dass du wirklich ein Austauschgerät bekommen hast?

Lade doch mal die Bilder hoch, die du noch nachreichen wolltest.