Welches Linux?

Hab nen neuen alten Rechner. Windows 11 löschen, Linux rein. 8/256GB, relativ schneller intel, nvidia. Meine Unixkenntnisse enden ungfähr als X11 neu war. Der Umstieg sollte nicht allzu schwer sein. Es muss eine brauchbare Windows-emulation mitbringen, weil ich alte soft weiter nutzen will/muss. Sicherheit eher wichtig. Suche findet:

Linux mint - soll einfach sein, sicherheit?

tails - sicher, wine? Umstieg einfach?

CachyOS - ???

Kali - sicher, sonstige Eigenschaften?

Oder Debian oder Fedora?

Die vielen dumpfen “Linux-Ratgeber” KI-Texte, die aus der Suchmaschine purzeln, helfen mir da auch nich weiter. Eure Gewichtung?

Lösche das alte Windows nicht, sondern wandele es mit VMconverter um. Damit kann man es in einer virtuellen Maschine laufen lassen. Bereinige es vorher, um weniger Datenmüll in die VM zu holen.

Linux Mint ist ein sehr solides System. Gibt es mit Ubuntu und Debian Unterbau. Mit dem Cinnamon-Desktop fühlt man keine Unterschiede,

Debian und Fedora sind auch gute Systeme, benötigen meiner Meinung nach ezwas mehr Erfahrung mit Linux.

Fast alle Distributionen bieten an von CD/DVD oder USB-Stick zu laufen. Probier sie aus und installiere das, was dir am Besten gefällt und womit du zurecht kommst.

Sicherheit fällt und steht mit dem Benutzer 30cm vor dem Bildschirm. Härte das System und benutze Sandboxen. Immer auch Disziplin waren, nicht alles wahllos anklicken, was im Browser auftaucht.

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Nutze seit Jahren ZorinOS. Gerade für Windows Umsteiger ideal. Wine ist dabei, aber wie @texnik schon sagte, der bessere Weg Windows in eine VM zu packen. Wenn du es dann wirklich einmal brauchst, weil z.b dein Steuerprogramm nur da drauf funktioniert, hast du eine stabile Umgebung

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Der Unterschied zu den Unterbausystemen ist halt die andere Bedienoberfläche. Ansonsten kann man auch direkt die Originale nehmen.

Wie schon gesagt wurde, die kann man bei der Installation alle als Live-System laufen lassen, ohne dass die gleich auf die Festplatte geschrieben werden, und sich das erst mal anschauen.

Oliver

Falls es Dir nur drum geht, Linux zur Verfügung zu haben, ist auch das WSL2 Subsystem von Windows ne Option. Damit kann man z.B. ein Ubuntu Linux nutzen. Mach ich so auf meinem Intel NUC, ein Kollege nutzt es auch zur Softwareentwicklung auf seinem Laptop. Mit mobaxterm als Terminalsoftware, die das X11 für grafische Unixtools mitbringt.

Das sind alles Spezialdistributionen für spezielle Einsatzzwecke. Kennst du die nicht, brauchst du die nicht.

Schau dir Mint mit Cinamon und Ubuntu an, und nimm eins von beiden.

Oliver

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Wenn’s wirklich was anderes als Mint/Ubuntu sein soll (was bei Windows-Umsteigern allerdings wenig wahrscheinlich ist), gibts Arch Linux. Ist halt - anders :wink:

Oliver

Ich bin von Windows auf Suse Linux mit LXDE4 umgestiegen. In meinem Fall Tumbleweed, weil mich bei den LTS Distributionen die chronisch veralteten Softwareversionen nerven und ich SNAP und Konsorten nicht mag. Da ich auf Arbeit weiterhin Windows benutzen muß, möchte ich auf allen Rechnern eine ähnliche Benutzerführung haben. Damit ist Gnome raus.

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Richtig. Ich hatte beide auch im Einsatz, neben ein paar anderen. Ich bin dann bei Mint gelandet, weil die Oberfläche gutes Bedienen ermöglicht. Aber das Terminal nutze ich auch ziemlich häufig.

Übrigens, VMWare wurde von Broadcom übernommen. Es soll zwar immer noch kostenfreien Download geben, aber man muß sich bei Broadcom registrieren. Meine Registrierung wurde nie angenommen, daher habe ich dies gefunden https://archive.org/download/vmware-archive, da ist mehr dabei, aber wichtig der Converter ist auch enthalten.

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Also im alten Rechenknecht läuft win 10. Des hab ich geschafft auf halbwegs sicher zu verbiegen und ich komm gut mit zurecht. Beim 11er schwierig und das ewige nach hause telefonieren. also der Microsoft Werbung folgen und “das letzte Windows ist Win 10” haben sie gesagt. also höchstens win10 VM clean install. Wollte ich mir gern sparen, weil die SSD in der neuen Kiste klein ist ??

nein win11 ist einfach nix für mich und bei 10 werden die Löcher nicht mehr gestopft


Also Gewichtung jetzt:

Mint - ubuntu - suse - arch - tails - ?? “Standard” distro sicher machen muss ich mich erst reinfuxxen

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Noch eine Stimme für Mint. :slightly_smiling_face:

Vorteil auch: Die Distro ist so groß, dass die erstklassig und zügig gepflegt wird. Und das sehr sicher auch noch in 10 Jahren. Bei sowas langfristig denken, finde ich wichtig.

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OK, auch nachvollziehbar. Haben eben mal getriggert durch Deine Frage claude.ai / opus 4.7 befragt, was es da an Optionen zur Virtualisierung gibt, scheint ja inzwischen wohl recht gut zu gehen, auch ohne VMWare, die wohl auch nicht mehr allzuviele Sympathiepunkte verdienen.

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Auch hier +1 für mint.

Habe von (x)buntu über debian / proxmox / steam os / nobara alles am laufen und wenn es einfach nur darum geht ein stabiles System zu haben ist mint sehr gut geignet.

Mein "Haupt Desktop" Mint System habe ich schon 10 Jahren und hat tadellos geupdatet und alle Rechner Aufrüstungen und Umbauten mitgemacht.

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Genau. Meine Virualisierung ist seit längeren QEMU/KVM. Nur das Tool von VMWare ist geeignet einen kompletten Rechner lauffähig zu konvertieren. Die erzeugte Datei ließ sich ohne Probleme mit VBox und VMWare nutzen. Für KVM/QEMU muß man die mit Bordmitteln noch mal zum qcows2 Format umwandeln.

Und nebenbei bemerkt, mein Mint gebe ich nicht mehr her. Bei mir laufen 4 VM (nicht ständig, nur bei Bedarf) je eine Win für CAD und alte Spieler, sowie je ein Debian für Banking und email.

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Hallo zusammen ,

auch ich habe neben einem WIN 10 Rechner ein MiniPC mit Linux Mint . Ist für Einsteiger und Umsteigen das einfachste. Software wird auf CD oder aus dem Internet geholt. Wer Mint nutzt holt sich auch bei denen die Software als Beispiel. Für den normalen Anwender sind eigentlich alle Programme mit dabei die man braucht. Für mich ist es wichtig das es nicht nach Hause telefonieren will . Software wir kontinuierlich verbessert .
Es gibt Linux Varianten die haben ein Long-Time-Support. Brauche ich nicht .

Mein erstes Linux war ein Suse 6.4 , lief auf einem 486 mit 4 MB Arbeitsspeicher und 250 MB Festplatte. Grafikarte war eine mit VL-Bus und 2MB Speicher .

Linux bedeutet für mich Freiheit.

Gruß Eckard

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Je nachdem welche Software das so ist könnte ja auch einen Einfluss haben. Ich habe vor Jahren mal Linux Mint probiert und fand das als Windows Umsteiger sehr angenehm.

Heute benutze ich allerdings CachyOS und bin damit sehr zufrieden. Bin aber zu wenig in der Thematik drin um zu sagen ob Mint oder CachyOS jetzt “besser” ist, auf jeden fall sind beide Systeme fuer Windows-Umsteiger geeignet.

Edit: Fast vergessen. Bei CachyOS hast du deutlich mehrere Umgebungen zur Auswahl, falls das fuer dich ein Kriterium ist.

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Es gibt viele Linux Distributionen, aber eigentlich im groben nur 4 Grundsysteme ,eigentlich 3.

Debian , Aarch , Fedora und als viertes Ubuntu, welches allerdings Debian basiert ist, aber doch aufgrund der vielen Weiterentwicklungen recht eigenständig ist.

Aarch basierte wie Manjaro ,Cachy, … sind sog. rolling releases. Da wird alles neue direkt als Update drauf geklöppelt. Hatte bei mir den Nachteil bei einem System, welches ein viertel Jahr nicht gestartet wurde, dass es nach Start und Update nicht mehr lief. Da ich mehr Deb Erfahrung habe, habe ich dann einfach neu installiert.

Fedora ist technisch vorne und im Unternehmensumfeld gerne genutzt. Ist halt ein US Unternehmen, mit allem was dahinter steckt: Patriot Act, TEMPORA/PRISM,…

Debian ist das eigentliche User Linux und damit für Datensicherheit für mich das Beste. Will man nicht das eher hölzerne Grundgerüst betreiben, kann man auf eine Distribution setzen, die direkt auf Debian aufsetzt. MX Linux ist da immer recht weit vorne bei Distrowatch.com

Ubuntu und seine Derivate sind dann zu wählen, wenn man gerne Multimedia einsetzen möchte, wenn man verschiedene, neue Hardware verwenden möchte und ein modernes System einsetzen will. Dabei zählen dazu natürlich auch die Distributionen, die auf Ubuntu aufsetzen, wie zB Zorin OS oder das genannte Linux Mint- wobei Linux Mint auch als Debian Edition -mit Debian Unterbau- erhältlich ist.

Ich würde insgesamt auch zu Linux Mint raten; es läuft zuverlässig, ist in der Cinnamon Edition recht WIndows nah in der Bedienung und hat eine gute Community- wobei da Ubuntu führend ist. Was auf der Kommandozeile für Ubuntu geht, gilt eigentlich (Snap hust) auch für die Derivate.

Bei 256 GB kann man auch auf ein Dualboot System setzen; Erst WIndows installieren, und bei dessen Installation schon die Festplatte aufteilen. zB 120 GB für WIndows, der Rest bleibt frei. Danach mit dem Linux Stick booten, die Installation anstoßen und direkt zu beginn Linux auf den freien Platz zuweisen. Dann kann man beim Booten wählen welches System lädt. Alternativ direkt die Software in Linxu installeiren, die auch auf Windows verwendet wird zB. Chrome, Opera, Firefox, Thunderbird, VLC, Libre Office, usw. der Rest dann mit Wine direkt als WIndowsPrg ausführen unter Linux.

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in der ersten auswahl war cachy, weil wegen aus EU bzw de. Wo wird mint verwaltet?

Linus Torwalds ist Finne. Daraus jetzt zu schließen, daß jedes Linux aus der EU käme, ist dann aber doch irgendwie realitätsfremd.

Oliver

Man braucht sich ja auch nur mal anschaun, wo heute die meisten Contributions für das eigentliche Linux herkommen: 80% von Firmen. Wenn ne staatliche Stelle in ein Linuxsystem eindringen will, braucht sie da sicherlich keine Backdoors und für andere spielt es wohl keine Rolle, wo die Distribution her kommt.

Wer sich ein Zertifikat "an die Wand hängen" will oder muß:

Google AI Übersicht Contributions

Major corporate contributors to the Linux kernel as of 2025-2026 include Intel, Red Hat (IBM), Google, Huawei, and Oracle, with over 1,780 organizations contributing to the 6.18 kernel, reflecting a highly collaborative ecosystem. Intel frequently leads in total changesets, while Oracle has recently topped contributions specifically to the core kernel (fs/mm/kernel). [1, 2, 3, 4, 5]

Top Corporate Linux Contributors (2025-2026 Metrics) [1]

  • Intel: Leads in overall contributions, focusing on hardware enablement, performance, and driver support.
  • Red Hat (IBM): A consistent top contributor focused on enterprise stability, virtualization, and infrastructure.
  • Google: Active in security, containerization (cgroups), and Android-related kernel performance.
  • Oracle: Frequently leads in "core kernel" submissions, including file systems and memory management.
  • Huawei: Major contributor to various subsystems, including networking and architecture updates.
  • Meta (Facebook): Significant contributor focused on datacenter efficiency and file systems.
  • SUSE: Active in core development, virtualization, and enterprise stability.
  • Microsoft: Contributes heavily to Hyper-V and Azure-related compatibility.
  • Linaro: Focuses on ARM architecture optimizations and device support. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8]

Key Trends and Data

  • Corporate Dominance: Over 80% of Linux kernel development is done by developers paid by corporations.
  • Kernel Growth: The kernel reached over 40 million lines of code in early 2025, with about 60% being device drivers.
  • Independent Contributors: A notable percentage (roughly 15–16%) of contributions are categorized as "none," representing individuals not affiliated with a major company.
  • Focus Areas: Contributions are largely aimed at hardware support (drivers), performance optimization, security, and cloud infrastructure improvements. [1, 2, 3, 4, 5]