Moin, mein anderer Thread bezgl. Absicherung von grösseren Multis resp. Die Antwort von @win hat mich zum Nachdenken gebracht wie meine Geräte Aufteilung wohl am meisten Sinn machen würde, zu meiner Situation:
6 IG mit max 2AGs
Möglichkeit 5/1 4/2 3/3:
Heizlast 80-100 w/m2
Zi1: 25m2 (nur heizen)
WZ: 50m2 (nur heizen)
Zi2: 15m2 (heizen&kühlen)
Zi3: 15m2 (heizen&kühlen)
Zi4: 15m2 (heizen&kühlen)
Zi5: 15m2 (heizen&kühlen)
Variante die mir nun vorschwebt wäre:
Mitsubishi Electric LN/Diamonds
WZ 5kw einzel-split (evtl. hyper heating für Sicherheit da grösster Raum)
WZ mit 50m²: Wenn du das nur mit Split-Klima heizen willst, reicht da ein IG nicht, da brauchst du mindestens 2.
Nur 2 AGs ist ein äußerst ungünstiger Engpass. Da würde ich nochmal prüfen, ob nicht mehr geht. Denn dieser Engpass wird dich viel im Nachhinein kosten.
Wenn der nur für Engpässe ist, reicht ein IG nicht. Das Problem bei einem IG ist, dass die Wärmeverteilung dann nicht gut ist. Dann hast du es in einer Ecke im Raum 23 Grad, in der anderen Ecke 20 Grad. Also im Grunde genauso, wie du in diesem Raum nicht nur einen Heizkörper hast.
Bei 50m² wirst du um 2 IGs nicht herum kommen, es sei denn, man hat ein sehr gut gedämmtes Haus, was bei dir nicht der Fall ist.
Das kannst du auch einfach testen: Stell einen Heizlüfter mit 2000W in den Raum und teste es bei z.B. 0 Grad Außentemperatur.
also bis letztes Jahr haben wir mit Nachtspeicher geheizt die aber diesen Herbst ausgestiegen sind, in diesem Winter bis heute heizen wir das Wohnzimmer gar nicht, wir haben lediglich den 5kW Ofen gelegentlich an. Die 80-100W/m2 war eine Annahme eines Installateurs, das Haus ist von 1986, Fenster sind neu 3-fach verglast.
Mir kommt gerade keine sinnvolle Lösung in den Sinn für 2 IGs im Wohnzimmer. Den Test mit dem Heizlüfter werde ich heute machen, haben zwar keine 0 sondern 3 Grad.
Nehmen wir an die Situation ist wie sie ist, wie würdest du die Geräte aufteilen?
Wie ist denn die Nutzung der Zimmer? Müssen die alle permanent beheizt werden oder nur bedarfsweise?
Bei einem Test mit Heizlüfter musst du es über einen längeren Zeitraum machen. Nach 2 Stunden hat man zwar einen ersten Eindruck, aber es dauert sehr lange, bis die Bausubstanz reagiert. Ich würde so anfangen, dass der Raum etwas kühler als normal ist, vielleicht so 3 Grad niedriger als Wunschtemperatur. Und dann Minimum mal 8 Stunden testen.
Aber da man die Umstände nicht kennt, die angedachte Nutzung nicht kennt, nicht weiß wie “empfindlich” die Nutzer sind und wie warm die es haben wollen etc. ist man da mit 2 IG sicher eher gut beraten und “auf der sicheren Seite”…
Das ist ein SEHR wichtiger Faktor. Da kommt es dann eben darauf an: Wird der regelmäßig genutzt? Soll er das auch in zukunft werden usw.
Ich denke, dass ist der spingende Punkt!
Bei mir ist im OG ja “nur” eine 3,5kW Monosplit. Die habe ich jetzt mal probeweise das ganze Stockwerk heizen lassen (= alle Türen offen). Sind zwar “nur” ca. 65mm² - aber dennoch nur 3,5kW und 4 Räume mit 4 (offenen) Türen + Treppenhaus.
Das hat für mich überraschend sehr gut funktioniert - es hat aber am Anfang nat. schon eine Weile gedauert, bis die bis dahin ungeheizten Räume warm waren. Die wurden dann aber sehr gut geheizt - trotz der Türen und trotz ungünstiger “Winkel” vom IG zu den Räumen.
ABER: Da war es jetzt auch nur etwas unter 0° - also nicht kalt. Dafür lief die Anlage aber auch bei Weitem nicht auf Vollast.
Der “Heizlüfter Test” wie @win sagt kann da Gold wert sein…
Oh ja danke, hatte nicht daran gedacht. Weiß aber auch nicht wie hier die Dämmung ist?
Der Punkt ist eben auch: Will man den “Ofen” in die Heizgewohnheit “integrieren”???
Ich kann jetzt nur für mich sprechen: Ich hab heute 10 Säcke a´15kg Pellet´s gekauft. Knapp € 6.- je Sack. Mit so einem Sack heizt man aber schon ne Weile… Google sagt 4,8 kWh je kg = 72kWh (Keine Ahnung wie genau das stimmt).
Also der Ofen heizt jedenfalls höllisch, den kann man nicht lange auf höchster Stufe durchlaufen lassen…
Wenn also ein Ofen bei tiefen Temp. ohnehin laufen soll / würde - dann sieht die Rechnung wieder anders aus.
Die Split Geräte wälzen durch das Gebläse die Wärme im Raum relativ gut um, so gesehen kein Vergleich zum HK (ohne Gebläse).
Ich merke da bei mir schon einen extremen Unterschied zum Heizkörper vorher, die Klima wärmt da sehr viel gleichmäßiger.
Es kommt denke ich in der Praxis auf viel zu viele Faktoren an, als das man es pauschal sagen kann.
Ein “no go” wäre denke ich bei einem einzelnen IG wenn man nicht durchgehend heizt. Bedarfsweise aufheizen mit 1 IG wäre denke ich wenns kalt ist zum scheitern verurteilt - dauert viel zu lange…
Erstmal besten Dank, wirklich super Support. Im damaligen Baubeschrieb habe ich folgendes gefunden hilft das?
„Fassadenmauerwerk i n B a c k s t e i n 18 cm s t a r k , m i t
8 cm A u s s e n i s o l a t i o n , mit N y l o n n e t z - a r m i e r t e m p u t z , mit Kunstharzgebundenem F e r t i g a b r i e b .
K-Wert = 0,34 w/m2°C“
Ziel wäre schon alle Räume konstant auf 21/22 grad zu halten.
im WZ haltet die Temparatur ca immer die 20 wenn ich jeden 3 Tag einen Tag mit dem Ofen heize, hatten aber die Tage keine Aussentemp. Unter 5
Konstant halten ist schon mal positiv wenn es per Wärmepumpe beheizt werden soll.
Du heizt nur jeden 3. Tag?!?
Na das klingt doch gut, da sollte ein durchgehend laufendes IG schon mal ganz gut laufen…
In der Praxis gibt es eben noch sehr viele weitere Faktoren, die man berücksichtigen sollte. Man sollte auch immer unterscheiden was eine Anlage KANN - und wie man sie am Ende nutzen möchte. Wenn man zb. möglichst effizient heizen will, dann darf die Anlage nicht zu sehr “am Limit” laufen sondern eher mit geringerer - max ca. 50% Last zb. Wenn die immer volle Power liefert, wird sie ggfs. dann sehr gut heizen, aber eben mit etwas schlechterem Wirkungsgrad.
Sehr effizient bedeutet aber auch eher “kühle” Ausströmtemperatur. Also das extreme Gegenteil vom Ofen. Das kann dann schon sehr ungewohnt sein für die Hausbewohner… Wenn dann noch ein 50m² Raum geheizt werden soll, dann wird es ev. auch spürbare Luftbewegung geben usw.
Also alles Dinge, über die man nachdenken sollte…
Ideal wäre in so einem Fall, wenn man mal eine einzelne Anlage an strategisch idealem Platz einbaut und Erfahrungen sammelt… Im Zweifel dann eine 2. dazu. Dann sprechen wir aber alleine für WZ von 1-2 Aussengeräte…
danke Redhot, habe oben noch mein K-wert geposted. Generell ist das primäre Ziel ein angenehmes Raumklima, sprich im winter 21-22 und im Sommer keine 28 im Schlafzimmer😅 wenn es dann auvh noch möglist effizient ist, wäre das ideal…
Tatsächlich haben wir momentan nur im EG ein 1.5kw Ölradiator der ca die 20grad haltet unten, WZ bei Bedarf den Ofen, 2. stock noch einen 1.5kw Ölradiator und Elektroheizung im Bad. Ich staune selber wie gut es bis jetzt geht. Aber wie gesagt hatten auvh noch keine Minustemp über mehrere Tage…
Ok… Aber ich befürchte, da könnten dann 6 IG maßlos “übertrieben” sein… Also nicht bezogen auf den Komfort, in jeder “Lebenslage” in jedem Raum bei geschlossener Tür unabhängig von den anderen die individuelle Temperatur zu halten. Da ist das ggfs. nötig.
Aber wenn es darum geht so effizient wie möglich zu heizen / kühlen - geht das (mit entsprechenden Einbußen) sicher mit deutlich weniger, so wenig wie du im Moment heizt?
die situation wird sich bestimmt ändern wenn es hier mal länger 0 - -5 hat, dann wirds dann sicher kalt. Da wir in den 4 Zimmern im Sommer zwingend kühlen müssen, braucht es wohl in jedem Zimmer ein IG. Das Mitsubishi LN18 wäre ja an sich das kleinste oder?
Der Installateur hätte das so ausgelegt wie ich oben beschrieben habe mit der 5/1 Variante jedoch das EG mit 2.5 als single. Da @win im anderen Thread geschrieben hat, im Zweifel dann eher das grösste 5KW einzeln, kam ich ins Grübeln, ob vielleicht noch eine andere Variante besser wäre…
Ist die Begrenzung auf 2 Aussengeräte wegen Platz, oder aus ästhetischen Gründen.
Wegen dem Aussehen kann man ja was machen. Da ist etwas Kreativität gefragt.
Wir haben 6 Aussengeräte und mich persönlich stören die überhaupt nicht. Ich finde eine Mülltonne, oder ein klobiges Wohnmobil vor dem Haus viel schlimmer.
Das sind doch jetzt schon ein paar Werte, mit denen man die Situation besser einschätzen kann:
U-Wert Wände: 0,34
3fach Verglasung
NAT -7 Grad
Das sind schon gute Voraussetzungen, da wird die Heizlast deutlich niedriger sein, als die angenommenen 80-100 W/m².
Wenn du jetzt noch Verbrauchsdaten hast, was du die letzten Jahre an Strom fürs Heizen verbraucht hast inkl. Holzverbrauch für den Ofen, dann kann man es noch beser einschätzen.
Ich glaube, ich würde es so machen: 5kW Anlage ins WZ und damit erstmal Erfahrungen sammeln. Also z.B. möglichst bald einbauen und dann noch diese Heizsaison Erfahrungen machen. Im Frühling dann entscheiden, wie es mit dem Rest weiter geht. So kannst du immer noch neue Entscheidungen treffen, ob das WZ vielleicht doch noch was zusätzlich braucht, oder ob das alles gut ausreicht.
Ob die 5kW mit Hyperheating oder die normale, finde ich nicht so leicht zu entscheiden. SCOP scheint bei beiden gleich zu sein mit 4,6. NAT ist recht milde bei dir. Eigentlich brauchts da keine Hyperheating. Ok, sie hätte noch etwas mehr Leistungsreserven, aber wenn es mal richtig kalt ist, könntest du auch durchaus mit Ölradiator nachhelfen. Wenn das nur alle paar Jahre mal vorkommt, wäre das ja kein Problem.
Ich vermute mal, dass die 5/1 Variante für die Schlafzimmer gedacht ist. Hier im Forum liest man immer wieder, dass man bei Multisplitgeräten in allen Zimmern Geräusche hört, wenn das AG läuft, selbst wenn das IG nicht läuft. Ich würde das stören. Eventuell könnte das zu Akzeptanzproblemen führen. Ich habe da selber bisher keine Erfahrung.