Hallo Foris,
Im Moment schein mein Sungrow SH10RT am Leistungslimit zu arbeiten und unterbricht den Ladevorgang um dann wieder langsam an die eingestellten Grenzwerte hinauf zu "rampen".
Ich denke das ist weder für WR noch Batterie angenehm und ich habe die Ladeleistung schrittweise (von 10600 im Ausgangszustand) auf 7500, 7300 und dann 7000 Watt verringert. Erst bei dieser Leistung finden keine Ladeunterbrechungen mehr statt. Ich frage mich nun ob ich mit einer höheren Ladeleistung beginnen soll und wenn das BMS Abschaltungen erkennt, diese dann automatisch absenkt.
Ich denke die Ladeleistung integriert bleibt dann mehr im Akku und zudem werden die Komponenten weniger beansprucht. Wiesehr das pulsartige Laden der Batterie schadet weiß ich nicht.
Legende:
Grün - ausreichend DC-Leistung
Gelb - konstante AC-Load
Blau - Export
Braun - Ladestrom bei ~324V
p.s: Auf kurz oder lang werde ich mir wohl einen SH20T besorgen und das CAN Protokoll zum SBH150 studieren müssen
p.p.s: Offenbar wird auch die DC-Leistung bei Überlast um circa 20% abgesenkt
Der Wechselrichter. Ich muß mal nachsehen, was der laut Datenblatt schafft ... In der Praxis kurzzeitig fast 10kW aber über längere Zeit nur 6K5. Wäre schöner wenn er sich sanfter herunterregeln würde und nicht zack-weg und dann wieder volle Leistung.....
Sollten 30A sein aber vermutlich nur bei 48S
Das BMS ist ja Marke Eigenbau - ich nehme an der Anwender einer BYD Batterie würde das gar nicht merken ...
Hab jetzt auch noch kontrolliert - im WR keine Faults oder Warnungen.
Also Akku voll, WR schaltet Akku Ladung ab. Akku Spannung sinkt, WR beginnt wieder zu laden, richtig?
Dann könnte es an den Einstellungen für die Ladeschluss Spannung liegen. Laden mit Pulsen im Minuten Takt ist gewiss nicht der richtige Umgang mit LFP Akkus.
Nein - Akku ~65 SOC ~324V.
Was du siehst ist die Ladeleistung in mA. Zellspannungen alle im grünen Bereich - das HV-BMS habe ich selbst gemacht, da ist alles gut.
Eher WR wird warm (trotz 17°C im Keller), er regelt ab und senkt sogar PV Leistung für kurze Zeit... bis er nach ~30 Sekunden wieder den Ladestrom in Stufen steigert.
Bei günstigem Strompreis werde ich mal vom Grid mit 10kW laden und schauen wie es dem WR dabei geht.
Ich hoffe ich kann das SHXXT - SBH150 Protokoll dechiffrieren. Auf Dauer wird der WR wohl zu klein sein. Oder zwei SH10RT an einer gemeinsamen Batterie mit 1x oder 2x CAN-Bus ? Nachdenk ....
Scheint ihm warm zu werden ja. Lüfter läuft und sogar der Deckel ist noch herunten (Was aber vielleicht den Luftstrom stört). Aber dafür gemütliche 17°C Umgebungstemperatur.
Ich werde mal in mein BMS eine Überwachung einbauen, die solche Fälle erkennt und dann die Ladeleistung gezielt limitiert (und irgendwann wieder erhöht ...). Eh nicht ganz einfach
Im Maximum laufen ist ja gut aber die Art mit dem Maximum umzugehen gefällt mir hier nicht.
Temperaturwerte des Inverters habe ich jetzt leider nicht erfasst, vielleicht geben die dann auch mehr Aufschluß über die "Notlage" bei der Ladungsunterbrechung aber wirklich erkennen werde ich die Situation wohl eher über die Ladekurve. Und dann die Ladeleistung schrittweise absenken, bis für ein Interval X kontinuierlich geladen wird. Und dann nach Zeit Y wieder langsam steigern. So etwa
p.s: Um mit späteren EMS Implementierungen nicht "übers Kreuz" zu kommen werde ich die Ladeleistung vielleicht besser über CAN (MaxChargeAmps) begrenzen und das Modbus-Register 33047 auf dem eingestellten Wert belassen.
Danke - werde ich mir dann ansehen aber egal wie gut die Wärmeableitung auch funktionieren wird gehe ich davon aus, daß es bei Dauerbelastung wieder zu diesem Symptom kommen wird. Einen Zusatzlüfter werde ich aber nicht installieren, dann eher einen zweiten WR und damit auch gleich die Möglichkeit von vier MPPT Strings und dem Vorteil der Redundanz.
Ich habe das Register 5008 (Inside Temperature) damals leider nicht ausgelesen und werde das am Wochenende (mit erwartetem Sonnenschein) nochmals beobachten. Im Moment bei 2.2A discharge @314V 31.8°C
Nun sieht das vernünftiger aus ...
Der abgenommene Gehäusedeckel dürfte das Temperaturmanagement so sehr ins Schleudern gebracht haben...
Obwohl die 30A Ladeleistung wohl eher Marketing sind ... "kurzzeitig" haben sie wohl vergessen zu erwähnen
Wie man an der Grafik ersehen kann lässt sich aus der "InsideTemperature" wie zu erwarten nicht sehr viel ablesen. Als der WR um 11:18 von 30A auf 20A abgeregelt hat war Temperatur bei 42.5° und stieg dann bis 43.4 grad ohne das wieder abgeregelt wurde. Um 11:38 Maximale Ladeleistung auf 25A begrenzt und er gönnt sich immer wieder "Abkühlung" aber diesmal wenigstens gesittet durch Absenkung auf 20A....
Eine Faustformel: 8° höhere Temperatur ergibt halbe Lebensdauer. Das gilt nur im zulässigen Temperaturbereich solange keine Secundäreffekte getriggert werden.
Gilt nicht nur für Halbleiter.
Quelle MIL317
Deshalb ist die Idee mit 2 Wechselrichten, die nur mit 50% laufen nicht dumm.
Bei Akkus ist das sogar noch mehr, da kommt Peukert noch dazu.
Nur leider lässt sich das (ich nen es mal) Fehlverhalten leider nicht in direkter abhängigkeit von der Innentemperatur ableiten. Und im Keller bei PV-Ertrag permanent einen Lüfter laufen zu lassen widerstrebt mir eigentlich.
Ich hoffe ich erhalte von Sungrow eine Stellungnahme.
Jedenfalls werde ich bei einem Freund der SH20T und SBH150 installiert hat, irgendwann auch eine Stromaufzeichnung durchführen, um zu sehen ob sich das bei aktuellem Inverter mit eigener Batterie ebenso verhält. Sollte sich eigentlich auch im CAN-Trace abbilden aber ich werde auch eine Zangenmessung installieren (vermutlich erst nächstes Jahr).
Eben auch bei 37.3°C und interessanter Weise meldet der SH10RT zeitweise überhöhte DC Werte von fast 18kW Also da scheint einiges nicht so z ufunktionieren, wie es soll.
Die Verringerung des Ladestroms rechts im Bild ist schon ein Resultat meines Algorithmus der das schlagartige Ausbleiben des Ladestroms erkennt und dann schrittweise "hinunterregelt". Aber das kann doch keine Lösung für eine offenbar fehlerhafte Firmware sein.....