Ist eher wichtig fürs Gesamtkonzept, also ob du noch irgendwo einen Pufferspeicher brauchst oder nicht.
Kleineren Boiler würde ich auch mal checken. Bekannte von mir haben nur 50l zu zweit und kommen gut zurecht seit 20 Jahren. Allerdings sind die recht sparsam und duschen auch nur.
Optimal wäre Speicher und Brauchwasserwärmepumpe.
Fragt sich wie es denn wie denn jetzt die Aufteilung im Anschlussraum ist - vielleicht lässt sich ja was optimieren.
Ich habe im Heizungsraum z.B. den Wäschetrockner auf der Waschmaschine stehen. Oder lässt sich die Waschmaschine eventl. im Bad unterbringen?
Meine Idee wäre sowas wie der Marstek Venus E der “irgendwo” im Haus stehen kann und den Überschuss bis 2,5kW verarbeiten kann (bzw mehrere, alternativen von Zendure, Ecoflow, und co gehen auch)
Zum Überschuss für Warmwasser verbrauchen reicht dann der für den Akku notwendige Shelly 3EM, ein Shelly 1 +Addon mit Temperaturfühler und ein externer Heizstab am bestehenden Wasserspeicher, wenn der Anschlüsse oben und unten hat geht das sogar ohne Pumpe, ansonsten gibt es hier im Forum gute Beispiele wie man das mit Pumpe parallel zur Gasheizung lösen kann.
Die Vorschläge hier helfen mir echt weiter. Ich hab mal recherchiert, es gibt eine Brauchwasserpumpe von Panasonic (PAW-DHW100W / PAW-DHW150W) bzw. scheinbar baugleiche von Calypso mit Bautiefe von 540 mm. Auf den ersten Blick scheinen die zu passen. Diese lassen sich an die Wand hängen und haben zusätzlich noch einen Heizstab drin. Hat mit diesen Teilen jemand schon Erfahrung?
Wandhängend allerdings nur die 100er möglich, die dann vielleicht doch schon etwas knapp ist, da man ja nicht so schnell nachheizen kann wie mit Gas. Bei Panasonic dann vielleicht auch eher die 150er für Euch?
Beispiele wie man das mit Pumpe parallel zur Gasheizung
Kannst Du mal die Beispiele verlinken?
Der Marstek Venus E ist eine gute Idee, damit kann der Akku im ganzen Haus verteilt werden. Nachteil bestimmt die Umwandlungsverluste. Im ct Test vom 1.11.25 kommt Marstek wg. einer Sicherheitslücke beim Bluetooth nicht ganz so gut weg. Hat jemand mit dem Marstek Venus E Erfahrung, evtl. auch schon in Home Assistant?
und ohne Pumpe wenn noch ein paar zusätzliche Anschlüsse vorhanden sind
Ein Bekannter hat den Venus E mit der originalen App am laufen und ist damit zufrieden (aber ohne Heizstab) Die Verluste bei AC Kopplung sind größer, aber bei meinem Bekannten hängt der am BKW da kommt das auf die paar Prozent nicht an, sonst würde er den Strom ja verschenken
Um die 10-11kw mit einem sinnvollen Duschkopf sind realistischer. Und GUTE Wassersparende Duschköpfe können mit den alten “nach mir die Sintflut-Duschköpfen” auch problemlos mithalten.
18-21KW sollte der Durchlauferhitzer ja nur deshalb haben, damit es nicht kalt wird wenn woanders plötzlich auch Wasser abgenommen wird. Das macht schon Sinn. Ich hab sogar 24kw genommen. Aber wenn das wirklich die Dauerlast beim Duschen ist macht man alles falsch.
Egal wie man Warmwasser auch bereitet, egal ob Boiler/DLE, wenn man so viel Warmwasser wirklich abnimmt wäre das immer verschwenderisch da unnötig.
Wichtig zu beachten wäre noch, dass der DLE halt auch gut regelt. Und nicht taktet. Das alte 17/18kw-Teil bei Mama und Papa springt immer 4kw hin und her. Das ist halt mit Speicher dann echt suboptimal. Beim Duschen kommen immer 2kw aus dem Netz/2KW werden eingespeist weil die Regelung diverser Speicher dafür einfach zu langsam ist.
Ich habe hier 15kw-Wechselrichter (3x5000er Multiplus) wegen der DLE.
Realistisch gesehen braucht es das nichtmal. 10kw Ausgabeleistung hätte auch problemlos gereicht. Standy/Eigenverbrauch muss man in der Rechnung ja auch bedenken.
Den Eco Design finde ich schon interessant, durch die rechteckige Ausführung nutzt das Teil den Platz viel besser aus als runde Speicher. Was ich mir nicht richtig vorstellen kann ist die Funktion. Der Wohnungsluft wird die Wärme entzogen, im Sommer ok. Im Winter möchte ich das eigentlich nicht. Da man die Lüftung von 0-400 m3/h einstellen kann würde ich während des Heizbetriebes die Lüftung auf 0 stellen und das Gerät würde wie ein ganz normaler Boiler über den Heizstab betrieben. Weißt Du ob man das Gerät auch mit Zu / Abluft von außen betreiben kann. Auf der Webseite sind die Infos recht spärlich.
Im Winter sicherlich nicht bzw. kann man dann die Effizienz vergessen, wenn die Temperatur zu niedrig wird. Bei Deinem kleinen Raum wird es auch schwierig. Die Wärme wird natürlich der Umgebung entnommen, sprich Du mußt im Winter dann mehr heizen. In Deiner Situation schwierig zu sagen, ob es Sinn macht, oder doch eher DLE …
Dämmung hält Wärme fest. Wenn die Batterie nicht mehr ge- oder entladen wird und keine Fremdheizung hat, dann ist früher oder später eh arschkalt bei den Zellen angekommen. Batterie draußen würde ich nur machen, wenn es überhaupt keine andere zumutbare Lösung gibt.