Doch wohl das erste schwarzstartfähige Kraftwerk - das werden rotierende Massen sein, z.B. eine Dampfturbine oder eine Wasserturbine.
Alle nachfolgenden synchronisieren sich auf.
Was beeinflusst die Netzfrequenz bzw. warum sollte man das tun? Um WR abzuschalten eher nicht.
Ich denke, weiter oben ist eine Spannungserhöhung im Niederspannungsnetz oder auch Mittelspannungsnetz gemeint, je nachdem, wo die Wetterabhängigen Erzeugungsanlagen angebunden sind.
Ok, asche auf mein haupt. Dann geht das nicht im öffentlichen netz. Weils mein victron kann, dachte ich, dass das bestimmt auch im öffentlichen netz möglich sein müsste. Das ist auch nicht viel, also die frequenzspanne in der sich das bewegt. Ich hab mich damit wohl zu weit aus dem fenster gelehnt.
Um mal auf das Ursprungsthema zurück zu kommen... was ich an diesen Abschaltungen so unsäglich finde, da ist man als privater gewillt ist seinen Beitrag zur Energiewende beizutragen und investiert auch sein Geld... und dann wird man von den GROßEN wieder sabotiert, obwohl wir es selber produzieren aber dann nicht nutzen dürfen.
Das Problem ist, das die Führung vieler Unternehmen nicht mehr langfristig genug denken.
Das der Solar-Markt am wachsen ist und war, ist ja nichts neues... dennoch haben die Netzbetreiber es versäumt die Netze vorzubereiten...
Stattdessen sollen nun bei den Endverbrauchern einzelne komponenten abgeschaltet werden... echt schade
Und dann läuft Dein Plattenspieler zu schnell, die Uhr geht vor,
die Heizungspumpe läuft schneller usw.
Da finde ich die Lösung mit Chopper und Warmwasser machen aber deutlich angenehmer.
Ich muss das ganze sowieso über home assistant regeln. Weil ich mehr wechselrichterleistung an mein victron inselwechselrichter klemme, als die polizei erlaubt. Also mehr als die erlaubten 4kwp. In der zeit, wo die sonne nicht genug scheint, dass die wechselrichter volle leistung einspeisen können, kann ich mit mehreren wechselrichtern in summe die 4kwp erreichen. Ich werde den strom direkt am victron messen. Wenn es in richtung 4 kwp geht, werden wechselrichter gedrosselt. Im sommer stelle ich das so ein, dass in summe alle wechselrichter zusammen knapp die 4 kwp erreichen. Natürlich können die wechselrichter auch höher laufen wenn gerade grosse verbraucher eingeschaltet sind. Auch habe ich die möglichkeit, je nach tageszeit, die wechselrichter hoch zu schalten, die gerade sonne ab bekommen. Immer unter der prämisse, dass die 4 kwp nicht überschritten werden.
Und wenn die Akku voll sind, weis das home Assistant auch. Es läuft darauf hinaus, dass ich bei vollem Akku eine nulleinspeisung aktiviere. Die wechselrichter sollen dann die verbraucher bedienen, nicht mehr. Wenns nicht reicht hilft der victron inselwechselrichter aus.
Ich kann aber auch im sommer wechselrichter komplett abschalten. Es gibt sehr viele möglichkeiten.
Auf jeden fall bin ich froh, dass es diese victron sicherung gibt, dass im zweifel die frequenz hoch gezogen wird, bevor die hütte brennt.
Noch einmal. Es ist überhaupt nicht sicher das es zu Abschaltungen oder Begrenzung der Erzeugung kommt. Viel wahrscheinlicher ist es das die Einspeiseleistung begrenzt werden kann. Das technisch sicher zu stellen ist Aufgabe des Betreibers. Also nicht verrückt machen lassen.
Die Netzbetreiber sind gewinnorientierte Unternehmen, da wird nur so viel Geld ausgegeben wie nötig, wichtig sind die Aktionäre.
Es gibt natürlich eine Netzplanung aber besonders in der Niederspannung (Ortsnetze) ist das schwierig da neue PV-Anlagen ja nicht jahrelang vorher angemeldet werden. Erst wenn Netzteile an ihre Grenzen kommen wird geplant und wie wir wissen kann das dauern. In der Mittel- und Hochspannung ist das einfacher da für neue PV- und Windkraftanlagen auch lange Planung nötig ist.
Bitte nicht die Drosselung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen und die Drosselung von Großverbrauchern nach §14a in einen Topf werfen.
Das ist für den Moment richtig. Da aber das integral der Frequenz, also phasengenau, auf lange Sicht ausgeglichen wird, und das schon viele Jahrzehnte, macht das kaum etwas aus.
Nur die nicht regelbaren auf Basis von Kondensatormotoren. Da die aber technisch bedingt (und lastabhängig) eh etwa 3 % zu langsam laufen (was für den Aufbau des Drehmomentes dient), wird diese Verbesserung des Heizungsumlaufs weder stören noch von jemandem bemerkt werden.
Die Spannung im Netz regelt schon einen Teil deiner Erzeugung und im Grenzbereich geht dein Wechselrichter aus. Punkt. Da muß der EE gar nichts tun. Das geht von allein. Ist in Österreich im Sommer häufiger vorgekommen.
Die Fernsteuerung ist für ungewöhnlich notwendige Netzstabilisierungen gedacht und kann von den wenigsten Netzbetreibern schon umgesetzt werden. und
In 20 Jahren mag das anders sein, aber jetzt gibt es erstmal 10 Jahre lang irgendwann ein Smart Meter und dann, ja dann geht es erst weiter.
Also sich über so weit entfernte Probleme würde ich heute nicht besonders nachdenken.
grüße ulti
Mein IMSys bekomme ich bereits in 2 Wochen, nachdem ich vor 2 Jahren mal 40.000kwh auf dem Zähler hatte. Meine Pv-Anlage kommt aber erst Mitte 2025 dann vermutlich zu den neuen Spielregeln.
Dass Spannungen im Grenzbereich die Wechselrichter abschalten wusste ich bereits. Es gibt aber angeblich Menschen, welche hinter dem Hausanschluss die Spannung (wie auch immer) stabilisieren, weil sie meinen, dass die mittlerweile üblichen Schwankungen ihren Geräten schaden, es gibt also scheinbar da Lösungen fürs Hausnetz.
Es ist aber ja auch möglich, dass zB die Batteriewechselrichter bei Stromausfall automatisch (bzw nach manueller Netztrennung) auf Ersatzstrom umschalten wodurch der dafür geeignete Pv-Wechselrichter mit Nulleinspeisung normal weiterarbeiten könnte, wenn er denn dürfte. Aber wenn er nach Stoppbefehl des Netzbetreibers nicht darf, oder das Zusammenspiel mit dem Speicher nicht mehr funktioniert, weil dieser nen Drosselbefehl erhalten hat, dann kann er eben nicht.
Es war aber jetzt schon wieder zu lesen/zu höhren, dass die Abregelung privater Pv-Anlagen nur die Einspeisung begrenzen soll, und keinesfalls den Eigenverbrauch. Wenn sich dies mit ImSys so steuern ließe wäre ja alles in Ordnung. Ich habe halt nur meine Zweifel, dass das so funktioniert und in Folge so laufen wird.
Wie ist das zu verstehen ?
Wenn in meinem wohngebiet massiv viele grosse pv Einspeiseanlagen sind, könnte es dann dazu kommen, dass lokal die netzspannung über einen punkt geht, wo mein kleiner bkw wechselrichter arbeitet ?
Dass es dazu kommen könnte, dass die netzspannung höher als die spannung vom bkw wechselrichter ist. Und in folge auch die grundlast des hauses vom netz versorgt wird ? einspeisen und nicht einspeisen mal aussen vor gelassen.
und später gab es noch ein Video das nach "schwarzen" Anlagen geschaut wird.
Deswegen ist bei größeren Anlagen die Netzverträglichkeitsprüfung schon sinnvoll. Aber die Masse der "Kleinen" wird durch die mangelnde Messfähigkeit der Niederspannungsseite heute schon zu einem Problem.
Die Antwort lautet JA und ist als Schutzfunktion gedacht. WIrd aber bsw. auch im Inselbetrieb als Leistungsregelung verwendet.
Ich habe das bis jetzt nur Überflogen, aber als Gegenleistung soll dazu ja eine Reduzierung der Netzentgelte stehen oder eben ein Pauschalbetrag jährlich.
Laut dem video ist in deutschland nix zu befürchten, dass bkw wechselrichter abschalten. Wenn die wechselrichter auf deutsches netzprofil eingestellt werden, schalten die auch in österreich nicht ab.
Wenn es stimmt, was im video erzählt wird, würden die wechselrichter erst ab 287 V Netzspanung abschalten. Die wird es in deutschland nicht geben. Da würden auch einige verbraucher abrauchen.
Abschaltbedingung in deutschen Netzen (DIN VDE 0126-1-1)
Der 10 -Minuten -Mittelwert der Netzspannung (UAC) am Wechselrichter ist in Deutschland nach DIN VDE 0126-1-1 auf maximal 253 V begrenzt . Registriert der Wechselrichter im 10 -Minuten -Mittelwert ein Überschreiten dieser Spannungsgrenze oder wird die 260 V Grenze kurzzeitig überschritten, so schaltet das Gerät umgehend ab.
Es gab letzten Sommer paar Fälle, da wurde entweder die beantragte maximale einspeiseleistung überschritten, dazu noch ein paar, bei denen das Profil auf größere Spannung als der zulässigen geändert wurde. Bei manchen WR geht das recht gut. Da hatte Netz NÖ dann einen Haufen Leute losgeschickt, um Anlagen stillzulegen.
Da bin ich doppelt froh, eine inselanlage zu haben. Wenn die wechselrichter abschalten, muss man komplett den strom kaufen. Nix mit grundverbrauch selbst abdecken.
Das ist schon wie oft passiert? Schwarzseherei, finde ich. Aber Respekt für den Aufbau einer Insel. Komplette Abstinenz vom öffentlichen Netz oder "nur" teilautonom?