Was haltet ihr von dieser Zusammensetzung?

Hallo, ich lasse gerade eine PV Anlage Planen und wollte fragen was ihr von dieser Zusammensetzung haltet?
Ist da etwas extrem schlechtes dabei oder gibt es für einige Sachen deutlich besseres?

Bin Neuling im PV Bereich und wollte fragen ob ihr mir da bitte mal weiterhelfen könnt.

Hi, es gibt schon 500W Module von Trina, sind ein bissle länger aber nicht breiter und kosten auch um die 80€.
Die dürfen aber wohl nicht überall in DE aufgebaut werden.
Zum WR usw. kann ich nichts sagen.

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Ist das Bundesland abhängig oder Kommunal?

Für das Geld bekämest du ca. 30kWh Speicher in Low Voltage.

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Speicherpreis ist nicht unüblich, aber schon recht teuer, wenn man mal Online recherchiert. Für 4216 Euro netto (5017 brutto) bekommst du schon Speicher mit 15 kWh und mehr.

Weil man den selber schnell nachgerüstet bekommt, würde ich nur alles für Speicher vorbereiten lassen und einen WR, an dem möglichst zahlreiche verschiedene Speicher angeschlossen werden können. Hersteller haben dafür in der Regel Kompatibilitätslisten.

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Was sind denn Vor- und Nachteile vom Low Voltagespeicher?

Hast du vielleicht bitte eine Empfehlung für einen guten WR und einen passenden Speicher dazu?

Den Vorteil hatte ich eben erwähnt. Sie kosten nur einen Bruchteil. Nehm mal an, du würdest einen etwas teureren Wechselrichter nehmen wie einen Deye 12K Hybridwechselrichter. Der kostet ca. 1700€. Da hast du dann noch Spiel nach oben. Dafür nimmst du nun einen 15kWh Speicher für 2000€.

Kostet dich dann zusammen 3700€ und du hast ne Menge mehr Akku, selbst wenn du das (noch) nicht brauchst. Vielleicht willst du später Peak Shaving nutzen, oder eine Notstromfunktion. Oder oder oder.

Was ist Peak Shaving? :sweat_smile:

Gibt es weitere nachteile?

Gute Frage, hatte es nur beiläufig irgendwo gelesen. Musste dich mal selbst durchlesen: 2 bzw. 3m² Regel.

Das gilt allerdings nicht bei Einfamilienhäusern, soviel ich gelesen habe

Doch, für was denn sonst?

Gemini schreibt:
Die frühere Grenze von 2 m² für Solarmodule auf Einfamilienhäusern in Deutschland ist mittlerweile in den meisten Bundesländern aufgehoben oder auf 3 m² angehoben worden.

Hintergrund:

Diese Begrenzung resultierte aus bauaufsichtlichen Bestimmungen. Module über 2 m² galten als Bauprodukte, für die eine spezielle Genehmigung erforderlich war.

Aktuelle Situation (Stand Mai 2025):

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) angepasst und die Grenze für Solarmodule ohne gesonderten Verwendbarkeitsnachweis auf 3 m² angehoben.

Viele Bundesländer haben diese neue Regelung bereits in ihre Landesbauordnungen übernommen. Dazu gehören laut aktuellen Informationen:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz

Einige andere Bundesländer planen ebenfalls, diese Anpassung bis Mitte 2025 umzusetzen. Es ist jedoch ratsam, sich bei der zuständigen Baubehörde in Ihrem Bundesland nach dem aktuellen Stand der Regelungen zu erkundigen, da es hier noch Unterschiede geben kann.

Wichtig zu beachten:

Auch wenn die Größenbeschränkung für die Modulfläche gelockert wurde, gibt es weiterhin andere wichtige Aspekte bei der Installation von Solarmodulen zu beachten, wie zum Beispiel die statische Belastbarkeit des Daches und die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen.

Für sogenannte Balkonkraftwerke gelten teilweise gesonderte Regelungen. Hier wurden die Bestimmungen ebenfalls gelockert, und Module über 2 m² sind zulässig, da sie nicht als Bauprodukte im klassischen Sinne betrachtet werden. Allerdings gibt es hier seit Anfang 2024 eine Begrenzung der Gesamt-Nennleistung für neu installierte Anlagen auf 2000 Wp.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die starre 2 m² Grenze für Solarmodule auf Einfamilienhausdächern in Deutschland weitgehend der Vergangenheit angehört. Die neue 3 m² Regelung in den meisten Bundesländern und die gelockerten Bestimmungen für Balkonkraftwerke eröffnen mehr Flexibilität bei der Planung und Installation von Solaranlagen.

Perfekt Danke
Komme aus NRW also kein Problem

alternative in HV dazu
Goodwe GW8KN-ET Plus 700€ (gibt es auch als 6kW, sind die 16 Module eine Ausrichtung?
Dyness Speicher 10kWh 2000€

Die 16 Module sind das Maximum

Wenn Du einen Stromanschluss hast der bei mehr als 6 kW Last abschmiert (also z.B. im hintersten Winkel eines Tals in Südtirol)
Wenn Du einen Stromanbieter hast der dir bis zu einer Last von 4 kW den Strompreis von XX ct/kWh berechnet und über 4 kW das doppelte verlangt (Dinge die es auf diesem Planten gibt) dann bis Du an Grid-Peak Shaving sehr interessiert wenn Du elektrisch nicht gerade auf den Stand von 1950 bist.

Wenn Du mit Stromausfällen rechnen musst, dann bis Du an einem Deye 12K sehr interessiert, gal ob du nur 2.7 kWp wie ich oder 7 kWp auf dem Dach hast.

Also ich komme aus NRW und wir haben solche Last Grenzen nicht :sweat_smile:
Stromausfälle haben wir auch so gut wie nie, daher wollte ich auch erstmal das teil für den Notstrom weglassen, aber potenziell nachrüsten, falls sich das mal ändert.
Soll ich dann immernoch den Deye 12 nehmen?

Ich würde anders überlegen: Ist es wahrscheinlich, dass der Netzbetreiber ggf. irgendwas in naher Zukunft ändert und ich daher auch meine Gewohnheiten ändern muss um Strom zu sparen oder zeitgesteuert einzukaufen?
Peak Shaving erlaubt dir mit einem großen Akku deine maximale Leistung die du zu einem Zeitpunkt benötigst durch einen Akku auszugleichen.

Beispiel: Du kochst mittags mit dem Herd und braucht 10KW. Je nach Kostenstruktur zahlst du dann vielleicht für 10KW. Aber wegen Peak Shaving auf 4KW ziehst du nur 4KW, den Rest gleicht der Akku aus. Danach brauchst du wieder weniger Leistung. Also begrenzt er weiter auf 4KW und lädt ggf. auch den Akku nach.

Oder oder oder. Es gibt schier unendlich Szenarien daher eher eine Auslegung die mehr zulässt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass du in 2-3 Jahren einen neuen Wechselrichter kaufst ist... gering. Und den alten will dann auch keiner mehr, weil ja nun ALLE umsteigen...

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Du hast Da oben 5'319€ für WR und Batterie stehen, eine Hardware die so gut wie nix kann, dich im Dunkeln sitzen lassen wird
oder holst Dir für 4000€ von beidem das doppelte (12 kW WR und 15 kWh Batterie) und hast eine Hardware die alles kann, sogar Dein ganzes Haus im Notfall unterbrechungsfrei mit Strom versorgen.
Ob Du dann (weil sie immer billiger werden) irgendwann nochmal 50 kWh an Batterie dir holst ist dann deine Sache.

Das Problem ist für mich gerade, dass ich den Nachteil von Low Voltage Speichern verstehe?

Wenn die so gut sind, warum nutzen die Leute die dann nicht?

Müsste ich dann nicht auch noch meine Kabel im Haus Checken, da die ja einen größeren Querschnitt haben müssten