Warum müssen intelligente Stromzähler über UMTS angebunden werden?

Eigentlich bin ich verwundert, das keine Trennung zwischen VNB und Meßstellenbetreiber gefordert wird.....

Das verzerrt doch den Markt :joy::winking_face_with_tongue:

Ein Preis ist niemals teuer oder billig.
Ein Preis kann gut/schlecht/hoch oder niedrig sein, niemals aber teuer. Ein Preis kostet nix :joy:

Die Trennung macht m.E. genauso viel oder wenig Sinn wie die Trennung von Netz und Betrieb bei der Deutschen Bahn. Mag alles gut gemeint sein. Da dann aber jeder auf seine eigenen Interessen/Gewinnabzielung schaut, funktioniert es in der Praxis nicht.

Ich bin der Meinung, Netze gehören in staatliche Hand und zwar egal ob Strom-, Straße-, Schiene-,Kommunikations-Netz. Der Staat ist der Allgemeinheit verpflichtet (klar tut er das nicht immer) und somit können / müssen auf abgelegene / benachteiligte Region ordentlich versorgt werden. Sicherlich wird der Staat nicht der effektivste sein aber er muss auch keinen Gewinn erwirtschaften. Und ganz einfach, wer das Netz nutzt zahlt dafür.

Mir ist auch klar, das wird nicht kommen.

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Sind die Netzbetreiber nicht schon in staatlicher Hand,? denn deren Gebaren ähnelt schon gewaltig an staatliche Instuditionen und Beamtentum. Wer mit denen schon einmal zu Tun hatte, der kann ein Lied davon singen, wehe es werden Anträge, Belege, und Fertigmeldungen nicht auf die peniebelste Weise ausgefüllt und ausgeführt, kommt die Bearbeitungen postwendend zurück, oder werde erst gar nicht bearbeitet.

Da die Netzbtreiber bereits wie der Staat arbeiten, könnten diese auch vom Staat übernommen werden, da wäre wahrscheinlich gar kein Unterschied feststellbar.

Also für mich persönlich macht die Trennung MSB und VNB aktuell sinn. Mein VNB pfeift auf SmartMeter - dann könnte Tibber ja vernünftig abrechnen (ohne diesen hab ich zwar den dynamsichen Strompreis Vorteil (Tibber zahlt aber Standard Lastprofil) oder ich gar Netzentgeldreduzierung bekommen.

Könnte man nat. auch mit ordentlichen Strafgeldern für nicht handeln in den Griff kriegen - will man aber wohl nicht.

Das eigentliche Problem sind die 800x Netzbetreiber die sich nie auf einen Standard einigen werden und wollen. Verstaatlichung hmm der Staat ist immer sehr schlecht im wirtschaften aber enge Leitplanken von Fachleuten erstellt (hüstel nicht lobbyisten) könnte helfen.

Aber wir schweifen vom Thema ab - ich denke die Frage als solche ist beantwortet.

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Das ist ganz normal, wenn es keine Konkurrenz gibt. Mit der Wärmeplanung und auch dem verschwinden kleiner Vermieter bekommen wir davon bald mehr :partying_face:

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Die meisten Netzbetreiber waren ein Teil der kommunalen Verwaltung und wurden dann privatisiert. Da bleibt natürlich noch etwas vom alten Stil übrig. Da es im Ort keinen zweiten Netzbetreiber gibt muss er nicht freundlich sein, man kann eh nicht wechseln.

Aber, ich kann berichten, es gibt auch andere Netzbetreiber. In meinen Anträgen (insgesamt 3 Anlagen) hatte ich Fehler. Mit Email kam nach kurzer Zeit ein Schreiben “der Antrag sei fehlerhaft und könne so nicht weiter bearbeitet werden” im Anhang waren die fehlerhaften / unklaren Stellen markiert. In zwei Fällen war klar was falsch war, korrigiert und gut war es. Beim dritten Fall den Sachbearbeiter der die Email verfasst hat angerufen, in klärendes Gespräch geführt, das Papier nachgebessert und gut war es.

Mir ist aber auch bekannt, das es sehr schwierige Netzbetreiber gibt. Trotzdem bleibe ich der Meinung Netze gehören in Staatliche Hand.

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Im Prinzip gehört dann sämtliche kritische Infra in staatliche Hand, Strom,Wasser Gas… da kommt etwas zusammen.
Das wäre aber eine komplett neue Diskussion.

Na ja Wasser ist bereits in kommunaler Hand und Strom wäre auch nicht verkehrt, da die Netzbetreiber sich aufführen als seien sie der Staat. Gas ist ein Wirtschaftsfaktor wie Öl ,das bleibt besser in Privater Hand.

Die argumentation verstehe ich nicht - Strom ist kein wirtschaftsfaktor? Wir wollen doch möglichst alles stromifizieren….

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Bei meiner Argumentation habe ich nicht die Strom, und Gasverkäufer gmeint, sondern die Netzbetreiber bei Strom wie bei Gas, die verstaatlicht werden könnten.