Ich finde die Idee mit der geeignet geformten 'Flache' (oder Behältnis) grundsätzlich gut und eigentlich ist die Lösung doch ganz einfach: Die Flasche hat in etwa eine sehr bauchige Kugelform, eher noch ein Ellipsoid, also in der Mitte sehr bauchig, oben und unten aber wenig Volumen! Das ist doch ganz einfach und für jede Hausfrau halbwegs verständlich. D.h. in der Mitte habe ich ein riesiges Füllvolumen, wenn ich oben aber langsam an den oberen Rand komme, füllt sich der Rest ganz schnell!
Wir haben einen zylindrischen Heizöltank, dort ist es ähnlich, aber nicht ganz so krass ![]()
Das kommt der Sache schon nahe. Aber wenn man selbst davor steht, fängt es schon damit an, dass der Begriff "SOC" nicht eindeutig zu sein scheint: Wird er in Ah angegeben? Oder in Wattstunden? Unter welchen Bedingungen sind 100% erreicht? Unter welchen Bedingungen sind 0% erreicht? Bei einem Kondensator wäre es einfach: 0% ist bei 0V und 100% sind bei einer Spannung erreicht, die ihn gerade noch nicht schädigt. Die 100% treffen auch für LiFePo4 zu. Wenn man die Kapazität einer LiFePo4 Zelle misst, entlädt man sie über einen Coloumbmeter oder ein Wattmeter bis sie 2,8V hat. Eine Flasche müsste natürlich bis zum Boden (0V) reichen Die Kurve müsste nach links unten erweitert werden.
Auch das ist nicht so schwierig: SoC gibt den Status der Ladung an und die Ladung wird in Ah gemessen. Alternativ könnte man auch den SoE (Energiezustand) angeben. Nach der sog. Nordkynstudie ist eine LFP-Zelle bei einer Ruhespannung von 3,37V zu 100% voll, nach anderen Angaben bei 3,4V. Das viele bis 3,65V Laden ist ein Fehler, denn die in vielen Datenblättern angegebene Ladeschlußspannung von 3,65V für LFP bezieht sich auf einen best. Mindestladestrom von meist 0,3 oder 0,5C. Das wird von vielen überlesen bzw. gar nicht verstanden!
Nach unten sind sich die meisten einig, dass bei 2,5V Schluß ist, also 0% SoC. Auch wenn man dann noch etwas Energie herausholen kann, schadet es der Zelle!
Wichtig ist zu verstehen, dass die Spannung immer auch mit dem aktuellen Strom betrachtet werden muß - die meisten Akkus werden ja eingesetzt und sowohl ge- als auch entladen - oft zur gleichen Zeit! Man kann also ansatzweise schon den SoC einer LFP aus der Ruhespannung ablesen, auch wenn dies im mittleren Bereich mit reichlich Fehlern behaftet sein kann.
Leute … LLMs können nicht rechnen und schon gar nicht denken. Diesen Dingern trotzdem eine Antwort zu entlocken ist zwar erheiternd, aber statt Erkenntnisgewinn kommt dabei nur unnötige Abwärme hinten raus.
Kannst du mir mal verraten, wie man einen Akku gleichzeitig laden und entladen kann?
Auch Gummiflaschen haben eine Grundform. Um verständlich zu machen, wieso eine LiFePo4-Batterie mit 16 Zellen à 3.3V problemlos mit 1C geladen werden kann, während man das bei einer mit 15 Zellen à 3.25V und einer mit 3.5V tunlichst unterlassen sollte (trotz der niedrigeren Gesamtspannung), finde ich die Flaschenanalogie durchaus hilfreich. Es bekommt halt jede Flasche dieselbe Wassermenge ab, so wie bei der Batterie wegen Reihenschaltung alle denselben Strom abbekommen.
Ich wußte dass jemand darüber stolpert ![]()
Was ich meinte ist, der Akku hängt sowohl am Ladegerät als auch an div. Verbrauchern bzw. WR und die Last und Ladestrom schwanken ständig! Natürlich wird er zu jedem Zeitpunkt mit dem Delta aus beiden entweder ge- oder entladen ![]()
Wenn man die Spannung abliest, hat man ebenfalls diese Schwankungen und das ist natürlich fehlerbehaftet und man muß die aktuelle Ladesituation dabei berücksichtigen. Für jeden, der sich länger mit der Materie beschäftigt, dürfte das natürlich klar sein.
Das ist nicht richtig. 3,65 V ist einfach die zulässige Maximalspannung nach Datenblatt.
Lädt man dahin bis strom null, hat man kleine Zykleneinbussen.
Lädt man nach Nordkyn, hat man schnellere Volladung als mit 3,37 V, ohne diese Lebensdauereinbussen.
Ich zitiere mal aus dem Datenblatt meiner EVE 105 Ah:
'4.2 Standard Charge
At (25±2)℃, the cell is charged by a constant current of 0.5C (A) to the cut-off voltage 3.65V,
then kept at this voltage untill the current is less than 0.05C (A).'
Ich habe mich allerdings bei der Angabe der Cutoff-Currents um eine Zehnerpotenz verhauen: es sind 0,05C statt 0,5C - das hätte ich merken sollen.
Alle Experten sind sich m.E. einige, dass eine LFP-Zelle bei 3,65V Ruhespannung völlig überladen ist! Ruhespannung ist etwas völlig anderes als die max. zul. Ladeschlußspannung, wenn ein gewisser Mindestladestrom anliegt.
Natürlich muß zum Laden die Spannung höher sein, als die Ruhespannung - sonst kann kein Strom fließen.
Dann bin ich kein Experte. Nimmst du das Wort "völlig" weg, bin ich dabei.
Bedenke, das das ein YT Thema ist. noch vor 2 Jahren haben YTber vollkommen bedenkenlos parallel geschaltete Akkus bei 3,65 V "balanciert" , und das eine Woche "ausgleichen" lassen.
So haben es auch vor 10 Jahren die Womofritzen gemacht, die auch die ersten Anwender waren.
Seitdem das Thema Lebensdauer zu ihnen durchgedrungen ist, erfinden die YTber jede Menge Einschränkungen, eine schöner als die andere.
Die Womofritzen fahren ihre Akkus immer noch bis 3,6 V max. Wie denn auch anders, wenn der Generator des Auto bis 14,4 V lädt, was nach Rechenschieber nun mal 3,6 V pro Zelle ist. Und massiv Probleme mit dem geringsten notwendigen Balancing haben. Mit der Lebensdauer haben die aber kein Problem.
Also, Kirche im Dorf lassen, 3,65 V hält ein akku auch mal aus, man sollte ihn nicht ohne Not da stehen lassen. Thats it, nicht anders.
Und die üblichen 3,45 V oder 3,5 V Maximalspannung fallen da genauso hinein. Theoretisch auch noch geringe Lebensdauereinbusse.
Gleiches Thema, etwas ruhige Betrachtung der gesamten Situation tut gut.
Welcher Womo Akku hat den auch schon 1000 Zyklen hinter sich, und das dürfte selbst der schlimmste Akku schaffen ohne aufzufallen solang er keinen dicken Bauch bekommt.
Gleiches gilt auch aktuell noch fürs Haus.
Und solange nicht Wattstunden genaue Verfolgung stattfindet fällts sowieso erst auf wenn nix mehr läuft.
3,65 V bei 0,5 C Abschaltung wäre übrigens eine fast perfekte schon wieder schonende Akku Ladung mit einem kleinen eher unauffälligen Nachteil.
Den Unterschied zwischen Ah und Wh wird dir dein geliebter Haluzinationsbot dann doch erklären können.
Oliver
@frooger
Dann Frage ich mich für was der KI Kram überhaupt nützlich ist, wenn man ihn erst mit der eigenen Intelligenz in die richtige Richtung leiten muss, außer das man für bestimmte Dinge schneller eine Antwort bekommt, anstatt selbst eine normale Suchmaschine zu benutzen und vorallen in Foren darüber zu lesen.
Dann solltest du aber nach dem was ich von dir so gelesen habe mit der eigenen Intelligenz und deinem Wissen sehr gut und viel besser in der Lage sein das ganze zu Erklären/Beschreiben... ![]()
Genauso ist das. Ich habe noch wenige gesehen, die ihre Akkus wirklich an den Rand der Zyklen bekommen haben.
Und die Zyklenzahl ist nicht die Grenze für kaputt, sondern die Grenze für 80 % Kapazität.
Also, Augenmass behalten.
Ja, genauso ist es. Warum also bis 3,65V (Ruhespannung) laden mit wenig Strom? Das macht überhaupt keinen Sinn. Wenn ich meinen 8S-Block bis 27,2V lade, fällt er - bei sehr geringer Last - in Kürze auf 26,8...26,6V - das ist die Wohlfühlspannung. Und die Nordkyn-Studie ist m.W. nicht von irgendwelchen YT-Fritzen, sondern da haben schon Wissenschaftler gewerkelt ![]()
Im Womo beispielsweise. Da geht es nicht anders. Und die machen das seit Jahren schon. Schau doch mal ins Womoforum, wieviele sich über kaputt gegangene Akkus beklagen.
Ich sage doch nicht, dass das GUT ist. Ich sage nur, man soll mal etwas weniger bohei drum machen.
Was ich alleine hier im Faden lese, muss einen Neuling mehr als Angst und bange machen.
SOC sind Prozent. Füllstand. Und damit sind es % der Kapazität in (Wh) Ah.
(Korrigiert von Berny)
Definition er Kapazität aus WIKI
Die Kapazität einer Batterie oder eines Akkumulators – nachfolgend zusammengefasst nur als „Batterie“ bezeichnet – gibt die Menge an elektrischer Ladung Q an, die eine Batterie nach der Herstellerangabe liefern bzw. speichern kann. Sie wird angegeben:[1]
- als Nennkapazität C N in Amperestunden (Einheitenzeichen: Ah) – bei einzelnen Zellen auch in Amperesekunden (As) oder Coulomb (C; 1 C entspricht 1 As)
Ups! Du hast Recht! Habs oben korrigiert.
Also ist in den Dingern URI PUI und QPT sowie Chemie drin...das kann sich doch jeder vorstellen...oder?
Und die Kennlinien-biege-Geister...und wenn die Mehrheit dann noch versteht das Netzeinspeisung nicht netzdienlich ist, müssten die Armen Akkus auch nicht so leiden...bis später...
SOC sind Prozent. Füllstand.
Ach was!
Definition er Kapazität aus WIKI
...
Ah
Mal wieder ein Beispiel, wo Wiki etwas wirr ist.
Die offizielle Einheit für Energie ist Joule, auch ausdrückbar als Ws, und mit Faktor dann Wh.
Ah's sind eine üble Vereinfachung aus der KFZ-Technik, die überall woanders nur Verwirrung stiftet.
Oliver
Die offizielle Einheit für Energie ist Joule, auch ausdrückbar als Ws, und mit Faktor dann Wh.
Ah's sind eine üble Vereinfachung aus der KFZ-Technik, die überall woanders nur Verwirrung stiftet.
Genau! Man finde sowohl Ah als auch Wh als Kapazitätsangebe. Ich gehe aber davon aus, dass die vorgegenene Kurve die Prozentangebe von den Ah ableitet. So hab ich das immer gehandhabt. Erst beim suchen nach einer verbindlichen Definition bin ich darüber gestolpert. Bei E-Autos wird der SOC (immer) von den kWh abgeleitet. Das drückt besser die Reichweite aus. Die Form eines gedachten Behälters würde sich in einigen Bereichen deutlich unterscheiden.