Das wäre aber 1:1 Nutzung. Wir sprechen je nach Wärmepumpe dann von einer Wärmeleistung unter ca. 2000W für eine ganze Wohnung. Nimm folgendes an: Deine Wohnung benötigt 500W Wärme. Das schafft nun die Wärmepumpe, weil es noch relativ gesehen warm ist draußen, mit 150W Strom (und läuft zwar in einem guten Bereich weil draußen warm, aber das Kältemittel und Öl holen kostet etwas Effizienz) . Das bedeutet, die Wärmepumpe geht für 15 Minuten an, dann aus. Der Heizstab würde in derselben Zeit 500W benötigen. Da wir uns im Übergang befinden, hat man, sofern PV genutzt wird, auch weniger Ertrag. Es wäre also klug das, was man hat, umsetzen zu können. Die Wärmepumpe mit takten erhöht die Möglichkeiten der Speicherung, sodass auch nachts ggf. noch genug Strom da ist. Der Heizstab jedoch braucht das schneller auf.
ja ist klar dass das 1:1 jedoch da wir uns im Übergang befinden liefert die PV ja schon.
(500W sind schnell zusammen, selbst bei kleiner PV)
Der Trick wuerde darin bestehen eine sinnvolle Steuerung zu bauen.
z.b. erst wenn der Akku voll ist springt der Heizstab mit einer PWM genau mit dem PV überschuss ein.
Die Speicherung der WP waere ja nur wenn ein Pufferspeicher vorhanden ist, bzw. je nach Speichermasse des Gebäudes /Fussbodens.
Mit Speicherung meinte ich einen Akku. Aber auch ein Pufferspeicher kann dazu dienen. Auch hier, jeglicher Überschuss einer PV-Anlage kann dann z.B. so verwendet werden:
Akku ist 15kWh (damit wir mit was rechnen).
Wenn Akku 100%, dann WP ein mit Minimum für eine Stunde. Kann die WP 500W el. minimum gehen dann ca. 2000-2500W in einen Heizungspuffer.
Wenn Akku 95%, dann WP immer noch an für eine Stunde. Also wieder 2-2,5KW in den Puffer.
Wenn Akku pfff 50% (das ist die Vorhaltung für nachts), dann WP aus.
z.b. erst wenn der Akku voll ist springt der Heizstab mit einer PWM genau mit dem PV überschuss ein.
Wird nicht gut klappen, oder halt wie oben von mir mit ein wenig Akkunutzung, sonst hast du bei jeder Wolke einen Abbruch. Aber prinzipiell ja.
ja ist klar dass das 1:1 jedoch da wir uns im Übergang befinden liefert die PV ja schon.
Hängt massiv von der Größe der PV ab. Für den einen ist es Duplo, für den Anderen….
Und es geht eher darum wenn die WP sowieso schon da ist. Dann doch lieber nutzen mit höherem Wirkungsgrad.
Und zu guter Letzt. Das sind sehr viele Stunden. Wenn der Wärmebedarf unter der untersten Modulationsgrenze liegt. Das hängt sehr von der Außentemperatur ab und was das Haus benötigt. Der eine muss bei 10°C außen schon heizen. Andere erst bei 15°C. Wenn das dann nur 500W Wärmebedarf sind oder drunter, ich glaube bei unter 500W für eine ganze Wohnung, da sprechen wir von vielleicht 100W für einen Raum. Da macht man (absurderweise!) den Fernseher an. Oder ne Glühbirne. Oder kocht ne halbe Stunde.
Ich komme auch aus der Pfalz, unser EFH hat eine ähnliche Heizlast (über Heiz.report gemacht) und ich würde am liebsten auch eine Lambda als Ersatz für unsere alte Ölheizung nehmen. Wollen wir uns mal austauschen? Klingt als hätten wir ähnliche Vorstellungen/Fragestellungen.
Ich hab gestern die Auftragsbestätigung für meine lambda eu10 unterschrieben. Ich will sie im September installieren lassen. Bis dahin nutze ich noch gerne unsere Solarthermie. Die wird nämlich dann (leider) stillgelegt mit Einbau der Wärmepumpe.
Lambda hat übrigens ausgerechnet, dass bivalenz für die 10er vei -5 grad und die größer Lambda hätte dann -10 oder -1+ gehabt. Daher hab ich mich dann für die EU10 entschieden
So weit bin ich (leider) noch nicht. Laut Heiz.report ist der Bivalenzpunkt bei mir auch bei -5 Grad. Modulieren kann sie bis 12 Grad AT. Das passt meiner Meinung eigentlich ganz gut. Laut der Simulation hier arbeitet sie mit unseren Klimadaten auch effizient (JAZ 4,6 bei 55 Grad VL @-10 NAT). Hast du einen Heizungsbauer vor Ort gefunden? Darf ich fragen wie hoch dein Angebot war? Nutzt du Hygienespeicher als Kombispeicher? Sorry für die vielen Fragen aber ich bin noch bei vielen Details nicht sicher.
Die Berechnung von der firma lambda waren -5 Grad. Mir dem Tool hier liege ich bei -9,5 grad.
Nein kein Hygienespeicher. Der Heizungsbauer meinte bei unserem 4 personenhaushalt auch keine Problem mit legionellen.
Hab mich für 300 Liter Brauchwasser entschieden + vorgabe lambda war 300 liter Pufferspeicher. Hab genug platz im keller und 2 Komponenten find ich besser als eine.
Preis: 35.500 Euro (ludwigshafen)
Wenn du noch ein Jahr Zeit hast oder zumindest bis Oktober nach der installation kann ich auch einen Erfahrungsbericht geben. Hab aber gutes Gefühl beim ausgewählten Heizungsbauer.