Wärmepumpengröße, Takten, DeIcing JAZ berechnen -> Neues Tool, bitte checkt mal ob das passt

Weil dafür die realen Jahreverläufe genommen werden!

Ich habe 2 verschiedene Daten:

  1. NAT
  2. Realer Temperaturverlauf (oben die Auswahl) eines Jahres + Luftfeuchtigkeit.

Deswegen machen wir 2 Rechnungen!
Einmal der Maximalfall (Heizkurve 1) und einmal der Realfall für ein Jahr.

Ok, wusste ich nicht

Verständlich. Das ist auch etwas verwirrend. Am besten wäre es, wenn die NAT nicht einstellbar wäre. Aber dann kannst du keine Custom Orte mehr hochladen.
Ist leider ein kleines Dilemma

Hallo Win und EEE,
vielen Dank für Eure Kommentare und Hinweise.
Ja, über die “richtigen” Zahlen lässt sich sehr viel diskutieren. Es verhält sich etwa so wie mit dem WLTP Verbrauch bei Kfz. Vergleichbare Ergebnisse erhält man aber nur wenn die Bedingungen beim Test immer exakt gleich sind. Bei der Heizlast des Gebäudes verhält es sich ähnlich, die orientiert sich ausschließlich an der Gebäudephysik und ist in erster Linie unabhängig von dem individuellen Nutzen. Die Nutzung wird im Heizreport über die einstellbaren Temperaturen für jeden Raum berücksichtigt, so erhält man sehr zuverlässige Ergebnisse. Gerne zitiere ich hier Harald Lesch: “Mit der Physik lässt sich nicht streiten oder verhandeln”.
Ich habe mit dem Heizreport sehr gute Erfahrungen gemacht und die Dimensionierung der WP danach ausgelegt. Ein Wermutstropfen bleibt, denn den kompletten Report mit den Details erhält man erst nach Zahlung von € 149,–. Für mich eine gute Investition für die Beantragung der Förderung.
Am 6. Januar, dem kältesten Tag dieses Jahres mit -13,7 °C, hatte meine WP zeitweise eine Heizleistung von 12,3 kW.

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Danke für das Tool. Macht für mich einen recht brauchbaren Eindruck. Ich plane, es bei nachbarschaftlichen Beratungen einzusetzen - zusammen mit dem Werkzeug von IFEU.

Habe gerade das Tool für unser Haus mit einer seit knapp 2 Jahren laufenden Lambda E08L getestet. Die Ergebnisse entsprechen recht genau meinen Erfahrungen, die Abweichungen bei JAZ, Energienutzung liegen unter 10%. Die Taktzeiten scheinen auch zu passen.Natürlich sind die Ergebnisse abhängig von:

  • Der bei der Ölheizung verwendeten Jahresenergie. Diese hatte ich zunächst aus dem Ölverbrauch 900 l im Ukrainewinter 22/23, in dem wir extrem gespart haben, entnommen. Dann passte das erst mal nicht, Akkudoktor zeigte deutlich weniger elektrische Energienutzung an als die Realiät. Dann habe ich die Energie der damals noch vorhandenen Solarthermie eingerechnet. Mit dieser haben wir unser Brauchwasser ca. 9 Monate im Jahr erwärmt und über die Zirkulationspumpe und die Solarthermiepumpe auch das Haus mitgeheizt. Als ich dann den Bedarf auf 12 MWh/a hochgesetzt habe, passte es fast exakt.

  • Von den Angaben zur Vorlauftemperatur. Damit ist vermutlich die Vorlauftemperatur für die Heizung gemeint, oder? Denn die Vorlauftemperatur für die Erwärmung des Brauchwassers ist bei uns deutlich höher. OK, da steht als Überschrift Hydraulik drüber, also ist wohl die Heizung gemeint.

Ich werde nochmals andere Gebäude mit bekannten Daten eingeben und melde mich dann wieder.

….war im falschen thread :smirking_face: sorry

Wahrscheinlich versteh ich viel zu wenig von dem Thema, aber ich habe versucht mal eine Bosch Wärmepumpe zu simulieren …. Währen alle anderen Wärmepumpen bei höheren Temperaturen einen Leistungsknick nach oben haben
z.B. die EU10L

-7, 8.5
2, 10.9
7, 13.7

geht die Bosch (Datenblatt Compress 3800i AW Wert PdH) nach unten

-7, 6,8
2, 4,4
7, 2,6

Hat der PdH Wert Interpretationsspielraum ? Danke für einen kleinen Tipp.

Gib mal den Link zum Datenblatt. Ich vermute das sind Leistungsangaben im Teillastbereich, den man typisch bei bestimmten Temperaturen erwartet, so wie man das auch bei Eurovent angibt.

Was ich nicht verstehe:

Wenn ich das identische Haus an verschiedenen Standorten rechnen lasse, dann verändert sich der Bivalenzpunkt um mehrere Grad (Köln:-4,7°C, woanders Hohenroth:-12,5°C). Das kann doch nicht sein?

Da wird dann auch dein bisheriger Verbrauch ganz anders bewertet. Es ist dann kein identisches Haus mehr. Ein Haus, was in einer warmen Region den selben Verbrauch (mit Gas/Öl) hat, muss deutlich schlechter gedämmt sein.

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Ich kann als neuer Benutzer leider keine links posten …

aber die Datenblätter sind leicht zu finden

Bosch - Für Fachkunden - Technische Dokumentation -

Das Datenblatt der Compress 3800i AW Energiedatenblatt
Das Datenblatt der Bosch 6800i AW Energiedatenblatt

Beide zeigen abnehmende Werte

Sehr vermutlich sind die Leistungswerte in den beiden Fällen nicht dieselben.

Bei der Lambda siehst du die Leistungswerte, die bei der gegeben Temperatur erreicht werden können. Das sind Maximalwerte immer bei 100% Last. Bei der EU13L sind auch maximalwerte eingetragen. Die liegen aber gar nicht immer vor. Sie werden allerdings im Hilfetext auch als Maximalwert beschrieben. (Ob das die eigentliche Intention ist wird sich erst noch zeigen)

Bei der Compress hast du die Leistungswerte aus dem ERP-Datenblatt bspw. Das sind die Werte die bei der gegeben Temperatur tatsächlich gefordert werden. Bei +7° wird halt weniger gefordert als bei -7°C. Das sind alles Teillastpunkte!!. Selbst der bei -7° ist ein Teillastpunkt für 87% PLR.

Wenn man sich die zugehörigen COP-Werte vergleichen würde, dann käme bei 2° Außentemperatur nicht dasselbe heraus ob man Teillast oder Volllast fährt. Es ist leider nicht gesagt, dass die Lambda mit den COP-Werten der zugehörigen Maximallast oder der zugehörigen Teillast hinterlegt ist. Da in beiden Fällen keine scharfe Trennung bei der Eingabe gefordert oder geprüft wird, kann da alles herauskommen.

Wenn die Wärmepumpe nicht grottenfalsch ausgelegt ist, wäre die Eingabe bei den Teillastpunkten die richtigere.

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Bei einer anderen Bosch/Buderus WLW186i-7 ist mir das auch aufgefallen.

Ich kann hier keinen Link einfügen, das Dokument findet man durch Suche nach Buderus und 6721874368.pdf

Die Werte für die minimale Modulation kann man in diesem Dokument den Diagrammen weiter oben entnehmen. (Teilgraphen 1 und 2). Dort sind die Werte dann auch wie erwartet ansteigend.

Das Tool sollte in der Eingabe der Stützpunkt etwas akribischer darauf hinweisen, dass die richtigen Stützpunkte aus den Teillastprüfpunkten enthalten sind (Nicht die höchste Leistung, nicht die Vollastleistung, nicht die maximale Leistung). Erkennbar, dass die Leistug bei -7°C die höchste und bei +7° die niedrigste ist.

Im Hilfetext zu den Kennfeldern wird von der maximalen Leistung gesprochen. Das ist imho der größere Fehler der machbar ist.

Ganz blöd wäre es, wenn man die Teillast-COPs und die Volllast-Leistung in der Rechnung berücksichtigt. Dann wird die Wärmepumpe viel zu gut gerechnet.
Man kann ja für schlechte Auslegung die höchste Maximalleistung bei -7° dauerhaft verankern. Solange man die Leistung bei Tbiv noch nicht kennt. Schlechter wird die bei warmen Temperaturen sicher nicht. Aber wenn der eine seine Wärmepumpe so eingibt und der andere anders und die sich nachher überlegen warum etwas unterschiedliches rauskommt dann werden die mit der Diskussion niemals fertig.

@Akkudoktor Wenn ich über den Browser unter Windows einen Ausdruck der Seite des Tools starte, erhalte ich nur die erste Seite. Besser wäre es, wenn man alles auf mehreren Seiten verteilt bekommen könnte. Ein Rauszoomen hilft nicht, es wird immer derselbe Ausschnitt ausgedruckt.

Hier noch Daten für zwei weitere WP:

Lambda EU13L
Max.
-7, 12.4
2, 13.5
7, 16.8

Min
-7, 3.3
2, 2.9
7, 3.3

COP
35, -7, 3.77
35, 2, 5.05
35, 7, 5.94
45, 7, 4.57
55, -7, 2.59
55, 7, 3.71

Buderus/Bosch WLW1x6IAR-WLW-7

Max
-7, 5.0
2, 7.0
7, 7.6

Min
-7, 1.4
2, 1.6
7, 1.3

COP
35, -7, 2.5
35, 2, 3.3
35, 7, 4.7
45, -7, 2.15
45, 7, 3.1
55, -7, 1.85
55, 7, 2.3

Bei der Buderus habe ich die Daten aus den Diagrammen entnommen, bei den Maximalleistungswerten musste ich mich für eine Vorlauftemperatur entscheiden.

Hey, in meinem Tool hatte ich eingebaut, dass man den Min- und Max-COP eingeben kann und ich anhand der tatsächlichen Werte zwischen den beiden interpoliere. Das mildert die ungenauen Datenblätter ab. Ich finde es auch ein Unding, dass es nicht verpflichtend ist, eine komplette Messreihe abzugeben …

Kann es sein, dass der Upload von CSVs von open-meteo nicht korrekt funktioniert oder habe ich nicht alle Einstellungen korrekt vorgenommen?

Nach dem Upload kommt jede der WP aus den Vorlagen ohne Heizstab aus und jede ist anhand der Taktung überdimensioniert. Wähle ich hingegen wieder Frankfurt o.ä. aus den Vorlagen aus, ändert sich die Berechnung massiv. Ich habe auf open-meteo lediglich den Ort ausgewählt. Temperatur und rel. Luftfeuchtigkeit sind auf Stundenbasis vorausgewählt.

Hier ein Ausschnitt aus der CSV (hochladen geht leider nicht):

latitude,longitude,elevation,utc_offset_seconds,timezone,timezone_abbreviation
51.21265,14.406475,211.0,3600,Europe/Berlin,GMT+1

time,temperature_2m (°C),relative_humidity_2m (%)
2025-01-01T00:00,-0.6,79
2025-01-01T01:00,-0.9,78
2025-01-01T02:00,0.0,74
2025-01-01T03:00,0.3,71
2025-01-01T04:00,0.9,68
2025-01-01T05:00,0.8,70
2025-01-01T06:00,0.8,74
2025-01-01T07:00,1.5,76
2025-01-01T08:00,1.9,79
2025-01-01T09:00,2.2,78
2025-01-01T10:00,3.5,73

Ich glaube ich habe eben erst verstanden welche messdaten hier eingefordert werden. Es sind die Stützpunkte der DIN 14511 mit konstanter Temperatur auf der Wärmeabgabeseite unter Volllast.

Es sind nicht die Werte aus der 14825 die in Teillast bei variabler Temperatur auf der Abgabeseite gemessen werden. Holla damit hab ich nicht gerechnet. Da musste man sich mal kurz n Stapel Normen durchlesen……..

Das passt schon das Tool ist in sich halbwegs konsistenz. Evebi oder so rechnen auch mit einer Matrix von Konstanttemperaturen unter Volllast. Ich glaube das kann man im Hilfetext anders beschreiben, damit da nicht die ähnlich aussehenden Werte der 14825 eingegeben werden. Und das Ergebnis sollte dann halt nicht mit dem SCOP verglichen werden weil das eine andere Datenbasis ist.

Ich muss sagen ich versuche das aus der Brille eines Heimwerkers zu sehen. Ich möchte mit vorhandenen Daten, sei es aus Datenblättern oder Nutzererfahrung, das zu simulieren. Als Privatanwender ist es nicht 100% wichtig das nach din zu machen weil mir die Daten eh fehlen. So war meine Ansicht zumindest bisher

Wichtig wäre, dass keine Missverständnisse entstehen, damit kein fehlerhaften Ergebnisse entstehen.