Wärmepumpe, Strömungsgeräusche im Heizkörper

Das kommt drauf an, wenn der hydraulische Abgleich ordnungsgemäß durchgeführt wurde, dann werden die Ventileinsätze entsprechend des jeweils benötigten Volumenstroms, bzw. eigentlich Massenstrom, (der sich aus Heizlast und Heizkörperleistung bei Vorlauftemperatur X ergibt) voreingestellt. Liegt beispielsweise ein Heizkörper bezüglich der Gesamtrohrlänge (inklusive aller Bögen usw.) sehr nahe an der Pumpe würde man seinen Ventileinsatz entsprechend so einstellen, das dieser Heizkörper nicht ein “quasi Kurzschluss” im System verursacht damit auch bei dem Heizkörper der am weitesten entfernt ist noch der benötigte Volumenstrom ankommt.

Kurz: Man würde den Volumenstrom über die Voreinstellung des Ventileinsatzes drosseln. Und das führt ab einer gewissen Höhe des Volumenstroms unweigerlich zu Fließgeräuschen.

Wobei natürlich auch innerhalb der Verrohrung die Verwendung von 90° Winkeln anstelle von 90° Bögen durchaus zu Fließgeräuschen führen kann.

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Die Förderhöhe gibt den Wasserdruck an.
Da es sich um ein geschlossenes System handelt, spielt die Höhe des Einbauortes der Heizkörper gar keine Rolle. Der würde auch im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers versorgt.

Ok, das bringt Klarheit in mein Hirn.

Scheint zu funktionieren.

Bin auf PD2 runter.

Außentemperatur 4°C

Vorlauf 37°C

Alle Zimmer sind warm. 21°C, mehr wollen wir nicht.

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Schau mal ob die Spreizung noch klein genug ist.

Unten an der Pumpengruppe?

Vorlauf- minus Rücklauftemperatur am Wärmetauscher.
Dafür wird es auch einen Menuepunkt geben.

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Eintritt zum Wärmetauscher=34°C

Austritt vom Wärmetauscher=39°C

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5Kelvin dürfte, nach dem was ich so gelesen habe, für eine Wärmepumpe noch in Ordnung sein.
Vielleicht können da ja andere was zu sagen, ich habe eine Gas Brennwerttherme und
da ist das ja ganz anders.
Viel Glück und einen guten COP wünsche ich Dir für diesen Winter. :slight_smile:

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Soll die Spreizung kleiner sein oder größer?

Je mehr Volumenstrom, um so kleiner wird die Spreizung. Warum will man eine möglichst niedrige Spreizung und hohen Volumenstrom? Weil man dann noch tiefer mit der Vorlauftemperatur kommt und damit der COP steigt.

Die 5 Grad sind m.W. aber in einem sinnvollen Bereich. Kenne mich mit LWWP aber auch nicht sonderlich aus.

Du brauchst im Grunde einen sinnvollen Kompromiss, wo du noch keine zu störenden Geräusche hast. Also Volumenstrom so hoch wie möglich, ohne zu stark störende Geräusche.

Gib nochmal Rückmeldung, ob du alle Heizkörperventile komplett offen hast, dies also nicht regeln.

Im bewohnten Bereich befinden sich die größten Heizkörper. Die sind alle offen, demontiert.

Das Bad hat dann noch eine Fußbodenheizung die ist auch offen.

Drei Zimmer stehen auf 15°C. Diese werden nur kurz begangen. Möchte ich nicht weiter aufheizen. Fritz-Thermostate

Ich fahre jetzt die Vorlauftemperatur noch mal ein oder zwei Grade runter.

Aktuell habe ich ca. 14 - 16 Takte pro Tag.

Um die 3° Spreizung sind sehr gut für geringen Stromverbrauch der WP.

Aber nicht mit Gewalt erzwingen, das System muß in sich rund laufen.

Wichtig, nach Änderungen 24h laufen lassen, damit das System sich einschwingen kann.

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Mit den drei nicht beheizten Zimmer, Bring ich meine ganze Balance der Wärmeverlust/ Heizleistung Wärmepumpe zum kippen.

Also wenn die unbeheizten Zimmer in den Heizmodus gehen.

Also ist das so betrachtet Sch….

Dann doch alles aufdrehen.

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Ich habe auch Fritz. In den warmen Räumen 20Grad in den “kühlen” 18 Grad.

Kann ich bestätigen, gilt auch für die Fritz Thermostate. Die machen Dir praktisch einen
hydraulischen Abgleich. Nachtabsenkung mache ich nicht mehr.
Bei mir ist die Spreizung zur Zeit bei 13K, undRücklaufregelung, aber wie gesagt Brennwerttherme ganz andere Baustelle.

Ist zumindest bei vielen so, dass die zusätzlichen Regler (Heizungsthermostate) die Hauptregelung der Wärmepumpe stören und man das System nicht mehr richtig ins Gleichgewicht gebracht bekommt. Vor allem um so mehr, je besser man das System auf Effizienz optimiert hat. Da hat man dann keine Reserven mehr zum kompensieren.

Ich würde das aber alles praktisch überprüfen, manches geht, was eigentlich nicht gehen soll. Selbst Erfahrungen machen und gut beobachten, macht Sinn.

Hab jetzt Zugriff per Modbus auf meine WP.

Jetzt wird es spannend :grinning_face_with_smiling_eyes:

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@kiaralle
Idee:
Versucht es doch mal mit Ventilen für Einrohrsysteme. Die müssten für Wärmepumpen
im Zweirohrsystem eigentlich sehr gut funktionieren.

Du kannst dann den Heizkörper mit niedrigerer Temperatur fahren, ohne Vor- bzw. Rücklauf
runter zu kühlen. Also die geringe Spreizung bleibt erhalten.

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Die Spreizung soll so klein wie möglich sein, um das zu erreichen muss der Volumenstrom entpsrechend angehoben werden. Das ermöglicht wie @win schon schrieb ein weiteres Absenken der Vorlauftemperatur da die mittlere Heizkörpertemperatur steigt und er damit mehr thermische Energie an den Raum abgibt. Je geringer die Vorlauftemperatur desto geringer der Hub an der WP und sie läuft effizienter. Mit Hub ist die Differenz von der Temperatur der Quelle der thermischen Energie (Außenluft, Sole, Erdwärme usw.) zum Zielmedium (Vorlaufwasser) gemeint.

Auf YT gibts ja mittlerweile viele Kanäle die so ihre Erfahrungen mit ihren LWWPs veröffentlichen. Manche haben mehr Plan von der Materie, manche weniger. Jedenfalls die denen ich mehr Plan unterstelle decken sich alle in Ihren Aussagen, dass man mit LWWP eine Einzelraumregelung, wie man sie mit der fossilen Heizung gewohnt war, abschminken kann. Das System möchte Konstanz.

Da mach ich mir ehrlich gesagt schon so Gedanken wie das bei uns in Zukunft mit LWWP praktikabel umgesetzt werden kann wenn es Räume gibt, die eigentlich in der Raumtemperatur schwanken. Ich denke da so an Kinderzimmer, in dem man beim Lesen z.B. eher 21°C haben möchte, zum Schlafen jedoch <=18°C. Wie soll das ohne Einzelraumregelung funktionieren? Gut, unsere Räume werden alle eine Split haben, mit der könnte man dann bei Bedarf zuheizen, aber diese Hosenträger und Gürtel Version haben ja vermutlich die Wenigsten :thinking:

Ich muss dazu sagen, wir sind (noch) kein LWWP Nutzer, aber ich habe mich sehr lange und umfangreich mit der Heizungsthematik beschäftigt um unsere Brennwerttherme zu optimieren.

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So, die Visualisierung lauft.

Mit den Daten kann ich sicher mehr abgleichen.

Ich schreibe jetzt alles von der Wärmepumpe mit was relevant wäre.

Danke in die Runde