Hallo,
meine Familie und ich (2 Erwachsene, 4 Kinder) wohnen in einer 2 Etagenwohnung in 4. und 5. Stock eines in den 60er Jahren erbauten Hauses.
Wohngeschoß WG 120m²
Dachgeschoß DG 80m²
Wärmebedarfsrechnung WG+DG:
NAT -12°C und RT 21°C
Transmissionsverluste von 5,4kW
Lüftungsverluste wurden 1,2kW angenommen
Wärmebedarf: 6,8kW -> ~7kW
Alte Heizung + Warmwasser (entsorgt): Vaillant Gaskessel 17-21kW (teils defekt)
Wärmeabgabesystem:
WG: Große Radiatoren Typ 22
DG: Neue Fussbodenheizung.
Ein Versuch im kalten Winter hat ergeben, dass eine VT von 40°C an den Radiatoren bei -7°C AT ausreicht.
Neue Heizung: Wärmepumpe
Einbau Außengerät im Kniestock/Drempel des Dachbodens
Zuluft 1m²
Fortluft: 1m langer Kanal mit 0,5m²
Auftrag an den Heizungsbauer:
Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser
Bude warm
ausreichend Warmwasser für 6 Personen (unter Berücksichtigung, dass unsere Kinder in ein paar Jahren in die Pubertät kommen).
Günstig und effizient
Einschränkung:
Stromanschluß max. 3x16A (Vorsicherung im Keller 3x25A)
Kleiner Technikraum 2m²
Zusatzheizung:
Feststoffherd ca 5kW (nur Notlösung 4. Stock!, nur Heizung, nicht wasserführend)
Beim Erstgespräch hat der Heizungsbauer erklärt einen 200l Warmwasserspeicher einzubauen. Ich habe erwähnt, das ich eher 300l bevorzugen würde.
Installiert hat der Heizungsbauer eine LG Thema V HN0913T (an sich ein gutes Gerät) 7kW mit Innengerät IWT mit integrierten 200l Warmwasserspeicher.
Stromanschluß Außengerät: 25A laut Typenschild
Das Innengerät hat er über einen 50l Pufferspeicher als hydraulische Weiche an einen Pumpenkreis für die Radiatoren und einen Pumpenmischkreis für die Fussbodenheizung angeschlossen. Ich habe das Hydraulikschema gezeichnet und beigefügt.
Die Therma V hat er mittels dem Bedienpaneel raumtemperaturgeführt eingestellt mit einer fixen VT von 50°C. Das Warmwasser hat er auf 50°C eingestellt.
Ich habe die Heizung auf das integrierte Außenthermometer umgestellt und eine Heizkurve von 16°C AT / 25°C VT und -22°C AT / 48°C VT eingestellt. (Eigentlich ist so etwas doch Aufgabe des Heizungsbauers?)
Jetzt haben wir folgende Probleme:
Warmwasser:
Wir müssen einen Duschplan erstellen, weil das Warmwasser nicht ausreicht. Selbst mit der alten Gasheizung die während der Warmwasserbereitung immer wieder abschaltete, konnten wir regelmäßiger und ausgiebiger duschen.
Heizung:
Das Außengerät ist an einer 16A Sicherung angeschlossen (Selektivität zu Hauptsicherung).
Daher habe ich die Stromaufnahme mittels DIP Switch am Außengerät auf 14A limitiert. (Damit Frau und Kinder nicht plötzlich ohne Heizung dastehen.)
LG App: Strombedarf von 22kWh pro Tag und 53kWh pro Tag. Das wäre eine AZ von nur 2,4! (Nach Umstellung auf AT-geführt. Davor 1,8!)
Mir kommt der Wärmebedarf für eine AT von derzeit ca. 5°C etwas wenig vor. Laut Wärmebedarf müssten wir mit 2,6kW heizen, das wären 62kWh (ohne Lüftungsverluste, mit wären es rund 3,3kW -> 80kWh).
Beide Probleme sind dramatisch. Das Warmwasser reicht nicht für 6 Personen. Wenn die Arbeitszahl der Heizung tatsächlich unter 3 rutscht, dann können wir uns den Strom nicht leisten und müssen mit der Raumtmperatur runter.
Ich habe dem Heizungsbauer vertraut, da er der Fachmann ist. Mittlerweile habe ich das Vertrauen verloren.
Was kann ich tun? Welche Infos sind noch notwendig?
Sorry für den langen Text.



