Wärmepumpe im Elternhaus, DIY eine realistische Option?

Für mich ist die BWWP im ehemaligen Heizungskeller einfach die günstigste Variante die Gastherme loszuwerden und eigenen PV Strom einsetzen zu können in Verbindung mit der Heizung via Splitklima. Ob die Wärme dafür von geringfügiger Abwärme während der Heizperiode (Okt-März bei uns) durch die isolierte Kellerdecke kommt, durch die Wände von den RMH Nachbarn und ggf. der Wärmefluß von oben durchs Kellerfundament gebremst wird, ist mir herzlich egal in meiner Konstellation. Ist definitiv kein Unsinn und da ich mir die Frage der Wärmequelle durchaus gestellt habe und es auch auch Diskussionen dazu hier gab, ist es nicht "keiner", der sich die Frage stellt ...

1 „Gefällt mir“

Ich hoffe, das willst du aber nicht verallgemeinern. LWWP mit Heizkörpern haben schon viele umgesetzt und wer da gut optimiert hat, schafft sogar eine JAZ von 4,x

Die Nachteile des Ringgrabenkollektors sehe ich auch. Insofern ist auch zu verstehen, dass die LWWP so geboomt hat und alle anderen Technologien zu Nischen geworden sind. In den meisten Fällen ist das Optimum einfach die LWWP, wenn man mal langfristig auf die Kosten schaut.

1 „Gefällt mir“

Ein Ringgrabenkollektor, ist eine super Sache,

wenn man viel Platz hat,

mit einem Bagger umgehen kann,

seinen jährlichen Wärmebedarf genau kennt und möglicherweise noch eine Solarthermieanlage besitzt, um den Boden im Sommer bis zum Herbst, mit Wärme aufzuladen.

Wer dafür einen riesigen Haufen Geld hinlegt, und dann nicht mit der Wärme hinkommt, ist natürlich gekniffen. :cat_with_wry_smile:

1 „Gefällt mir“

Hallo zusammen,

entschuldigt bitte meine lange Funktstille. Das Thema ist nicht vergessen, aber ich hatte eine ungehwöhnlich chaotische Woche!

Der Aktuelle Ofen ist zwei Heizsaisons alt, ein austausch ist also keine Option. Unabhängig davon würde ich die Hydraulik ungerne noch komplizierter machen als sie wegen Solarthermie so oder so schon ist.

Ausgereicht hat die immer, wobei wie gesagt im EG sehr viel mit dem Holzofen Geheizt wurde, da teilweise auch etwas extrem (was dann wieder durch offene Fenster abgekühlt ist). Das Verzerrt leider auch die Verbrauchsdaten etwas.

Einen (Paralell)Puffer möchte ich explizit Vermeiden. Wenn es anders vom Volumenstrom nicht hinhaut ok, aber ansonsten wäre meine Präferierte Lösung ein System ohne ERR und nur mit einem Rücklauf Puffer.

Was den Volumenstrom angeht habe ich nur Rausfinden können was für eine Pumpe Verbaut ist. Leider habe ich online keine Kennlinie zu dem Modell gefunden (Wilo RSL15/15-3) die auf Stufe II eingestellt war. Bisher sind bei diesen Einstellungen keine Strömungsgeräusche oder ähnliches Aufgefallen.

1 „Gefällt mir“

Du kannst mit 1000 bis 2000 Liter pro Stunde rechnen. Die Pumpe schafft maximal 3000 Liter auf Stufe 3.

Je höher das gepumpte Volumen ist, desto höher wird der Gegendruck, den die Pumpe überwinden muss. Das hängt ab vom Querschnitt der Leitungen und aller Engpässe dazwischen.

Wichtig wäre zu wissen, ob du ein Einrohrsystem, oder ein Zweirohrsystem hast. Ich nehme an, eher das Zweirohrsystem.

Vor dem Einbau einer Wärmepumpe, sollte das Heizungssystem durchgespült werden, und ein Magnetitabscheider eingebaut werden! Der Dreck, killt sonst deinen Wärmetauscher.