Es wäre aber wichtig weil der Heizstab ansonsten wegen Schieflast gemeldet wird. Die Wärmepumpe absurderweise aber nicht.
Redest du von Ö oder D?
In D gilt die maximale Schieflast von 4,6kVA für alle Geräte, natürlich auch für WPs. Hat die eine höhere elektrische Leistung, gehts nur dreiphasig.
Da wird auch nix extra wegen der Schieflast „gemeldet“ oder so, das steht in den TAB.
Als fest angeschlossene Wärmeerzeuger müssen WP und Heizstab eh beim Netzbetreiber angezeigt werden, egal, ob ein- oder dreiphasig.
Das alles hat aber mit dem Thema des TO doch überhaupt nichts zu tun.
Oliver
ich hänge mich hier mal mit dran. ich habe sowas ähnliche bei mir in 2-3 jahren projektiert. bis dahin bin ich mitleser und erweitere meinen horizont ![]()
kann nicht viel beitragen, drücke dir aber die daumen, ist bestimmt ein spannendes projekt sowas DIY umsetzen.
Ja das mit dem Holz sehe ich genau so. Meine Eltern sind jetzt Mitte bis Ende 50, sie haben also hoffentlich noch viele Jahre vor sich in dem Haus ![]()
Habe ich bisher noch nicht gerechnet, da das DanBasic sich n bisschen Sperrig bedient (wahrscheinlich sitzt da Problem vor dem PC). Muss meine Daten nochmal manuell in Excel übernehmen und rumrechnen.
Du könntest doch einfach an der Heizung nachsehen. Da müsste es drinstehen.
Also die Heizkurve ist auf den Standardeinstellungen 75 Grad, wie viel da tatsächlich ankommt weiß ich leider nicht.
Eingebaut ist ne Buderus Logamatic ERC Regelung mit nem Logamax plus GB122-19 G20 Brennwertgerät.
Du kannst ja mal versuchsweise deine linke Hand für 30 Sekunden auf deinen Heizkörper legen. Wenn du sie vorher wegziehst, ist deine Vorlauftemperatur viel zu hoch eingestellt. 45 Grad, sollten bei deinem Haus ausreichen. Das ist bei deinem Gerät die Stufe 2.
Hier, habe ich noch ein Video für dich:
75° Vorlauf ist defenitiv viel zu viel, hier solltet ihr erst mal Versuchen die VL Temp so weit wie möglich zusenken dafür den Volumenstrom der Pumpe so hoch wie möglich setzen alleine ddas spart euch schon mal einiges an Holz und ihr könnt die Heizung so einstellen das sie eventuell auch mit sehr niedrigen VL Temp läuft wichtig alle Heizkörper voll aufdrehen und dann VLTemp runter und schauen wo es genug warm wird.
Hat das Haus bisher keine Heizung?
Da könnte man doch einfach die Werte für den bisherigen Energiebedarf hernehmen, und damit die (maximale) Heizlast ermitteln. Ob die alte Heizung immer ausgereicht hat, werden die Eltern doch wissen?
Und man kann trotzdem noch isolieren. In einem alten Haus muss das auch keine Komplettisolierung sein. Wenn die Haupträume "dicht" sind, reicht das meistens schon. Ich bewohne hier auch ein altes Haus von 1789 (o. ä.). Meine Wohnräume haben nach Teilisolation einen Wärmebedarf von 11-20W/m². Da kann man nicht meckern...
Wenn Wärmepumpe, dann auch Pufferspeicher. Da kann die WP etwas kleiner ausfallen. Und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (AZ = 2 bis 3,5) ist im Winter nicht so effektiv, wie eine mit Bodenkollektoren (AZ bis 7). Und im Winter braucht man sie schließlich hauptsächlich.
Auch wenn das hier Einige nicht verstehen, verweise ich nochmal auf den Youtube-Beitrag vom Fraunhofer ISE. Es geht dabei um die möglichen Techniken. Sortieren muss man das selber etwas für die eigenen Belange!
Also hier mal meine 2 Eurocents dazu:
Ich habe mein ganzes Haus fast komplett selbst projektiert/gebaut (Rohbau, Sanitär, Elektro, Dämmung, Treppen, etc.). Ich bin kein Handwerker aber geschickter Bastler.
Neben den Treppen fand ich die Heizung am kompliziertesten und habe daher die Finger davon gelassen. Ich habe mir die Heizlast und nen Verlegeplan für die FBH machen lassen und die FBH selbst verlegt und abgedrückt (wichtig, nicht vergessen). Die Nibe WP inkl. 3x40m Bohrungen habe ich machen lassen. Wenn man mal schaut was da alles an Ausgleichsgefäßen, Magnetabscheidern etc. verbaut ist, denke ich man sollte schon genau wissen was man tut.
Aus deinen Fragen (zu denen ich nicht wirklich mitreden kann) entnehme ich, dass du noch große Lücken in der Thematik hast und sehr viel Zeit in die Wissensfindung investieren musst.
Ich würde persönlich die Zeit nutzen, einen guten und günstigen Heizi zu finden, der dir genau erklärt was in deiner Situation die beste/günstigste/ökologischste Lösung ist.
Die besten Wärmepumpen sind nach meinem Wissen nicht unbedingt bei den üblichen Verdächtigen zu finden. Schau mal nach Alpha Innotec, Nibe, Forest Fighter, Lambda wurde schon genannt,
Expertenwissen findest du z.B. im Haustechnikdialog Forum.
Ich habe mich informiert was ich will (Sole/Wasser, Nibe, 30 Grad Vorlauf bei NAT) und habe das dann anbieten und bauen lassen (aus heutiger Sicht für einen Spottpreis von 23,000 € hier in Belgien wo eh alles tewas teurer ist. Ich fahre nun eine Spreizung von 3 Grad bei 7l/min Volumenstrom im durchrenovierten, großteils neu angebauten nahezu Passivhaus. AZ Seit Anlagenstart vor 2,5 Jahren ca 6,5 laut Nibe App, (noch) nicht mit WMZ/Shelly verifiziert.
Mein Fazit: Informiere dich gut, mache Projektvorschläge und lass es professionell bauen. Eine Heizung die nicht richtig warm wird oder irgndwo undicht ist, kann hohe Kosten nach sich ziehen.
Wäre es evtl. auch eine Option, den bestehenden Ofen mit einem wasserführenden auszutauschen?
Oft werden die Heizungen ja so dimensioniert, dass sie auch am theoretisch kältesten Tag, im theoretisch kältesten Jahr noch 22° Grad schaffen und dann am Besten noch nen Puffer haben, falls es noch kälter wird.
Wenn man dann akzeptiert, dass man vielleicht in Summe eine Woche im Winter mit dem Kamin zuheitzt, reicht oft eine deutlich kleinere WP. Jedenfalls, wenn man mit dem Kamin auch das ganze Haus warm bekommt, bzw. die WP überall unterstützen kann. Und das geht mit wasserführenden Systemen viel besser. Sonst ist das Wohnzimmer unangenehm warm und im Rest des Hauses friert man.
Also wenn das Baulich relativ einfach geht (z.b. wenn der Ofen über dem Keizungskeller steht und nur Rohre nach unten durch den Fußboden müssen), kann das ne relativ günstige Sache sein.
VG
Wie kommst du auf diese Aussage? ^^ Verkaufst du die Dinger?
Sind echt komplett unnötig. Habe noch keinen Fall gehabt (EFH) wo das notwendig gewesen wäre. Ausser du sprichst von einenm RL-Puffer, der kann manchmal Sinn ergeben.
Ich zitiere einfach mal die allgemeine Stellungnahme von Google:
Die Entscheidung für oder gegen einen Pufferspeicher bei einer Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren wie der Art der Wärmepumpe, dem Heizsystem (Fußbodenheizung vs. Heizkörper) und der Nutzung einer PV-Anlage ab. Ein Pufferspeicher ist zwar oft kein absolutes Muss, bietet aber viele Vorteile für die Effizienz und Lebensdauer der Anlage.
Hier ist eine Übersicht zur Entscheidungsfindung:
Wann ein Pufferspeicher sinnvoll ist:
* **Betrieb mit Heizkörpern:** Bestehen im Haus überwiegend klassische Heizkörper, wird ein Pufferspeicher empfohlen, um die Mindestlaufzeiten der Wärmepumpe sicherzustellen und Takten zu vermeiden.
* **PV-Anlagen-Nutzung:** Soll überschüssiger Solarstrom zur Wärme-erzeugung genutzt werden, speichert der Puffer diese Energie für den späteren Gebrauch, was die Eigenverbrauchsquote erhöht.
* **Überbrückung von Sperrzeiten:** Pufferspeicher helfen dabei, Abschaltzeiten des Energieversorgers zu überbrücken, ohne dass der Wohnraum auskühlt.
* **Abtauvorgänge:** Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen liefert der Speicher Energie, die für das Abtauen des Außengerätes im Winter benötigt wird, ohne den Heizkreis zu stark abzukühlen.
* **Zusätzliche Wärmequellen:** Bei Einbindung eines Kaminofens mit Wassertasche ist ein Speicher zwingend erforderlich.
Wann ein Pufferspeicher oft überflüssig ist:
* **Neubau mit Fußbodenheizung:** Bei sehr gut gedämmten Häusern (Neubau) und einer Flächenheizung (Fußbodenheizung) kann der Estrich oft als Speicher fungieren, was einen zusätzlichen Pufferspeicher häufig überflüssig macht.
* **Moderne Inverter-Wärmepumpen:** Inverter-Wärmepumpen können ihre Leistung anpassen, wodurch sie seltener takten und auch ohne Puffer effizient arbeiten können.
Vorteile und Nachteile eines Pufferspeichers
* **Vorteile:** Geringerer Verschleiß der Wärmepumpe, höhere Systemeffizienz, Flexibilität bei der Nutzung von PV-Strom oder Tarifen.
* **Nachteile:** Zusätzliche Investitionskosten, Platzbedarf, mögliche Wärmeverluste bei schlechter Dämmung.
**Fazit:** Für eine optimale Lebensdauer und zur Nutzung von PV-Strom ist ein Pufferspeicher in den meisten Fällen, insbesondere im Bestand, empfehlenswert. Die Dimensionierung liegt in der Regel bei ca. 50 bis 100 Litern Volumen pro kW Heizleistung
Generell kann eine WP kleiner ausfallen, wenn man einen Pufferspeicher verwendet und Bodenkollektoren oder die PVT-Elemente verwendet.
Und wenn man eine kontinuierlich verfügbare Warmwasserversorgung haben möchte, ist ein Puffer auch angeraten. Ein Schichtenspeicher kann dann von der WP "vorgeheizt" werden und mit PV-Ertrag oder aus dem Netz über die kritischen 65°C gebracht werden.
Ich will hier auch keinen Meinungsstreit verursachen.
Es ist nur ein freundlicher Rat.
Ich möchte nicht religiös erscheinen, kurz meine Argumente:
Du hast immer ein DeltaT Bezug Speicher→Speicher Laden.
PV Energie lieber in Batterie stecken, kann man universell nutzen.
Abtauenergie bei zu wenig Heizungswasservolumen (bei Heizkörpern manchmal der Fall) –> Rücklaufpuffer.
Sperrzeiten gibt es in AT nicht. - Ich glaube in DE auch nicht.
Einziges Argument (für mich) bleibt die 2te Wärmequelle. (Aber auch hier kann man anders arbeiten)
Das Ding ist in den meisten Fällen komplett nutzlos und kostet Platz und Geld.
Ich betreibe 2 Anlagen (1x mit Heizkörper und 1x mit FBH) seit 3 Jahren sehr effizient und würde es nicht anders machen.
Ich möchte auch nicht streiten. Mir ist die Effizienz wichtig und habe das schon öfters durchgerechnet und meine Erfahrung mit anderen Lösungen im Bekanntenkreis bestätigt meine Meinung. Und kleiner kann sie nicht ausfallen, die Wärmepumpe wieso sollte sie? Wenn wirklich kalt ist und du Hausnummer 7kW Heizleistung brauchst dann brauchst du 7kW die paar kwH die du bei Schwankungen der Aussentemp aus dem Puffer beziehen kannst sind komplett irrelevant. (Ich spreche nicht von einer Lagerhalle sondern von einem EFH)
Damit ist doch alles gesagt. Der Google-Halluzinator träumt halt mit Daten aus dem letzten Jahrtausend.
Daraus eine generelle Empfehlungen dafür abzuleiten ist wenig zielführend.
Oliver
Bitte keine solchen unreflektierten KI-Zitate!
Beim Pufferspeicher fehlt übrigens auch als wesentlicher Nachteil der schlechtere COP wegen höheren nötigen Temperaturen, die die WP liefern muß.
Man sollte erstmal differenzieren, was für ein Pufferspeicher überhaupt gemeint ist. Ein Puffer im Rücklauf verhält sich ganz anders, als ein Parallelpuffer. Und dann müsste man auch schauen, zu welchem Zweck man den überhaupt installiert, was er positives bewirken soll. Und dann auch schauen, welche Nachteile.
Ist denke ich ein eigens Thema, weil man das sehr vielschichtig betrachten kann und es immer auch auf die individuelle Situation ankommt.
Hallo zusammen,
es wird zu viel herumtheoretisiert. Ich habe eine Erdwärmepumpe mit 8kw und einen Ringgrabenkollektor mit 16kw (Neubau mit FBHZ), zusätzlich eine Gasheizung für meinen Altbau (Heizkörper). Der Altbau ist über einen 800 Liter Puffer über den Rücklauf zur Vorheizung an die WP angeschlossen. Meine Erfahrung nach 2 Jahren Betrieb ist, WP für Heizkörper ist Mist und ein Ringrabenkollektor (Kosten 16000.-) lohnt nicht. Die Erklärung ist einfach und auf den Diagrammen Ersichtlich. 1. Wir haben sehr oft Tage im Winter und nun ebenso, die 10-15 Grad Aussentemperatur haben und mein Erdreich ist 2-4 Grad, das ist für den Wirkungsgrad ganz schlecht. Ja am Anfang des Winters sieht es anders aus, aber ab Februar kippt es, so das ich besser eine Luftwärempumpe hätte. Jeder Kann nun auch im Dagramm sehen, wenn meine WP warmwasser mit 50 Grad macht, das sind die Aussreisserpunkte Im Stromverbrauch nach 3kw und im COP nach 2. Wenn mir nun jemand erzählen will, das sich eine WP mit solchen Werten bei einem Altbau meint Heizkörpern lohnt, muss ich nochmals in den Physik und Matheuntericht. Bitte nicht immer auf das Geschwätz der Werbung und Schlaumeier hören, sondern sich die Diagramme der Hersteller ansehen und die Tage mit den Wetterdaten gegenhalten, dann kommt man auch an die Realtität heran. Kein Heizungsbauer und Verkäufer macht sich die Arbeit und zeichnet alle Daten auf, das ist schlecht fürs Geschäft und Gewissen. Das ist ebenso wie der Unsinn von Warmwasserwärempumpen, die die Energie vom Keller nehmen und keiner fragt sich woher denn die Energie in unseren gut gedämmten Häusern kommt. Einen wichtigen Hinweis noch an den Fragesteller, bitte wirklich auf den Durchfluss achten, ich musste die Zuleitung VL/RL zu meinen WW-Puffer, von 22mm auf 28mm erhöhen, da der Durchflüss zu niedrig war, wenn die WP höhere Temperaturen als 50 Grad liefern sollte. Bitte auch auf Ventile und Wäremmengenmesser achten, das Problem hierbei ist, das es dort immer eine Engstelle gibt, z.B. 1 Zoll Wärmemengenmesser hat nur DN25 bei einem 28mm Rohr.
Ich kann auch die Wärmepumpendatenbank als Informationquelle empfehlen.
Es gibt leider viel zu viele selbsternannte Fachleute und auch Heizungsbauer, ich bin 2 Jahre lang an einer Installation mit 2 Hintereinander stehen WP vorbeigefahren und habe den Kopf geschüttelt, nun haben sie ein Luftleitblech von der hintern WP über die vordere WP gebaut nachdem es dauern Störungen gab. Man hätte auch beide Pumpen um 90 Drehen können, damit beide Frisch
schluft ansaugen, aber 4 90 Bögen waren wohl zu aufwändig.
Was für einen COP erreichst du denn übers Jahr gemittelt?
Oliver


