Es funktioniert sowohl getrennt als auch kombiniert. Daran denken, daß eine BWWP sich die Wärme der Heitzung holt. Das ist in dem Moment schlau, wenn man sich Abluft von Bad oder Küche da durchleiten kann, die sonst rausgepustet wird. Oder um ein Feuchteproblem im Keller in den Griff zu bekommen
Falls das so ist, ist es bei Umbau auf LWWP ein Leichtes gleich mal die Ventile zu tauschen.
Wenn du jetzt testen willst, schraubst du einen Handregulierknopf/Bauschutzkappe ohne Thermostat drauf. So kannst du beliebig drosseln.
Nicht zwingend. Wenn ich eine einbauen “würde”, dann mit Zuluft von Außen. Ich werde doch nicht Wärme aus meiner thermischen Hülle entnehmen!
Kann man natürlich nicht die billigste nehmen, die nicht mal eine Abtaufunktion kennt. Es gibt aber einige die bis tiefe Minusgrade arbeiten. Heizstab ist ja sowieso vorhanden.
Das schlimmste ist, das einige Hersteller es nicht mal für nötig halten, die Zulufttemperatur “von - bis” anzugeben.
Ich habe ja Ventile drauf. Ist der Effekt ein anderer wenn ich die einfach auf 5 stelle oder komplett abschraube als diese Voreinstellung die ich nicht habe? Oder kann man die doch einstellen?
Das mit dem Entzug der Wärme aus dem Haus bei einer bwwp ist mir auch ein Dorn im Auge. Allerdings weiß ich nicht wie sehr das zum Tragen kommt. Bei mir ist alles offen und im Prinzip hätte die bwwp Zugriff auf 60m2 Luft wenn man die Tür vom Abstellraum offen hat zur Küche.
ansaugung von außen geht natürlich auch aber kostet wieder COP. Generell ist der Einsatz einer bwwp parallel zur WP in de Anschaffung noch mal ne andere nummer und gefördert wird diese ja leider nicht.
Am besten wäre ja im Winter Luft von außen und im Sommer nach Bedarf aus dem inneren. Da will man die Kühlung ja.
auf 5 drehn ist ganz offen (außer das zimmer hat 30°).
BWWP mit Außenluft braucht mehr Strom. Kannste im Sommer machen wenns eh heiß ist.
Könntest du eine “Zwangsentlüftung” brauchen? Küche, WC oder Hitzestau unterm Dach “absaugen”? Oder mit der Maschine Wäsche trocknen?
Sonst eher Kombigerät
Nein eine Art entlueftung brauche ich eher nicht. Auch habe ich keinerlei probleme mit zu hoher Feuchte. Eher im Bereich 30% hier immer.
Aber die HK mit voreinstellbaren Ventilen haben doch immer Zahlen noch. Dadurch kann man diese einstellen. Das geht bei meinen nicht oder ?
?? du hast doch Zahlen drauf
5 heißt komplett offen, womit die Voreinstellung am Ventil wirkt, also wie komplett abmontiert. Ich hatte verstanden, dass deine Ventile keine Voreinstellung können, aber können die ja wohl doch.
Du musst dir den Unsinn mal vorstellen: Du bringst über eine Wärmepumpe Wärme ins Haus und holst dir diese Wärme dann wieder über eine Wärmepumpe ins Warmwasser. Das ist dann alles so ineffizient, da kannst du gleich einen Boiler hinhängen. Zumindest im Winter. Im Sommer freust du dich über etwas Abkühlung.
Was spricht denn dagegen, mit einer Wärmepumpe auch gleich Warmwasser machen zu lassen? Da ist die Effizienz in der Regel sehr gut, deutlich besser, als bei den separaten BWWP.
Ich hatte das so verstanden das unter den Thermostat Köpfen nochmal so ein Ventil mit Zahlen ist und man damit den hydraulischen Abgleich machen kann. ein Raum wird halt deutlich wärmer als andere. Und dieser wird sogar weniger genutzt. Diese Wärme hätte ich natürlich lieber im Bad oder Wohnzimmer.
Ja warum überhaupt bwwp? Man hat diese heiz Lücke nicht. Und im Sommer bleibt die WP aus. Und wenn eins defekt ist läuft das andere noch. Aber hey ich sammle gerne die vor und Nachteile.
Dann ist da noch die Frage Puffer ja oder nein ?
Ich glaub, da gibts irgendwo noch ein Missverständnis. Das Messingventil unterhalb des Thermostatkopfes kann man verstellen. Damit kann man den Maximaldurchfluss einstellen, es ist als ein Limiter, wenn der Thermostatkopf komplett auf offen steht (z.B. auf Stufe 5).
Und wenn ich dein Bild richtig einordne, dann hat dein Messingventil das auch. Siehe auch hier, wie das aussieht:
Es gibt auch ältere, die das überhaupt nicht können. Und es gibt welche, mit deutlich sichtbareren Skalen, hier z.B.
Die Lücke ist ein Argument, scheint aber bei vielen auch hinreichend gut zu funktionieren. Das im Sommer die WP aus bleibt, da sehe ich keinen Vorteil. Und was Defekt angeht: Ist doch vollkommen egal, sobald Warmwasser oder Heizung nicht mehr funktioniert, muss kurzfristig jemand kommen, um zu reparieren. Da sehe ich nicht wirklich einen Vorteil.
So vom Bauchgefühl hab ich aber auch lieber getrennte Systeme. Aber die geringe Effizienz einer separaten BWWP fände ich recht ungünstig, wenn es so ein Monoblockgerät ist. So ein Ding hat schlussendlich einen COP von 1,5-2,5, wenn man noch die Wärme berücksichtigt, die vorher erst über die normale Wärmepumpe reingeholt werden muss. Die LWWP kann da durchaus COP 3,5-4 schaffen.
BWWP sehe ich eher dort, wo man Nebeneffekte günstig nutzen kann, z.B. ein feuchter Keller, der so getrocknet wird.
Gut dann gehe ich eher in Richtung Kombi.
Ja genau das mit den Ventilen hatte ich so verstanden zwecks Abgleich. Ich würde den einen etwas zu drehen wollen. Hab halt bloß keine Skala. Aber wenn ich im besagten Raum wo zu warm einfach den Thermostat entsprechend eindrehe habe ich den gleichen Effekt ?
und jetzt noch die Sache wegen Pufferspeicher. das hört man ja auch viel negatives dass die Effizienz leidet und man dann lieber weglassen soll
Dein Thermostat ist kein Hahn, sondern ein Regler. Insofern nein, ist nicht das selbe.
Ich versuche gerade fakten zu schaffen im Bezug auf die Heizlast durch tregelmäßiges Ablesen des Verrbauchs usw. um die Heizlast für die WP zu berechnen. Mit der Verbrauchsrechnung und schweizer Formel lande ich bei 5-6KW Heizlast.
Nur damit ich das richtig verstehe meine vorgehensweise aktuell:
Ablesung 1: 24826,512 m³
Ablesung 2: 24839,127 m³
Zeitraum 26h.
Daraus ergibt sich eine Differenz von 9,664 m³ Gas. Zustandzahl 0,9664 und Brennwert 11,279 laut Auszug vom Versorger.
Ergibt Verbrauch von 105,3 kWh. 105,3 x 0,9 (Wirkungsgrad) = 94,77 kWh benötigte Heizlast.
In dem Zeitraum wurde aber auch noch 2 x WW bereitet wo ich 20 kWh ca. abziehen kann.
Dann würde man bei 74,77 kWh liegen. 74,77/26h = 2,87 KW reine Heizlast bei ca. 0°C.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege.
Ohne die Zahlen überprüft zu haben, sieht der Rechenweg korrekt aus. Möglichst oft wiederholen und gegen die Durchschnittliche Temperatur auftragen.
Rechenweg scheint richtig, aber das im Zitat ist keine Heizlast, sondern dein Verbrauch.
Heizlast = Watt / KW
Verbrauch = Wh / kWh
Ja stimmt. die messung ist der Verbrauch in kWh und runtergerechnet auf 1h ist dann die Heizlast in KW. Danke euch. Das thema ist super spannend und ich tauche gerade voll ab. Aktuell bin ich auch der Suche nach dem richtigen Verbauer.
Der Rechenweg ist korrekt, birgt aber einige "Mittelwertfallstricke". Die ermittelte Heizlast ist nur dann richtig, wenn Deine Heizung 24/7 die gleiche Raumtemperatur hält oder in Zukunft halten soll. Sonst musst Du differenzieren zwischen Tag- und Nachtbetrieb, Verbrauch in der Aufheizphase und Verbrauch in der Haltephase.
Ich habe über mehr als 2 Jahre per Überwachungskamera stündlich ein Foto meines Gaszählers gemacht und viele weitere Daten dazu herangezogen, um die Heizlast pro Raum und fürs Gebäude zu ermitteln, stündlich aufgelöst. Dazu den WW-Verbrauch und vieles mehr. Das ermöglicht es mir, solche Auswertungen zu machen:
In Spalte M sieht man, wie der Verbrauch und damit die Heizlast je nach Tageszeit variiert. Aus den gesammelten Daten habe ich dann nach AT ausgewertet, wie viel Gas ich in der Zeit von 01:00 bis 05:00 Uhr verbrauche. Das ist die Zeit, in der alle Raumthermostate auf 18°C stehen und alle Räume auf diesen Wert runter gekühlt sind. Das ist der tatsächliche Energieverbrauch rein fürs halten der Raumtemperatur und ergibt diese Liste:
Die Werte für den Wärmebedarf sind nicht linear absteigend, weil einige ATs seltener vorkommen und die Datenlage entsprechend dünn ist. Im großen und ganzen passt das aber. Wenn ich nun einen Wirkungsgrad von 90% für die Gasheizung annehme und für eine Raumtemperatur von 21°C die pauschalen 6% Mehrverbrauch pro K ansetze, komme ich so auf eine maximale Heizlast von 4,6 kW bei -9°C AT. Meine (leider immer noch nicht eingebaute) LWWP liefert bei -10°C AT und VL 55°C maximal 5,27 kW, so dass ich theoretisch ohne Heizstab auskommen würde. Allerdings ist in diesem Fall Haben besser als Brauchen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Exemplarisch ein Zeitfenster von 26 Stunden raus zu picken, bringt zwar einen Näherungswert, wäre mir aber viel zu unsicher, um daraus die tatsächliche Heizlast abzuleiten.
wow super akribisch hast du das gemacht. meine 26h sind jetzt auch nur für die Rechnung ein gepickter wert. ich sammle natürlich auch weiter daten aber lange nicht so gut wie du ^^
das mit der kamera ist ne gute idee
toll wäre auch endlich auslesbarer gaszähler aber meiner ist steinalt… ein wechsle ist für 2027 geplant… toll bis dahin werde ich aber wohl bereits eine WP haben.
Aber egal wie man es dreht ich komme wohl auf eine Heizlast bei NAT bei um 5-6KW. leider kommen die 2stelligen AT jetzt nicht mehr und da fehlen mir dann die werte.
ich grase ja auch gerade die ganzen installateuere ab und der eine meinte auf meine daten hin eher eine 7kw verbauen zu wollen da 5KW zu wenig wären. aber eine genaue berechnung will er nächste woche machen.
ich gehe ja von ca. 11.000 - 12.000 kWh Gas Verbrauch nur für HEIZEN aus.
Der gesamte Verbrauch war letztes Jahr bei 15.000 kWh. Die Differenz entfällt auf das WW was sehr viel ist. das hat aber gründe.
Und der HB schaute halt bloß auf meinen gesamt verbrauch. Wie bemisst man nun das WW in der ganzen Rechnung?
Wenn der Heizstab ein paar wenige Stunden anspringt ist das doch besser als wenn die WP gößer ist aber dafür rumtaktet.
Selbst dieser vermeintlich knackige Winter wie alle sagen da habe ich die -10 an 2 nächten für paar stunden gesehen…



