Hallo,
Nachdem ich das Video im Beitrag Klimatisierung - Deutschland muss aufwachen
gesehen habe, habe ich mir eine Lösung für bestimmte Fälle ausgedacht.
Vor wenigen Wochen habe ich meine DIY Wärmepumpe (Monoblock) in Betrieb genommen.
Als die sehr warmen Tage begannen, habe ich auch mal den Betrieb “Kühlen” ausprobiert.
Das Ergebnis ist mit normalen Heizkörpern nicht besonders gut, bzw. es entsteht an einigen Heizkörpern Kondenswasser.
Da ich in den 1990ern im Heizungsbau als Elektriker gearbeitet habe, und dort auch mit Heizungswasser betriebene Hallenheizer angeschlossen habe, kam mir die Idee, solche Geräte könne man doch in Kombination mit einer LWWP zum Kühlen nutzen.
Eine mobile Lösung könnte so aussehen:
Eine LWWP, bis 6KW mit Schuko-Stecker betreibbar, auf Europalette/Korbpalette montiert. Größere Aggregate müssten mit CEE 16A versehen sein.
Zur Abgabe der kühlen Luft die oben beschriebenen Lufterhitzer/Luftkühler. Diese gibt es in sehr kompakter Bauweise, oft mit einem Lüfter, der weniger als 100W aufnimmt, mit 230V Anschluß.
Als Wasserquelle einen IBC-Behälter. Diese gibt es in Größen ab 300 Liter bis, meistens, 1000 Liter Volumen.
Die Verbindungen der Wasser-Wege können mit günstigen D-Anschlüssen und Schläuchen hergestellt werden. Diese sind günstig und leicht zu besorgen. Auf meiner Suche bei ebay gab es bspw. 20m D-Schlauch für ca. 20€. Diese entsprechen einem Durchmesser von ca. 1”. Im Bereich des Gartenbaus gibt es (im Baumarkt) auch eine andere, oft als Messing, ausgeführtes Bajonettverbinder. Diese muss man an allen Komponenten für eine schnelle Verbindung vorsehen (Entweder Bajonett, oder D-Schlauch).
Für die Luftkühler sind evtl. am Aufstellort (Turnhalle, Veranstaltungshalle, Gemeindezentrum, …) noch Auffangwannen für Kondensat erforderlich.
Bitte kommentieren, aber nur sachdienlich.
Kommentare wie “wozu ist das gut”, oder “braucht doch niemand”, “früher war es auch schon warm, das haben die Leute auch überlebt” gehen am Thema vorbei (siehe Link am Anfang).