Vorstellung Solaranlage mit angeschlossenen Fragen

Richtig, sie stellen den Flaschenhals dar. Und genau das ist für mich der Grund die Anlage im Rahmen der Möglichkeiten darauf auszulegen. Ich habe kein Interesse daran über ein Jahr hinweg möglichst viel Strom zu verkaufen. Wäre es doch so, dann wäre der Winkel des Daches ganz gut und die Anlage wäre dachparallel. Im März und Oktober werde ich mehr Strom zum heizen nuten können als ohne Nachführung das ist natürlich auch gut.

Ich versuche nicht möglichst viel Strom aus einer winterlichen Wolkendecke zu beziehen. Mit solchem Mumpitz werben manche Hersteller von Solartrakern. Ich nehme das mit, gerne mit einem Raumwinkel von 2Pi sr, aber die direkte Sonne so gut wie möglich auszunutzen ist das Ziel.

Warum ich zwei Monate lang eine Anlage schlafen lassen soll, die im Durchschnitt den Strombedarf decken kann, erschließt sich mir nicht. Da wäre ein weniger subtiler Hinweis als nur "Hoymiles" gut.

Welcher schnöde Fertig-Akku, mit sagen wir mal 4kWh, kostet weniger als mein Akku kosten wird? Ich bin auf keinen gestoßen. Ich mache viel selber weil ich es kann (auch gern), was mir die Möglichkeit eines sehr preiswerten Akkus eröffnet. Weil man es kann, könnte man auch einen teueren Akku kaufen.

13° Abweichung von 90° sind eine völlig sinnlose Betrachtung.

Wo auch immer "hier" ist, mit was für einem gefühlten Wetter. Am 21.12. steht die Sonne ca. acht Stunden über dem Horizont und es gibt auch unbewölkte Wochen. Dein Punkt ist welcher? Was Schnee angeht, noch ein Vorteil einer horizontalen Nachführung.
Für meine Wechselrichter gibt Victron je nach Modus 11, 7 und 2 Watt Null-Last-Leistung an.

Hallo tageloehner,

ich stimme dir uneingeschränkt zu. Ich hätte auch lieber ein Schrägdach zur Verfügung. Was das Verstellen einer Nachführung angeht, so gibt es außer dem Sonnenstand natürlich noch andere Gründe. Du führst selbst den Vermieter an. Wenn man eine Nachführung hat, dann hat es wenig Sinn den Verstellbereich weiter einzuschränken, als irgendwelche Gründe es bedingen, nur weil weniger Verstellung kaum Nachteile hat.

Zu deiner Frage des Anmeldens, eine nicht angeschlossene Anlage kann man angeblich nicht anmelden. "Angeblich" weil ich es nicht geprüft habe.

Ist Dir aufgefallen, wem es als erstes aufgefallen ist? Das war ich. Mir fällt auf, wie viele hier meine Aussagen zu meinen Ansprüchen und zu meinen Möglichkeiten ignorieren. Den Begriff autark habe ich nicht verwendet. Autarkie bedeutet Unabhängiggkeit, strenggenommen ist das nicht steigerbar oder abstufbar, ähnlich zu "Effektivität". Im übertragenen Sinne bedeutet "möglichst autark" nicht "wenn möglich ganz autark" (das wäre "nur" der Idealfall), sondern möglichst weit Richtung Autarkie. Möglichst viel Eigenbedarf decken war meine Aussage.

Einstellige prozentuale Verluste am Wechselrichter schlecht, Nachführung auch schlecht weil bringt fast nichts. Verstehe ich das richtig? Ich nehme gerne Hilfe an. Ein großer Teil der Aussagen stellt aber lediglich die Wiederholung dessen dar, was ich bereits geschrieben habe. Es ist lediglich so umformuliert als würden der Verfasser meinen mir etwas mitteilen zu müssen. Du bist da nicht das "beste" Beispiel für diese Aussage, möchte ich erwähnt haben.

Das ist eine falsche Beurteilung. Denn ich habe nirgendwo von 90 Grad gesprochen.

pvgis.com - PVGIS24 Solarrechner für Photovoltaik bringt meinen Rechner zum Stehen. Ich kann aber sagen, ich habe Simulatoren benutzt, welcher Ähnlichkeit auch immer. Zur zweiten Frage. Der Umstand ist mir grundsätzlich bewußt, ist einkalkuliert, falls das gemeint ist. Im selben Sinne Ja, zur dritten Frage.

Wo siehst du Verbesserungspotential im Kostennutzenverhältnis? Darin Nutzen zu streichen und dadurch dessen Kosten. Oder noch was anderes?

Ich achte sehr auf die Kosten, auch wenn mir Fehler unterlaufen sind, aber ich gebe auch das aus, was notwendig ist um das gewünschte Ziel zu erreichen. Das größte Aluminiumprofil habe ich für 1,5 Euro/kg gekauft, nicht beim Schrotthändler, der will mehr. Andere Profile für 5,5 Euro/kg, neu. Solarschienen für 3 Euro/m, neu.

Mit Hoymiles meine ich einen kleinen Modul-WR, wie er für BKWs benutzt wird und deutlich weniger Eigenstrombedarf hat als Deine Hybrid-WR Anlage, die im Winter eh nicht genug Strom bekommt, um den Speicher relevant zu füttern. Gibts auch für 6 Module oder Du schaltest je 2 parallel im Winter. Im Winter wirst Du im Durchschnitt garantiert nicht Deinen Strombedarf decken, da kannst Du 2.7 kWp drehen und wenden wie Du willst (verzeih mir bitte dieses Wortspiel).

Die Betrachtung wird davon nicht sinnloser. Mit einem Grad Verstellung kann man auch unendlich viel Gewinn/Verlust erreichen. Wovon ist denn nun die Rede gewesen?

Da von 26° Differenz und von 13° "Schiefstellung" die Rede war, bin ich von der Annahme +-um 90° ausgegangen. Ist das eine rein zufällig das doppelte des anderen?

Am Stromverkauf haben die wenigsten von uns hier Interesse, die wir alle durch unsere Flächen limitiert sind. Wenn Du - rein fiktiv zur Veranschaulichung - im Dezember 20 kWh mehr bekommst, dafür im Oktober 50 kWh weniger, die Du komplett selber zum Heizen nutzen könntest, dann wäre die Aufweitung des Flaschenhalses ein Verlustgeschäft. Hast Du Zahlen aus Deinen Simulationen, damit wir hier nicht so ins blaue hinein diskutieren müssen? Wollen Dir hier ja helfen bei dem was Du vor hast und selber was bei lernen.

Schmunzeln zu müssen verzeihe ich nicht. Ich gehe aber auch nach wie vor nicht davon aus, meinen Strombedarf im Winter decken zu können, ganz egal wie irre sie sind, sie explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht auf sie fällt - ich meine ganz egal wie sehr man mich darauf hinweist das ginge nicht.

Zu den Modul-WR und zurück zum Ernst, ich habe den Verdacht, die WR machen keine 230V ohne am Netz angeschlossen zu sein. Liege ich da richtig?

OK, den Aspekt habe ich übersehen, sorry. Noch ginge ja wohl 2 kWp als offizielles BKW am Netz.

Ich wüßte nicht, wie ich im Oktober höhere Verluste haben könnte, als Gewinne im Dezember, insbesondere durch eine Nachführung. Dazu müßte man schon Module mit 75° in eine Baulücke stellt weil es der einzige Ort ist, der im Dezember von der Sonne erreicht wird, dafür aber das ganze Jahr über nur von 11 bis 13 Uhr überhaupt von der Sonne erreicht wird. Wenn eine solche Anlage im Dezember den Strombedarf deckt, könnte man aber selbst darüber nachdenken, nur nicht mit 75°. Denn wo wäre das Problem, wenn man dadurch im Oktober 50kWh nicht hat, für die man gar keine Verwendung hätte? (Zusätzliche Verbraucher, an die man im Dezember gar nicht zu denken wagt, mal außen vorgelassen.)

Simulationsergebnisse habe ich keine mehr, war alles online. Solche Gegenüberstellungen mit massiven Nachteilen wie Dir vorschweben hatte ich aber auch nie.

Ich benötige auch keine Hilfe darin aus meinen 2,7kWp mehr rauszuholen* und anscheinend muß hier auch niemand dazulernen, daß 2,7kWp wenig sind. Ansonsten trage ich aber gern zum Dazulernen bei, wo es sich ergibt.

*Außer vielleicht bei dem Lichtstrom-Drehstrom-Wechsel, falls die zwei WR im 3-Phasen-Betriebsmodus nicht auf die 2 Watt Null-Last-Leistung gedrückt werden können.

Das war ja auch nur mal so in den Raum gestellt, weil Du Dez/Jan so herausgestellt hast. Weiter oben hab ich ja auch geschrieben, dass Dir Deine Nachführung in anderen Monaten vermutlich mehr bringt an selber nutzbaren kWh, die Deinen Strombezug senken, was ja unser aller Ziel ist (wenn wir nicht anderweitig mehr Strom verbrauchen um dadurch Öl/Gas massiv zu reduzieren). Notfalls laufen dann halt Deine drei MPs nur bis der Akku leer ist und dann schaltest Du um auf Netz, bis sie wieder paar Tage später voll sind.

Ich wollte auch nur deine Frage beantworten und wußte nicht wie. Bzw. habe ich darauf hingewiesen, daß die Frage eine unrealistische Voraussetzung beinhaltet. Kein Problem.

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Ja eh. Das beißt sich aber mit dem Wunsch erhöhter versorgungssicherheit? Das ließe sich doch gut erreichen mit dem Schaltbild aus Anhang D im Handbuch? Als Insellösung denke ich, die Versorgungssicherheit sinkt, jedenfalls nach 4 Tagen nix mit Sonne (wie ich es grad hab)

Die Versorgungssicherheit ist nur dann nicht höher, wenn der Akku lehr ist. Niedriger ist sie nie. Die Versorgungssicherheit ist immer mindestens so hoch wie die Versorgungssicherheit des Netzes oder wie die Versorgungssicherheit der Solaranlage. Bei dem nicht Anschließen, geht es darum, die vorhandene Solaranlage nicht an das vorhandene öffentliche Netz anzuschließen, es geht nicht darum die Anlage nicht, selbst bei Stromausfall, an Verbraucher anzuschließen. Nichts davon hat mit einer Anmeldung zu tun.

Das heißt ja Stromnetz abklemmen und deine Anlage anklemmen. Hört sich mühsam an, vor allem wenn grad Licht aus ist

Eine Frage in die Runde, auf wen man geantwortet hat kann man durch editieren nicht mehr ändern? Wenn doch, wie geht das?

Ich habe das ein paar mal vermasselt.