Wir hätten noch ein Holzhaus mit neu gemachtem Dach, da könnte man noch ca 8 Module platzieren. Zum Westen geneigt haben wir eine kleinere Dachfläche da würden wir die meisten Module draufpacken. Wir hätten noch eine große Dachfläche daneben, allerdings wäre die vormittags verschattet und würde erst zum Nachmittag hin richtig Sonne abbekommen. Auf der Ostseite hingegen könnte man beide Flächen problemlos nutzen da dort 0 Verschattung ist. Die Solaranlage ist wohl erweiterbar.
Du hast 2 Optionen: Du lässt alles von Fachbetrieben für dich machen und bekommst dann so skurile Angebote, wie eine 16kW Wärmepumpe und keiner kümmert sich um die starken Energieverschwender. Dann zahlst du vielleicht jährlich 1500 Euro mehr an Verbrauchskosten pro Jahr.
Oder du schaffst dir selbst die Grundlagen drauf und analysierst dein Haus genauer und planst auch, was du brauchst. Dann hast du eine gut optimierte Lösung, die dich vielleicht 10.000 Euro weniger in der Anschaffung kostet und 1500 Euro im Jahr spart. Und wenn du noch selbst handwerklich aktiv wirst, sparst du vielleicht nochmal 10.000 Euro.
Da würde ich erstmal eine Entscheidung treffen, wo die Reise hingehen soll.
Kann gut gehen, oder auch nicht, wenn halt ne 0815 Lösung ohne Betrachtung und fundierter Berücksichtigung der konkreten Umstände bei rauskommt. Für mich wäre es jedenfalls ein no go mit einem Vertriebler über eine solche Anlage zu sprechen. Da erwarte ich jemand, mit dem vor irgendwelchen Vertragsabschlüssen fachlich diskutiert werden kann und der sich das Haus detailiert ansieht und zumindest mal ne erste fachliche Einschätzung macht und wie hier die 42 000 kWh in Frage stellt.
welche Firma kann das überhaupt aus ei(ge)ner Hand liefern?
Am Ende ist es von fünf chin. Firmen zugekauft und was das ganze zum Komplettpaket macht ist überwiegend Marketing und eine halbgare App
All in One von Viessmann, einfach mal bei der Viessmann Community vorbeischauen und dort die ganzen Beiträge rund um das Thema lesen! Ob man dann noch Lust auf All in One hat, darf sich jeder selbst überlegen und dann entscheiden.
die Solarmodule sind einfach umgelabelt aus China da steht dann Viessmann drauf meinte Er
ich gucke da mal nach danke für den Tipp
ja, die kaufen aber etwas solides ein.
Wie auch andere beschrieben haben; und Du offenbar auch Zeit und Lust hast Dich reinzufuchsen, dann wäre eine modulare bzw. Selbstbaulösung wohl OK. Zumal Du ja Erweiterungsmöglichkeiten hast. Gerade bei Wärmepumpen, durch den einkalkulierten KfW kredit, ziehen sie wohl ordentlich was raus. Vielleicht ist aber auch eine WP gar nicht das Richtige und Du hast 1-2 Holzöfen für den tiefsten Winter und machst den Rest mit Split Klimas bzw. IR Panels.
Letztere haben den großen Vorteil weniger durch Konvektion als durch Strahlunsgwärme zu heizen .Das soll für den Körper deutlich gesünder sein.
Insgesamt gibt es fürs Optimale nicht DIE Anlage, sondern viele Parameter zu berücksichtigen. Und die Vertriebler haben aber nur 1-2 Konzepte, die sie verkaufen können und wollen.
Insgesamt ist zB eine Victron Anlage teurer als zB Deye, aber halt auch ein anderes Konzept, wo Du vieles selbst bestimmen kannst. Neben den DC MPPT Ladereglern, wo Du die Strings dann anbindest (strings gehen auch per AC zB. mit Fronius und Co, aber da sind einige Vorraussetzungen zu beachten zB. 1:1 Regel), kannst Du auch AC angebundene MicroWR zB Hoymiles 1600/1800/2000 4T mit 4 Modulanschlüssen, und 4 MPPT, verbauen. Vorteil bei schwierigen Dachflächen mit Teilverschattungen.
Insgesamt ist es gerade zu Beginn wichtig ein Gefühl für Ausrichtungen der Module zu bekommen. Je nach Windlast ist es auch sinnvoll einfach mal einen günstigen 600er WR zu besorgen, der die Daten tracken kann, und dann 2 Module mal an die Wand zu lehnen, flach auf die Wiese zu legen,… um einfach Erfahrungen zu sammeln. So hat sich nicht nur ein Mix der Modulausrichtung je nach Himmelsrichtung bewährt, sondern auch ein Mix in der Anstellung zu horizontalen. im Winterhalbjahr machen sich senkrecht oder nahezu senkrecht montierte Module in Süd-Ost-Ausrichtung gut um die tiefer stehende Sonne einzufangen. Bei Bewölkung bzw. diffusem Licht nutzen diese wiederum nahezu gar nichts, da ist man mit flacheren Modulen gut bedient. Je nach Autarkiebedürfnissen als Tipp die Module auf das Winterhalbjahr optimiert auszurichten- bei dem Wetter jetzt “brät” sowieso jede Ausrichtung gut…
Auf YT gibt es zu Victron ein paar gute Kanäle wie SchattenPV, MeineEnergiewende, MeinTEchblog, OffGrid PV,… -dort im Wesentlichen bei den alten Videos für Grundlagen vorbeischauen.
ja wir haben uns auch ein Angebot von einer Firma geholt, der war von Andreas Schmitz ziemlich begeistert und bietet jetzt als Alternativlösung Klimasplitgeräte + Brauchwasserwärmepumpe mit Deye-Wechselrichter an. Fand ich auch interessant. War auch relativ günstig aber darauf gibt es halt leider keine Förderung. Wenn ich mir das selbst basteln würde mit gebrauchten Klimageräten ja das wäre schon sehr attraktiv vom Preis her. Dann könnte man vllt die Gasheizung auch weiter nutzen, allerdings habe ich auch bisschen Sorgen dass nach über 20 Jahren die sich auch langsam verabschiedet. Und die Förderung für Wärmepumpen soll ja jetzt auch bald gekürzt werden. Ansonsten habe ich überlegt alles in Eigenregie, vllt erstmal mit einem Balkonkraftwerk auf dem Holzhaus starten die Gasheizung belassen ein gebrauchtes Klimagerät anschaffen und im Raum der am Wärmsten wird auf dem Dachboden angefangen. Hab von jemandem erzählt bekommen der nutzt das wohl so mit einem Balkonkraftwerk und die 800W reichen aus für zwei Splitgeräte(ca 400W max pro Gerät). Es gibt halt so viele Möglichkeiten da ist man leicht erschlagen. Danke schon mal für die Antwort, werde mir da mal ein paar Sachen anschauen.
ach so und ja ich denke eine Wärmepumpe wäre schon gut, mit den 42.000 kwh Gas + Strom hatten wir Energiekosten von über 600€ im Monat. Da kann man das Geld auch lieber investieren in neue Energieformen denke ich statt es an Putin zu überweisen. Victron hab ich auch schon gehört dass die Anlagen wohl sehr gut sind, man kann wohl die Hoymiles 1600er auch drosseln auf 800 erstmal und als Balkonsolar nutzen richtig? Vllt erstmal mit sowas anfangen hm. Ist halt schwierig ohne Erfahrung. Danke auf jeden Fall schon mal für die Antworten von allen.
Ich möchte darauf hinweisen: Es ist extrem viel einfacher wenn geschrieben wird, was wirklich gemacht werden SOLL und was man haben WILL. Das ist einfacher als wenn wir alle stochern.
Für jene, die meinen es ginge günstiger: Da bin ich gespannt, PV-Anlage mit 10kwp + 10kWh Speicher + 16kWh Wärmepumpe zu 32 500€ inkl. aller Arbeiten. Das ist wirklich kein schlechter Preis und: Wenn was ist, dann kann man auf Nacherfüllung gehen. Wichtig wäre bei diesem Verbrauch eine Berechnung was dann an Strom gekauft werden muss, wenn die 42 000kWh ersetzt werden sollen.
Da hast Du dir einen Bären aufbinden lassen.
Aber mit einem BKW mit 2 oder 4 Modulen anfangen ist für dich genau die richtige Vorgehensweise um wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln.
Und laß die Finger von gebrauchtem Klimasplittanlagen. Das Risiko, das da nicht die richtige Menge Kältemittel zurück ins Außengerät geflossen ist, ist permanent vorhanden. Eine nagelneue gibt es für einige hundert Euro.
Heute war Einer von der Firma da zur Heizlastberechnung, ja der Preis ist echt super. Für Premiumgeräte wie Viessmann oder Ähnliches da waren andere Vertriebler teurer. Von Enpal/1komma5 will ich gar nicht erst anfangen. Allerdings kommen wir leider jetzt in die neue gekürzte Förderung, also wird es wohl etwas teurer.
die Heizlastberechnung hat ergeben die 16kw Wärmepumpe passt wohl, Viessmann hat da eine eigene Kennzahlentabelle wo die 16kw-Variante bei ca 12kw rauskommt? Fand das etwas verwirrend was da so eingerechnet wird, vllt für den Worst case bei -X Temperaturen.