Victron Laderegler durch besseres Schattenmangement ineffizienter?

Hallo, ich habe mal gelesen, dass Victron Laderegler ein weniger gutes Schattenmenagement hatten, weil der MPPT nur in einem engen Bereich nach dem Optimum suchte. Dies wurde angeblich verbessert, so dass nun die Laderegler in einer größeren Spanne nach dem optimalen Leistungspunkt suchen. Dies bedingt aber, dass sie damit bei guter Ausrichtung und ohne Verschattung ineffizienter werden, oder?

Wenn ja, kann man da in den Einstellungen etwas ändern. zB bei Ladereglern von Strings die keine Hindernisse besitzen?

Danke im Voraus

d

Bei den Victron MPPT RS 450 kann man das Verschattenungsmanagement ein und ausschalten.

Die MPPT bis 250V kann man nicht beeinflussen, denen fehlt in der Config der Reiter Solar.

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war bis vor kurzem ein Synonym für irgendwo aufgeschnappten Unsinn. Inzwischen wurde das allerdings abgelöst durch „Ich habe mal die KI befragt“…

Natürlich geht bei aktivem Schatttenmanagement während der Suchphase nutzbare Leistung verloren, vor allem, wenns gar keinen Schatten gibt. Das gilt für jeden MPPT mit Schattenmanagement.

Oliver

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Laut Victron spielt diese Verfahren seine Stärken nicht oder nicht nur bei (Teil-)Beschattung der Module oder Strings aus, sondern bei wechselnden Lichtverhältnissen, also bei Veränderungen der Bewölkung.

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Danke, sowas hatte ich gesucht bzw. gehofft, dass Victron eine Option bietet.

Möglich. Aber das geschieht in Deinem Kopf.

Genau, das war mein Gedanke. Daraus auch die Vermutung in einem Victron System, die Laderegler mit (Micro-)WR zu mischen. Zum Einen wegen der Effizienz: weniger Wandelverluste; zum Anderen weil man damit auch mehr MPPTs in das System hinein bekommt. zB hat Hoymiles mit den neueren 1600 4T und dem 2000 4T, je an jedem Eingang (Summe 4) einen MPPT.

Aber es ist Schade, dass das Schattenmangement nur beim 450er optional ist.

OK, aber das ist weniger nachvollziehbar, da bei Bewölkung idR ja die gesamte Anlage “bewölkt ist” und darum der MPPT sich insgesamt auf ein niedrigeres Niveau verschiebt.

Aber vermutlich sinnvoll dass der MPPT in gewissen Abständen eine größere Spanne durchläuft um den echten MPP zu finden und nicht nur einen “lokalen”.

Genau das habe ich bei mir auf dem Dach vor, da ich dort mit Modulen zwischen den Gauben managen muß.

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Schneebedecktes Dach der MPPT sucht über den komplette Spannungsbereich nach einem Leistungspunkt, das fängt bei der Akkuspannung an und geht bis zur Leerlaufspannung, ca. 3 Sprünge pro Minuten, findet momentan aber noch keinen Leistungspunkt.

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Da hier OT habe ich das Thema abgetrennt.

3 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Wie kann man Schnee von der Solaranlage entfernen