Verständnis-Frage Stromausfall/Netztrennungs-Erkennung / Insel-Aktivierung

Hallo zusammen,

auch wenn ich die Frage hier im Deye-Bereich stelle (weil wir Deye einsetzen werden), gilt sie wohl eigentlich für alle Hybrid-Wechselrichter, oder?

Trotz der vielen Erläuterungen/Zeichnungen ist mir nicht klar, wie der Deye (oder jeder andere Wechselrichter) bei Stromausfall erkennt, dass er keine Verbindung zum Grid/öffentlichen Stromnetz hat, weil z.B. ein Netztrenn/Umschalter betätigt wurde?

Klar ist, dass der Wechselrichter die Netz-Frequenz beobachtet und die Einspeisung beendet, wenn da 'etwas nicht stimmt'.

Aber woran erkennt er, dass eine mechanische Netztrennung stattgefunden hat und er das Hausnetz wieder mit Strom versorgen kann?

Hintergrund der Frage ist, dass der Deye-Wechselrichter sein Grid/Netz-Anschluss laut Anleitung (nach meinem Verständnis)

1x am Netztrenn-Umschalter (4 Pol.) oben am Hausnetz +

1x unten auf der auf der Not-Seite mit Backup Load/Ersatzlast angeschlossen wird, wenn das gesamte Hausnetz bei Stromausfall versorgt werden soll.

Durch die mechanische Netztrennung wird also der Netz- und der Ersatzlast-Anschluss direkt verbunden.

Vielleicht kann es ja jemand in verständliche Worte fassen, wie die Wechselrichter den mechanischen Netz-Trennvorgang erkennen und sich/die Einspeisung wieder 'aktivieren'.

Das macht er Deye Automatisch ich bekomme einen Strom ausfal nur dann mit wenn mein Akku leer ist ansonsten Garnicht, Haus hängt am Load Ausgang des Deye, das netz an Grid, der Deye meldet kurz kein Grid eingang ud macht einfah weiter, sollte der Akku voll sein und die PV voll Leisten regelt er einfach weg und gut ist.

Das hört sich so an, als wenn ein Netz-Trenn-Umschalter überhaupt nicht notwendig ist - sofern das Haus komplett am Load Ausgang hängt. Verstehe ich das richtig?

Der Trennschalter ist nicht unbedingt notwendig aber sinnvoll.

Wenn z.B. Wartungsarbeiten gemacht werden müssen, kann man das Haus auf Stromversorgung aus dem öffentlichen Stromnetz umstellen.

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Und im Winter lohnt sich das Umschalten aufs Netz, weil der Deye sich selbst ständig 80...120 Watt gönnt. Wenn die Batterie leer ist und von PV nichts kommt (Schnee, Regen, dunkel...) dann läuft der Deye als 'stiller' Verbraucher einfach immer mit und kostet dich am Tag zusätzliche 2 - 2,5 kWh.

Viele schalten einfach nur über Nacht ab, weil der Eigenverbrauch hoffentlich auch im Winter tagsüber reingeholt wird + evtl. zusätzliche kWh.

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Naja bei fungiert der Deye als Notstrom versorger mein Akku wird im Winter bei 50% gehalten sollte Strom Ausfall kommen wird die WP deaktiviert somit muss ich zwar dann den Holzofen anschmeisen habe aber dann wenigstens für 1 Woche Strom und die PV ist dank Fassaden und zeun Anlage so gross das sie ohne WP im Winter mehr produziert als verbrauct wird . somit eigentlich Auttark, da aber mit WP deutlich günstiger und einfacher Zuheizen ist läuft die WP am tag bzw solange strom da ist.
a der Deye nimmt sich 80-12 W das ist richtig, aber das machen normale Wechselrichter auch die verbrauchen auch Strom, man muss halt Wissen was man will komfort oder Sparsam sein.

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Wann hattest Du denn mal eine Woche Stromausfall?

Und wenn, dann kann man ja immer noch umschalten - genau dafür ist der Umschalter.

Den Deye ständig laufen zu lassen, ohne dass von Außen neue Energie hereinkommt ist doch schlicht unsinnig? :thinking: Manche interessiert es vielleicht nicht - weil 2 kWh am Tag hört sich ja nicht viel an, aber im Jahr sind es dann doch 700! Na gut - es geht ja eher nur um den Winter bzw. die Monate Nov. - Febr - also 1/3 des Jahres. Hängt halt sehr von der individuellen Situation ab, ob ein zeitweises Abschalten dann sinnvoll ist oder nicht.

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Wichtig ist für mich was am Ende des jahres auf der Strom Rechnung steht, ob der nun 700kWh verbraucht hat oder nicht sei dahin gestellt. für mich rechnet es sich gerade bei meiner Grösse der Anlage. und bis jetzt habe ich Jahr für Jahr weniger verbrauch bzw weniger bezug und das zählt.

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Naja 1 Woche nicht aber 2 Tage und da waren die Nachbarn schon verwundert warum bei mir das Kühlschrank Licht leuchten tut , und das Bier kalt ist.

o.k. das ist schon ungewöhnlich viel. An den letzten Stromausfall hier kann ich mich gar nicht mehr erinnern und wenn dann waren es immer nur wenige min. Sehe ich dann daran, dass der alte Radiowecker blinkt und die Uhr steht.

In anderen Ländern sieht es sicher anders aus, Afrika, Inseln oder SO-Asien. Wenn man eine große PV hat, dann kommt ja auch bei bedecktem Himmel einiges rein am Tag. Schlimm wird es bei richtig viel Schnee - das ist hier aber auch schon Jahre her...

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Ja das stimmt hier im Allgäu hats ja doch mal ein bischen Schnee aber das kann ich mittlerweile mit einer Langen Teleskop Stange auch bereinigen, das Bischen Schnee räumen bringt viel und ich mach das gerne da bin ich aktuell am rum tüfteln wie man das mechanisch einfacher lösen kann was dann auch funktioniert.

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Zurück zum Grund der Frage: mir ist immer noch nicht klar, wie der Netz-Trenn-Umschalter korrekt/sinnvoll angeschlossen wird. Auch in diesem Forum findet man zig Varianten.

Ziel im Not-Ersatzstrom-Fall ist, dass der Wechselrichter das Haus versorgt und nicht nur mangels Versorger-Netz-Frequenz seine Arbeit einstellt.

Hier zwei Anschluss-Möglichkeiten mit ihren beiden Schaltzuständen - auf das Minimum reduziert dargestellt.

Lösung 1: der Wechselrichter wird mit seinem Netz-Grid-Anschuss auf der Haus-Seite angeklemmt. Wenn bei bei Stromausfall auf Not umgeschaltet wird, ist alles vom öffentlichen Netz getrennt - echter Insel-Betrieb (oder?):

Lösung 2: der Wechselrichter wird mit seinem Netz-Grid-Anschluss vor dem Netz-Trenn-Umschalter angeschlossen. Bei Stromausfall 'sieht' der Wechselrichter also immer, was auf der Versorger-Netz-Seite los ist und kann seinen Last/Load-Ausgang freigeben. Durch die manuelle Umschaltung kann kein Strom ins Versorgernetz 'zurück fließen'.

Wer will mir erklären, warum welche Lösung richtig/falsch oder sinnvoll ist?

Oder sind beide Ansätze falsch? Wie wäre es richtig?

nein, eben nicht! Wenn die Netzspannung wegfällt wird im Deye ein Netzseitiges Relais geöffnet, Die "Load"Seite darf niemals extern mit "Netz" verbunden werden!

kommt der Sache nahe, der "Load"Ausgang ist immer freigeschalten, die Stellung "Ersatzstrom" ist der Normalbetrieb, die Stellung "Netz" ist für den Fall das der WR ausfällt und / oder Spannungsfrei geschaltet werden soll. Dazu muß natürlich in deiner Zeichnung im waagrechten teil zum WR-Netzanschluß eine Trennvorrichtung (Schalter, Sicherung, Automat) vorhanden sein

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nein das ist so wenig unsinnig wie den Router 24/7 oder den Homeassistant Server 24/7 laufen lassen. er ist meine USV Anlage und das kann er nur sein wenn er angeschaltet ist.

ist schon 1000 mal gezeigt worden

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ja, schon klar - wenn man das braucht?

Mir sind 1 kWh Ersparnis vom Netz jeden Tag (Nacht) mehr wert, als ein 100% USV-Schutz, wenn der Stromausfall vielleicht 1 Mal in 10 Jahren vorkommt. Tatsächlich dürfte der letzte noch länger her sein - bis dahin hätte ich dann über 3000 kWh verschenkt bzw. unnötig dem Netz abgenommen - also ca. 1000 Eur für einen USV-Schutz. Wenn man wichtige Server 24/7 am laufen hat oder ne eigene HP die nachts häufig frequentiert wird, verstehe ich es ja noch.

Im Winter haben wir nachts tlw. sogar den Router etc. abgeschaltet und sämtliche standby-Geräte - die alle an einer Mehrfachsteckdose hängen. Das tut den Geräten hin und wieder auch gut, wenn sie nicht 24/7 durchlaufen müssen. Die Fritzbox wurde regelmässig sehr warm, was z.B. die Lebenszeit von Elkos verkürzt.

@Auric: ja, das Bild habe ich auch schon gesehen, aber da wo die Linien seitlich Netz-Trenn-Umschalter sind, sind keine Anschlüsse + Oben ist überhaupt nichts angeschlossen -> und schon beginnt wieder das raten, wie das wohl gemeint sein könnte...

Meine Interpretation: Oben ist das Haus angeschlossen,

Unten Links das Versorger-Netz + Wechselrichter mit Netz/Grid und

Unten Rechts der Wechselrichter mit Last/Load.

Das entspricht meiner Zeichnung Lösung 2 - Korrekt?

(und ja, FI + Automaten sind in den Zuleitungen zum Wechselrichter real vorhanden)

Die Darstellung daes Schalters ist ein "Symbolbild" und wer sich nicht auskennt sollte tunlichst die Finger von der Verdrahtung lassen, das ist kein ungefährliches "Malen nach Zahlen"!

FI in der Zuleitung zum WR? welcher? Handbuch vom geplanten Deye besorgen und lesen!

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siehe Deye-Handbuch, ist eindeutig beschrieben.

Das von jemanden der derartige Fragen gestellt hat? Der Grid und Load vom Deye verbinden wollte? Du verstehst sicherlich das ich nicht glaube das du das richtig verstanden hast