Verschlechterung für Balkonsolaranlagen ab 01.01.2024

Was wäre denn, wenn das so verstanden werden will:
Nur Solarmodule mit maximal 2000Wp dürfen angeschlossen werden.
Ein irgendwie/solar gefüllter Speicher mit theoretisch 600/800W 24/7 ist nicht zulässig.
Nacht- und/oder Nulleinspeisung?
SolarHeini

Dann befürchte ich wird sich an dem Vorschlag nicht mehr viel ändern nach der Frist bis zum 5.7 und Abstimmung ist dann 6.7 (Top 7) oder 7.7 (letzer Tag vor der Sommerpause)

[quote data-userid="20006" data-postid="138882"]Will jemand aus uns nicht bekannten Gründen auf der Nordseite oder im Winter nennenswerte Erträge erwirtschaften[/quote]Oh, das mit der Nordseite ist sogar ein absolutes Killerargument! Da bist Du doch um jedes Elektron froh, welches sich lustlos zum WR abmüht.

Daniel

Mal sehen, ob sich da noch was ändert. Andreas hat so viel Zeit und Mühe investiert und dann wird so eine Kröte ins Gesetz gepackt, die nach Verabschiedung nur noch durch das Bundesverfassungsgericht wieder rausgeschmissen werden kann. Da müsste wieder jemand Zeit und Mühe investieren, um ein rundes Gesetz zu bekommen.

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Ja, der Growatt 600VA verträgt 500V und wird von einigen Leuten mit deutlich über 2kWp betrieben.

Einer hat z.B. 3,2 kWp dran und ist voll zufrieden damit. Keine ungewöhnliche Erwärmung oder ähnliches am WR zu bemerken.

Für einen Haushalt mit hohem Stromverbrauch sind somit über sehr große Zeiträume konstant 600W verfügbar.

Und das ohne Umbau der Verteilung/Zählerschrank/Elektrofirma sondern einfach als BKW vereinfacht angemeldet.

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Ich hatte eine Zeit lang an einem HM600 an jeder Seite 2 Panel, also ca. 600 W pro Seite. Bei maximal Sonne wurde an einem Tag im durchschnitt 6,29 kwh produziert.

Jetzt habe ich 2x HM600, jeder HM600 hat seine normale 600W Panelleistung gesamt. Die 2 HM600 machen an einem maximal Sonnentag im Schnitt zusammen 9,5 kwh.

Durch home assistant konnte ich das auch gut auswerten. Jeden Tag gibt es Zeiten in denen 2 parallele Panel Sinn machen, weil die Sonne noch nicht die max. 300 W eines Panel bringt.

Die Erkenntnis für mich ist, dass es besser ist, ein HM600 mit 4 Panel laufen zu lassen, als 2 HM600 mit je 2 Panel. Zum einen ist man hier rechtlich besser abgesichert, weil man nur 1x 600W bkw betreibt. Man spart die kosten des zweiten Wechselrichters, der kann auch nicht defekt gehen. Die Zeiten im Jahr, in denen ein Panel nicht die max. 300 W bringt, sind sehr hoch im Vergleich zu den Zeiten, in dem das zweite Panel unnütz ist.

Die andere Seite ist: Ich mache durch den zweiten HM600 3 kwh mehr an einem guten Tag. Macht 3*0,40 Euro = 1,20 euro.

Der HM600 hat 120 euro gekostet, ist also mit 100 maximal sonnentagen bezahlt.

Ich schmeiss meine Erkenntnisse hier rein, Jeder kann das heranziehen um seine eigene Entscheidung zu treffen. Mir haben Erfahrungwerte von anderen auch schon viel gebracht.

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Ja, die 2000W Modulleistung hat wohl wieder einer eingebracht aus der reihe der Bedenkenträger oder wie auch immer. Aber wenn man ehrlich ist, sind 99,5% der Nutzer mit 2x400W Modulen unterwegs. Wer in einer Wohnung wohnt hat meist eh weniger Platz viel mehr Module aufzustellen und wer den Platz hat, sollte doch echt drüber nachdenken eine PV Anlage ordentlich aufzubauen und anzumelden. Wer das par-tu nicht will, der ignoriert es halt, wie aktuell so viele BKW Besitzer.

Spätestens wenn das Netz aber irgend wo an seine Grenzen kommt, wird genau hingeschaut.

praktische Mathematik liegt dir nicht so, oder? Auch wenn der 3kWh mehr pro Tag macht, sagt das noch lange nicht's aus ob die auch verbraucht werden können...

Mein BKW600 mit 2x385W Modulen Süd 45° läuft recht oft auf max. Leistung, letztes Jahr 930kWh eingefahren, nur durch HO und einen hohen Grundverbrauch schaffe ich es 400W zu verbrauchen, bei Vollast gehen dann 200W ab ins Netz. Wenn man jetzt mal einen normalen Haushalt nimmt, der hat 150-250W Grundlast, je nach dem was er so alles für Geräte laufen hat. Wer ein Haus hat, kommt mit einem BKW auf den Geschmack und will mehr, da ist es egal ob es eine 2000W Begrenzung bei BKW gibt oder nicht. Wenn Geld da ist, wird das Dach voll gemacht.

Das sagt vermutlich eher aus, dass ein Ferraris zählt. ?

Ja.

Garnicht.

Genau das tue ich.

Ich habe ausschließlich Norddach. Ich habe an meinem HM600 im Winter bis zu 8 405Wp Panels hängen und werde das evtl. noch auf 10 oder mehr erweitern.

Über Homeassistant schalte ich Module weg oder zu, wenn die Solarleistung zu hoch wird.

Nur so komme ich auch im Winter nahe an die 600Watt ran, die ich dann auch zu 100% verbrauche, da ich mit LLWP heize.

Im Sommer hänge ich bis auf 2 alle Panels ab und verschenke trotzdem 75% der erzeugten Leistung.

Die freien Panels nutze ich dann, um Akkus und Batterien testweise aufzuladen und in mein im Aufbau befindliches 24V Netz einzuspeisen.

Dort kommen dann meine Kleinspannungsverbraucher dran. Kameras, Router, Switches, Nas, Festplatten, Videoserver, Opendtu, RTL_433, Homeassistant, ESPHome Geräte, Laptop (als Desktopersatz) etc.

Wie würde man denn nun unterscheiden wollen, welches Panel wo dran hängt?

Das läuft doch unweigerlich darauf hinaus, dass die Lobby ein "Du darfst maximal 2000Wp haben ohne dass wir was verdienen und bestimmen" durchsetzen will.

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Ich gehe davon aus, dass diese Modulleistungsbegrenzung noch diese Woche im Bundestag durchgewunken wird.
In der kurzen Zeit zur Verfassung von Stellungnahmen bis 05.07.2023 ist es recht unwahrscheinlich, dass die Solarverbände die Verfassungswidrigkeit durchschauen und intervenieren.
Nach Verabschiedung würde ich jedem empfehlen, diese verfassungswidrige Einschränkung zu ignorieren und eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.

Wenn dann Netzbetreiber mit der Begrenzungsregelung anfangen Probleme zu bereiten, geht es zum Bundesverfassungsgericht und die Begrenzung wird aufgehoben.

@pv-fan Also wir haben jetzt länger darüber diskutiert und es gibt einen technische Background dazu. Ihr müsst ja immer bedenken: Es geht letztlich um ein System, welches sich auch eine ältere Dame / Herr ohne jegliche technische Vorkenntnisse anschließen darf. Das Problem liegt wohl an der möglichen Dauereinspeisung. Bei >2kW (genauer bei ca. 3kW) könnte man theoretisch 24/7 bei 800W einspeisen + zusätzliche Lasten können ältere elektrische Installationen ernsthaft zum Brennen bringen. Deswegen diese Regelung. Ich befürchte, dass man sowas nicht andern hinbekommt. Bitte denkt immer daran. dass es wirklich bei JEDEM sicher funktionieren muss. Letztlich kann man auch darüber diskutieren, aber unterm Strich ist der BKW Vorschlag schon insgesamt ein riesen Fortschritt der den meisten Leuten echte Vorteile bringen wird.
Ich bin aber an der PV-Strategie / dem PV-Paket 2 dran und wir können Vorschläge einreichen, die auch direkt an die Fachabteilungen gehen. Also wir haben hier schon Einfluss, möglicherweise können wir hier unsere DIY Standpunkte etwas besser vertreten. Die Frage ist immer: Juckt das die meisten hier überhaupt?

Noch wichtig: Wir haben persönlich an Giegold die kommenden Einspeisewächter erwähnt, das sollte dann auf keinen Fall auf 2kW begrenzt werden, da man so die technische Sicherheit gewährleisten kann. Also der Punkt muss unbedingt offen bleiben. Momentan fehlt da eine Ausnahme.

NACHTRAG: Die 2kWp erschließen sich mir rechnerisch nicht. Es gibt zwar eine Grenze bei älteren Installationen, aber warum 2kW ist mir nicht kalr. Ich bin mir auch nicht sicher, dass das überhaupt der Grund ist.

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@andreas: erstmal von mir auch vielen Dank für deine Mühe. Die Schritte die jetzt angeregt wurden sind schon imens.

Ich gehöre aber auch zu denen, die gerne mehr als 2000Wp betreiben würden. Mein System speichert über eine Batterie und speist mit 600W an. Da möchte ich den Puffer natürlich nutzen. Zumal ein System mit WR und Batterie ja modular erweiterbar ist.
Aktuell sind es 375+375 und 400+400, also 1550Wp. Mit einer Erweiterung von nochmal 800Wp, was das Flachdach problemlos verträgt, käme ich auf 2350Wp. Für die Batterie kein Problem. Für den WR kein Unterschied für seine Einspeisung.
Ich würde auch weiterhin nur mit 600W einspeisen um die Leitungen des Hauses nicht zu überlasten. Aber mein Ziel ist es natürlich die 600W so lange wie möglich über den Tag hin auszunutzen.

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@fifadoc
Mir geht es sehr ähnlich. Habe 6 mal 450 Wattp geplant und Zwischenspeicherung in Akku.
Dann mit HM-600 (Watt) ins Hausnetz Nulleinspeisung OpenDTU. Die bisherigen Tests laufen super.
Statt 2700Wattp nur 1800Wattp wären in der Übergangszeit ein erheblicher Nachteil.
Späterer Ausbau auf 3600Wp könnte auch Sinn machen.
Begrenzung 2024 auf 2000Wp würde vieles verhindern.

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Also ich hab jetzt die Rechnungen des DGS bezüglich der Leitungsreserven nachgerechnet und verstehe nicht, wo die 2kW herkommen. E-Mail an das BMWK ist raus, ich würde da gerne die technische Begründung sehen, wenn die nicht existiert werde ich Stunk machen. Obs was bringt: Keine Ahnung. Versuchen werde ich es

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Ich nenne mal keinen Hersteller aber ein 600/800 Watt Wechselrichter mit 1000W Panele und nochmal 1600w an der Powerstation würde heute schon gehen (bzw. Mit einem Update in Q3).

Da muss man nichtmal basteln.

AC seitig natürlich nur 600W

Wäre unschön, wenn das schon nicht erlaubt wäre....

Die 2 kwp Grenze erschließen sich mir nicht.

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[quote data-userid="3" data-postid="138971"]Es geht letztlich um ein System, welches sich auch eine ältere Dame / Herr ohne jegliche technische Vorkenntnisse anschließen darf. Das Problem liegt wohl an der möglichen Dauereinspeisung. Bei >2kW (genauer bei ca. 3kW) könnte man theoretisch 24/7 bei 800W einspeisen + zusätzliche Lasten können ältere elektrische Installationen ernsthaft zum Brennen bringen.
[...]

Die 2kWp erschließen sich mir rechnerisch nicht. Es gibt zwar eine Grenze bei älteren Installationen, aber warum 2kW ist mir nicht kalr. Ich bin mir auch nicht sicher, dass das überhaupt der Grund ist.[/quote]Wenn den ganzen Tag die Sonne scheint und man 2 kWp auf dem Süddach hat, komplett schattenfrei im wolkenlosen Mai, dann ist es Jacke wie Hose, ob die Einspeisung 24/7 oder nur, sagen wir mal, 12/7 ist. Wenn die Installation bei 24/7 brennt, dann wird sie das bei 12/7 auch tun, aber bei 3/7 vielleicht nicht. Das kann nicht der Grund für die 2 kWp sein, das wäre elektrotechnisch gesehen Unsinn.

Was die ältere Dame bzw. den älteren Herrn betrifft, so ließe sich die Zulässigkeit der Überschreitung der 2 kWp (damit auch Nordanlagen was bringen) ja meinetwegen daran festmachen, daß die Person, die das aufbaut, eine EuP ist. Dennoch täte ich mich damit schwer, denn damit würde eine (womöglich abgeschattete) Nordanlage grundsätzlich schlechter gestellt als eine Südanlage. Die Frage ist auch, ob besagte Dame und besagter Herr sich nicht ohnehin ein Komplettpaket im Discounter bestellt und die 2 kWp-Frage damit sowieso komplett überflüssig wird. Dann würden vermutlich ohnehin hauptsächlich diejenigen Leistungen > 2 kWp montieren, die ohnehin den technischen Hintergrund haben und genau diese Klientel würde man nur unnötig ausbremsen.

Die 2 kWp riechen mir zu sehr nach Willkür. Den ursprünglichen Hintergedanken kann ich vielleicht nachvollziehen, aber vermutlich könnte man das Gefahrenproblem durch andere Maßnahmen effizienter abbügeln, ohne Betreiber mit abgeschatteten Nordanlagen noch mehr zu benachteiligen, als sie es ohnehin schon sind.

Daniel

Gut mitgedacht, kann auch nicht jeder. Wo ich aber vergessen habe, was für ein zähler bei mir eingebaut ist

Kann das also nicht bestätigen..

Hab ich überhaupt ein Balkonkraftwerk ? Mein Onkel Olaf ist ja auch so vergesslich. Das liegt in der Familie.

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Da bin ich gespannt, was für eine Begründung kommt. Wenn doch die Abgangsleistung bei 600 bzw. 800 W bleibt, dann ist der mögliche Strom ja begrenzt auf 2,5 A

Was kommt als nächstes ?

Wenn die "alte Dame" im Winter massig elektrische Heizlüfter anwirft, weil sie friert ?

Das muss man reglementieren, mehr als 2kw dauerhaft darf die alte Dame net zuschalten.

Wenn die Begründung der 2 kW Leistung was mit den vorhandenen Leitungen im Haus zu tun haben sollte, dann müsste man einiges mehr an Vorschriften erlassen, um abzuwenden, dass die Leitungen im Haus nicht überlastet werden. Komme jetzt keiner und sage, dafür sind ja die Sicherungen da.

Ein 600 W Bkw macht 2,5 A. Das verträgt jede 1,5 mm2 Leitung locker , dauerhaft. Da gibt's andere elektrische geräte, da sollte man sich eher Sorgen machen als bei dem 600 W wechselrichter.

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@jay

Das mehrfache belegen der wechselrichtereingänge mit mehr Panel macht Sinn. Weil es auch viele Tage gibt, an denen ein 400 W Panel nicht die 300 W schafft. Selbst im Sommer gibt es Stunden, an denen die Leistung nicht max ist.

Wer Platz hat sollte Panel erweitern.

Nebeneffekt:

Bei uns lassen viele, ihr in die Jahre gekommenes Ziegeldach aufmöbeln. Bei mir geht es noch, aber im dachkanel kommt jedes Jahr ganz schön was an Sand zusammen. Die Ziegel waschen sich aus. Mit Solarpanel werden die Ziegel geschützt.

Wo habe ich denn da was verpasst?

Oder hatte ich von Anfang an die falsche Info?

War/ist es nicht so, dass man nicht aus Speichern einspeisen darf?

Das gilt doch auch für BKW?

Wenn nicht, wo steht denn, dass man es darf?

Insofern fand ich die Sache mit den Mikrowr mit Akku eh seltsam.