Ja so habe ich das auch verstanden.
Wenn du Glück hast, wird dir noch Einspeisevergütung bezahlt.
Wenn du etwas Pech hast, fordert dein Netzbetreiber die Bestätigung eines eingetragenen Installateurs für deine Anlage. Mir wurde gesagt, dass es Installateure gibt, die für ca. 1500 € so eine Bescheinigung ausstellen. Bei 8 Cent/kWh müsste die Anlage dann wenigstens 18000 kWh ins Netz schieben, damit du das wieder rein hast. Bei einer 2,4 kWp Anlage mit 2/3 Eigenverbrauch kann das einige Jahrzehnte dauern.
Wenn du ganz großes Pech hast, wird der Netzbetreiber jemanden schicken, der prüft, ob der Zählerplatz den aktuellen Anforderungen des Netzbetreibers entspricht. Falls nicht, ach da will ich lieber gar nicht mehr darüber nachdenken ...
Was für ein Wahnsinn! Das lohnt sich doch im Leben nicht. Und bei den 18.000 kWh darf aber nichts kaputt gehen, sondern verschiebt sich reparaturbedingt der Zeitpunkt der Amortisation noch weiter nach hinten.
Die 1,5k€ wären immer noch deutlich günstiger als der Aufpreis für professionelle Montage. TAB ist erfüllt, der Zählerschrank ist von 2021. Netzrückwirkung des WR sind ausgeschlossen, das ist entsprechend zertifiziert. Wenn der Netzbetreiber das trotzdem anzweifelt darf er gern einen Sachverständigen zum messen vorbeischicken.
Das entscheidet eventuell, wie schnell der versorger kommt und den zähler tauscht. Wenn davon auszugehen ist, dass du massiv viel einspeist, dann hat der versorger mehr davon, den zähler nicht zu tauschen. Denn er muss dir nix für den strom bezahlen, den er teuer deinem nachbarn verkauft. Wenn deine pv anlage wenig leistung hat, der zähler rückwärts dreht und du so deine stromrechnung verkleinerst, dann kommen die sofort und bauen einen zähler mit rücklaufsperre ein.
2,4 kw sind eigentlich im bereich, wo die den zähler schnell tauschen. Das ist nicht viel, da bist du doch auf der gewinner seite. Der versorger macht weniger umsatz, er verkauft dir weniger strom.
Komischer Versorger den du hast, hier kostet das nix extra, aber die Grundgebühr ist auch so schon hoch genug. Ausser wenn ein SM verbaut wird, der kostet aktuell noch bis zu 100€ extra. Purer Zähler nicht. Dazu gibt es auch keine Rechtlichen Grundlagen.
Aus dem reich der Märchen... denn der Strompreis selber ist nicht sonderlich hoch, was es für den Endverbraucher teuer macht sind Steuern und Abgaben/Netzentgelte.
Klar spart der Versorger diese Kosten ein, aber soll er von mir aus doch, wenn damit weniger Kohle verbrannt werden muss, meine Kinder danken es mir hoffentlich mal. Strom ist eh da und will fließen.
Mit nicht anmelden, meinst du sicher, die Variante mit EEG-Vergütung meiden.
JA, EEG-Anlagen (insbesondere kleinere) sind verhältnismäßig teuer in der Anschaffung. Der Zeit- und Nervenaufwand für die ganze Bürokratie hat beim Installateur seinen Preis. Dazu kommen noch Anforderungen vom Netzbetreiber an Zählerplätze usw. Da können schnell mal einige tausend Euro Zusatzkosten entstehen. Leicht lässt sich ausrechnen, wieviele Jahrzehnte es bei hauptsächlich für den Eigenverbrauch installierten Anlagen dauert, bis diese Mehrkosten wieder rein sind.
Inselanlagen sind eine Variante, um der Bürokratie auszuweichen.
Allerdings haben Inselanlagen auch ihre Schwächen. Im Winter ist die Insel oft tot. Die 1-0-2 Umschaltung bezeichnest du als Grauzone. Die 1-0-2 Umschaltung verursacht kurze Stromunterbrechungen. Weitere Stromunterbrechungen werden bei Inselüberlastungen auftreten.
Bei Haus- und Ehefrauen, die schnell an ihrer Belastungsgrenze ankommen, wird das Fass zum überlaufen gebracht, wenn alles nicht mehr wie früher gewohnt funktioniert. Dir und mir wird das vielleicht nicht soviel ausmachen, wenn die Uhren immer wieder auf 0 Uhr springen oder der Wasserkocher zusammen mit dem E-Herd die Inselversorgung in die Knie zwingen.
Die beste Lösung sehe ich derzeit noch in einer netzgekoppelten PV-Anlage mit ausreichend Modulleistung, ohne EEG-Bürokratie, also mit Einspeisebegrenzung auf 600 Watt. Mit dieser Variante erreicht man eine höhere Effizienz als mit einer Insel. Stromausfälle, Umschaltungen fallen weg. Auch mit kleinem und günstigem Akku können Großverbraucher wie E-Herd und elektrische Durchlauferhitzer zumindest teilweise noch mit Solarstrom bedient werden. Will man ähnliches mit einer Insel erreichen, wird man deutlich höhere Anschaffungskosten akzeptieren müssen.
Warum sollten wir die Inselprobleme in Kauf nehmen, wenn wir das Netz ohnehin für unsere Stromversorgung im Winter noch brauchen und es auch einfacher und günstiger ist, hin und wieder bei Lastspitzen auf das Netz zurückzugreifen?
Wird die geplante Modulleistungsbegrenzung auf 2000 Watt zum 01.01.2024 durchgedrückt, ist die effizienteste und unbürokratischste Art des PV-Betriebs gedeckelt / beerdigt. Vielen Dank schon mal an alle, die daran mitgewirkt haben!
Wenn man nur noch ins Mastr anmelden "muss", und nicht beim Netzbetreiber, wer will denn die installierte Modulleistung prüfen oder auch nur beurteilen? Oder sanktionieren ?
[quote data-userid="2509" data-postid="138643"]Wenn man nur noch ins Mastr anmelden "muss", und nicht beim Netzbetreiber, wer will denn die installierte Modulleistung prüfen oder auch nur beurteilen? Oder sanktionieren ?[/quote]Gegenfrage: Wenn man überhaupt nicht anmeldet oder sagt, es sei ein IT-Netz, wer will denn die installierte Modulleistung prüfen oder auch nur beurteilen? Oder sanktionieren?
[quote data-userid="20006" data-postid="138640"]Die beste Lösung sehe ich derzeit noch in einer netzgekoppelten PV-Anlage mit ausreichend Modulleistung, ohne EEG-Bürokratie, also mit Einspeisebegrenzung auf 600 Watt. Mit dieser Variante erreicht man eine höhere Effizienz als mit einer Insel. Stromausfälle, Umschaltungen fallen weg. Auch mit kleinem und günstigem Akku können Großverbraucher wie E-Herd und elektrische Durchlauferhitzer zumindest teilweise noch mit Solarstrom bedient werden. Will man ähnliches mit einer Insel erreichen, wird man deutlich höhere Anschaffungskosten akzeptieren müssen.[/quote]Das ist richtig und alles andere kostet einen Haufen Geld, der sich irgendwann sogar überhaupt nicht mehr amortisiert. ABER: Es gibt noch einen weiteren Grund, eben doch mehr Geld zu investieren, nämlich in die Sicherheit, daß auch im schwärzesten und windstillsten Winter immer noch eine minimale Restmenge an Strom kommt, wenn das Netz, dem ja jetzt die Grundlastkraftwerke fehlen, nichts mehr liefert. Und dieses Stückchen Sicherheit kann möglicherweise einen gewissen Geldwert haben, den man aber ganz persönlich und individuell beurteilen muß.
Für den Blackout könnte auch noch eine weitere kostengünstige Variante in Betracht gezogen werden. Ich kenne jemand, der seinen kleinen Akku innerhalb von 1,5 Stunde mit einem Dieselaggregat aufladen kann. Mit einer Akkuladung kommt er locker 24 Stunden über die Runden. Da er auch noch eine Ölheizung hat, hätte er auch überhaupt kein Problem, die Stromerzeugung mit Heizöl über einen sehr langen Zeitraum zu gewährleisten.
Ich weiß nicht, wieviele ein Problem mit der Bewegung im rechtsfreien Raum haben.
Was wissen wir heute, was mit KI zukünftig alles detektiert und in welcher Höhe bestraft wird?
Wird die Grauzone nicht verlassen, kann jeder ruhig schlafen. Stressfrei kann das Leben richtig schön sein.
Wenn dem so wäre, warum haben dann alle Versorger jetzt Preise von 50 Cent pro kWh ?
Weil sie den Strom selbst teuer einkaufen mussten. Die kleinen regionalen Versorger sind Gelddruck Maschinen der städte und Gemeinden. Die kaufen Strom, schlagen was drauf und verkaufen es weiter. Und jede kwh, die umsonst in deren Netz geschoben wird, wird dem Nachbarn teuer verkauft.
Ich sehe für mich die Insel als beste lösung. Weil ich das nicht anmelden muss. Und weil ich hier einen schwarzstartfähigen Wechselrichter habe, bei Netzausfall also Strom habe.
Ich habe dann im Haus zwei Kreise, Netz und Insel. Der Netzkreis wird aufgetrennt, immer so viele Stromkreise auf Insel gelegt, wie die Anlage das schafft.
Gut, ich muss paar Mal im Jahr Stromkreise hin und her klemmen. Das sind 2 Adern pro Stromkreis. Und mit den Schnellklemmen ist das auch schnell gemacht.
Mir ist klar, dass ich nicht das ganze Haus mit Insel betreiben kann. Muss ich aber auch nicht
Wenn ich mir im Garten eigene Tomaten ziehe, dann reichen die auch nicht für den Winter. Da kaufe ich die im Supermarkt. Strom kaufe ich dann auch nur, wenn ich den nicht selbst erzeugen kann. Warum sollte es beim Strom anders sein als bei anderen Dingen, die man nur ab und an braucht ?
Ich habe Brauchwasser solar. Im Sommer ist Warmwasser der Heizung auch runter gestellt. Wenn es nen trüben Tag gibt und unbedingt viel Heißwasser benötigt wird, schalte ich das kurz zu. Dauert 30 Minuten und das Wasser ist heiß. Das kommt nicht oft vor, das ist es mir wert. So wird öl gespart. Weil nicht morgens mit öl das Wasser erhitzt wird und wenn um 10 die Sonne da ist, kann die wärme nicht abgenommen werden. Ich spare einiges mehr an öl als der Durchschnitt. Muss aber auch ab und an Mal ne halbe Stunde warten.
habe mal verivox angeschmissen mir derden dort preise von 25-26ct angezeigt hingegen der netzbetreiber hier bei uns verlangt 50ct
ich antworte mal wie scholz, weiß garnicht was der strom kostet da ich das nicht selbst bezahle ?
aber das wär mir echt zu stressig mit dem umklemmen der leitungen. mach das doch mit schützen und einem zentralen schalter(so wie mein kumpel)
wenn akku leer werden die verbraucher auf netz geschaltet bis der akku wieder von der sonne aufgeladen wurde
das geht auch vollautomatisch und man braucht nicht angst haben dass der kühlschrank abtaut
das umschalten geht so schnell dass nichtmal der pc ausgeht