„Warum baust du dir nicht ein Gestell, das die Module über das Dach hebt? So könntest du sie so flach hinlegen, dass dein Fenster nicht verschattet wird und die Module fast flach liegen. Dann hättest du die volle Leistung auf den Modulen. Deine jetzige Montage ist vollkommen sinnfrei; die Module bringen erst Leistung, wenn sie keinerlei Schattenwurf mehr haben.
Komplettausfall eines drittel vom Panel? Hast du die Arbeitsspannung gemessen?
@carolus
die sieht man in der rechten Spalte, es sind 28,3V bei 211,2 W. (O vorne). Das Modul West bring bei 42,8 V immrhin 241 W.
@alle:
warum sollte alle ModulWR eigentlich keinen Voll Scan machen? Das ist ein Stück Firmware, also nur Programmier Arbeit. Zusätzliche Bauteile braucht es m.A. dafür nicht.
Im Handbuch des FoxESS fand ich einen wichtigen Unterschied zu den HM. Der Fox bezieht seinen Strom für seinen Controller von der DC Seite. Mein HM läuft auch nachts, da er von der AC Seite sich den Strom für die Elektronik holt (0,5 W). Das kann der Fox nicht und unter 24V rührt sich dann auch nichts. Dort steht auch:
"Spitzenleistungsverfolgungsspannung [V] 31 ~ 45".
Wenn das der MPP Bereich ist, dann kann der WR nicht mit 24 V den MPP suchen. Mag sein, dass die unglückliche Aufstellung der Module mit einem HM WR doch deutlich mehr Leistung bringt. Doch wird der TE die Module dennoch irgendwie befestigen müssen. Bei Böen kann auch mal ein Sog entstehen, der die nur an die Wand gelehnten Module nach vorn reißen könnte. Das mögen sie gewiss nicht.
L.G.
Es wäre einfach mal ein Test zu machen bei den aktuellen. Mein HM350 und die Aeconversion machen es nicht. Der HM hat bei 16 V einen Drang zur Selbstzerstörung Solange man ihm keine Leistungsgrenze vorgibt. Habe einen an zwei 8A Modulen in den Himmel geschickt. Den neuen ausführlich getestet.
Warum , jeder Cent zählt. Auch jedes Bit. Solange es nicht die Konkurenz macht macht es kein Billigheimer. DTU haben die wohl gemacht weil sie damit mehr verdienten,damals. M.M.
Die Frage ist nicht das "sollen", sondern ob es Sinn macht. Bei einem Panel und einem angeschatteten drittelfeld ist die restliche Spannung so niedrig, dass sie im Bereich der Startspannung liegt. Oder darunter.
Welchen Sinn macht ein regelmässiger Scan herunter auf die Startspannung?
Ups... Danke. Das hab ich nicht erkannt. Dann nützt Abdecken bei ihm nichts. Was ja auch herausgekommen ist.
@carolus
das "sollen" bezog sich auf die hier mehrfach getroffene Aussage, dass sie es nicht können (sie sollen es nicht können). Ein "global scan" bis runter auf Null macht wohl kein Gerät. Beim alten Outback, bei dem alles manuell eingestellt werden kann, gibt es die Option 1/2 Voc oder 2/3 Voc. Mehr macht ohnehin keinen Sinn, weil die verbaute Leistungselektronik entweder Step-down (Outback) oder Step-up Wandler an den PV Eingängen haben.
Ich hab nicht viel Ahnung von der Materie, aber ich weiß, wo ich nachlesen kann. Wie so oft, sind Handbücher und Datenblätter eine Quelle für die wichtigen Informationen. Dein Fachwissen und deinen wissenschaftlichen Forschergeist schätze ich sehr. Ich bin da ein wenig materieller orientiert. Dioden überbrücken fand ich daher auch nur suboptimal. Mit einer Menge zusätzlichem Aufwand bekämen wir noch eine Lösung der Anlage "im Bestand" hin. Ich denke an DC-DC Step-up Wandler. Doch das wäre für mich wie "Geld einer schlechten Sache" hinter her werfen. Dann lieber die Anlage neu konfigurieren.
@Wal Du hast keine Chance mit der Kombi von teilverschatteten Modulen und dem FoxESS WR. Nun hast du die Wahl zwischen:
andere Modulanordnung. Tips zur Befestigung bekommst du hier gewiss, wenn du weitere Bilder lieferst oder
andere Module, die zu den örtlichen Verhältnissen passen oder
einen anderen WR, doch die Chancen auf die von dir erhofften 2/3 von 1000 W sind nicht sehr gut
Du hast die Wahl, lieber @Wal
Ciao
Wenn du weißt bei welche Modulen die Leistung einbricht kannst du einen PV optimierter an die Module bauen. Testweise erstmal einen und dann gucken ob es besser wird.
Ist eine Weile her seit meinem letzten Beitrag. Habe in der Zwischenzeit einiges ausprobiert um das Projekt zu retten. Die Aufständerung habe ich allerdings nicht verändert, das Verschattunsproblem blieb also bestehen.
Ich bin irgendwann zu dem Schluss gekommen, ob korrekt oder nicht, dass der Foxess-Wechselrichter nicht mit den Panels harmoniert. Wenn das untere Drittel abgedeckt war, dann fiel die Spannung von 39V auf 27V. Allerdings funktionieren die MPPTs bei dieser Spannung nicht mehr, diese haben eine Operationsbereich von 31-45V, können bei 27V also gar nicht funktionieren.
Ich habe also einen Wechselrichter gesucht, der eine niedrige Startspannung und eine größere Spanne vom MPPT hat. Habe mich für den Hoymiles HMS-800-2WB entschieden, ein Nachfolgemodell des HMS-800-2T. Betriebspannung zwischen 22-60V, MPPT zwischen 16-60V.
Nach gewissen Lieferverzögerungen ist der Wechselrichter dann Anfang August angekommen. Zunächst nur ein Panel ohne Abdeckung angeschlossen. Ergebnis:
Die Leistung ist immerhin zunächst auf etwa 280W angestiegen, was fast doppelt so viel war wie beide Panel mit dem FOXESS im Maximum. Gegen Mittag versagt dann jedoch auch hier der Wechselrichter, vermutlich weil die Sonne bei hohem Stand das untere Drittel zu stark ausleuchtet, sodass die Bypassdiode nicht mehr geschaltet ist.
Am nächsten Tag mit Pappabdeckung im unteren Drittel auf der Frontseite:
Leider ein ähnliches Result. Am nächsten Tag habe ich sowohl die Front- als auch die Rückseite abgedeckt:
Das sah schon deutlich vielversprechender aus, fast durchgängig Leistung, mit kleineren Einbrüchen. Aber zumindest hat sich die Leistung nach dem Einbruch wieder "erholt", der MPPT hing also nicht fest.
Ich habe dann noch einige weitere Sachen ausprobiert, wie die Abdeckung eines Viertel, eines Drittels oder einer Hälfte auf der Frontseite. Gute Rückschlüsse konnte ich leider nicht ziehen, da das Wetter zu wechselhaft war, zu heiß, zu bewölkt, etc.
Da die Pappabdeckung nur übergangsweise dienlich sind, Regen und Luftfeuchtigkeit lassen führen zu Verzug und Krümmung, habe ich mir überlegt wie eine dauerhafte Lösung gestaltet werden konnte. Meine Wahl fiel auf matte schwarze Autofolie, die man sonst zum Folieren von Autos benutzt, lichtdicht und wetterstabil. Bei der Farbe war ich mir nicht sicher, wegen möglichen thermischer Verspannungen des Panelglases aufgrund unterschiedlicher Temperaturen im Übergangsbereich zwischen foliertem und unfoliertem Teil des Panels. Zum Glück gibt es für 20€ Folie mit den Maßen 200x152cm, was ziemlich genau 4 Bahnen der Länge und Breite eines Paneldrittels ergibt.
Heute wars schön sonnig den ganzen Tag und nicht zu heiß. Ergebnis:
Sieht also ganz gut aus, nicht ganz die 666W die ich erwartet habe, aber zumindest kein völliger Reinfall. Wie man sieht, fällt die Spannung im Leistungsmaximum auf ca. 22V ab, was der Startspannung entspricht. Bei höherer Temperatur der Panels, also einem sehr heißen Sommertag mit >30°C oder so, drückt das die Spannung noch etwas weiter runter, was dann dazu führt, dass der MPPT die Spannung von 22V auf 38V erhöht, was dann wieder zu einem Leistungseinbruch führt. Es bleibt zu hoffen, dass diese Tage nicht allzu häufig autreten.
Fein @Wal
schön, dass du uns eine Rückmeldung sendest. Nun hast du eine Lösung deines Problems gefunden. Perfekt ist´s m.A. nicht, weil ein Teil der Modulfäche abgedunkelt werden muss und die Leistung deutlich eingeschränkt ist.
Bei mir ist gewiss auch vieles nicht perfekt und so manches Provisorium hält ewig.
Viel Spaß






