Die günstige Lösung wären, wie schon geschrieben wurde, ein paar 120er Lüfter, die schön langsam laufen, damit sie nicht nerven. Vielleicht so 6 Stück nebeneinander ganz oben in die Tür.
Kalte Luft von unten reinblasen ist zwar effizient, aber das stört in dem warmen Raum.
Wobei du aber auch unten irgendwie Löcher brauchst, damit die Luft wieder zurück kann, also Druckausgleich. Da geht auch in Schlitz mit passender Abdeckung, wie man oft im Bad hat.
Ja, wenn es auch mehr kosten darf habe ich mit diesen sehr gute Erfahrungen gemacht:
Dabei handelt es sich um 20cm Lüfter - das sind dann gleichzeitig auch die größten “handelsüblichen” am Markt. Je größer - je mehr Volumen bei geringer Lautstärke. Die sind mit 18dB angegeben und wirklich sehr leise. Ich nutze sie um meine Denon AVR zu kühlen.
Es gibt sie in 5V (Usb) oder 12V Ausführung.
Dazu gibt es auch noch die PWM Lüftersteuerung:
Dann ist mit einem kleinen Usb Netzteil (Handy etc.) alles “Plug and play”
Es gibt die Lüfter als PWM oder nicht PWM Version.
Ich bin mit den Dingern sehr zufrieden, geht aber nat. billiger…
Für die hier genannte Anwendung eignen sich (denke ich) möglichst große Lüfter die langsam drehen ganz besonders gut, weil es wohl hauptsächlich auf das Volumen ankommt - nicht aber den Staudruck. Und gerade für Staudruck wäre wohl oft höhere Drehzahl (=laut) erforderlich.
Aber hier zählt wohl ganz klar möglichst großer Durchmesser…
Hatte ihn erst an der Decke über eine Tür gehängt, um die Wärmeblase überm Türsturz in den nebenliegenden Bereich zu fördern, mit Ausblasrichtung schräg in Richtung Türöffnung. Das hat erstaunlich schlecht funktioniert. Jetzt betreibe ich ihn gerade auf dem Fußboden seitlich des IG, welches auf der Stirnseite des Flures montiert ist. Das klappt deutlich besser, die kalte Luft wird neben dem Warmluftstrom bis über das IG gefördert, in den Ansaugbereich. Physikalisch bestimmt irgendwie logisch, aber ich bin kein Lüftungstechniker jetzt nur noch ein schickes Gehäuse gegen die akute Lebensgefahr im Betrieb und es könnte eine gute Lösung für meinen Fall sein. Allerdings ist das Teil wirklich unangenehm laut. Eventuell rüste ich einen Drehzahlsteller nach. Sollte ich nochmal was ähnliches brauchen, würde ich einen größeren Walzendurchmesser und dafür geringere Drehzahl wählen, am besten was ähnliches wie bereits im IG verbaut.
Ich würde spontan fragen, ob solch ein Lüfter ohne Gehäuse überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann, oder ob ein Gehäuse notwendig ist, damit der Luftstrom eine Richtung bekommt?
@lon
Hallo,
ich fürchte, dein Walzenlüfter wird von einem Spaltpolmotor angetrieben. Diese Motoren sind kostengünstig, aber sie brummen, haben einen schlechten Wirkungsgrad und eine Drehzahreglung ist nicht möglich.
Er hat ja ein Gehäuse. Auf dem Foto sind die beiden Ausblasöffnungen sichtbar. Entsprechend wird auch der Luftstrom gerichtet. Beobachten kann ich bisher zumindest, dass die Lufttemperatur, die das IG misst, deutlich geringer bleibt. Die Anlage taktet deshalb weniger und die restlichen Räume heizen sich schneller/höher auf. Ich hatte zuvor innerhalb kürzester Zeit ein Delta von 4-6°C zur Solltemperatur in den umliegenden Räumen unter der Decke, was bestimmt auch der Effizienz des Heizvorgangs sehr abträglich ist. nun sind es eher 0,5-1,5°C.
Ja, das ist ein guter Hinweis. 250m²/h bei 44W Nennleistung wären das hier. Lautstärke erzeugen in diesem Zustand die Lüfter selbst vorwiegend. Es gibt wohl auch für diesen Motortypen möglichkeiten der Drehzahlregulierung, die diese Sache jedoch nicht wirtschaftlicher machen. Ein “Ersatzlüfter” eines Innengerätes wäre vielleicht eine gute Alternative. Die benötigen allerdings ebenso noch ein Gehäuse und sind meist erstaunlich teuer im Vergleich. Sowas vielleicht: https://www.longwellfans.com/de/product/longwell-ec-110mm-tangential-fan-blower-aluminum-alloy-blade-elevator-cross-flow-fans-for-split-air-conditioning/