Update AgNes 27.5.26 / 100,- mehr Grundgebühr für PV Betreiber

Das Problem sind aber diejenigen, die den Sozialstromtarif zu 6ct bekommen. Wie ungerecht! Da muss man sich aufregen, wenn jene, die schon unten sind, mitfinanziert werden. Ne, gefördert und gepampert werden dürfen nur Großkonzerne und Hochindustrie.

Die bekommen den ab 2027 für 5ct die kWh. Merke: Jemand der in Österreich auf soziale Hilfe angewiesen ist ist in jedem Fall noch besser dran, als die arme arme energiehungrige Industrie.

So, genug gemault. Gleich gehts raus in die Sonne mit den Kindern. Planschbecken steht, E-Auto ist angesteckt, Spülmaschine rennt. :wink:

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Und die Steuern fließen dank entsprechender Lizenzverträge mit dem Mutterkonzern vermutlich wenn überhaupt nur nach Trumpistan ...

Dass man mit der Haustürsteuer-Befreiung zum de jure privaten Stromdealer betteln gehn muss ist schon erniedrigend. Hatte damals vorgeschlagen, 1kWh pro Tag ist im Stromanschluss enthalten. Aber des is afoch zweng Bürokratie :rofl: wo kemma da hin?!

Grundsätzlich wäre es richtig die Netzgebühren nach der größten anzunehmenden Belastung des Hausnetzes zu betrachten. Dann sollte man aber zwischen Verbraucher und Erzeuger nicht unterscheiden. Wer Durchlauferhitzer, Heizstab, Wärmepumpe oder E-Auto betreibt muss genauso für die Belastung des Netzes zur Kasse gebeten werden, wie die Erzeuger (also Einspeiser). Und das gemessen an der Summe der maximal möglichen Belastung. Der Leitung ist es nämlich egal, wie rum der Energiefluss stattfindet.

Was mich vielmehr an der ganzen Sache stört ist, dass man mit Smartmetern und entsprechenden Vorrangsteuerungen (Lastabwurf, Einspeisebegrenzung etc.) schon hätte viel weiter sein können. Und bevor man nun den Verbraucher zur Kasse bittet, sollte man doch erst mal die Netz- und/oder Messstellenbetreiber in die Pflicht nehmen, die ihrer Verpflichtung nicht nachkommen entsprechende intelligente Messsysteme einzubauen und zuverlässig zu betreiben.

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Alles richtig.

Beim Thema Smart Meter kann man aber auch selber aktiv werden.

Meins läuft jetzt. Hat zugegebenermaßen aber auch über ein Jahr gedauert

Damit dürfte jegliche Stromerzeugung oder Speicherung unwirtschaftlich werden. D importiert dann 100% aus anderen Ländern, alle Kraftwerke abgeschaltet

Tja, würde ich genauso machen.
Momentan 100kWh Akku, 23kWp und Holzofen. Wenn ich im Winter das Auto auswärts lade, komm ich fast sicher durch, zur Not könnt ich bis zu ~70kWh mit dem Auto (V2L) "nach Hause bringen" Da müsste man ein Aggrgat wahrscheinlich auch nachtanken.
Bis zu 60 kWh Akku hätten wohl noch ohne größere Umstände Platz, nötigenfalls auch noch mehr. Wär wahrscheinlich eh klüger in Akkus als in Grundentgelt für den Netzanschluss zu investieren.

Ich sehs einfach als Versicherung.

Weiterhin bestätigen mich derlei Überlegungen dahingehend sie Anlage NICHT bzw. erst unter Nötigung zu registrieren/anzumelden.

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Der Weiterbetrieb bestehender PV-Anlagen, insbesondere Post EEG, soll unintressant werden.

An Verbrauchern die ihren Strom großteils selbst produzieren, ist schlichtweg nicht viel verdient.

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Ich gehe einmal davon aus, das wohl >99% der PV Anlagen Besitzer hier oder im Nachbarforum nicht vertreten sind und auch noch nie was von Peak-Shaving gehört haben. Ich würde sogar sagen, dass hier im Forum nur 50% der Leute mit dem Begriff etwas anfangen können. Das hat nichts mit Dummheit oder Unwissenheit zu tun sondern das ganze Thema ist viel zu umfassend und komplex, dass sich ein ONU (Otto Normal User) damit überhaupt beschäftigt, wo man ja nicht Mal von den Netzbetreibern richtige Antworten erhält.

Ich mache mir gerade eine Excel Tabelle um das ganze zu berechnen können. Die lade ich dann auch gerne hier hoch.

Für mich wären die ganzen Netze Allgemeingut, was ja der Steuerzahler schon längst finanziert hat. So kann man halt über Umwege das Steuerzahlervolk weiter zur Kasse bitten.

Siehe oben. Es gibt vorhandene Netze und dann Netze die ausgebaut werden. Dieser Ausbau muss auch bezahlt werden. Zum Problem wird das, ebenfalls wie oben ersichtlich, wenn dieser Netzausbau von allen solidarisch mitgetragen werden muss, aber gleichzeitig die Profiteure davon unfassbaren Reibach machen können. Das kann nun ein KI-Rechenzentrum sein. Oder Großanlagen von EE deren Anbindung der Konsument mitfinanziert, der Besitzer der Anlage aber nur zum Teil. Wenn nun sein Strom “über” ist, wird die Schuld wieder den privaten Erzeugern gegeben. DAS ist die Krux die ärgert. Dass man dann noch jene kleinen Erzeuger als Feindbild kreiert, und denen dann noch 100€ mehr Grundgebühr aufbrummen will, ist nur die Spitze des Eisbergs.

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Das ist mMn an den Haaren herbeigezogen. Jeder ohne PV bezahlt für seinen gesamten Bedarf Netzentgelte, die seinen Anteil decken.

Wer 99% der Zeit autark ist, aber die Hosenträger des Netzes benötigt, um im Falle des Falles vielleicht sehr hohe Lasten (für einen Haushalt) zu erzeugen, bei dem ist das halt anders. Im Gasnetz wird das prophezeit und da stört es keinen, dass bei einer kleiner werdenden Zahl von Abnehmern und konstanten Netzkosten die Entgelte für den Einzelnen steigen werden.

Mehr als ärgerlich ist das für diejenigen, denen per Verordnung eine an sich sinnvolle “Solarpflicht” auferlegt wurde.

Eine bessere Lösung wäre flexible Netzentgelte oder eine Bepreisung des Netzanschluss nach gewünschter Spitzenleistung.

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Fakt: Der Diesel wird bzgl. Steuern immer noch stark subventioniert, obwohl man jetzt weiß, dass die SCR-Katalysatoren nur in bestimmten Arbeitsbereichen funktionieren und im Prinzip Schall und Rauch sind.

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Zur Zeit ist AgNes noch ein Diskussionspapier.

Klar ist die derzeitige Regelung die Netze hauptsächlich über Verbraucher pro kWh zu finanzieren nichts was weiter funktioniert.

Das die Erzeuger und insbesondere die großen PV-Parks Ihren Teil beitragen müssen, ist klar. Das pauschal bei angemeldeten Solaranlagen unabhängig von der Kapazität zu machen und Balkonkraftwerke nicht zu berücksichtigen, ist dann auch nicht gerecht.

In der Schweiz plant der Bundesrat ab 2030 eine Ersatzabgabe für Elektroautos zu erheben. Wird vermutlich auch irgendwann einmal in DE kommen.

Noch hat man eine Möglichkeit alternative Modelle der BNetzA vorzuschlagen. Problem wird sein, das selbst wir hier uns nicht einigen können wie das geschehen soll.

Dem kann ich nur teilweise zustimmen.

Es gab einmal ein Stromnetz, dass vollständig aus Steuermitteln finanziert wurde. Das wurde dann an die jetztigen Netztbetreiber übertragen (verschenkt).

Dann wurden von den Kunden über 30 Jahre Netzentgelte bezahlt, aber kaum etwas gebaut. Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, dass ein nicht unwesentlicher Teil dieser Gelder in diversen Saunaclubs etc. "versickert" ist...

Und jetzt ist er teuer, der gute Rat...

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Wie kommst Du auf die Idee, dass die Netze inkl. Umspannwerke nicht weiter betrieben, repariert und ausgebaut wurden?

Hast Du dazu belastbare Zahlen, was wo wie investiert wurde?

Wäre das nicht der Fall, hätten wir ähnliche Probleme wie in anderen Ländern bei denen es ganz normal ist, dass der Strom in jedem Jahr häufig ausfällt. In DE kommt hinzu, dass wir in den letzten 30 Jahren viele Stromkabel in die Erde verlegt haben, was verglichen mit den früheren Kabeln auf Masten viel teuer ist. Sogar bei Hochspannungsleitungen kam man auf die Idee diese in die Erde zu verlegen, was extrem unwirtschaftlich ist. Da ist vermutlich viel Geld versenkt worden, weil die Bürger es gefordert haben. Da braucht es keine Saunaclubs.

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Ich weiß, wie dort gearbeitet wird.
Es ist eine Art "geschützte Werkstätte".

Eine kleine Annektdote:
Anlässlich eines Urlaubs auf einer Almhütte (die hatte allerdings Stromanschluss) kamen morgens um 8 ein Pritschenwagen samt Anhänger mit Material für eine mittlere Baustelle und 5 Mann den Berg herauf (Schotterpiste) und stapften um einen Strommast herum.
Auf meine Frage was ihr Begehr sei antworteten sie, dass alle Hütten mit Stromanschluss informiert werden müssen, dass am nächsten Tag zwischen 7und 8 der Strom abgedreht wird.
Meine Einladung zum Kaffee wurde dankend angenommen, später kamen dann noch das eine oder andere Bier hinzu.
Um ca. 11:30 wurde einer langsam nervös und meinte, dass sie sich jetzt beeilen müssten runterzukommen, wegen dem Mittagessen.

5 Mann, volles Gerät, halber Tag - und gar nichts ausgerichtet....
Und wem immer ich diese Geschichte erzählt habe, wusste meist Ähnliches zu berichten.
Effizienter Einsatz der Mittel sieht anders aus.

Und das ganze ist noch nicht allzulange her.

"Für Ihre Netzgebühr ist uns nichts zu teuer...!

Ich vermute mal, das Verfassungsgericht wird Netzabgaben auf Einspeisung, die das Einkommen aus dieser Einspeisung übersteigen, nicht als Verfassungskonform akzeptieren.

Dann geht diese Maßnahme zur Verhinderung der Energiewende nach hinten los.

Es wird nur Jahrzehnte dauern…..

Hatten wir hier nicht vor kurzem einmal eine Diskussion über EU Regeln, wonach selbst erzeugter und verbrauchter Strom nicht abkassiert werden soll/darf?

Eine pauschal höhere Grundgebühr für PV Besitzer, völlig verbrauchs- und kapazitätsunabhängig, kommt dem doch auch ungefähr gleich?

Der Betreiber könnte ja trotzdem einen hohen Netzbezug haben (höher als andere Nutzer ohne PV), muss aber die höhere Grundgebühr zahlen weil er eine PV angemeldet hat. Wo ist das gerecht bzw. welchen Sinn verfolgt das?

Der Sinn ist: Verhinderung Der Energiewende

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"der Staat"? Nein, das ist ganz konkret Frau Reiche von der CDU. So wie damals Altmaier die deutsche Solarindustrie erledigt hat (beschönigend "Altmaier-Delle" genannt) macht sie es genauso. Die CDU will es so und die SPD macht mit. Und von der Wasserstoff-Industrie haben wir auch eh kleinlaut verabschiedet.

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