Erstens ist es für die Frage der Fairness nicht relevant was Kraftwerke heute tun, sondern nur was passiert wenn diese Änderungen eingeführt werden.
Zweites Spricht das Papier allgemein davon Erzeugeranlagen an der Finanzierung zu beteiligen. Das gilt erst mal für alle. Großkraftwerke, insb. Gas werden wir zunehmend per Ausschreibung als Reserve vorhalten, die nimmt das Papier aus. Das kann ich auch verstehen
und operativ ist da nix, weil es kein Gesetzesvorhaben dazu gibt
Ja aber natürlich ist das fair. Der eine benötigt 3000kWh im Jahr, der Andere nur 30kWh im Jahr.
Und so sieht es auch mit Einspeisung aus. Aber ich kann das jetzt umdrehen. Danke für die Idee.
Bedeutet: Der eine Nachbar speist 0kWh ein, und der andere Nachbar speist 3000kWh ein. Also muss der Nachbar mit 0kWh Einspeisung 100€ bezahlen, er KÖNNTE ja einspeisen und nutzt nur das Netz nicht dafür….
Das gilt erst mal für alle. Großkraftwerke, insb. Gas werden wir zunehmend per Ausschreibung als Reserve vorhalten, die nimmt das Papier aus. Das kann ich auch verstehen
Ich nicht. Dann müssen die Dinger also wieder nicht flink genug sein, wenn sie träge sind werden weiterhin EE wie Wind oder PV abgeschaltet. Und stattdessen wird dann “sinnlos” Gas verstromt.
Oder anders: Die importierte Menge wird dadurch künstlich oben gehalten.
Das gilt aber ebenfalls für EE-Anlagen, welche vergütet werden trotz Abschaltung…
Ihr müsst ja auch bedenken das ja Grundpreis bezahlt wird und messtellen die werden ja auch extra berechnet die sind bei mir mittlerweile teuerer als mein jährlicher Netzbezug, und auc darüber wird das ganze fiinanziert, mein grosser Vorteil ist ich bin nun seit 20 Jahren bei selben Versorger und in meinem alt vertrag steht noch drin ab 10 jahren gibt es pro jahr 1 % Rabatt auf den Grundpreis und einen kleinen Rabatt auf den kWh preis.
Schau das sehe ich anders. Beide benötigen die Leitung die 1000€ im Jahr kostet. Der der einspeist benötigt die Leitung auch für das Einspeisen, zahlt aber nicht dafür.
Du nimmst an das jeder eine PV bauen kann. Ist halt nicht so. Wenn ich in meinem Beispiel die beiden Häuser durch zwei Haushalte in einem Haus ersetzte in dem das Dach dem einen Haushalt gehört ist das nicht möglich.
Wenn wir auf das große Bild schauen bedeutet es das die Leute in Mietwohnungen die Netzkosten überproportional tragen weil sich die Leute im Eigenheim mit der PV da rausziehen.
Hast du PV? Klingt so als ist das genau das Problem.
Du beziehst keinen Strom und zahlst deswegen auch keine Netzgebühren.
Das Netz ist aber da, kostet Geld und wird von dir auch genutzt. Bezahlen halt andere.
(Will dir nicht auf die Füße treten - Ich mache das ja auch so. So sind halt die Regeln gerade. Aber das heist ja nicht das man sich nicht selbstkritisch fragen darf ob das so fair ist)
Dass "man PV hat" heisst aber nicht dass man keinen Strom bezieht.
Was zählt, ist die zur Verfügung gestellte Kapazität.
Extra Grundgebühr pauschal für private PV ist einfach stumpf, bzw. eventuell auch Kapitulation vor dem Thema Smartmeter. Also technisch umsetzbar in absehbarer Zeit.
Beide benötigen die Leitung die 1000€ im Jahr kostet. Der der einspeist benötigt die Leitung auch für das Einspeisen, zahlt aber nicht dafür.
Dir ist die Nutzung vollkommen egal. Der eine kann nur mit 4KW im Winter auskommen während der Andere mit 2x21KW Durchlauferhitzer und 1xE-Auto mit 22KW laden das Netz mit 64KW belastet. Für dich ist das unerheblich, die sollen beide dasselbe zahlen, ist doch dasselbe Netz…. Also die Leitung liegt da nicht wegen jenem, der nur 4KW bezieht. Die Leitung muss die 64+4KW aushalten. Und nun sagst du mehr oder minder: Ja und, aber BEIDE können sie nutzen. KÖNNTEN.
Nichts anderes sag ich, KÖNNTEN. Wenn die Wohnung/das Haus etc. nicht hergeben, soll JEDER, auch der im Hochhaus, für Einspeisung bezahlen. Die Leitung kann das. Sie KÖNNTEN auch.
Wenn die nicht in nem Haus wohnen können sie sich auch keine Infrastruktur für ein E-Auto anschaffen. Ich würde nicht direkt von Pech ausgehen, sondern das sind die Umstände.
Wenn wir auf das große Bild schauen bedeutet es das die Leute in Mietwohnungen die Netzkosten überproportional tragen weil sich die Leute im Eigenheim mit der PV da rausziehen.
Das Niederspannungsnetz wird aber bis zum Trafo entlastet und nicht belastet. Vorher 1000kWh bezogen im Sommer, jetzt 0kWh.
Du beziehst keinen Strom und zahlst deswegen auch keine Netzgebühren.
Also soll jeder zwangsverpflichtet werden. Warum dann nicht einfach die Netzkosten komplett pro Zählpunkt machen? Jeder muss dann 300€ Grundgebühr bezahlen für das Netz und kann soviel oder so wenig aus dem Netz ziehen, wie er will?
Naja für mich klingt das so “Kurzfristig pauschale Grundgebühr”, längerfristig zeitvariable Netzentgelte.
Gibt ein für und wieder für alles. Zeitvariable Netzentgelte sind m.E. nach sehr aufwändig. Zur Verfügung gestellte Kapazität berücksichtig die Netzauslastung nicht.
lies dir mal das gesamte Agnes durch. Die "gebuchten Kapazitäten" werden wohl geringer werden als heute, und wann immer man drüber liegt zahlt man höhere Einheiten (Zweitarif)
Nein ist mir nicht egal. Aber du hast oben mit dem Verbrauch argumentiert und nicht mit der Anschlussleistung
Das ist halt egal. Du brauchst trotzdem noch den Trafo der dir den Worst-Case liefern kann. Der einzige Unterschied ist das du ihn im Sommer nicht nutzt. Aber der hat das gleiche Geld gekostet.
Meinetwegen auch das. Man kann das auch entsprechend der Anschlussleistung machen.