Update AgNes 27.5.26 / 100,- mehr Grundgebühr für PV Betreiber

Hat du das gelesen?

Erstens ist es für die Frage der Fairness nicht relevant was Kraftwerke heute tun, sondern nur was passiert wenn diese Änderungen eingeführt werden.

Zweites Spricht das Papier allgemein davon Erzeugeranlagen an der Finanzierung zu beteiligen. Das gilt erst mal für alle. Großkraftwerke, insb. Gas werden wir zunehmend per Ausschreibung als Reserve vorhalten, die nimmt das Papier aus. Das kann ich auch verstehen

und operativ ist da nix, weil es kein Gesetzesvorhaben dazu gibt

Ja aber natürlich ist das fair. Der eine benötigt 3000kWh im Jahr, der Andere nur 30kWh im Jahr.

Und so sieht es auch mit Einspeisung aus. Aber ich kann das jetzt umdrehen. Danke für die Idee. :wink:

Bedeutet: Der eine Nachbar speist 0kWh ein, und der andere Nachbar speist 3000kWh ein. Also muss der Nachbar mit 0kWh Einspeisung 100€ bezahlen, er KÖNNTE ja einspeisen und nutzt nur das Netz nicht dafür….

Das gilt erst mal für alle. Großkraftwerke, insb. Gas werden wir zunehmend per Ausschreibung als Reserve vorhalten, die nimmt das Papier aus. Das kann ich auch verstehen

Ich nicht. Dann müssen die Dinger also wieder nicht flink genug sein, wenn sie träge sind werden weiterhin EE wie Wind oder PV abgeschaltet. Und stattdessen wird dann “sinnlos” Gas verstromt.

Oder anders: Die importierte Menge wird dadurch künstlich oben gehalten.

Das gilt aber ebenfalls für EE-Anlagen, welche vergütet werden trotz Abschaltung…

Ihr müsst ja auch bedenken das ja Grundpreis bezahlt wird und messtellen die werden ja auch extra berechnet die sind bei mir mittlerweile teuerer als mein jährlicher Netzbezug, und auc darüber wird das ganze fiinanziert, mein grosser Vorteil ist ich bin nun seit 20 Jahren bei selben Versorger und in meinem alt vertrag steht noch drin ab 10 jahren gibt es pro jahr 1 % Rabatt auf den Grundpreis und einen kleinen Rabatt auf den kWh preis.

Schau das sehe ich anders. Beide benötigen die Leitung die 1000€ im Jahr kostet. Der der einspeist benötigt die Leitung auch für das Einspeisen, zahlt aber nicht dafür.

Du nimmst an das jeder eine PV bauen kann. Ist halt nicht so. Wenn ich in meinem Beispiel die beiden Häuser durch zwei Haushalte in einem Haus ersetzte in dem das Dach dem einen Haushalt gehört ist das nicht möglich.

Wenn wir auf das große Bild schauen bedeutet es das die Leute in Mietwohnungen die Netzkosten überproportional tragen weil sich die Leute im Eigenheim mit der PV da rausziehen.

Hast du PV? Klingt so als ist das genau das Problem.

Du beziehst keinen Strom und zahlst deswegen auch keine Netzgebühren.

Das Netz ist aber da, kostet Geld und wird von dir auch genutzt. Bezahlen halt andere.

(Will dir nicht auf die Füße treten - Ich mache das ja auch so. So sind halt die Regeln gerade. Aber das heist ja nicht das man sich nicht selbstkritisch fragen darf ob das so fair ist)

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Dass "man PV hat" heisst aber nicht dass man keinen Strom bezieht.

Was zählt, ist die zur Verfügung gestellte Kapazität.

Extra Grundgebühr pauschal für private PV ist einfach stumpf, bzw. eventuell auch Kapitulation vor dem Thema Smartmeter. Also technisch umsetzbar in absehbarer Zeit.

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Beide benötigen die Leitung die 1000€ im Jahr kostet. Der der einspeist benötigt die Leitung auch für das Einspeisen, zahlt aber nicht dafür.

Dir ist die Nutzung vollkommen egal. Der eine kann nur mit 4KW im Winter auskommen während der Andere mit 2x21KW Durchlauferhitzer und 1xE-Auto mit 22KW laden das Netz mit 64KW belastet. Für dich ist das unerheblich, die sollen beide dasselbe zahlen, ist doch dasselbe Netz…. Also die Leitung liegt da nicht wegen jenem, der nur 4KW bezieht. Die Leitung muss die 64+4KW aushalten. Und nun sagst du mehr oder minder: Ja und, aber BEIDE können sie nutzen. KÖNNTEN.

Nichts anderes sag ich, KÖNNTEN. Wenn die Wohnung/das Haus etc. nicht hergeben, soll JEDER, auch der im Hochhaus, für Einspeisung bezahlen. Die Leitung kann das. Sie KÖNNTEN auch.

Wenn die nicht in nem Haus wohnen können sie sich auch keine Infrastruktur für ein E-Auto anschaffen. Ich würde nicht direkt von Pech ausgehen, sondern das sind die Umstände.

Wenn wir auf das große Bild schauen bedeutet es das die Leute in Mietwohnungen die Netzkosten überproportional tragen weil sich die Leute im Eigenheim mit der PV da rausziehen.

Das Niederspannungsnetz wird aber bis zum Trafo entlastet und nicht belastet. Vorher 1000kWh bezogen im Sommer, jetzt 0kWh.

Du beziehst keinen Strom und zahlst deswegen auch keine Netzgebühren.

Also soll jeder zwangsverpflichtet werden. Warum dann nicht einfach die Netzkosten komplett pro Zählpunkt machen? Jeder muss dann 300€ Grundgebühr bezahlen für das Netz und kann soviel oder so wenig aus dem Netz ziehen, wie er will?

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Naja für mich klingt das so “Kurzfristig pauschale Grundgebühr”, längerfristig zeitvariable Netzentgelte.

Gibt ein für und wieder für alles. Zeitvariable Netzentgelte sind m.E. nach sehr aufwändig. Zur Verfügung gestellte Kapazität berücksichtig die Netzauslastung nicht.

lies dir mal das gesamte Agnes durch. Die "gebuchten Kapazitäten" werden wohl geringer werden als heute, und wann immer man drüber liegt zahlt man höhere Einheiten (Zweitarif)

Wenns nach “könnte” geht will ich jetzt Kindergeld haben. Ich könnte ja ein Kind zeugen

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Nein ist mir nicht egal. Aber du hast oben mit dem Verbrauch argumentiert und nicht mit der Anschlussleistung

Das ist halt egal. Du brauchst trotzdem noch den Trafo der dir den Worst-Case liefern kann. Der einzige Unterschied ist das du ihn im Sommer nicht nutzt. Aber der hat das gleiche Geld gekostet.

Meinetwegen auch das. Man kann das auch entsprechend der Anschlussleistung machen.

Ich sehe da nur Text für Verbraucher mit mehr als 100.000khw

Das ist mal wieder ein Förderprogramm für extreme Parteien…..

Bisher gibt es nur den Verbrauch und keine Verrechnung nach KW.

Ansich, wie immer bei diesen Themen, wäre das hier viel gerechter:
Bezahlen für:

  1. Verbrauch in KW Vorhaltung, Verbrauch in kWh
  2. Einspeisung in KW Vorhaltung, Einspeisung in kWh

Nun ist aber auch das zu kurz gedacht, weil die Einspeisung beispielsweise im Winter oder nachts eher gewünscht ist, der Verbrauch sollte wegen EE auch eher täglich sein. Also bräuchten wir dyn. Strompreise nach KW und kWh bei Einspeisung und Verbrauch.

Beispiel: Im Sommer ist viel Strom im Netz. Wer jetzt verbraucht, der zahlt sehr wenig für die Leistung in KW. Da der Strom günstig ist, ergeben sich zwangsläuftig daraus niedrige kWh-Kosten.
Gleichzeitig zahlen Einspeiser (und zwar ALLE!) viel pro KW und viel pro kWh.

Damit bringt man Private dazu sich Speicher zu kaufen, damit sie das auf z.B. nachts umlegen können. Damit treibt man Kraftwerke, die träge sind dazu, sich Speicher zu kaufen. Große Speicher. Die brauchen wir. Und flinke Kraftwerke, wie eben Gas, da braucht man weniger Speicher. Weil die flink sind.

So aber bestraft man Wenig-Verbraucher. Das heiße ich nicht gut. Noch nichtmals weil ich selber PV habe. Sondern generell nie. Denn so kann man auch alles Andere finanzieren. Wasserkosten? Wir nehmen einfach die Grundgebühr in einer Gemeinde von allen Anwohnern. Der Saubauer kann dann seinen Schweinen ne Wasserparty gönnen oder der Golfplatz wird mitfinanziert von allen. Ich persönlich mag sowas nicht.

Gegen Frei-Kontingente oder bestimmte Pauschalen was Sparsamkeit betrifft, da bin ich eher für.

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Leider wird bei jeder Änderung den Leuten die das vorantreiben Unfähigkeit unterstellt. Die Wut die daraus entsteht fördert das.

Ich glaube zunächst mal daran das die Leute die diese Konzepte entwickelt haben sich mehr mit der Materie befasst haben und besser Informiert sind als ich. Daher konnten sie auch bessere Entscheidungen treffen was am Ende da vorgeschlagen wird.

Im Prinzip kann man davon ausgehen - was aber nicht vernachlässigt werden darf ist der Lobbyismus und die Lobbyisten befassen sich mit der Materie aus ihrer Sicht und nehmen Einfluss zu ihrem Vorteil.

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Es wäre vielleicht noch OK, wenn alle Erzeuger und Verbraucher gleich belastet würden. Nur daß die Kohleschleuder und die Aluhütte jetzt von allen kleinen finanziert werden ist Ergebnis nicht von Expertise sondern von Bakschisch

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Meine alt Anlage läuft noch bis 2033 bis dahin bleibt mein Hausanschluss bestehen danach bin ich Rentner und dann habe ich Zeit dazu meinen Strom so zu erwirtschaften das es reicht und ich kann den Hus anschluss Abmelden fertig, ich muss nichts einspeisen ich kann einspeisn mein Akku ist jetzt Aktuell 78kWh gross (Netto) das reicht mir Locker selbst wenn ich dann ein E Auto habe das auch VHL VHG kann die Steuerung baue ich aktuell mit HASS und dann kann mich der Stromversorger gepflegt die Füsse massieren.

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Guck dir einfach mal Kronstorf an. Da wird ein Google-KI-Rechenzentrum hingestellt. Ich zitiere einmal die Google-KI (um die Absurdität voll zu machen habe ich die jetzt bewusst gefragt) :

”Der Verbrauch des Rechenzentrums ist so hoch wie jener von rund 900.000 Privathaushalten.”
”Es wird geschätzt, dass die Anlage künftig
3,5 Terawattstunden (TWh) pro Jahr verbrauchen wird. Dies entspricht etwa 5 bis 6 Prozent des österreichischen Gesamtstromverbrauchs.”

Tja. Und ich werde auf Facebook immer wieder gefragt: “Was machst du denn mit deinem Strom? Den braucht doch keiner! Der ist nur über.” Ja, mein Strom ist über. Der von den großen EVUs, die ebenfalls mit PV-Anlagen Strom erzeugen, der ist nicht über….

Und sollen wir jetzt mal raten, ich habe die KI dazu auch befragt, meine Frage:
”wer bezahlt die Netzkosten für den Anschluss dieses KI-Rechenzentrums?”

Antwort:
Die Kosten für den Netzanschluss und den damit verbundenen Infrastrukturausbau werden nach dem Verursacherprinzip und den gesetzlichen Regularien in Österreich aufgeteilt zwischen dem Energiekonzern Google und den Netzbetreibern (sowie indirekt den Stromkunden).

Kosten für die Allgemeinheit (Der vorgelagerte Netzausbau)

  • Ausbau des Hochspannungsnetzes: Für die Bereitstellung von bis zu 1.000 Megawatt in der Vollausbaustufe sind massive Verstärkungen im vorgelagerten Stromnetz nötig (z. B. neue 220-kV-Leitungen und überregionale Netzknoten). [, 2]

  • Wälzung auf die Stromkunden: Kosten für den allgemeinen, großflächigen Netzausbau und die Absicherung der Netzstabilität, die über die unmittelbaren Anschlusskosten hinausgehen, werden von den Netzbetreibern refinanziert. Diese Ausgaben fließen in die allgemeinen Systemnutzungsentgelte ein und werden somit von allen Stromkunden (Haushalten und Betrieben) über die monatliche Stromrechnung mitgetragen.

Und nun diskutieren wir darüber, (das AgNes ist Deutschland, ist aber eigentlich allgemeiner) dass Endkunden die eine PV-Anlage haben mehr Netzkosten zahlen müssen, weil sie die Infrastruktur nutzen? Im ernst?

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… und die haben dann den von allen mitfinanzierten “Industriestrompreis”

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