das klingt erstmal vertraut. und in dem C = Q / U ist das Q nicht das was 'drin' ist, sondern was verschoben/getrennt wurde? DANKE! ich glaube langsam komm ich wieder klar. Himmel, ich hatte Physik LK, hab n Grundstudium Physik studiert und dann E-Technik, aber das ist alles soooo lange her und es ging um so vieles andres in der Zwischenzeit...
Zur Selbstentladung.
Wenn eine Zelle sich auffällig entlädt sieht man das im unteren steilen Spannungsbereich recht schnell.
Einmal auf den unteren zulässigen Wert, also leer, entladen. Voltmeter zeigt die aktuelle Spannung. Nun hängt man die (große) Zelle an ein vorhandenes Labornetzgerät , Spannungseinstellung irgendwo im Betriebsbereich (3,3V) .und dreht die Strombegrenzung langsam hoch bis die die Spannung steigt. Nächstgelegener gerader Stromwert. Jetzt läßt man das Zeugs einfach stehen. Irgendwann gibt es keine Änderung der Spannung mehr bei diesem Strom. = Leckstrom bei dieser Spannung. Multimeter mit mV Auflösung von Vorteil. Leider nimmt der Leckstrom mit steigender Spannung stark zu.
Bei kleinen Zellen bzw. geringem Leckstrom reicht die Strombegrenzung und Anzeige vom Netzgerät meist nicht. Multimeter und Widerstand (100 Ohm) in Serie zur Zelle.
Fall 2: Im geladenen Zustand nach Ruhephase, stelle ich die Spannung am Netzgerät identisch mit der Zelle ein so daß anfangs nur ein gerade sichtbarer Strom fließt. Abwarten, der Strom steigt dann langsam und ständig an bis sich irgendwann nix mehr ändert. Das Netzgerät muß in der Zeit absolut Spannung stabil bleiben, das ist das Problem. Zur Strommessung ist vermutlich die interne Anzeige auch zu schlecht - Multimeter
Oder man nimmt für LFP besser einen 3,3x V Fix Spannungsregler (Modul ) als Quelle und gleicht vorher die Akkuspannung grob auf die 3,3x V durch Ladung oder Entladung an. Multimeter als Strommesser und ev. Schutzwiderstand (10 ohm) in Serie zur Zelle und gelegentlich vorbei schauen. Ändert sich der Strom nicht mehr so ist er das. Temperatur der Umgebung bzw. Zelle sollte auch stabil sein.
Ich habe hier z.B. eine LTO Zelle die bei 1,5 V um 5 mA und 2,5 V bereits 25 mA Leckstrom hat. Ich behalte sie mal im Auge, ist nicht mehr verbaut.
Bei Li-ion 18650 mache ich mir keine Mühe. Entladen oder laden mit Standard Programm auf 3,8xx V (ca. 50%) und lange liegen lassen. Kontrollieren, bei deutlich tieferen Werten ab in die Tonne. 10 mV sind oft nur Temperaturschwankungen. 3,0xx V würde vermutlich deutlich schneller entladen.
Kennt man die stark unterschiedlichen Leckströme seiner Kandidaten so wäre es durchaus sinnvoll gleichartige Größen im String zusammenzufassen, sinnvoller ist es allerdings für gleichartige Kapazität.
Für den Selbstentladung Test von LFP 3,5 V nehmen. Da und nur da ist die Kurve steil genug.
@carolus 3,5 V . Davon verstehe ich zu wenig aus welchen Gründen die Spannung dort so schnell einbricht. Ob da nicht auch andere Effekte starke Verursacher dafür sind. Unten ist es recht klar für mich durch Entladung.
Gut, eigentlich egal aus welchen Gründen ein kleiner Strom zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Spannung weiter fließt.
moin! ich glaube, solche Experimente werde ich garnicht machen, sondern den Akku zusammenbauen und benutzen. womit wir wieder beim ursprünglichen Thema wären...
ob ich dann (nach dem Top-Balancing in Reihe wie 2 Seiten zurück empfohlen) die Ladeschlussspannung 'gewöhnlich' auf 3.30-3.35 V setze (für 80..90% voll) und dann alle 1-2 Wochen mal hoch auf 3.5 für's Balancieren und SOC Kalibrieren oder grundsätzlich auf 3,5 und nach ner Stunde runter auf 3,4 oder etwas weniger, werde ich noch mal in mich gehen und das auch danach entscheiden, wie oft ich mit der '3.3xV Strategie' den Akku leer sehe. Ich bin nach wie vor eigentlich gehalten, die Chemie nicht ständig bis Stehkragen zu stressen...
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Hat eigentlich jemand ein Manual zu dem JK BMS PB2A...? Ich habe schon NKON angeschrieben (wo ich das Ding gekauft habe), die können aber auch keins bieten. Ich hab auch JK direkt angemailt, aber da warte ich auf Antwort, und warte und warte.... Das Kontakformular funktioniert garnicht

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Gibt es irgendwo eine Protokollbeschreibung (ich plane serielle Verbindung, RS232 od. RS485, zur Not auch CAN)?
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Gibt es eine Parameter Liste? (damit sähe man ja wohl auch, ob es einen float mode mit einstellbarem Strom gibt oder einfach nur aus?)
Die Kommunikation muss ich ja wahrscheinlich galvanisch trennen, zwecks Vermeidung einer superdünnen Massebrücke falls das BMS abschaltet?
- Sollte ich die BMS Fragen lieber an anderer Stelle in diesem Forum stellen?

Das ist einer besten Pläne, denen du folgen kannst.
Passt schon. Schau aber auch Mal selbst im Bereich JK BMS,vda haben viele Leute ihre Erfahrungen geteilt.
mach es einfach automatisiert über bulk/ float entweder über canbus per bms oder direkt im wr einstellen
3,5v bulk für ne stunde und dann 3,37-3,40 float. alles andere ist zu umständlich
in deinem anderen thread hab ich dir geschrieben wo du infos dazu bekommst.
jau, danke! hab grad in dem offgrid garage Video zu den Parameter Settings vom neuen JK gesehen, dass das ja tatsächlich ne ganze Menge alleine macht (auch das 'boosten' nur alle 1..2 Tage und danach wieder runter und so) und das auch noch in Zusammenspiel mit z.B. Victron. Da muss ich ja fast nur noch zusehen, dass ich die 7 Laderegler an einen Venus Raspi bekomme...
Weisst du ob auf diesen communication board vom JK schon eine Potentialtrennung drauf ist? Wäre ja ziemlich sinnvoll...
Euer gemeinsamer Faden hier ist recht interessant geworden. ![]()
Ich habe das Ersatzschaltbild einer LFT Zelle mit ihren 6 (!) - nie konstanten - Innenwiderständen heute hier ergänzt:
https://www.akkudoktor.net/forum/faq/lifepo4-wissen-zusammengefasst/#post-152324
(im Bild rechts unten).
Auch wenn eine Zelle durch höhere Innenwiderstaende wärmer wird als die Nachbarzelle, bekommt jede Zelle die gleichen AH in Chemie umgewandelt.
Nur die Spannungen ändern sich jeweils. Gilt für alle 6.
Der Einfluß der Alterung und Temperatur ist im gleichen Faden zu finden:
https://www.akkudoktor.net/forum/faq/lifepo4-wissen-zusammengefasst/#post-111791
Hier noch ein Wort zur Zellspannung - einzeln als Kathode und Anodenspannung und Ruhespannung aufgezeigt:
https://diysolarforum.com/threads/state-of-charge-chart.78123/post-1032177
und deren Teilchenwanderungen.
hm @regulus , kann es sein, dass man das Bild nur als im diysolarforum angemeldet sehen kann? ich kann es nicht finden ![]()
habe das Bild jetzt reinkopiert
