Sammler bauen ab da mit 4x10 E-AYY in den Keller. Kostet so 2,50 der Meter. entspricht vom Leitwert ungefähr 2x16 Kupfer. Brauchst halt AlCu-klemmen
Solarthermie im Schatten auf der Nordseite ist ein Vorschlag, der von ChatGPT stammen könnte, so zusammenhalluziniert ist das. Was soll denn da wie vorwärmen? Die Wirkungsgrade von Thermiekollektoren bei niedriger Einstrahlung sind so unterirdisch, da kommt nichts verwertbares zusammen, wenn man es braucht.
Oliver
was soll eine BPV sein?
Sorry to say: Das ist einfach Mumpitz was du erzählst. Dazu brauche man keine KI - da reichen 25 Jahre Erfahrung mit Thermosolar aus:
Die Kollektortemperatur ist IMMER höher als die Umgebungstemperatur - selbst in der Nacht. Wieso: das ist Wärme des Systems, z.B. passiv aufsteigende Wärme der Flüssigkeit. Sobald es hell wird sammelt der Kollektor Globalstrahlung (Wirkungsgrad bis 90%) und das ∆T zwischen Umgebungsluft und Kollektor vergrößert sich sehr schnell. Die Kollektorflüssikeit erwärmt sich schneller als die Luft.
In schattiger Lage hat man zwei Effekte:
- Im Winter ist die Temperatur der Solarflüssigkeit höher als die Lufttemperatur wegen der immer vorhandenen Globalstrahlung.
- Im Sommer steigt die Temperatur nur wenig über die Lufttemperatur da es keine direkte Einstrahlung der Sonne gibt (gut für den PV-Teil der Anlage).
Und jetzt vergleich wir:
Im Winter:
- die normale Wärmepumpe muss mit der Temperatur der Umgebungsluft arbeiten (sagen wir -10°C). Diese wird in Flüssigkeit übertragen und dann komprimiert um sie zu erhöhen. Dazu muss so ein Wärmetauscher richtig viel Luft ansaugen – großer Ventilator, viel Energie nötig.
- die PVT-Wärmepumpe bekommt vorgewärmtes Wasser (auch bei -10°C Luft sind das noch +3 Grad). Ausserdem ist in der Flüssigkeit viel mehr Energie gespeichert als in der Luft. Aufgrund dieser zwei Effekte braucht die PVT-Wärmepumpe deutlich weniger Energie als eine konventionelle (ungefähr die Hälfte!).
Im Sommer:
- die normale Wärmepumpe steht - es muss nicht geheizt werden.
- der Thermosolarkreis der PVT steht ebenfalls - und er kann nicht überhitzen, da im Schatten. Die Temperatur liegt leicht über der Lufttemperatur. Auch die PV-Panels danken die Lage, denn deren Effizienz ist ja auch höher wenn sie nicht so aufheizen. Deshalb kann man heute tw. >50% ernten gegenüber Panels die voll in der Sonne stehen.
Problem: bei PVT brauchst du möglichst viel Dachfläche, um der Globalstrahlung einen langen Zeitraum zu geben um zu wirken. Noch ein Argument für das Norddach. Da ist ja kein PV drauf - es ist komplett frei.
P.S.: dieser Beitrag wurde vollständig ohne Einwirkung einer KI erstellt!
Ich habs als Balkon Photovoltaik (Anlage) angesehen.
Im Übrigen:
Ich habe den so lange und mit so viel Herzblut entwickelten Plan in die Tonne geworfen - dank einiger qualifizierter Hinweise in diversen Foren. DANKE!
Begründung:
Die Installation über AC ist deutlich einfacher als über DC, aber die Verluste durch die zweifache Wandlung sind doch enorm (20%). Am Ende des Tages bedeutet das, dass ich mit AC eine Amortisationzeit von 6,4 Jahren habe - mit DC sind es 6,5 Jahre! Und AC fährt halt immer “mit angezogener Handbremse”.
Ich werde also komplett auf Victron setzen (4x SmartSolar und alles DC-Kabel) und muss in den sauren Apfel beißen und deutlich mehr Zeit in die Installation investieren.
Ich hoffe möglichst viele Leute lesen diesen Thread und lernen daraus.
Braucht es wirklich 4 MPPT? Wenn alle Panels gleich sind, z.B. 2 nach Ost und 2 nach West ausgerichtet, reicht dafür 1 MPPT. Man verschenkt vielleicht 2-5% aber es ist weniger Kabelei und Material. Ich hab jedenfalls das so gemacht mit 600W SO und 700W SW und es funktioniert gut.
WR würde ich zuletzt anfassen. Wenn PV und Batterie laden steht, tuts für den Anfang der 600er Deye auch schon, bis die großen WR montiert sind.
Ja, für PVC-isolierte Kabel, die normalerweise im Innenbereich verlegt werden. Für den Außenbereich würde ich auf UV-feste und wetterfeste Isolierung achten und da kann es auch recht schnell recht teuer werden.
Ja!
Und warum?
Das ist hefig, was hier alles durcheinander gewürfelt wird.
“PVT wärmepume bekommt vorgewärmtes wasser". Woher kommt dieses energie ? Was kostet das erzeugen dieser energie ?
Ich habe auch noch brauchwasser solar. Nur im sommer bringt das was. PV Solarpanel mit heizstab wären massiv effektiver, denn da wird selbst am kältesten wintertag strom erzeugt, wenn denn die sonne scheint.
Du hast über 2 jahre ein 600 W BKW laufen lassen. Danach fällt dir auf, dass mehr als die 600 W über grosse strecken möglich gewesen wäre. Dann “entwickelst" du was eigenes/besseres. Was dir nach 2 jahren aufgefallen ist, haben andere schon vor 15 jahren erkannt. Es wurde alles schon entwickelt. Es gibt echt viele sehr gute diy PV-Anlagen, von BKW über nulleinspeisung bis echte autarke PV-Inselanlage. Auch gibt es genug Hersteller, die sehr gute Hardware für alle zwecke entwickelt haben.
Für dich wäre ein 2.000 W BKW mit speicher das beste, meine meinung.
Auf jeden fall sind hier im forum alle möglichen PV Anlagen vorgestellt. Du musst dir einfach nur das raus suchen, was bei dir passt. Das wurde schon vor x jahren gemacht und optimiert. Dafür ist das forum da. Man kann von anderem wissen und erfahrung profitieren. Kann, nicht muss.
Da wird einfach mal wieder Temperatur und Energie durcheinander gewürfelt. Aber egal, soll er doch einfach machen. Die Physik ist schon robust genug, die übersteht das.
Oliver
Wäre mal interessant, belastbare Zahlen zu sehen, was z.B. über den Januar täglich so an kWh/m2 bei welchem Temperaturniveau geerntet werden kann, ggf. noch mit der Lufttemperatur und PV Erträgen zum Vergleich. Temperaturen alleine sind ja wenig aussagekräftig. Käme mir frühestens dann als Upgrade der PV aufs Dach, wenn es das kombiniert mit Perowskit-Modulen gibt und DIY freundlichen Anschlußsystemen und einem Preisniveau, das sich nicht an der Heizungsbranche orientiert. Auf der Regelungsseite kann man mit Wetterprognosen vielleicht ein bischen was optimieren bzgl. der Temperatur, bei der man die Energie erntet. Je niedriger, desto mehr Energie kann man abholen, aber dafür weniger wertvoll für die WP.
Und warum?
Weil hier jemand noch nicht verstanden hat, was ein Mpp Tracker macht, und wofür man ihn braucht.
Man muss hier Solarmodule + elektrischen heizstab mit brauchwasser-Solar vergleichen. Eventuell eine bwwp + PV-Anlage gegen brauchwasser-Solar. Mit einer normalen wärmepumpe hat das so gar nix zu tun.
Es geht doch hier nur um die brauchwasser erwärmung, nicht um die zentrale heizung aller wohnräume. Wie gesagt, alles wird durcheinander gewürfelt.
Ich habe mein brauchwasser speicher mit sehr vielen temperatursensoren ausgestattet. Auch an solar vorlauf und solar rücklauf ist jeweils ein sensor. Die umwälzpumpe schaltet sich nur ein, wenn es auf dem dach +5 grad wärmer als im speicher ist. Dazu kommt der wärmeverlust auf den leitungen vom speicher bis zu den modulen auf dem dach. Solarpanel wären weit effektiver als das brauchwasser solar. Auch wenn in 4 wintermonaten auch nicht viel PV Energie erzeugt wird. Brauchwasser solar ist noch sehr viel schlechter, höchstens 5 monate lang wird brauchwasser erhitzt.
Ich denke, hier soll für die WP für Heizung und Wasser Wärme eingesammelt werden. Die Platten-WT nehmen Abwärme aus dem Haus auf und etwas Globalstrahlung. Ich hab aber den Verdacht, daß PVT dafür recht groß werden muss und sich eher nicht rechnet.
Weil hier jemand noch nicht verstanden hat, was ein Mpp Tracker macht, und wofür man ihn braucht
Danke für das reichlich auftretende Bashing …
- würde ich hier mein gesamtes Wissen und meine gesamte Erfahrung ausbreiten käme das einem Roman gleich. Nehmt es einfach so hin - ich habe mich hinreichend mit der Materie beschäftigt. Im Gegensatz zu manch anderen Menschen habe ich keine Meinung – ich erlaube mir eine wenn ich sie fundiert vertreten kann!
- Was viele andere vor vielen Jahren schon erkannt haben ist schön und gut - aber es muss ja nicht unbedingt zwingend zu meinen Vorgaben und meiner Anlagenaufstellung passen. Ich möchte – und das sei mir erlaubt – meine Anlage auf der Basis von selbst ermittelten Werten ausbauen nicht statistischen Erhebungen! Laut PVGIS hätte ich 2025 650kWh ernten sollen - es waren 760 und der Sommer war eher durchwachsen.
- Wer hier meint seine Meinung zu PVT absondern zu müssen sollte sich erst einmal mit PVT beschäftigen. Es gibt hier den einen oder anderen, dem es da wohl noch an Basiswissen fehlt. Ich selbst betreibe seit 25 Jahren eine Thermosolaranlage für die ich eine eigene Steuerung entwickelt habe, die ich jetzt Ausbaue zu einer KI-Unterstützung. Mit PVT beschäftige ich mich seit mehreren Jahren intensiv. Ich bin ein Freund von einfacher und robuster Technik - das ist bei Thermosolar und PVT der Fall – und die TCO ist bedeutend besser als bei hochkomplexen elektronisch/mechanischen Geräten wie einer Wärmepumpe wo zudem noch hohe Drücke und ein großer Temperaturbereich abgefangen werden müssen.
- Wer mich für blöd hält weil ich mich manchmal eher volktümlichlich ausdrücke der irrt! Ich tue dies ganz bewußt, damit Neueinsteiger auch davon profitieren können.
- Kleiner großväterlicher Tipp: erst lesen, dann verstehen, dann denken, dann (vielleicht) reagieren! Wie sagte schon der große deutsche Poet Dieter Nuhr: “Man kann zu allem eine Meinung haben, muss es aber nicht. Und im Zweifel einfach mal die Fresse halten.” In diesem Sinne
Danke!
Leider ist PVT ein Nischenprodukt mit sehr kleinen Stückzahlen, was den Preis treibt. Es muss ja eine ausreichende Wärmemenge eingesammelt werden, also eine beträchtliche Fläche? - Sind Maßnahmen notwendig was Vereisung angeht? Könnte im schlimmsten Fall ne Eisplatte runterrutschen und jemanden gefährden?
Bitte etwas runterschalten ... Die Antworten wären sicherlich weniger kritisch, wenn Du auf die Frage, warum Du 4 MPPTs brauchst, nicht nur mit "Ja" antworten würdest, sondern z.B. paar Worte drüber verlierst, warum. Ausrichtigung komplett verschieden? Zu weit voneinander entfernt, so daß Du sie getrennt anschließen willst, ...
Du bist hier auch nicht der einzige, der sich mit Solarthermie beschäftigt hat und es kann gleichermaßen gute Gründe geben, sie zu behalten, wie sich runterzuwerfen. Kommt auf die Umstände an. In Deinen Beispielen finde ich auch immer nur Temperaturen als Argumente, keine Energiemengen oder Leistungen, obwohl Du mehrfach drauf angesprochen wurdest und es bei Deiner Erfahrung ja doch einfach sein sollte, da mal paar Zahlen und ggf. Grafiken zu zeigen. Sowas löst dann naturgemäß entsprechende Reaktionen aus und wirds irgendwann (leider) auch emotional.
Und auch zu PVT ist das hier nicht der erste Faden (den wir bei weiterem Interesse auch von Deinem BKW abtrennen sollten) und viele von uns haben sich damit auch zumindest schon theoretisch beschäftigt und ich hielte es, wenn die Kosten nicht so extrem wären, für eine interessante Wärmequelle für WP, wo es paßt; ggf. auch in Kombination mit einem oberflächennahen Erdwärmekollektor.
Da es ein Feld ist, wo ich selber mit unserem RMH und kleinen Garten nicht aktiv bin, mich die Technik aber dennoch interessiert, würde ich persönlich mich freuen, wenn Du diesen Bereich mit entsprechendem Content berreichern wollen würdest.
sondern z.B. paar Worte drüber verlierst, warum. Ausrichtigung komplett verschieden?
Ich bediene gerade mehrere Foren parallel und habe auch die KI am laufen weil ich auch weiter an meinen Projekten arbeite. Ich erlaube mir also nicht jede Frage tiefschürfend zu beantworten. Aber weil du so nett fragst:
Meine Panels sind folgendermaßen ausgerichtet: WESTEN \ / – – OSTEN
- Panel 1 sammelt die Nachmittagssonne
- Panel 2 sammelt am Morgen
- Panel 3&4 sammeln vor allem in der Zeit des Sonnenhochstandes
In den Wintermonaten läuft der Schatten des Giebels des Nachbarhauses über Panel 3 und 4.
4 MPPT’s – Einverstanden?!
Wenn hier Interesse an PVT besteht können wir gerne einen Bereich dazu aufmachen. Da tut sich gerade technisch sehr viel, aber wie du schreibst ist es einfach noch zu teuer und die Entwicklung geht nicht in Richtung Eigenheim resp. Upgrade bestehender Thermosolaranlagen. So kann ich z.B. meine Thermosolarverrohrung (Kupfer) nicht nutzen weil die Hersteller oft Salzsole einsetzen. Dafür brauchen sie Edelstahl. Warum?
Ich würde mich auch sehr über eine fachbezogene Diskussion zu Thermosolar freuen. In Foren in denen das Thema zur Sprache kommt wird sofort die Ideologiekarte gezogen. Leider wird das Thema schon immer sehr ideologisch betrachtet – kann man sich denn nicht einfach rein fachlich dazu austauschen??
Wenn das im Einklang steht mit dem Grundgedanken des “AKKU-Doktors” von meiner Seite gerne.