Umbau bestehende Heizung, wie anfangen oder doch garnicht?

Die Alurahmen sehen nach 45 Jahren so aus wie am ersten Tag und funktionieren alle auch einwandfrei.
Thermisch ist es natürlich weit weg von gut und die Scheiben werden langsam blind.

Hier sieht man auch warum neue Fenster (und damit arbeiten an der Laibung) aufwendig werden. Den Schiefer weg(neu/wieder hübsch zu machen ist schweineteuer)
D.h. es wäre eher "weg und Laibung dann verputzen und weiß lassen"
-> Schwiegermutter?


(ja putzen ist angesagt)

Holzfenster würde ich mir ehrlich nicht antuen wollen.
Kunststoff und Alu ist wartungsärmer.

Preislich liegt wäre ein neues (Kunststofffenster Internetpreis) garnicht so teuer. aber mit Montage (was ich definitiv nicht kann) ist der Preis ein ganz anderer.
(dazu auch hier das Schwiegermutteproblemr "Du kannst doch nicht meine schönen nagelneuen Fenster wegtun")

@redhot Split + mit WW Boiler:
Da sehe ich die großen Problemen eher bei der Umsetzung.
Die Wasserleitungen liegen alle "Unterputz, bzw Unterfliesen"
Heizungssteigleitungen/Zirkulation ist nicht "pro Etage" bzw pro Wohnung absperrbar.

Also auch wenn ich "die Einliegerwohnung" mit Klima+Boiler anschliesse habe ich die Leitungen immer noch in der Wand und die werden weiter genutzt, da die Zirkulation auch noch das Dachappartment und Zimmer der Tochter versorgt.

Ich spare/verteile also die Energie der WW-Versorgung der einen Wohnung, aber hab die Verteilung und Verluste trotzdem in der Wand bis ich alles umgebaut habe.

Nur einen Teil "abschneiden" ist wohl (stehendes Wasser/Legionellen) eher nicht gut/erlaubt. (dazu müßte ich im Haus noch herausfinden hinter welcher Wand die Leitungen "abgehen").

Daher tendiere ich ehr zu "Heizung first" was unkritischer ist, aber klar nur einen Teil abdeckt..

Zum Amortisieren: Ich sehe das nicht fürchterlich eng. Ein Teil ist "Hobby, Optimierungsspielwiese" aber es soll kein Geldgrab sein.

Die Umbauten will ich lieber "jetzt/zeitnah" machen als wenn die Heizung kollabiert und ich im tiefsten Winter "sofort" was brauche, oder der Ölpreis/CO2 Abgabe noch weiter explodiert.

Vielleicht ein guter Anlaß, zu lernen, wie man mit Schiefer arbeitet :wink: ? Bezüglich Fenster und pflegeleicht werfe ich noch Holz-Alu-Fenster in den Ring, die wir uns vor jetzt auch schon wieder 16 Jahren gegönnt haben. Ein Holzfenster, bei uns innen Kiefer naturfarben und außen eine Aluverschalung, bei uns blau eloxiert. Haben da noch nie was dran gemacht.

Schau halt mal im Winter, wie kalt die Rahmen wirklich werden. Vielleicht sind sie ja garnicht so schlecht.

Ich würde die Scheiben einfach alle selbst wechseln. Wenn Du es Dir noch nicht zutraust, kannst Dir ja auch eine von einem Glaser vor Ort einbauen lassen, dem guckst Du dann genau zu, und dann weisst Du wie es geht.

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Schiefer: Ja hätte ich mal was gescheites handwerkliches gelernt..

Gefühlt würde man im Winter mit der Zunge am Rahmen festfrieren (aber FLIR kommt bei den ersten - Temperaturen zum Einsatz).

Selber wechseln und vorher abschauen ist auch eine Möglichkeit Geld gegen Zeit zu tauschen (aber bringt natürlich auch die Verantwortung auf meine Seite :wink: )
-> Scheiben würden laut Internet der qm >20kg wiegen, da ist alleine schon sportlich.
Es gibt im Haus auch Scheiben die wären nicht von mir tauschbar, da format 2*3m oder so.. Aber das ist im derzeit nicht genutzten Part.-> da hab ich derzeit keine Wärme, damit auch keine Verluste

Aber bei Kleinanzeigen einen "Feierabend Glaser" ist vielleicht auch eine Idee..

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Mit Silikon sollte da eigentich nichts gemacht werden. Evtl. muss die Dichtung zwischen Scheibe und Rahmen getauscht werden. Da müsste man schauen, ob man die noch bekommt.

Ein guter Glaser sollte so ein Scheibe in 20 min getauscht haben, wenn die Dichtung noch verwendbar ist. Wenn man das selber dann in 2-3 Stunden hinbekommt, wäre das schon eine lohnende Angelegenheit, zumindest bei den nicht zu großen Scheiben, die noch recht einfach zu wechseln sind.

Wichtig ist, an den richtigen Stellen passende Plättchen unterzulegen, damit das Glas die Kräfte aufnehmen kann.

Die Dichtungen sind auch 45-50 Jahre alt.

Das gerissene Glaselement neben der Eingangstür wurden mit Silikon(?) gemacht, eine Andere Große) an der Rückseite hat eine Gummidichtung bin unsicher, ob es die alte oder eine neue ist.

Die "tauschbaren" Scheiben haben alle eine ähnliche Größe von ~1-1,2qm Balkontüren etc würde ich jetzt erstmal nicht beachten. So richtig warm werde ich mit selbermachen aber nicht :expressionless:
Aber vielleicht mal youtube zum Thema konsumieren.. was sind passende Plättchen und wo kommen die hin.. und wie bekomme ich die Rahmen ab.. und wo kann ich üben ohne das die Frau es merkt

Verglasungsklötze heißen die Teile. Ich würde da erstmal Youtube schauen und KI befragen, wie man das angeht.

Das Prinzip ist, dass die Klötze genau so liegen, dass sich die Scheibe am Rahmen abstützen kann und so Rahmen + Scheibe die spätere Kräfte aufnehmen kann, die vor allem durch das Gewicht entstehen.

Die Glasleisten zu entfernen, fand ich bei Kunststofffenstern mitunter ziemlich mühsam. Da brauchts auch das richtige Werkzeug, damit man sich die Glasleisten die ruiniert.

Wo so froh und munter über das Tauschen der Gläser gesprochen wird, sind denn die Dichtungen zwischen Rahmen und Flügel alle Winddicht? Je nach Alter der Fenster ist wohl schon konstruktionsbedingt die erste Schwachstelle die Dichtung bzw. deren Ausführung.

Moderne Fenster dichten mindestens in zwei Ebenen. Das Gläser tauschen wird zu "Perlen vor die Säue" wenn Zugluft weiterhin eindringt bzw. Warmluft nach draußen verschwindet.

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Die Fenster sind 45 Jahre ab und sicher keine modernen Fenstern.

Es gibt so ich das sehe zwei (sehr platte) Dichtungen.
Was das für welche sind und wo ich Ersatz finde muß ich herausfinden.

Jetzt sollten ggfs. je nach Gegend ja auch die ersten Herbsstürme auftreten, da kann man mal testweise ein Teelicht auf die Fensterbank stellen und schauen ob es "angepustet" wird.

Unsere Holzfenster, bzw. die Flügel, von 1992 waren über die Jahre abgesackt. Man konnte einen regelrechten Windhauch an der oberen Waagerechten zwischen Rahmen und Flügel spüren. Oder auch wenn man auf der Leiter steht an der oberen Waagerechten Geräusche von draußen wahrnehmen die beim Anheben des Flügels im geschlossenen Zustand, oder beim selbst noch mal gegen den Flügel drücken plötzlich leiser wurden. Da könnte man meiner Meinung nach auch erst mal auf die Spur gehen ob da Potential vorhanden ist was quasi nichts kostet außer etwas Zeit beim neu Justieren der Flügel :slightly_smiling_face: Und sollte sich herausstellen dass da mit Einstellen nichts mehr richtig dicht zu bekommen ist, dann liegen die meisten Hinweise eh auf Richtung Komplettaustausch.

Genau deswegen hatten wir damals die Fenster getauscht
Und das mit deinem Schiefer sieht genau aus wie bei mir mit der Sandsteinlaibung. Die haben die Fenster innen rausgemacht. und es ging nix kaputt.
Aber hf_spsler hat recht. Wenn die Fenster so alt sind erst mal schauen ob sie dicht sind.
Nächsten Winter (vorher bekommst du sie eh nicht mehr getauscht, ne Folie an der Fensterbank, der Laibung und oben mit speziellem Klebeband befestigen und mal schauen wie sich die Temperatur im Raum verhält. Bei uns war das ein eklatanter Unterschied, da die Fenster nicht dicht waren, aber mit ner Kerze nix zu sehen war.
Ich habe das mit nem CO2 Messer ausprobiert. Ohne Folie nach einem Abend mit 4 Leuten Co2 Wert nahezu unverändert. Mit Folie deutlich mehr CO2. Da war klar, dass da irgendwo Luft reinkommen muss.
Nur als Idee weil das bei mir gut funktioniert hat

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Ja, CO2 Messgerät zeigt ziemlich gut, ob Fenster dicht sind.

Ich sehe noch nicht das Problem, wie schon oben geschrieben wurde, wird der Rahmen zur Demontage zerlegt und die Einzelteile von der Wand abgezogen. Der neue Rahmen wird, in der dann maßgefertigten Größe, von innen bis an den Schiefer eingeschoben.

Ich habe hier im 1875er Altbau in den letzten Jahren mittlerweile 12 Fenster selber getauscht. Die ersten beiden mit einem Bekannten Allroundhandwerker zusammen, der schon mal im Fensterbau gearbeitet hat. Die alten Rahmen waren teilweise noch original, aber aus energetischer Sicht, Komfort und Lärmschutz will man eigentlich komplett neue Fenster mit neuem Rahmen, so sehr man an den alten Schätzchen hängt. Retro-chick hin und her, aber nach 45 Jahren mögen die Alurahmen noch aussehen wie neu, aber ich könnte mich damit nur schwer arrangieren. Ein Badezimmer aus der Zeit mag auch noch funktionieren, aber von der Optik… jeder wie er es mag. Ich fahre auch kein Auto aus der Zeit, auch wenns mit entsprechenden Reparaturen noch laufen würde.

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Genau, das sollte man nochmal prüfen. Ich denke auch, dass das recht schonend machbar ist, ohne den Schiefer anzufassen.

Ist alles theoretisch, die Fenster zu ersetzen geht erst, wenn die Schwiegermutter sich biologisch reguliert hat..

Kerze und Wärmebild werde ich machen, Scheibentausch wäre ggf denkbar Fensterrahmen rausreissen nicht.

Und ja das Bad aus der zeit haben wir auch noch. hier bin ich schlicht zu geizig die schönen Grünen Waschbecken und Dusch/Badewanne rauszukloppen und mir für 10k was modernes hinzumachen, was ich doch nur 30 Minuten am Tag brauche.. Weil das funktioniert noch alles.

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Verständlich.

In dem Fall wäre dann wohl ggfs. eine "zentrale Brauwasserbereitung" wie aktuell vorhanden idealer bzw. sinnvoller. Da gibt es nat. auch entsprechende Möglichkeiten mittels Wärmepumpe, aber ob sich das dann insgesamt überhaupt lohnen kann mit den vorhandenen langen Leitungen und Zirkulation ist die andere Frage... Da könnte es dann ev. sinnvoller sein das erst dann zu ändern, wenn es "nicht mehr anders geht" weil zb. die Ölheizung defekt ist - rausfliegt.

Klingt plausibel.

Schade ist dann halt, dass die Ölheizung ganzjährig laufen muss für Brauchwasser und dabei vermutlich einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben wird + Nutzung PV Strom wegfällt für Brauchwasser.

Durch die Thermie und einen WW Bereich im Schichten-Pufferspeicher läuft die Ölheizung im Sommer wenig bis garnicht (also im Vergleich zum Rest des Jahres) und wenn sie läuft hat sie takte die mindestens 15 (?) Minuten lang sind.
Aber ja PV Strom geht derzeit nicht, ich glaube ein Flansch für einen Heizstab gibt es im Schichtspeicher nicht (?).

Wenn die Ölheizung mal defekt ist (Murphy sagt: bei -3°C Aussentemperatur) wird "ach wir machen die ganze Verrohrung neu" sicher auch nicht oppotun sein.

Sinnig wäre: x Monate ins Zelt ziehen, die Mieter rauskegeln und alles entkernen und neu.. aber da sind wir wieder beim Abriß.

Derzeitiger Plan wie mit der Regierung besprochen:

  • Thermografie (FLIR) der Fenster - im EG wurde eine defekte Scheibe vor 2 Jahren gegen eine 1.3er getauscht, 1,5 m daneben noch ein "original" -> Schauen ob ein Unterschied sicht/messbar ist.
  • weiteres Dämmen von Dach-Teilbereichen von innen in DIY (Dampfbremse, 22cm ZKF 032, Folie, 4cm Aufsparen 032), danach (wieder) Holzpanele oder GK (den eher nicht DIY)
  • kommendes Jahr Klimagerät(e) für mindestens 4 bewohnte bzw. vermiete Räume. Damit wäre das Dachappartment und die Einliegerwohnung Heizungstechnisch (bis aufs Bad) weg von den Radiatoren. Im Badezimmer ggf was elektrisches. Küche Einlieger noch fraglich. ein eigenes Innengerät macht da wenig Sinn, keine Heizung aber vieleicht auch doof.
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