Wäre es aber gerade dann nicht sinnvoll wenn man die Anlage nimmt wo man mit Home-Assistant auch die besten Eingriffs und Regelmöglichkeiten hat?
Abgesehen davon... fand ich das Video vom Akkudoktor aus eigener Erfahrung aus dem echten Leben mit Split-Anlagen ein bisschen zu Hardcore.
Das was er macht hat mit Komfort nix mehr zu tun sondern nur mehr mit maximaler Kostenoptimierung. Ist legitim, kann man sicher machen. Ist fürs Wohlbefinden aber oft etwas drüber. Aber wenn du sagst du hast "vermutlich viel unnötig geheizt" bist du vermutlich nicht jemand der irgendwie mit 16°C Wohlfühltemperatur und extremst spezieller Bedarfsgerechter Ausrichtung wie @win zurecht kommt. Weil seine Verbräuche sind wirklich beeindruckend.
Was für viele vermutlich gerade wenn man von Öl kommt ein guter Mittelweg ist
Heizpause in der Nacht
Wenn man kein Home-Office macht vielleicht auch während der Arbeitszeit
Vor Anwesenheit passend lang getimte Vorheizzeiten. Die müssen aber auch ausreichend lang sein und unterscheiden sich auch nach Phase im Winter.
Januar ungleich November ungleich März.
Und Luft 22°C ist nicht = angenehm wenn die Materialien alle noch Kalt sind, insbesondere im Winter.
Wenn man es außerdem so macht wie der Akkudoktor es in der extremsten Version dargestellt hat müsste man konsequenterweise die Anlagen eigentlich auch überdimensionieren und muss auch mit absolut unfomfortabel hohen Lüfterstufen leben. Sonst würde es im Winter gar nicht funktionieren.
Daran würde ich mir kein Vorbild nehmen.
Ich würde davon die softe und komfortable Variante umsetzen.
Heizpausen in der Nacht, bei Anwesenheit durchheizen mit Vorheizzeit.
Also einfach eine verbesserte idealere Nachtabsenkung.
Dass das mit Split-Klimas gut geht und die Räume schneller reagieren ist der Vorteil gegenüber klassischer Wärmepumpe und auch zumindest ein bisschen gegenüber Öl.
Wir sind auch von Öl auf Split-Klima umgestiegen.
Hast du denn überhaupt Erfahrungen mit Split-Anlagen?
Mit den Geräuschen die entstehen? Mit dem Raumgefühl?
Denn
Weil wenn ich du wäre würde ich nicht am komplett falschen Ende sparen.
Gerade wenn du auf die Installation angewiesen bist ist das am Ende alles viel zu viel Geld um am Ende damit unzufrieden zu sein.
Irgendwas ganz billiges einbauen kann man vielleicht gut machen wenn man das alles in Eigenregie macht und sich wenns blöd ist sagt ich baus selbst wieder aus, verkauf es weiter auf Kleinanzeigen und hol mir was neues. Weil dann hält sich der Schaden in Grenzen.
Aber wenn die Lösung am Ende blöd ist und du teuer Handwerker bezahlen musst zahlst du am Ende alles doppelt.
Aus Erfahrung müssen das nicht immer die dollsten und teuersten Geräte sein.
Aber den letzten Kram wo kaum Heizerfahrung vorhanden ist würde ich mir nicht einbauen, dafür ist es zu viel Geld was man in die Hand nimmt. Sondern schon irgendwas, wo es beim Heizen erfahrungsgemäß so einigermaßen funktioniert. Und vielleicht auch etwas, was ein bisschen bekannter ist, wo es auch Ersatzteile zu bekommen gibt für den Fall der Fälle usw.
Ich denke das würde ich zumindest mit einfließen lassen.
Kleine Ergänzung;
Ich gehe mal davon aus, dass tags geheizt wird und Nachts die Anlagen im Schlafzimmer aus sind und die Schlafzimmer zumindest nicht so schlecht isoliert sind, dass der Temperaturabfall zu groß wird. Hier bei uns hat das im Winter in allen Schlafzimmern gut funktioniert.
Die Aufteilung kann man dann zwar so machen.
Zu bedenken ist aber, dass man im Schlafzimmer die Abtaugeräusche des Außengerätes auch dann hört wenn die Innengeräte im Schlafzimmer aus sind.
Wenn es im Winter jemand schon warm haben will in Esszimmer oder Wohnzimmer und die Person die mit an der Anlage hängt noch schläft kann das störend sein!
Wenn Schlafzimmer 1 oder 2 sich entscheiden doch nachts zu heizen und das andere Schlafzimmer das nicht will, ist die mögliche Geräuschebelästigung trotzdem im anderen Schlafzimmer. So besonders leise sind Abtauvorgänge jetzt ja nicht unbedingt.
Ich sags nur, dass das nicht generell vergessen wird.