Totalschaden vermeiden - Leverkusen, 11.01.2026 als Warnung?

ich kenne keinen FI/RCD, der in 8 Micrrosekunden auslösen kann. Ein Varistor im DehnFlex kann das und leitet diesen kurzen Impuls ab, zerstört sich dabei und pfeift dann. Der FI pennt weiter…

Ist eben ein Teil des gesamten Schutzkonzeptes.

Soll er doch auch nicht. Der Dehn spricht sehr schnell an, hält aber eben auch nicht lange durch. Lass ihn 100ms durchhalten, dann ist der FI schon lange ausgelöst und sorgt dann dafür, dass weitere Überspannung nicht mehr bei den Geräten ankommen kann. Das war die Idee.

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jetzt wird das sehr sehr detailliert… Bei den von Blitzen erzeugten Transienten verhält sich das Netz, bzw ein Kabel, induktiv, also ist die Spannung sehr viel schneller am Gerät (Delta U / ysec) als der Strom je sein kann. Da ist der Faktor 10 hoch -3 dazwischen (Delta I / msec).

Da nutzt der FI /RCD gar nichts, der reagiert auf Strom, die Spannungsspitze zerstört schon die nachgelagerte Elektronik, bevor überhaubt ein Strom fließt, der den FI auslösen würde.

Also Ohne Varistor, der kann als T3 am Gerät die letzte Bastion sein und schützen.

Wenn du L vom Dehnflex auf der Ausgangsseite vom FI anschließt, reagiert der doch ganz genauso, wie davor: Eine Spannung kommt und sobald die einen bestimmten Wert überschreitet, zündet ein Ableiter und begrenzt die Spannung. Durch die Begrenzung fließt ein Strom. Erst durch Strom und Spannung entsteht eine Leistung, die den Dehnflex in recht kurzer Zeit zerstört, dann kann der nichts mehr begrenzen. Wenn aber in der Zwischenzeit der FI ausgelöst hat, in die Verbindung zum Netz eh unterbrochen und damit die Wärmepumpe geschützt.

Eigentlich geht man ja davon aus, dass der Dehnflex die auftretende Energie vollständig abgeleitet hat, bevor er zerstört ist. Aber das ist eben nur Typ 3, die können nur relativ wenig Energie ableiten.

Auch bei einer Netzfehlschaltung würde so der FI innerhalb weniger ms fliegen und so sicher trennen. Allerdings brauchts da schon heftige Überspannung, bis der Dehnflex aktiv wird. Irgendwas um 1000 V.

Kann man so einen Überspannungsschutz nicht auch mit einer Reihenschaltung von Glimmlampen oder Z-Dioden (entsprechend entgegengesetzt schalten) erreichen?

Hab gerade gesehen, dass es auch Z-Dioden 200V Z-Spannung gibt.

Wie reagieren diese Bauteile auf Spannungsspitzen und sich langsam erhöhende Spannung?

Früher (90er) hatten wir für Industriezeugs eine Reihenschaltung aus gasgfülltem Überspannungsableiter und MOV eingebaut. Da war aber ne Feinsicherung davor

Zenerdiode mit Widerstand in Reihe, der dann einen Fehlerstrom fließen lässt, um den FI auszulösen. Sollte gehen. Aber natürlich nicht für Blitzschutz, dafür wäre so eine Lösung viel zu träge und nicht impulsfest.

Aber ehrlich gesagt würde ich in so einem kritischen Bereich nichts selber basteln, sondern nur sehr gut geprüfte Massenware von einem Markenhersteller verwenden. Also Module, die direkt für diesen Zweck gebaut wurden, wie der oben erwähnte Dehnflex.

Aber, Leverkusen hatte keine Transienten als Ursache für die vielen Schäden an Elektrogeräten, da fehlt noch die praxistaugliche Lösung :slightly_smiling_face:

mhh, ich dachte ich hätte das erwähnt: Dehnflex schützt nicht gegen den Leverkuseneffekt, das kann hingegen Shelly Pro EM - das behaupten sie jedenfalls, ich möchte das nicht testen :slight_smile:

Parameters

These parameters are used by the device to measure and report data to the user.

  • voltage_limit_v - the voltage limit that the device can handle safely - set to 280V. Above 280V an error is triggered, the device will be damaged if higher voltages are applied.
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Ich weiß, deswegen war das von mir weiter oben ein zaghafter Versuch zurück zum eigentlichen Thema zu kommen :slightly_smiling_face:

Wieso also so zaghaft :thinking:

:rofl:

Diese Lösung mit der Zenerdiode funktioniert da:

Ich würde es jedenfalls ähnlich mit FI unabhängig von VDE ÖVE so machen. Auch da die Auslösung in irgend einer Steckdose im entsprechenden Kreis dezentral erfolgen kann und kein weiteres Schaltelement notwendig ist.

Außerdem ist es kein Eingriff in die Hausinstallation sondern nur ein etwas fehlerhafter :wink: Verbraucher ohne CE an einer Stekdose.

Der FI sollte sowieso regelmäßig getestet werden, also eigentlich dafür vorgesehen.

Ja lieb. Aber: Z-Diode hinter Brückengleichrichter, und die muss einiges an Leistung loswerden knapp bevor ein FI auslst

Gleichstrom geht gar nicht. Führt den FI in einen undefinierten Sättigungs Bereich.

Löst aus oder auch nicht. Habe ich erprobt.

Wenn mit Z Dioden dann symmetrisch , also anti Serie, und jedenfalls mit Widerstand. Oder man verbaut doch eine Spur mehr Bauelemente in den Überwacher.

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Das hier funktioniert, produziert aber dauerhaft 1-2mA Querstrom. Braucht Feinsicherung davor.