Top Balancing nach Zellenlieferung und Test

Nein, es ging wie Andreas Schmitz Video (https://youtu.be/FkUMFa8dd_0?t=409) um komplettes Parallelschalten aller Zellen, um sie auf die gleiche Spannung zu bringen und sie dann gemeinsam auf 3,65V (oder whatever ?) aufzuladen. Also 1s16p.

Meine Zellen haben alle unter 0.20mOhm Innenwiderstand

Mit den von Arc beschrieben billigsten Laborkäbelchen geht das, wenn der Spannungsunterschied im 1mV Bereich ist ( 1mV/0.2mOhm = 5A Ausgleichsstrom) schon nicht mehr. Das halten die doch vielleicht für 30 min aus, bevor die wegschmelzen.

Ich hab bei meinen Zellen zum Glück auch nur ca. 1mV Spannungsunterschied. D.h. es fließen aber für längere Zeit 5A.

Auchdu darfst zwischen dem OP und dem Zwischenposter unterscheiden.

Warum nicht Seriell Top Balancen? Also Pack zusammen bauen, incl. BMS und Balancer und dann mit speed Richtung 3,4V gehen, BMS dabei bei 3,6V abschalten lassen, damit nix anbrennt. Dann weiter im Beobachtermodus auf 3,55V mit Handeingriff laden/entladen und fertig ist das Pack.

@linuxdep Ich hatte von der Seplos Box noch Zellverbinder, aber ich bin ebenso der Meinung, das es auch mit einem fertig zusammen gebauten Akku geht. Zumal ich denke das die Zellen sich sowieso erst einfahren müssen durch das laden und entladen löst sich das verbliebene Gas und die Zellen werden immer besser. Ich hatte im Februar manchmal trotz vorherigen balancieren bis zu 100mV unterschied und heute sind es meist unter 10mV bei voller Ladung in beiden Packs.

Wird schon, ich habe nur einen 1 Ah Balancer und es hat sich gut eingespielt, würde mich mal interessieren ob andere auch die Erfahrung gemacht haben, das die Zellen besser werden?

Danke für die Rückmeldung

Versteh ich nicht. Was meinst du?

Ich weiß es nicht. Ich wollte mich einfach an der Stelle an das Video von Andreas halten. Ich hätte auch gedacht, dass es doch genauso elektronisch über das BMS seriell gebalanct werden kann. Im Betrieb geschieht ja auch nichts anderes. Vielleicht habe ich aber nicht an alles gedacht.

Nicht immer ist altes Wissen nützlich... was meinst du, wie die Hersteller das machen? Lies dir den beitrag von Carlos durch und du wirst glücklich werden.

@rasti Hallo Rasti, habe meine Zellen über vier Gewindestangen mit je einer Feder mit einer Federrate von 35kg/mm gespannt (vorerst mit 1.5mmx35kgx4Stk.=210kg) Gruss Repshop

Hallo zusammen,
ich habe auch damit angefangen nach vollem Aufladen mit einem Labornetzteil die hinterherhinkenden Zellen nachzuladen. Das war mir dann bei 240 Zellen irgendwann zu zeitraubend. Habe mir dann einfach zusätzlich 15 LiFePo4 3,65 V 3 A Ladegeräte auf AliExpress gekauft - das ging dann recht fix. Und man muss keine Zellen einzeln monitoren - nach einer Nacht sind sie alle schön auf 3,65 Volt.
Was haltet ihr von dem Ansatz?

Beste Grüße

Urs

Auch eine Lösung, aber so unkontrolliert lange die Zellen auf 3,65V zu laden?? Bin zwar im Gegensatz zu einigen hier auch eher für eine höhere Abschaltspannung beim BMS Betrieb, aber so laden unkontrolliert würde ich das auch nicht empfehlen. Wer weiß was die billigen CN Knaller da so wirklich raus hauen...

Wenn man gute Zellen hat, die alle entweder getestet wurden oder frisch geliefert, sollten etwa gleich sein und das ausgleichen sollte nicht viel Aufwand bedeuten. Wenn man einen Balacer mit min. 2A hat, reicht es einen geringen Ladestrom (2A) zuletzt zu fahren und der Balacer macht alles alleine bei 3,4V pro Zelle. Wenn alle gleich sind, auf 3,45V gehen und so weiter, bei 3,5V reicht das ganze dann... fertig wenn der Balacer nix mehr zu tun hat.