Ich schaue mir den günstigsten Preis an und teile ihn durch 0.8, was ungefähr dem Wirkungsgrad des Victron-Systems entspricht.. bei einem Strompreis von z.B. 18ct/h (während des Ladens) muss der Strompreis also mind. 22,5ct beim Entladen betragen, dass man in die Gewinnzone kommt.. ist dies nicht erfüllt, ist solange das Entladen des Speichers bei mir gesperrt.
LED, ESP8266 und etwas Code, fertig ist die Manipulationsmaschine die dem Pulse vorgaukelt, dass der Strom zu den Billigstromzeiten bezogen wurde.
Das Thema ist schon eine gute Weile durch. Denke wenn das zu viele machen wird der Pulse verplompt werden muessen. So laeuft das immer bei neuen Technologien, sie machen alle sicherheitstechnischen Fehler der alten Technologien und alle wundern sich, dass das missbraucht wird. Erstmal zum Laufen bekommen, dann denkt man an die Sicherheit. So werden halt alle beschissen und Tibber wird groesser und groesser.
@irrlicht
Wer glaubt mit Manipulation dauerhaft durchzukommen .. kennt wohl seinen eigenen Stromzähler nicht wirklich … dort können die Daten auch rückwirkend abgerufen werden .. gibt es da Unstimmigkeiten .. führt das dann im besten Fall dazu das man rückwirkend nach SLP abgerechnet wird.
Nach Durchsicht des bisherigen Diskussionsverlaufs resümiere ich mal, das es einen gewissen Aufwand und Aufmerksamkeit benötigt, mit Tibber günstig Strom zu beziehen. Zudem scheint eine Batterie sinnvoll oder ich achte gezielt darauf große Verbraucher in preisgünstige Zeiträume zu schalten. Bestehen diese Möglichkeiten nicht, dann kann ein Festpreisvertrag schnell gleichauf liegen oder besser sein. Neben dem variablen Börsenpreis spielt das Netzentgeld auch eine wesentliche Rolle in der gesamten Preisfindung. Ein Festpreisvertrag macht zumindest weniger Arbeit, wenn der Bezug nicht voll automatisiert ist.
Aktuell habe ich einen Festpreisvertrag mit 12 Monaten Preisbindung - Grundpreis 176,76 € / Jahr und Arbeitspreis 27,72 ct. / kWh. Den Diskussionen nach, würde ich dieses Preisniveau nur mit einiger Aufmerksamkeit unterbieten können. Erwähnte VeganStrom bieten aktuell einen Arbeitspreis von 25,91 ct/kWh und Grundpreis von 178,08 EUR bei 24 Monaten Vertragslaufzeit an.
Was spare ich, wenn ich z.B. erwähnten Mittelwert von 25,xx ct/kWh erreichen könnte? 1000 kWh * 0,02 ct/kWh = 20 EUR. Bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh würde ich 15 * 20 EUR = 300 EUR pro Jahr einsparen. Die Rechnung ist nicht ganz vollständig, gibt aber die Größenordnung wieder, in der sich die Diskussion bewegt.
Ein Wechsel zu VeganStrom würde mir die nächsten 24 Monate einen aus aktueller Sicht guten Preis liefern.
Bei 24 Monaten Laufzeit ließe sich spekulieren, das der allgemeine Strompreis in den nächsten Jahren nicht nur stabil, sondern durchaus günstiger werden könnte.
Das Risiko der Insolvenz von VeganStrom besteht natürlich, sollten die Preise wieder signifikant anziehen.
Frisch von der Tibber Webseite :
Durchschnittspreis für 1 Jahr, Sa, 9. Dez.
27 Cents/kWh, zzgl. 71,88 EUR Grundgebühr
Minimum 23,31・Maximum 42,79
Na ja, Tibber Betrug geht eh nur so lange bis die iMSys überall verbaut sind. Wobei Tibber ja nicht mal ein Problem hätte, nur der Netzbetreiber, denn der muss den Strom zu teuern Zeiten liefern. Da Tibber nur am Grundpreis, der schon wieder gestiegen ist (hatte ich schon damals vorausgesagt) auf 5,99€, verdient sollte das Tibber egal sein. Stellt der Netzbetreiber aber fest, es wird mehr Strom in Hochpreiszeiten verbraucht, als prognostiziert wurde/wird, werden die schon wissen was zu tun ist. Aber die paar Leute, die sich die Mühe machen, gehen wohl unter. Wie bei Premiere damals oder Netflix, erst wenn es überhand nimmt reagieren die. Dann wird einfach iMSys Pflicht, was ja eh kommt.
Weder noch, die Daten reichen nichtmal aus um anders abzurechnen, sie sind naemlich nicht vorhanden und selbst wenn sie das waeren hat der Messstellenbetreiber keinen Zugriff drauf.
Der Pulse in Kombination mit dem Smartmeter ist ein iMSys, es fehlt nur eine winziges Bauteil welches Manipulation schwierig macht, die Plombe.
Da ist noch mal ein gewaltiger Unterschied... aber egal. Wer soll denn die Plombe wo setzen? Wie auch schon geschrieben, das lohnt alles nicht wirklich.
Erstaunlich wie oft Du darauf hinweist, dass es keinen Sinn macht sich darueber Gedanken zu machen und ueberhaupt...
Ich denke wir sind auch hier fuer eine gewisse Erkenntnis und ob das Sinn macht oder nicht, ich weiss was moderne Zaehler alles koennen und das was Du Ihnen da zuschreibst, sprich das Ueberfuehren eines Betruegers, koennen sie nicht und zwar entweder weil sie ueberhaupt gar keine Viertelstundenwerte speichern (alleine, also ohne SMGW - fuer Euch weil ihr hier so gerne Abkuerzungen benutzt um zu zeigen, dass ihr wisst, was ihr schreibt) oder weil der MSB (hahaha..) gar kein Recht haette diese auszulesen und fuer welches Verfahren auch immer zu nutzen, es sei denn Manipulation am Zaehler selbst (!) und das steht nicht zur Debatte.
Ich hab nichtmal Tibber, wollte aber falsche Aussagen hier nicht einfach stehen lassen, auch von Dir. Dachte vielleicht interessierst Du Dich dafuer und wiegelst nicht ab, war aber wohl nicht so. Kann ich alt mit werden.
Na dann kennst dich ja doch nicht so gut aus, die Manipulationssichere Datenübertragung zum Messstellenbetreiber. Der Puls ist eine Lösung für Tibber um moderne Zähler nutzbar zu machen für Stündliche Abrechnungen.
Aber ja, die Daten aus einer Modernen Messeinrichtung bringt Rückwirkend keinen Aufschluss zu welcher Stunde du Strom bezogen hattest.