na ja,
Brauchwasserwärmepumpe lohnt bei den heutigen Preise von Wärmepumpen kaum noch, denn aktuell kostet eine atlantic Explorer V4 mit 280 Liter rund 1600€
Nehme ich nun einen Bafa geförderte Wärmepumpe mit 10 kW, dann kriege ich die aus China für 2000€ und vom deutschen Energieberater für 2400€, der dann 1600€ on top packt, damit dann 4000€ + 800€ Montage abgerechnet werden können mit der BAFA. Bei nun 65% BAFA Erstattung - mein Vater ist REntner, also 35% Grundförderung wegen Propan und 30% on top wegen Einkommen unter 40000€ - landet man bei so einer WP bei 1600€ bis 1700€ inkl. Einbau.
Bei der Förderung mit unter 40000€ gibt es auch keine Auflage, die alte Ölheizung auszubauen, sondern man kann die im Hybridbetrieb gut weiter betreiben.
Die WP liefert die Wärme in den Rücklauf des Brennwertkessel und von da prüft die Heizung, ob das warm genug ist für den Heizbetrieb, ansonsten springt die an.
Die BWWP bringt kaum oder keine Förderung, die den Aufwand für die Förderung wert wäre, also ist man da bei 2.000€ und das ist zu teuer, denn die ersetzt bestenfalls 1 bis 1,5 Liter Heizöl pro Tag.
BWWP wie unsere Atlantic Explorer macht nur dann Sinn, wenn man die mit WÄRMETAUSCHER kauft und dann die voll aufgeheizte Büchse im Übergang und Winter per Wärmetauscher in den Ölheizkessel entlädt. Die BWPP kühlt dann auf 40°C binnen 2 oder 3 h ab und kann dann wieder Überschussstrom zum WarmWasser bereiten nutzen.
So schafft man am Tag in den 14h Betriebszeit, die die meisten BWWP als Limit haben, mit 700W und somit aus rund 10 kWh gut 30 bis 33 kWh Wärme zu erzeugen.
Rund 10 kWh brauchen wir für das warme Wasser selber und der Rest von 20 bis 25 kWh geht in den Heizkreislauf.
Bei 85% Wirkungsgrad Ölbrennwert (gemessen vom Öl im Tank - Pumpe läuft ja auch - bis im Kessel) braucht man für sagen wir 20 kWh Wärme im Brennwertkessen bei Öl dann 20 kWh / 85% = 23,5 kWh Energie auf der Ölseite, was bei 9,8 kWh / L Öl Energiegehalt dann 2,4 Liter Ölersparnis entspricht.
Das ist mehr als was man beim Warmwasser spart.
BILANZ: 10 kWh Überschussstrom kosten uns im Idealfall dann 0,77 € zu 2,40€ für die 2,4 Liter Öl
Hat man 1,60€ pro Heiztag - was hier bei den Eltern so rund 240 TAge sind. Das bringt dann fast 400€ im Jahr.
Für Warmwasser gehen im Jahr an 365 Tagen rund 540 Liter und 540€ bei drauf, was aber bei Überschussbetrieb im Idealfall 2/3 Ersparnis von 360€ brächte .
Von daher lohnt sich BWWP nur mit Coil / WÄrmetauscher , denn dann ist die Rendite doppelt so hoch. Die Verluste von der BWWP in den Kessel via Ladepumpe hab ich als zu gering erachtet, das zu betrachten. Selbst bei 10% (die BWWP wäre ja eh voll und würde Wärme in den Raum abstrahlen) lohnt sich das locker.
Was sich immer weniger lohnt bei der Sache ist TIBBER, denn die Festpreisangebote mit 1 Jahr Strompreisgarantie liegen regelmäßig unter dem von Tibber für den Durchschnittshaushalt und dessen Profile ermittelten Monatspreis, den wir bisher ohne neuen Zähler zahlen durften. Das waren meist 27 bis 29 Cent in diesem Jahr.
Hinzu kommt, dass TIbber Preise für uns explodiert sind durch die Netzentgelte , die hier über 5 Cent teurer wurden. Beim lokalen Versorger sind die Preises nicht um 5 Cent gestiegen.
Und damit bleibt nur die Hoffnung auf billigen Stom im Winter in der NAcht, wenn die PV Überschüsse nicht da sein sollten. Aber dann laden wir hier selbst bei Börsenpreis 0 Cent mittlerweile für 20 Cent, weil die Netzentgelte bei 20,2 Cent angekommen sind. Asozial, wenn das Gut Strom so wenig wert ist im Verhältnis zum Netz, wo jeder sich selber bedienen kann und Gebühren erhöht oder Meister Söder als Zechpreller seine Strom Autobahnen nicht zahlen will. Hier liegt jetzt eine auf Eis, eine Ruine, denn in der Region geht es hier nicht weiter, weil es keine Enteignungen mehr geben wird, da weder die Gemeinde, Landkreis noch das Bundesland einen NUtzen davon haben. Damit ist Enteignung Tabu - 1 Ort weiter beginnt NRW und das will auch keiner Söders Müll haben, den er nicht bezahlt, sondern wir mit insgesamt über 8 Cent Netzentgelt Steigerung in weniger als 5 Jahren.