Da haben die Kraftwerksbetreiber mal dem geizenden Tibber/ Kleinsolarbetreiber gezeigt, wer am längeren Hebel sitzt. Nur einspeisen, wenn Niemand den Strom will, gefällt den Energieriesen eben nicht.
Da wird eben der Strom verknappt und der Preis steigt.
Ob an den Theorien was dran ist weiß ich nicht, ein schneller Frequenzzähler mit drei Nachkommastellen und einem Datalogging würde ich Klarheit schaffen wann und wie oft das Netz wie nahe an der Grenze zum Ausfall war...
Aber ich schrieb ja, ob uns das hier jetzt wirklich weiter bringt über irgendwelche Brownouts überm großen Teich zu diskutieren....
Hier im Thread geht es um die Frage, warum die Tibberpreise bei der letzten Dunkelflaute über das erwartbare Maß hinaus gestiegen sind. Das übliche Katastrophengeschwurbel blubbert bei solchen Themen leider auch immer hoch. Ich habe lediglich gezeigt, dass sich der Kollege in einem einzigen Satz schon selbst widerlegt.
Betriebswirtschaftliche Gründe zeigt ein schneller Frequenzzähler nicht an, so weit ich weiß ![]()
Ich behaupte, ob wir über Brownouts diskutieren oder beim nächsten Tanken zwei Troppen Benzin überschwappen, das kommt aufs Gleiche raus. Mich stört, dass Szenarien aufgebaut werden, für die es zwar eine mehr oder weniger große Wahrscheinlichkeit gibt, dabei dann allerlei vermischt wird. Wenn jetzt der Stromausfall in einem Bereich auf vereiste Stromleitungen zurückgeführt werden konnte, dann hattte das mit dem Netzausbau wg. EE nicht ungefähr nichts zu tun. Genau dieses Detail verschweigen die Propheten aber oft.
Die Deutschen Stromversorger die mit Gas und Kohle bei solchen Lagen Energie liefern sollen, haben dies nicht im notwendigem Maß getan. Frei nach der Devise "Weniger liefern, mehr dafür bekommen. Zu lesen bei BR24.
Interessant an der Sache, in den Medien (TV, Radio) hörte ich nichts davon. Die zocken uns ab, ruinieren wegen den Preisen unser Land, aber ich höre keinen Aufschrei. Anscheinend will man das nicht an die große Glocke hängen.
Für die Tibber API brauchst du ein token. Das gibt es nur für registrierte Benutzer.
Die Awattar API ist frei. Ich nutze sie im die Preise für morgen abholen. tado° Energy - Energy in Sync with Nature
Also um den ganzen Spekulationen hier ein Ende zu setzen:
Die hohen Preise lagen einzig und alleine daran, dass die installierte Leistung falsch eingeschätzt wurde. Es wurden KWK Gas Anlagen eingeplant, die aber nicht liefern konnten.
Deswegen der hohe Intraday Preis und der niedrige Day Ahead.
Zusätzlich gab es 2 Braunkohle Ausfälle bei RWE.
Da war nichts dramatisches: stinknormales Spotmarkt Gehabe. Die Aussagen sind auch gesichert.
Einzig auffällig: Im Intraday wurde wenig aus den Nachbarländern importiert und das wird untersucht. Das muss aber die BNetzA machen, denn dafür benötigt man tiefen Einblick in die Gebotskurven, Wartungen usw. auch aus den Nachbarländern.
Das hier jemand wie Outdoor Chiemgau zitiert wird, schockiert mich, mit Wissenschaft und Fakten hat das wenig zu tun.
Zum Thema Strompreis Schwankungen generell: Ich bringe bald eine detaillierte mathematisch abgesicherte Begründung für die stärkeren Schwankungen. Auch den Startzeitpunkt und die Auswirkungen.
Die Analysen sind abgeschlossen und ich habe mehrere Wissenschaftler aus dem Bereich gefragt, die meine Untersuchungen unterstützen. Aber auch das ist nichts dramatisches. Also bitte Geduld.
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