An der oberen Kupferschiene hängt so einiges an Gewicht, und diese ist nur mit den Halterungen an die Wand gedübelt.
Zwischen der oberen und der unteren ist nur eine Luftisolation also nix stabiles... wenn die obere Schiene irgend wann der Schwerkraft folgt wird es hässlich. {green}:shocked:
Ich würde nicht 3 Packs parallel schalten, sondern alle in Serie. Dann hast Du 150V oder mehr. Da es vermutlich kein BMS für 48S gibt würde ich 2 x 24 in Serie schalten oder eben 3x16. Da bleibst Du mit Kabelquerschnitten und Verlusten deutlich günstiger und m.W. sind HV-Batterien effizienter in Kombination mit passendem WR. Du brauchst natürlich passende Schalter, LSS und auch die Mosfets müssen die höheren Spannungen verkraften. Da die mittleren Minuspole dann aber 'schwebend' sind, sehen die Mosfets der BMS ja jeweils nur die max. ihrer Batterie und nicht die Gesamtspannung.
Für 500A bräuchtest Du schon mehr als daumendicke Kabel - das macht aus meiner Sicht wenig Sinn bzw. wird einfach zu teuer.
Das wird inzwischen häufig erst durch das BMS gemacht, seit diese aktive Balancer mit verbaut haben.
Ebenso wie das Messen von Innenwiderständigen ist einiges inzwischen überflüssig geworden.
Es ist halt keine Raketenwissenschaft mehr, gerade durch die fast-fertig Gehäuse ist das in der Masse angekommen.
Aber ich schließe mich anderen Stimmen an, hier würde ich auch zu EEL öder ähnlichen Gehäusen raten.
@Janvi Aktuell muss das System mit 400 Watt klarkommen! Ich nutze 16 mm²-Kabel. Die waren auch nach einer Stunde nicht merklich warm. Ich werde eine 300A-Sicherung, einen Hauptschalter und die Kommunikationsports des BMS anschließen. Dann werde ich die zwei Batterien direkt parallel an den Wechselrichter anschließen: Pluspol von Batterie 1 direkt an den Wechslrichter, Minuspol an Batterie 2. Minuspol von Batterie 2 direkt an den Wechslrichter, Pluspol an Batterie 1. So sind die Kabelwege exakt gleich lang, und die beiden Batterien balancen sich ordentlich. Auch reden sie mit dem Wechselrichter.
@paddy72 Stimmt. Hochvoltbatterien sind in vielerlei Hinsicht effektiver. Nur kann man da auch mal bei einem kleinen Fehlerchen recht leicht draufgehen, worauf ich keine Lust habe. Daher ist meine Grenze bei 60 Volt. Das kitzelt vielleicht ein wenig, aber es passiert ansonsten nichts.
@leverkusen3 Wie von mir geschrieben lade ich sehr, sehr schonend und auch nicht auf 3,65 Volt erstmal sondern nur auf 3,45 Volt. Dann hat der aktive Balancer (2 Ampere) noch ausreichend Zeit, eventuelle Probleme zu lösen. So habe ich schon einige Batterien gebaut, und es war kein Problem. Die gebrauchten Grade-C-Zellen von Aliexpress würde ich in jedem Fall mit Parallelschaltung topbalancen. Diese hier sind garantiert echt, und noch keine drei Monate alt.
Was bitte meinst du mit "Bei einer Speichergröße die du anstrebst und dem Verwendungszweck ist die Grenze der 50V Systeme überschritten." Von solch einer Grenze habe ich noch nichts gehört. Batteriespeicher sind bei der privaten Nutzung nach meiner Kenntnis nicht anders reglementiert als Staubsauger und Wasserkocher.
AC-seitig kümmert sich ein Elektriker - der sich den Rest auch nochmal genau ansieht.
Noch ein Gedanke zum Thema Busbars. Darüber habe ich auch lange nachgedacht, habe mich aber entschieden, die nach Möglichkeit zu vermeiden.
Die beste Art, Kabel miteinander zu verbinden, ist es sie alle auf einen Haufen zu packen. Dann sind die Leitungslängen Null, und was es nicht gibt, kann auch nicht warm werden. Jedoch gibt es rein praktische Gründe, das so nicht zu tun: Es sähe schlicht gruselig aus, und man könnte die Kabel nie sauber lösen, ändern oder erweitern.
Ich habe mich daher nicht für 4 Batterien mit je 1P16S entschieden, sondern für 2 Batterien mit 2P16S. Meine Anlage kann, wenn wirklich ALLES zusammen kommt theoretisch 300 Ampere laden und 230 Ampere entladen. Dieser Fall dürfte aber in der Praxis nie eintreten, da die verschiedenen Module alle anders und meist nicht optimal ausgerichtet sind. Aber auch dann, hätte das System Reserven. Die Laderegler und der Wechselrichter sprechen mit der Batterie und laden sie im oberen Bereich nie mit voller Leistung und auch nie ganz voll. Geht das mal schief, schaltet das BMS ab.
Anstelle einer von Janvi vorgeschlagenen Busbar schließe ich die beiden Batterien also wie oben beschrieben an den großen Wechselrichter an. Die bis zu vier später zu installierenden Laderegler, die aber alle keine hohe Leistung haben, kommen an eine passende Busbar. Dann geht ein Kabel von dort zur Batterie. An die sind dann also zwei Kabel angeschlossen, was der fette Batteriepol locker verkraftet.
Das löst (hoffe ich) all die Probleme, die entstehen, wenn verschiedene Geräte an verschiedenen Stellen des Systems verschiedene Spannungen messen.
PS: Übrigens danke fürs kommentieren und kritisieren! Ich lese alles zweimal und versuche zu lernen. Auch die SEPLOS-Kiste finde ich spannend. Wenn ich mal völlig ausraste, baue ich sowas auch mal
Auch 60 (und auch 48)V können schon tödlich sein, wenn die Umstände ungünstig sind. Der Hautwiderstand ist sehr variabel. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines fatalen Schlages bis ca. 80...100V noch relativ gering (unter normalen Umständen wie trockene Haut etc.). Der Vorteil ist aber, das ja (typischerweise) die Batteriepole nicht geerdet sind (solange der WR oder sonstige Anlagenteile es nicht vorschreiben). Du mußt also schon immer beide Pole berühren, damit es britzelt.
Meine PV liefert 80...100V direkt ins Haus und ich habe da ein paar direkt Anschlüsse gebastelt um auch mal div. Geräte direkt an der PV-Spannung betreiben zu können (z.B. Tauchsieder sind problemlos). Ich stecke die Verbindungen sogar unter Last - gibt nen kleinen Funken und beim Rausziehen sollte man schnell sein, sonst gibt es einen unangenehmen Lichtbogen. Ich habe es noch nicht probiert, aber selbst wenn ich beide Pole mit einer Hand berühre, wird vermutlich nicht viel passieren, solange die Hände trocken sind. Bei 150V und mehr sollte man definitiv schon aufpassen und vorher überlegen wo und wie man was berührt. Im Normalfall mußt Du da ja im Betrieb auch nicht dran!
Ich sehe da als erstes die vergessene Sicherung jeder einzelnen Zelle bei solchen parallel Paketen. Wieviel Ampere nimmt eine defekte Zelle maximal wenn es intern kracht oder verdampft eh gleich alles?
Ich würde die jeweils mit eigenem Balancer und einer speziellen gemeinsamen Koppelung versehenen damit man bedenkenkenlos ein Paket zu und weg schalten kann. Gedanklich eigene Strom überwachte Lade und Entladewege über gesteuerte Aktiv Dioden.
@hopfen Was genau willst du an jeder einzelnen Zelle absichern? Den Klingeldraht zum BMS? Wenn man sich beim bauen Mühe gibt, und das nachmisst, passiert da nichts. Das sind alles nur Fehlerquellen. Im schlimmsten Fall geht das BMS kaputt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass meine Zellen "verdampfen" ist genauso hoch, wie bei allen anderen LFP-Batterien: Null.
Gute 600 € pro Kiste, was rund 2.500 € in der Summe macht. Mein System liegt bei insgesamt rund 700 € inklusive Regal, Verkleidung, Kabel, Zeugs.
Rund 100 Kilogramm pro Kiste, was niemand hochheben kann, den ich kenne. Meine 8er-Packs haben rund 60 Kilo. Das wuchte ich notfalls alleine ein paar Meter.
Ich müsste 4 Batterien balancen, was mit viel Kabel und/oder eine fetten Busbar geht. Das kostet Geld, Platz und Leistung.
Ich habe heute mal wieder ein wenig weiter gebastelt.
Die beiden internen Pole sind mit 2x25 mm² ans BMS angeschlossen. Das geht dann mit 2x25 mm² bzw. 1x50mm² zu Sicherung (250A), Schalter und den externen Batteriepolen. Das Balancerkabelnest hab ich noch etwas schöner gemacht. Die Kabel sind bei so einer großen Kiste fast zu kurz.
Den Einschalter vom BMS, sowie die Kommunikationsschnitstellen habe ich nicht nach draußen geführt. Da müsste ich mir was 3D-drucken. Später vielleicht mal.
Draußen habe ich auch alles mit 50 mm²-Kabeln verkabelt:
Links ist die Wärmepumpe. Direkt über der bereits mit Siebdruckplatten verkleideten Batterie hängt der Deye 12kW-Hybrid-Wechselrichter. Rechts am Schornstein sind die PV-GAKs für die (bis zu) 7 Strings. Die PV-Module fehlen noch, sind aber bestellt. Rechts von den silbernen Heizungsrohren ist Platz für (bis zu 4) Victron-Laderegler. Die Dachsituation ist eher so mittel: 2 größere Dachflächen hängen am Deye, (bis zu) vier kleinere Dach- oder Fassadenflächen später mal an jeweils einem Victron-Laderegler.
Die Kabel gehen wie folgt:
Plus: Vom Deye zur oberen Batterie. Dann weiter zur unteren. Von den Ladereglern zur unteren Batterie, dann weiter zur oberen.
Minus: Vom Deye zur unteren Batterie. Dann weiter zur oberen. Von den Ladereglern zur oberen Batterie, dann weiter zur unteren.
So sind alle Kabelwege gleich lang, und beide Batterien sollten immer schön die gleiche Spannung haben.
Die Kabel verlege ich noch schön mit bereits bestellten Kabelschellen. Aktuell ist das noch kreuz und quer, aber die Anlage ist auch noch ausgeschaltet.
Das mit dem seriellen balancen (also ohne die Zellen vorher parallel zu schalten) hat übrigens wunderbar funktioniert: Ich habe die gemütlich auf 3,45 Volt geladen, und ab 3,4 Volt wurde losgebalanced. Mittlerweile sind sie bei 3,55 Volt, und das JK-BMS hat alles schön ausgeglichen.
Ich hoffe, kommende Woche kommen die PV-Module. Ich berichte.
@hopfen Nochmal die Frage: WAS genau willst du absichern?
Die einzelne Zelle? Bitte erklären.
Das Pack? Bitte erklären.
Die ganze Batterie? Habe ich gemacht.
PS: Im Titel stehen zwar 500A - aber pro Batterie sind es doch nur 200A geworden. Das ganze System liefert - im nur theoretisch möglichen Fall - 300A an PV-Ladeleistung und 200A richtung Inverter.
@gnarf Ich glaube, hopfen meint dies: In einer Zelle entsteht durch Dendritenbildung o.ä. ein interner Kurzschluß. Die parallele Zelle ist noch i.O. und schiebt alles was sie kann in die kurzgeschlossene Zelle. Wäre zwischen den parallelen Zellen noch eine Sicherung, würde die defekte Zelle nur alleine ableben und nicht noch befeuert von ihrem gesunden Nachbar.
Meine Einschätzung dazu: Wenn eine Zelle einen internen Kurzschluß hat und ihren gesamten Energieinhalt in Wärme umwandelt, wird sie brennen und zwangsläufig auch ihre nähere Umgebung damit belasten. Ob sie dann noch mehr brennt (weil ihre Nachbarzelle zunächst noch zusätzliche Energie nachliefert), oder ob die Nachbarzellen einfach wegen der Hitze dann auch in Rauch aufgehen - ist eigentlich egal, beides darf nicht passieren, und wenn, dann ist es gut, wenn der Akku im Freien oder im Gartenhaus steht.
Es gibt diverse Batterien auf dem Markt, wo jeweils zwei Zellen parallel geschaltet sind. Bei keiner ist das extra abgesichert. Es scheinen also auch Massenhersteller, die Gewährleistung auf die Batterien geben müssen, das Problem als überschaubar einzuschätzen. Ich sehe das auch so.
Und ob nun eine Zelle oder zwei "verdampfen", macht nun auch nicht mehr viel.
>1. Gute 600 € pro Kiste, was rund 2.500 € in der Summe macht. Mein System liegt bei insgesamt rund 700 € inklusive Regal, Verkleidung, Kabel, Zeugs. >2. Rund 100 Kilogramm pro Kiste, was niemand hochheben kann, den ich kenne. Meine 8er-Packs haben rund 60 Kilo. Das wuchte ich notfalls alleine ein paar Meter. >3. Ich müsste 4 Batterien balancen, was mit viel Kabel und/oder eine fetten Busbar geht. Das kostet Geld, Platz und Leistung.
Naja, bei Alibaba kosten die Dinger 120 Euro ohne Porto
Stimmt, wenn die Batterien eingebaut sind. Davon habe ich auch zwei Stück im Keller. Effektiv wären es 4x10-15kg schwerer gewesen was egal gewseen wäre, weil die ja auf dem Boden stehen.
Wenn es 32 Akkus sind, dann hätte ich vier Boxen und vier 100A BMS genommen. Das BMS eigene Balancing reicht absolut für ein 16S Pack gleicher Zellen.
Das wären wohl ca. 15 bis 20% mehr Geld gewesen, aber ein deutliches mehr an Sauberkeit und Sicherheit.
Naja, Du hast ja schon entschieden. Sauber schaut der Aufbau schon aus. Hoffentlich sind deine Räumlichkeiten trocken.
@wolfgangs Das Porto beträgt Alibabatypisch sicher 250 € pro Kiste. Mit Busbars, Kabeln, BMS und dem Rest sind das jenseits von 500 €, eher 600 €+. Habe ich schon für Freunde gebastelt.
Und ich müsste die 4 Batteerien balancen, worauf ich keine Lust habe.
Offgrid-Andy würde sicher alle zwei Wochen ein Video drüber drehen, aber bei meinen Eltern muss es auch so laufen.
ja das ist ein problem ich baue gerade zwei 16s akkus und habe 4mm keramikfaserpapier als zelltrenner verwendet
genial das zeug, brennt nicht und isoliert die heisse zelle thermisch von den anderen.
ja auch im e auto gibt es paralele
ich habe auch zwei akkus mit 230ah zellen 16s 2p
laufen wunderbar
wenn man das jetzt weiterspinnt sagen wir es gäbe 600ah zellen wäre das etwa besser als 16s 1p? wäre genau das gleiche wenn eine 600ah zelle draufgeht dann muss die energie irgendwohin
spielt dann keine rolle ob 2x 300ah hops gehen
der einzige vorteil wäre 300ah in 16s 1p getrennte gehäuse zu bauen wenn dann eine 300ah zelle draufgeht dann bleibt es bei guter isolation der anderen zellen nur bei der einen und zwei benachbarte nehmen dann auch noch etwas schaden.