Testo 552 - Vakuumverlust nach Abstellen der Pumpe

@win eventuell werde ich das mal prüfen, wieviel Luft wirklich einströmt in diesem Moment. Wäre ja durchaus interessant, gerade da viele Ventildrücker ja eher Schrott zu sein scheinen.

Ansonsten denke ich, dass die Herstelleranleitungen nicht ganz so unsinnig sein können. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass solche Anlagen robust sind und keine am Limit gebauten Systeme.

Wenn mein Techniker dann die Ventile öffnet werde ich berichten, ob die Lecksuche bestanden wurde und vor allem, wie die Anlage so läuft im Winter.

Das geht vielen so und es irritiert am Anfang total, warum der Druck am Testo 552 sofort hochläuft, wenn man die Pumpe abschaltet. Man misst da in einem Bereich, wo extrem kleine Undichtigkeiten sichtbar werden.

Wie man es macht um Undichtigkeiten des Equipments weitgehend vom Ergebnis zu eleminieren, wurde ja hier im Forum mehrfach beschrieben.

Siehe auch hier, da hatte ich mal alles zusammengefasst:

Deine echt guten Artikel hab ich natürlich gelesen:)

Da steht aber auch, dass 100-200 Pa ausreichend sind. Mit meinen unter 500 Micron bin ich also mehr als safe, obwohl meine Pumpe (bei einem perfekt dichten Anschluss offensichtlich) 15 Micron schaffen soll. Somit, da sie den Test mit geschlossenem Schrader bestanden hat, bin ich guter Dinge.

Für mich bleibt das Fazit, ich würde mir kein Testo mehr kaufen. Wenn die Profis einen bis 0,01 bar Anstieg in 30 min in Ordnung finden, dann denke ich sind wir hier alle im mehr als guten Bereich.

Pumpe läuft über 30 Minuten und unter 500 Micron? Dann dürfte nichts mehr im System sein.

Wichtiger bleibt mMn der Dchnüffler, denn NUR der kann die minimalsten Lecks finden

Kleine Anekdote: Pumpe läuft bei mir 30min und Testo kommt nicht unter 2000 Pa. Bin total verwundert, alles nochmal geprüft, alles ok. Schläuche nochmal nachgezogen, wird nicht besser. Dachte schon, mein Testo 552 spinnt. Batterien nochmal getauscht, wird nicht besser. Pumpe kaputt? Konnte ich nicht testen, weil keine Ersatzpumpe da. Irgendwann hab ich mal den Schlauch von der Pumpe zur Monteureinheit gewechselt. Eigentlich wollte ich das nicht machen, weil ich immer nur einen Schlauch direkt zur Pumpe verwende, weil der ja durch die Pumpe etwas verölt.

Und was sehe ich dann: Druck geht mit neuem Schlauch weiter und weiter runter, bis ich die gewohnten 40 Pa erreiche.

Schlauch dann mal mit Druck geprüft: War undicht am Ende, wo die Vercrimpung sitzt.

Hätte ich es ohne Testo 552 bemerkt? Vermutlich nicht. Vielleicht noch am Klang der Pumpe.

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Es kann natürlich auch irgendwann mal ein Defekt an der Anlage sein, dann muss evtl. nochmal Vakuum gezogen werden. Eventuell auch im AG. Wenn dann schon Öl im IG und in den Leitungen war, ist das Vakuum zu beobachten noch wichtiger und schwieriger.

Übrigens gibt es aus USA, Australien etc. jede Menge HVAC Youtuber die ihre gesamte Arbeit filmen, da habe ich bei den Profis noch nie gesehen dass auf eine "Micron Gauge" verzichtet wird. Der "Vacuum Decay" Test gehört ebenfalls immer dazu.

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Wo denn???

Völlig anderer “Messaufbau” wie von mir beschrieben.

Man muss die Schläuche etc. rausnehmen aus dem Messaufbau, die taugen zwar zur Verbindung zur Pumpe - aber nicht zur aussagekräftigen Messung.

So lange die Pumpe läuft, spielt es keine Rolle, wenn die Schläuche nicht ganz dicht sind oder weitere Verbindungen. Die Pumpe gleicht das problemlos aus. Sobald die Pumpe aber aus ist, sorgen diese geringen Undichtigkeiten dafür, dass man durch das Testo den Anstieg sofort sieht.

Korrekt!

Was eben dann an einer deutlichen Undichtigkeit liegen wird, siehe:

Ich hatte einen ähnlichen Fall. Ich konnte kein so tiefes Vakuum erreichen - wie sonst. Der Wert wäre aber grundsätzlich “ausreichend tief” gewesen. Es hat mir trotzdem nicht gefallen, also Ursachenforschung betrieben. Am Ende war es dann ein aufgrund von “schlechter” Überwurfmutter beschädigter Bördel. Also den mitgelieferten von Daikin genutzt und schon war alles gut…

War bei mir 100% auch so!

Man kann es eben “richtig” machen, oder “irgendwie”…

I.d.R. funktioniert es auch “irgendwie” - die Frage ist dann immer wie und wie lange.

Das ist doch Unsinn. Wie sollte man noch genauer messen?!?

Doch, indem man einfach ein Kugelventil einbaut:

Durch die Ventile (die spottbillig online zu haben sind) kann man den Bereich Testo - Serviceventil evakuieren und dann von der Pumpe abtrennen. Dann kann man auch diesen Bereich auf (dauerhafte) Dichtheit prüfen. Wenn das dann tatsächlich alles 100% dicht ist, kann man sich für die Dichtheitsprobe im Grunde sogar das erneute evakuieren mittels Pumpe am zb. nächsten Tag sparen - muss man sich eben ansehen ob es wirklich 100% dicht ist…

Dann muss man den eben “zuverlässig” im Sinne von dicht machen…

…was dann ja zwangsläufig nur “geraten” ist - wenn man es eben nicht wissen kann.

Ich habe jetzt einige Zeit darüber nachgedacht, bin mir nun aber sicher: Das ist die absurdeste Schlussfolgerung bzgl. des Testo, die ich bisher gehört habe. Dem Meßgerät quasi die Schuld geben, weil es “zu genau” misst - das gibt es nicht oft.

Na offenbar hat aber das Testo schon (zu?) große Undichtigkeiten aufgezeigt. Die Frage ist eben, wo.

Klar, die muss man aber auch annehmen (wollen). Sonst nützen die ja nichts.

Im ersten Beitrag !!! !!!

Ich habe exakt den gleichen Messaufbau wie du. Starre Verbindung von Anlage zu Testo. Schrader geschlossen und dann nach Wartezeit die Messleitung vorher evakuiert. Schrader geöffnet, Sprung beobachtet. Gab keinen.

Bleibt der Schrader auf, Wert am Testo steigt extrem. Folglich: Anlage dicht, Messung nicht.

Wo siehst du da Unterschiede zu deinem Aufbau? Fakt ist, sicherlich könnte ich mit hochwertigen Messanschlüssen das ganze dicht bekommen. Lohnt mMn aber nicht, das meine ich mit den Videos der Fachkräfte. Der Anstieg den deren Monteurhilfe 0,01 bar zeigt, entspricht 7500 Micron auf dem testo bei uns. Das können die also gar nicht sehen, bei mir steigt das ja auch nicht innerhalb von Sekunden, sondern eher über die 20-30 Minuten Test. Das passt also überein mit der Messgenauigkeit, die die Monteurhilfen nicht anzeigen.

Sprich, ich könnte jetzt meinen Messaufbau 100prozentig dicht machen, sodass ich dann keinen Anstieg mehr habe. Das lohnt aber nicht, weil die Undichtigkeit ganz eindeutig nicht von der Anlage kommt.

Da ist das testo dann eher hinderlich, weil es in einer viel zu präzisen Auflösung anzeigt. Wenn ich da sehe, dass 500 Micron erreicht wurden und mehr, das für 45 Minuten läuft, dann kann ich davon ausgehen dass die trocken ist. Du verteidigst den Testo viel zu sehr, sorry. Absurd ist meine Herangehensweise überhaupt nicht und die Kältetechniker online geben mir da Bestätigung. Klar möchtet ihr als DIY das „perfekt“ machen, ohne dass es wirklich besser ist.

Und dann in Verbindung mit Stickstoff und Schnüffler passt das. Ich möchte nur sagen dass der Testo nicht der heilige Gral ist und auch sicherlich nicht nötig.

Genau, das kannst du doch aber nur mit dem Testo sehen. Eine Monteureinheit kann dir die Frage nicht beantworten, ob du so tief vom Druck bist, dass die Anlage wirklich entfeuchtet wird.

Entfeuchtung geht doch erst so im Bereich 10-20 mbar und darunter. Wenn die Pumpe also nur wg. irgendwelcher Fehler auf 50mbar runter kommt, sieht das auf einer Monteurhilfe aus, als wärst du bei 0 angekommen. Aber die Anlage wird bei dem Druck noch gar nicht entfeuchtet.

Für eine Aussage, ob der Prozess der Entfeuchtung korrekt gelaufen ist, gehts nicht ohne so ein Absolutvakuummeter. Das hängt einfach an der Physik, ab wann Wasser verdampft.

Man kann also nicht sagen: 1 mbar wäre super, aber 50-100 mbar ist auch ganz ok und ausreichend. Dort passiert eben noch gar nichts mit Entfeuchtung.

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Okay, aber das Problem habe ich ja nicht, er zeigt bei laufendem Gerät ja die unter 500 Micron an.

Und hier bleibt auch wieder, wieso schreiben die Hersteller dann kein Micron Messgerät vor?

Ok, da steht:

Du wolltest? Wie du das dann tatsächlich gemacht hast, weiß ich nicht. Da wären Bilder hilfreich…

Jedenfalls schreibst du in weiterer Folge:

Schläuche. Mehrzahl. Was machen “die Schläuche”?

Es spielt auch keine Rolle, du fragtest ja:

Die willst du aber offensichtlich eh nicht hören…

Außerdem:

Am Anfang kommst du mit deiner “Profi Pumpe” “deutlich unter” 100 Mikron.

Anschließend dann nicht mehr unter 400?

Und die Pumpe soll 15 schaffen?

Dennoch:

Ok, dann ist eh alles gut?!?

Wieso fragst du dann, wenn du eh nichts hören willst :thinking:

Ich frage mich nur, wieso dann meine “billigst China Pumpe” von Amazon - einstufig - 45 Mikron schafft?

Aber egal :wink:

Die Hersteller schreiben mitunter schon recht genau, welche Werte man erreichen sollte. Allerdings werden solche Details auch gerne mal weggelassen, weil diese Anleitungen für Profis geschrieben sind und die haben das gelernt, wie man korrekt einen Kältekreislauf evakuiert.

Schau mal in Fachbücher vom VDE-Verlag rein, da wird das alles sehr detailiert beschrieben.

Das hier ist ein Standardwerk:

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:+1: :wink:

Sorry, wenn du keinen Bock hast den ganzen Beitrag zu lesen ist Diskussion beendet. Ich schrieb es in meinem ersten Beitrag am Schluss.

Die Pumpe kommt unter 100 Micron, richtig, sogar 15. ist kein billigteil. Allerdings nicht an der Anlage, weil die Anschlüsse nicht dicht sind. Nicht die Anlage. Dennoch kommt sie dabei unter 400 Micron, was mehr als ausreichend ist.

Deine China Pumpe ist wohl einfach ein Glücksgriff, ich hatte auch eine Vevor Pumpe die so unfassbar schwach war, dass sie nichtmal den Testo direkt auf 600 Micron evaluieren konnte.

Aber gut, du versuchst wohl hier mich unglaubwürdig darzustellen. Hab ich keinen Bock drauf

Die Hersteller schreiben nur grobe Werte vor, weil viele Monteure eben anscheinend keine Micron Messgeräte nutzen. Wie du selbst sagtest ist ein Enddruck von 1-2 mbar auch akzeptabel. Die von Profis verwendeten Pumpen werden die hier als Grenzwerte genannten Micron auf jeden Fall immer erreichen, wenn im Stickstofftest vorher kein Leck gefunden wurde.Einen minimalen Verlust kann deren Monteurhilfe doch gar nicht messen. Egal ob sie das gelernt haben. Wie du auch oft sagtest ist nur der schnüffler in der Lage, Mikrolecks zu finden.

In den US Foren gibt es übrigens auch keine Einigkeit, was akzeptabler Anstieg ist. Somit finde ich den Vakuumtesr für nicht sehr aussagekräftig

Erstmal was Moderatives: Lasst uns bitte die Schärfe hier rausnehmen. Das Forum soll eine Unterstützung für alle sein. Man muss nicht immer einer Meinung sein, kann aber konstruktiv seine Argumente einbringen.

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Auch wenn sie es müssten, viele Profis machen keinen Stickstofftest, zu zeitaufwändig.

Da muss man unterscheiden: Wenn die Pumpe aufgrund eines Fehlers (Schlauch undicht) nicht weit genug herunter gekommen ist, wurde die Anlage nicht korrekt entfeuchtet.

Das hat dann mit undichter Anlage überhaupt nichts zu tun. Die Anlage kann dicht sein, das Equipment nicht hinreichend. Dann zeigt der Schnüffler auch nichts und der Monteur denkt, alles ist ok. Im Winter vereist das EEV und die Anlage läuft nicht mehr.

Oder anders herum, die Anlage ist undicht, der Schnüffler erkennt es, der Monteur zieht einen Bördel etwas mehr an und alles ist ok. ABER: Auch hier wurde die Anlage vielleicht nicht richtig entfeuchtet.

Wie ich schon oben schrieb: Viele Profis kümmern sich nicht viel drum, die ziehen 5-15 min Vakuum, schauen nur grob auf die Monteureinheit und drehen dann die Ventile auf. Und wenn von 100 Anlagen 2-3 Geräte Probleme machen, wird eben abgesaugt und alles nochmal neu gemacht.

Da gibt es eigentlich auch keine wirklich sinnvolle Antwort. Der Anstieg kann ja eigentlich nur durch nicht dichtes Equipment zu Stande kommen. Und wie undicht das ist, das wird wohl stark schwanken und je billiger man kauft, um so höher die Verluste.

Man kann da höchstens sagen: Wenn in 30min der Anstieg < xy ist, dann ist recht wahrscheinlich alles ok, weil das die typisch zu erwartenden Undichtigkeiten sind. Wenns mehr ist, sollte man genauer auf Fehlersuche gehen.

Dieser Anstieg hat ja auch erstmal ncihts mit der Entfeuchtung zu tun. Wenn man ein Testo hat und man für eine gewisse Zeit unter z.B. 1mbar war, dann ist die Anlage eben recht sicher komplett entfeuchtet. Dann könnte man auch sagen: Anstieg interessiert mich nicht, dafür schnüffle ich später nochmal ab.

Was aber ein echt blöder Schwachpunkt ist, wo man ein Augenmerk drauf haben sollte: Undichtigkeiten beim Ventildrückerhahn. Besonders dann, wenn man ihn dreht. Den sollte man testen, ob der wirklich halbwegs dicht ist.

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ok:

Auch hier ist die Rede von “Schläuche wieder evakuieren”.

Die Schläuche sollten eben aus dem “Messbereich” raus - weshalb ich auch um ein Bild vom Messaufbau gefragt hatte…

Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Siehst du die Parallele bzgl. Versuchsaufbau :wink:

Nochmal:

Da du die Anlage ja ganz offensichtlich nicht weiter evakuieren kannst, kannst du unmöglich unterscheiden - woran das liegt. Deine “Profi Pumpe” wird “konstruktiv bedingte Undichtigkeiten” von Schläuchen etc. spielend ausgleichen können - da es selbt “nicht Profi” Pumpen wie meine billige Amazon Pumpe problemlos schaffen. Deshalb sind die Schläuche hinter dem - idealerweise absperrbarem - Testo kein Problem. (Wenn auch trotzdem nicht ideal)

Ideal wäre natürlich, wenn auch der Weg zu Pumpe völlig dicht wäre - ist aber nicht notwendig.

Wie auch win dir hier mit einer unglaublichen Geduld versucht zu erklären, geht es nicht (nur) darum herauszufinden, ob es dicht ist. Es geht hauptsächlich darum, die (im Sommer meist relativ feuchte) Luft nahezu zu 100% rauszubekommen und damit auch die Feuchtigkeit.

Die reine Funktion der Anlage wäre vermutlich erstmal auch dann gegeben, wenn überhaupt nicht evakuiert wird (!). Nur gibt es dann aus pysikalischen Gründen vermutlich Probleme im Betrieb und / oder der Haltbarkeit, weil weder Luft noch Feuchtigkeit im System sein darf / sollte.

Ich habe deine Beiträge mehrfach gelesen, da steht nur nicht unbedingt das - was du dann später “berichtest”. Deshalb wären Bilder hilfreich…

Es dreht sich hier nicht alles um dich - auch nicht wenn du dich vor 2 Tagen angemeldet hast (Herzlich willkommen übrigens) und hier ein eigenes Thema verfasst hast…

zum Thema lesen:

Was du hier - mit eigenem Thema - ansprichst, ist hier im Forum schon vielfach (!) beschrieben worden - u.a. in der Anleitung von win:

Das scheint dich aber nicht zu interessieren, weil du deine offenbar schon “fertigen” Ansichten und Meinungen hier ja auf Teufel komm raus verteidigst…

Nur:

Da sich hier eben nicht alles um dich dreht - auch nicht in deinem Thema hier - sollten manche falsche Behauptungen von dir einfach nicht so stehen bleiben, als wären sie korrekt. Denn andere lesen die dann später und wenn die nicht “ausgebessert” sind - denken die es wäre eben richtig :wink: Und auch bzgl. KI ist es problemtisch, da die ja auch offenbar jeden Unsinn ungefiltert weitergibt…

Also nochmal:

Falsch. Das “reicht” nicht aus. Das ist Pfusch, weil in dem Moment wieder Luft (und damit Feuchtigkeit) in das System gelangt - die man da aber so weit wie möglich entfernen will. Und da die Schläuche und die Einstellung deren Ventildrücker dann unbekannt sind - die user und deren “Methode” auch - kann da dann eine unbekannte Menge an Luft / Feuchtigkeit einströmen. Da kann man sich das evakuieren dann ggfs. schon direkt sparen.

NEIN! Völlig falsch. Wie alleine die Beispiele von win und mir hier dokumentiert haben, kann man auch mit einer Undichtigkeit IN DER ANLAGE diese evakuieren, kommt dann aber deshalb nicht so weit runter wie sonst üblich. Da die Pumpe ja aber ständig arbeitet - gleicht die auch eine Undichtigkeit der Anlage aus. Obendrein ist es völliger Pfusch eine Anlage in Betrieb zu nehmen die dann offensichtlich nicht so gut wie möglich evakiert ist und ev. sogar noch undicht - um die Dichtigkeit anschließend mit “Schnüffler” zu prüfen.

Der Sinn vom Testo 552 liegt eigentlich darin, es hinterher zu WISSEN…

Es kann ggfs. auch mal ein wenig dauern, bis sich Feuchtigkeit im System komplett in Gas verwandelt hat und dann abgesaugt werden kann - deshalb sollte man ja das Vakuum längere Zeit stehen lassen (und auch wg. der Dichtheitsprüfung).

Du bist echt ein schwerer Fall, ich frage mich nur was du mit dem Thema hier erreichen möchtest - wenn du offenbar die Fakten ignorierst und an deinen Ansichten eh nichts ändern möchtest :thinking:

Aber das trifft ja nicht zu, wenn man doch einen Testo nutzt und der unter 500 Micron für 30-45 Minuten (im laufenden Absaugbetrieb) zeigt. Dann müsste es doch trotzdem hinreichend entfeuchtet sein.

Wie du auch sagst, es ist eben schwer genau zu differenzieren und die zulässigen Kriterien für den Haltetest zu definieren, und daher denke ich, dass wenn man eine ausreichend starke Pumpe nutzt man auch davon ausgehen kann, dass eine neue Anlage ausreichend entfeuchtet wird.

Du bist von deinem Aufbau einfach komplett überzeugt. Das ist ok. Nicht ok ist es, Fachleute als Pfuscher zu bezeichnen oder schlicht als unfähig abzutun (in Bezug auf die erwähnten Videos und Praktiken). Ich denke du bist kein Kältetechniker, sorry für ad hominem.

Nochmal zum ersten Absatz, auch wenn es eigentlich jedem klar sein müsste. Dein Aufbau ist exakt der gleiche wie meiner. Schrader wird nach evakuieren geschlossen, gewartet. Somit ist kein Schlauch im Vakuum. Nach der Wartezeit werden die Schläuche bis zum Schrader evakuiert und dieses dann geöffnet. Sprung beobachten. Natürlich ist das der gleiche Aufbau.

Mein erster Versuch ohne den Schrader zu schließen scheiterte offensichtlich nicht an der Anlage sondern an den verwendeten billigen Verschraubungen (genau, 1/4 auf 5/16 sowie Kugelhahn von Amazon)

Die Value V-i260sv dürfte mehr als Overkill sein. Die Schläuche sind von ITE Made in Germany. Da ist nichts dran fehlerhaft.

Du bist irgendwie persönlich angegriffen hab ich das Gefühl.

Die ignorierten Fakten deinerseits beziehen sich auf das angeblich zwingende verwenden des testo und des absolut dichten Messaufbaus. Haben wir ja hier geklärt, dass das NICHT Pflicht ist. Ich könnte mir den Aufbau auch komplett hartlöten, ist aber nicht nötig weil man sieht, dass es nicht die Anlage ist