da das Marktstammdatenregister ja nun leider ein Fehlfunktion bei der Bedienoberfläche hat, habe ich mal die kleine Frage wie man die zusätzlichen Module vielleicht noch retten kann. Wie sieht es mit einer temporär und nur teilweise an das Netz gekoppelten Insel aus? Sorry, wenn ich nicht den Fachbegriff dafür kenne. Mir schwebt das Laden eines Akkus über eine Inseln vor. Mit Beginn der Abenddämmerung wird werden die Module vom Akku getrennt und dieser anschließend mit dem Wechselrichter eines Balkonkraftwerkes gekoppelt und dieser füllt die Elektronen dann per Nulleinspeisung in das Hausnetz. Am Morgen, bzw. mit Unterschreitung einer bestimmten Spannung erfolgt dann die Entkoppelung des Akkus und das Koppeln mit den Modulen der Insel. Wäre das ein gangbarer Weg oder bekommen da die Juristen und Netzbetreiber gleich wieder Pippi in die Augen?
Da wird auch die einhundertdrölfte Frage zu dem Thema nichts an der Situation ändern. Rein nach den Buchstaben des Gesetzes ist eine Insel eine Insel, wenn es eine Insel ist, und sonst nicht.
Ein Nulleinspeise-Anlage is sowieso niemals eine Insel.
die Nulleinspeisung war auch nur ein ein Versuch um einen schon vorhandenen Wechselrichter noch irgendwie zu verwenden. Wäre doch schade um das Material. Bleiben also noch ein Off-Grid-Hybrid-Inverter und ein Off-Grid-Inverter. Der letztere scheint zumindest für ein kleines paralleles Netz im Haus nicht uninteressant.
@ Carolus,
allein der hohe Stresshormonspiegel von Sachbearbeitern und möglichen Kontrolleuren gebietet es doch geradezu alle zusätzlichen Module aufgestellt zu lassen und noch weitere zu installieren. Wenn Du das System nicht besiegen kannst, dann treibe seine Vertreter in den Wahnsinn. Außerdem sind meine beiden überzähligen Module doch einsam und für eine effektive Inselhaltung werden ja ohnehin noch weitere Module benötigt.
Mal sehen wie ich die Nummer umsetze. Ein zusätzliches 230V Netz für Teile des Hauses sollten relativ problemlos möglich sein. Vielleicht wird es aber auch ein kleines 24V Netz das eine USV speist, so es denn so ein Altgerät gibt. Mal sehen.
Der ist doch bereits da. Ich finde aber den Post nicht mehr in dem jemand aus dem Brief seines NB zitiert, dass er laut Luftbildauswertung doch x Module auf dem Dach hat und zusätzlich noch ein Windkraftwerk, das ja ebenfalls anzumelden und zu genehmigen sei.
meine Anlage ist schon gemeldet, aber ich hatte die Erweiterung um zwei Module noch nicht gemeldet. Guerilla-PV mit zwei Modulen direkt vor einer angemeldeten Anlage macht jetzt glaube ich nicht so viel Sinn. Da lasse ich bei den nächsten Luftaufnahmen doch lieber die Sachbearbeiter kräftig motzen und vielleicht einen Außendienstmitarbeiter vorbeischicken.
Sobald das passiert ist installiere ich dann zwei weitere Module ...
Jay schrieb ja schon, dass es schon solche Fälle gibt. Soweit ich weiß machen die Bauämter hier auch Kontrollen per Luftbild. Da die Aufgabe relativ simpel ist sollte eine KI sie auch bewältigen können und damit sollte so etwas, spätestens in ein paar Jahren, flächendeckend kommen. Spätestens wenn die Gemeinden dafür Bußgelder eintreiben können.
da brauchst du dir keine sorgen machen in paar jahren kommt flächendeckend ganz sicher der blackout aber bestimmt nicht etwas wie ki von sowas wie behörden oder rathäusern
die sind ja selbst 0815 hackern schutzlos ausgeliefert und internet ist für die immer noch neuland
außerdem kann jeder einfach module aufhängen als fassadenverkleidung oder zum schutz der dachziegel bzw des balkongeländers, wer sagt dass diese angeschlossen sein müssen
die suppe wird ganz sicher nicht so heiß gegessen wie sie gekocht wird
es gibt mit sicherheit sowas wie den anzeigenhauptmeister für pv aber solche leute sind selten da sie weder freunde noch ein normales leben haben
über die Ahnungslosigkeit der lokalen Behörden in Bezug auf IT müssen wir nicht reden. Was ich meine wird aber nicht von Behörden entwickelt, sondern wird einfach ein Softwarepaket oder gar nur eine Dienstleistung sein, welche man stumpf einkauft. Die Musterkennung und Überlagerung funktioniert schon längst in jedem Panoramaprogramm und die Objekterkennung dürfte selbst mit einer dusseligen einfach KI möglich sein, schließlich sind es immer nur dunkle Rechtecke. Bei der derzeitigen Finanzlage wird so eine Überwachung ziemlich sicher kommen, denn die Freilandanlagen unterliegen dem Baurecht und bei Verstößen lässt sich damit Kohle machen. Außerdem müssen die Mitbürger doch vor unzulässig großen Freilandanlagen geschützt werden, denn sonst leidet schließlich die Psyche, wenn man statt auf einen Steingarten auf eine PV blickt.
Solche Leute wie der Anzeigenhauptmeister sind hier gar nicht so selten, ich würde sie aber eher Blockwarte in Ausbildung nennen. Früher hätte man die einer Behandlung durch die Dorfjugend unterzogen ...
"Ich bin nicht in der Beweispflicht..." ist doch Kinderkram. Jeder hier ist erwachsen genug, zu tun, was er tun will, mit allen Konsequenzen.
Dazu gehört auch, dem Netzbetreiber zu erzählen, daß es den nichts angeht, daß man nicht angeschlossene Module auf dem Dach hat, erst recht, wenns dann auch noch gelogen ist.
Spätestens, wenn der sich auf das Spiel nicht einlässt, ist es mit dem "ich muß nichts beweisen" vorbei.
Auch wenn es ab und an gerne mal so verkauft wird, Netzbetreiber sind keine Behörden mit irgendwelchen Rechten.
Es sind private Firmen mit denen der Anschlussinhaber einen privatrechtlichen Vertrag hat.
Schon ein Mieter ist davon nicht mehr direkt betroffen, er hat nur einen Vertrag mit dem Stromanbieter.
Ebenso sind die TAB der Netzbetreiber erstmal nur zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses akzeptiert. Sollte der Netzbetreiber nachträglich seine TAB ändern muss er dies dem Anschlussinhaber mitteilen.
Wenn also der Stromanbieter oder Netzbetreiber vor der Tür stehen und Fragen stellen ist die einzig richtige Antwort "das geht Euch nichts an".
Einzig mögliche Konsequenz ist das der Netzbetreiber versucht aus dem Vertrag herauszukommen. Die rechtlichen Hürden dafür sind jedoch sehr hoch.