Tasmota WLAN Temperatursensoren mit Luftfeuchte

Kleiner Nachtrag:

der SHT steckt nun nicht mehr auf der ESP Platine. Die Verbindung der beiden Platinen ist nun mit 4 Adern eines Netzwerkkabels hergestellt und siehe da: die Angabe der Temperatur entspricht meiner Referenz exakt.

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Meine ZigBee Sensoren von Ali sind inzwischen auch im (Test)Betrieb.

  • Ein günstiges Gateway ( Zigbee 3.0 USB-Dongle Plus) für ca. 8EUR
  • 5x T/H Sensoren (Zigbee 3.0 Temperatur- und Feuchtigkeitssensor, je 2,25EUR, 2xAA Batterie)
  • Fensterkontakt (3EUR)
  • Smart Plug (4EUR)
  • Soil Sensor (4 in 1) (7EUR)
  • Water leakage sensor (5EUR)
    alles zigbee2mqtt, Preiskriterium möglichst günstig.

zigbee2mqtt läuft auf dem raspberry 5 (bookworm). Wäre das System echte 64bit, hätte die Einrichtung der aktuellern Version deutlich schneller geklappt, ich musste aber etwas kämpfen. Anleitungen gibt es einige, https://www.zigbee2mqtt.io/ ist eine gute Anlaufstelle. Wie es unter Windows funktioniert, kann ich nicht sagen. Etwas problematisch ist das Gateway, weil der verbaute CH340 keine serial hat und man mit der COM (bzw. ttyUSB) Zuordnung aufpassen muss. Sollte es mehrere USB-TTL Adapter gehen, ev. nach einem anderen Gateway mit CP2102 oder FTDI suchen. Ansonsten wurde der Adapter out of the box erkannt und die Sensoren konnten gekoppelt werden. Alles Sensoren wurden inkl. Typ (Modellnr. stimmt teils nicht ganz) erkannt und die Daten werden mittels MQTT an FHEM übertragen. Insgesamt war das alles wenig Aufwand.
ABER, und damit hatte ich nicht gerechnet bzw. ist es auch im Nachhinein schwer zu recherchieren: Vermutlich aus Batteriespargründen gibt es nur selten Updates. Beim Sensor steht was von 0,5°C oder 5%rH, manchmal vergehen mehrere Stunden zwischen Updates. Erkannt wird das Modell TS0201, damit findet man die Probleme mit der Updaterate, ist also kein Einzelfall. Dazu kommen Empfangsprobleme. Draußen, direkt daneben platzierte Funksensoren empfange ich zuverlässig teils alle 90sek, max ca. 10min, an anderen Stellen bekomme ich zwar das 433MHz Signal, nicht aber die 2GHz Daten des ZB-Sensors. Reichweite ist also ebenfalls ein Thema. ZigBee bietet dafür zwar sog. Mesh, aber dazu brauchts auch wieder passende Geräte. Physik (je höher bei gleicher Sendeleistung die Frequenz desto geringer die praktisch nutzbare Reichweite) kann man eben nicht austricksen. Bei meinen Tasmota-Steckdosen sieht das auch nicht viel besser aus.

Bei meiner Recherche bin ich auf eine Aussage gestoßen, dass man in HA besser gleich mit zigbee2mqtt anstatt ZHA arbeiten sollte, das kann ich aber nicht verifizieren.
Es soll auch Sensoren geben, bei denen man das Updateinterval einstellen kann - es lohnt sich also, darauf zu achten, zur Batterielaufzeit hab ich noch keine Erfahrung. Der TH-Sensor ist mit Ruhestrom von 10uA angegeben, das sollte eine Weile halten, kürzere Intervalle könnten aber auch einen Batteriewechsel alle paar Wochen nötig machen.
Beides nur als Hinweis, worauf man ev. im Vorfeld achten sollte.

Edit: Es wäre überlegenswert, ob es für Diskussionen mit dem Mitbewohner besser oder schlechter ist, die T-Sensoren mit oder doch ohne Display zu verwenden. Die Auswahl ist zumindest auf den ersten Blick relativ groß, die Qualität bei Ali leider noch immer ein Glücksspiel.

Die HK werden mehr als 2°K überhöhte VL brauchen, um die RT um 2°C zu erhöhen. Du müsstest den Abgleich deshalb eigentlich mit der höheren RT und HK auf 5 machen. Wie soll man sonst abgleichen, wenn die Thermostate vorher abregeln? Ev. die anderen HK dann auf die gewünschte Temperatur (ohne 2K Offset) begrenzen, aber das machen die Thermostate dann ja sowieso, beim Aufheizen verschiebt sich das allerdings, da würde die Begrenzung in den kälteren Räumen dem wärmeren Raum helfen.

BTW: Standard: Stufe3=20°C, Stufe 5=28°C

Da ist ne Pumpe dran, mit Festwert. Wenn ein Raum höher gedreht wird, werden die anderen Räume automatisch kälter, es fließt ja nicht mehr durch. Es ist also alles etwas komplizierter.

PS: Hier ging es um den hydraulischen/thermischen Abgleich, der mit Thermometern gemacht werden kann. Gehört also zum Thema mit.

Festwert Druck, Durchfluss oder Leistung? Vermutlich Leistung, ist aber hier auch nicht so relevant.
Die anderen Räume werden nur dann kälter, wenn die Heizung ihre Leistung nicht oder nur sehr langsam anpasst. Ob man es merkt, hängt dann von der Trägheit des Gesamtsystems ab. Im Prinzip ist es ja einfach: Die Heizung versucht, eine VL-Temp zu erreichen (egal ob fix oder witterungsgeführt). Die HK kühlen das Wasser ab und an der Heizung kommt wieder eine Mischtemperatur aus allen HK an. Um wieder die VL-Temp zu erreichen, muss die Heizung ihre Leistung anpassen, im nichtmodulierenden (oder unter Mindestleistung) Fall ist es eine Zweipunktregelung mit Hysterese.
Beim hydraulischen Abgleich sorgt man dafür, dass bei (Standardleistung) möglichst alle HK die gleiche RL(!)-Temperatur haben. Wenn nun ein HK abgedreht wird, reduziert er den Durchfluss, womit der RL kälter wird. Dadurch sinkt die mittlere Temperatur am HK, diese bestimmt die Leistung des HK. Wenn bei Dir das Aufdrehen eines HK (dauerhaft) zum Abkühlen der anderen HK führt, hast Du quasi einen hydraulischen Kurzschluss. Sowas war bei meinen Schwiegereltern der Fall - wenn die ihre HK im EG aufgedreht haben, kam im 2. OG kaum noch warmes Wasser an, bis sie die HK runtergedreht haben, weil der Raum warm war.
Der thermische Abgleich mit den Raumtemperaturen kommt für mich erst im zweiten Schritt, der gleicht dann die Über- oder Unterdimensionierung der einzelnen HK aus bzw. kann man dabei die VL-Temp so lange absenken, bis die mittlere Temperatur (VL minus RL) bei mehr oder weniger durch die Anlage vorgegebenen Durchfluss die jeweils benötigte Übertemperatur und Leistung bereitstellt.
Abschließend der Hinweis: Ich bin kein Heizungsbauer, das Lehrbuch mag hier ein anderes Vorgehen und Wörter nutzen, ich habe aber auch zugesehen, wie der "Profi" hier den für eine Förderung verpflichtenden hydraulischen Abgleich gemacht hat (die absichtlich überdimensionierten HK künstlich abgedreht und damit den Vorteil vernichtet). Für mich war die Erfassung der RL-Temperaturen einzelner Stränge durchaus interessant, auch weil wir nur selten konstante Verhältnisse haben (Nacht- und Tagabsenkung, nur ein Teil auf Wohlfühltemperatur beheizt,...). Je nach HK-Typ sieht man Änderungen über die RL Temp viel schneller als über die Raumtemp. Ich habe eine Gasbrennnwerttherme und nie verstanden, warum die meisten nur auf eine möglichst geringe RL-Temp schauen und sich dafür die Hydraulik oft stark drosseln.

Es geht nicht darum, dass die anderen Räume kälter werden, sondern darum dass ich bestimmte Räume überheizen muss und auch abdrehen kann. Dafür muss ich die VL-Temperatur höher haben, als der hydraulsiche und thermische Abgleich hergeben. Damit man einen Raum komplett abdrehen kann und damit man einen Raum höher heizen kann.

Ein normaler Abgleich wäre jeden Raum auf die ihm zugewiesene Temperatur einstellen und die Thermostatköpfe so lassen.

Damit du einen besseren Überblick hast:

Und ich glaube, die Diskussion gehört eher dahin als hier. :wink:

Das hier

passt für mich nicht zu

Das mit dem Überheizen (eigentlich ja nur eine höher als gewöhnlich gewünschte Raumtemperatur) habe ich schon verstanden. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass du deshalb m.E. einen ganz normalen Abgleich machen musst, nur halt bei der höheren Raumtemperatur. Der Unterschied zum üblichen Vorgehen ist nur, dass bei Dir deshalb die meisten HK gedrosselt werden müssen.
Danke für den Hinweis auf den anderen Thread, den hatte ich übersehen.

Um nochmals auf die Hardware zurückzukommen. Wenn du vielleicht doch ein wenig in Bastellaune kommen solltest …

ESP32 S3 LoRa Meshtastic LoRa-Modul SX1262 ~11€ / Stk. + 5.50 Versand
BME280 Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck über i2C ~0.60€

für die Sensoren + 1x als Bridge zu ESPHome über WiFi

Sollte eigentlich ohne Lötkolben machbar sein und wird in ESPHome über die SX126x Komponente eigentlich abgedeckt. Dafür gibt es vorgefertigte “YAML”-Konfigurationsdateien, Programmieren in dem Sinn ist nicht notwendig.

Theoretisch (hoffentlich auch praktisch) wäre der Strombedarf bei 0.03mA (Senden alle 5 min) also mit einer 18650 Zelle bestimmt 1-2 Jahre (Deep Sleep quasi 0 und alle 5 Min rund 100mA für 3 Sekunden).

Im einfachsten Fall haben alle Lora Module Verbindung zum Gateway, eine Implementierung mit Mesh ist aufwendiger aber auch denkbar (nur dann wird Batteriebetrieb problematischer).

Hallo,

ein Board mit ESP32, welches schon Anschlüsse (löten) für einen 3,7 V Akku und eine Ladevorrichtung für den Akku hat, fand ich hier:

Meine Vergleichsmessungen zeigen eindeutig, dass der SHT der Sensor der Wahl ist. Die Serie 4x ist noch besser, kleiner und genauer geworden.

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