Da bist Du mit der alten Regelung ja fast besser dran!
Hängt aber evtl. auch mit der Art der Verbraucher zusammen und wie schnell welche Lasten zu- und abgeschaltet werden. Ein Ceranfeld- oder Induktionsherd, der ständig taktet zwischen 0 und 2kW - da gibt es wohl immer mal wieder Momente, die überbrückt werden müssen vom Netz. Vermutlich ist die Reaktionszeit des Deye da etwas träger - aber da kennen sich manche hier sicher besser aus als ich.
Die Frage ist aber auch wie genau und mit welcher Auflösung deine Diagramme erstellt wurden. Hier müßte man nochmal mit Oszilloskop ganz genau nachmessen, um überhaupt verlässliche Anhaltspunkte zu haben. Ich schätze, dass sind immer nur ganz wenige Sekunden oder gar Sek.bruchteile, wo dann mal Netzbezug ist. Wenn die Abtastrate der Messung hier zu grob ist, dann ist der Fehler praktisch beliebig hoch. Am Ende aber machen die kurzen Netzbezüge den Kohl doch nicht fett, so oder so.
Ich habe ja keine CT Klemmen dran und habe auf -20W gestellt und das funktioniert gut, ja es gibt immer noch minimsalen bezug 0,1Wh am tag aber immer hin.
Und ja stark schwankende lasten da regaiert der Deye etwas langsam aber das ist bei vielen so was ich gelesen habe, ich achte gerade auch beim Geräte neukauf darauf das eben nicht On Off geräte sind, das funktioniert gut.
Was mir ebenfalls aufgefallen ist an PV1 und PV2 hab ich aktuell noch wenig PV Leistung dran 4,6kWp und 5kWp hier bemerke ich wenn auf einer Phase mehr gezogen wird im Haus das er dann auch hier mal gerne wenn eben nicht genug PV da ist mal sich etwas aus dem netz gönnt obwohl der Akku voll ist und meiner ist ja doch groß.
Interessant ist immer auch das Klimbim drumherum. Ist alles an LOAD oder an GRID? Ist am Generatorport was dran oder nicht (MI)?
Wir beziehen immer dann, wenn keine Leistung von den PV-Modulen kommt 25W aus dem Netz. kontinuierlich. Kann ich auch anhand der Daten des Netzbetreibers so belegen. Die letztlich ausschlaggebend sind.
Das sind jetzt im Mai 10,4kWh, Juni 12,06kWh, Juli ca. 11kWh. Also im Jahr wahrscheinlich ca. 100kWh Verluste durch nicht benötigten Bezug.
Also wenn PV vorhanden bezieht der WR gar nichts aus dem Netz? Oder doch hin und wieder?
Und wenn Batt. vorhanden - das reicht nicht? Dann ist die Regelung über die Batt. vermutlich träger als die über PV, hat ja auch ein ganz anderes Spannungslevel. Man kommt 'leichter' von 500VDC auf 230/400VAC als von 50VDC. So könnte ich es mir erklären. M.W. gibt es im WR einen sog. Zwischenkreis, der etwa auf 500VDC liegt, von dem dann AC versorgt wird. Kommen diese 500V direkt von PV - geht das schnell. Muss aber erst von 50V heraufgewandelt werden, dann dauert das evtl. ein paar Sek. und die Last wird kurzfristig vom Netz versorgt.
Ja. Sell First würde das umgehen, aber dann müsste man permanent Sell First die Limits überschreiben. Ich weiss nicht, was besser für die Lebensdauer ist.
Würde dann ja auch nichts ändern in der Zeit, wo keine PV-Erzeugung ist.
Das es Schwankungen gibt, damit kann ich leben.
Aber wenn ich -500W einstelle, dann erwarte ich Schwankungen im Bereich der -500W und nicht plötzlich 300W Kauf.