Sun 12K Parallelbetrieb fährt Pylon Akkus in Protection

Ok.

Nurmal zum.Aufbau/Verständnis

Es gibt einen Master WR - einen Slave
Am Master ist über CAN, der Master Akku angeschlossen.

Die 4 Akkus sind über rs485 verbunden.
Der Masterakku hat Adresse 1

DC ist komplett durchverdrahtet. Akkus und WR sind gemeinsam verbunden.

In beliebiger Reihenfolge wird abwechselnd ein Akku überladen?

Die ereichten Zellspannungen liegen höher als die eingestellte OVP ?

Wenn ja, die BMS gehen intakte ersetzen ?

Ich denke, die Batterien können den eingestellten Ladestrom nicht (mehr) ausreichend verarbeiten. Sowohl Batterie als auch WR haben Verzögerungen eingebaut. Stelle mal den erlaubten Ladestrom auf 50A in den Batterien. Was passiert?

Die Parallelschaltung meint - da stimmt was nicht ?

Zudem ist der eine Akku im Errorstate und damit ist charge wie discharge deaktiviert.

Damit ist eine Entladung nicht möglich.....

Weitergesponnen, waren alle Akkus auf dieser Spannung, nur drei noch nicht im Error.

Jetzt entladen die und man wundert sich über die Potentialunterschiede......

Es sei demnach als erstes die Einstellungen der BMS zu überprüfen?????

Ist ja wohl nichts neues

Da ist nur noch eine Batterie am Start, die aus den drei Einzelbatterien 1 bis 3 besteht, Nummer 4 hat sich aus dem Verbund verabschiedet und macht jetzt sein eigenes Ding.

Wie bekommt man die jetzt entladen? ich meine aufschrauben und so und dann??

Es waren 4 ohne Error - die alle zu hoch geladen wurden, aber nur eine ist ausgestiegen. Zufällig entladen die anderen nun, nur die mit Error "steckt fest" - als Idee, denn die Potentialdifferenz ist einfach zu groß......

Per BMS Software Parameter so beeinflussen, das discharge freigegeben wird.....

Eigentlich sehr einfach?

Die OVP erhöhen - kein Fehler mehr, oder falls möglich den Feher forciert unterdrücken - ich kenn das BMS nicht .....

Hi, nach eine aus- und wieder einschalten, ist die Zellspannung der Batterie 4 von selbst wieder runter gegangen. Heute Nacht wurde der Akku auch normal entladen und heute Tagsüber wieder geladen. Ich habe den WR auf Use Battery Voltage umgestellt und die Parameter wie folgt gesetzt:

Dennoch steigt die Batteriespannung auf über 52,5V.

Wie kann das sein? Der zweite WR ist per Trennschalter im + vom Akku getrennt und steht außerdem auf No Batt. Der Parallelmodus ist deaktiviert. Die Einstellungen mit 52.5V Absorption Voltage konnte ich mir anschauen, während die 53+V angezeigt wurden. Auch das BMS über Solar Assistant (Console Stecker) zeigte 53V Spannung an.

Hier ein aktueller Screenshot der Akku Daten aus dem BMS. Der Wechselrichter steht jetzt auf “No Batt”. (Jetzt, ca 10 minuten später ist die Spannung wieder unter 53V gegangen)

Die Spannung schwankte. Ich habe auf dem Deye Display bis zu 53,3V gesehen. Sind das Regel-Toleranzen?

4,8 V? Für was?

Und wenn du so einen Zweipunktregler aufbaust, musst du dich nicht wundern wenn er schwingt. Und überschwingt.

Sorry, ich hatte mich vertippt. Korrekt sollte es heißen:

“Ich habe den maximalen Ladestrom über 3,44 V Spannung bereits per Home Assistant auf 5A (2 x 5A = 10a) limitiert. Unter 3,37 V darf mit 80A (2 x 80A = 160A) geladen werden. Die Overvoltage Probleme treten definitiv erst bei 99-100% SOC auf.”

Als die Spannung sich auf über 53v erhöhte galt die Regelung: max 10A schon für bereit mehr als 30 Minuten. Es gab auch keine Schwinger. Mir ist außerdem grade aufgefallen, dass 53,3V der Spannungswert war, der vom BMS gefordert wurde(welches noch per Kabel verbunden war), OBWOHL der Inverter auf Use Battery Voltage eingestellt war. Vielleicht habe auch Ich die Software entwickelt und die BMS Werte werden trotzdem gezogen, obwohl die Einstellungen anders lauten.

Am zweiten Inverter ohne BMS Verbindung, ohne Parallelbetrieb und ohne große PV Last steht die Spannung auf 52V wie angenagelt. (Float auf 52V reduziert.)Also ist es entweder die BMS Verbindung, oder der Parallelbetrieb, oder die PV Last oder der andere Inverter oder ein Kombination aus den genannten Faktoren.

Und dann auf einmal wieder aus “heiterem Himmel”.

Das ist schon (fast) richtig. Wann sollen sie denn sonst auftreten? Schau mal, das ist das Problem:

Oben rechts das Spitzchen: das ist der verlauf der Spannung .

Und schätz mal: wieviel soc sind das von 3,5V bis 3,65 V? 0,2 % ?

Mit 10 A laädst du in 360 s 1 % SOC, in 36 s 0,1 % SOC.

Schaltest du den Strom runter, fällt die Spannung alleine wegen des geringeren Szrom unter deine Spannungsgrenze.

Schwingt das an den grenzen wirklich nicht?

Und schau dazu besser den sprung zwischen 10A und 80 A an. Solange die Spannung bei 10 A GERADE und 3,37 V ist, schaltet der 80 A drauf. Wie geoss ist dann der Spannungssprung aufgrund des Stroms? Und wie lange dauert es, bis die Spannungsmessung die 80 A wieder wegdchaltet?

Mit 80 A lädst du den Akku in 4 s durch die Hälfte der Spitze oberhalb 3,45 V.

Im kann nicht sagen was genau bei dir abläuft, dazu musst du die Spannungssprunge durch den strom mal schauen. Und die Totzeiten der Regelschleife. Aber langsam glaube ich, dass die USC5000 Probleme in diesem Dunstkreis zu finden sind.

Die “Höchststrafe” wäre: durch die Spannung schaltet der Kreis auf 80 A pro akku hoch. Die Spannung schnellt nach oben, und bevor der Regelkreis die 80 A runterschaltet, erreichen die Akkus einer nach dem anderen OVP… und das BMS schaltet ab. Wandler lädt 80A ohne Last.

Also, bitte, das mal diesbezüglich näher untersuchen. Es wird schon seinen Grund haben, warum gerade uber die USC immer wiefer uber Überspannungsprobleme berichten lassen.

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Ich habe die Automatisierung mittlerweile deaktiviert. Ich hatte die Ladeströme verfolgt und bin bzgl. der Regelung und der Schwinger 99% sicher. Aber auch ohne die Regelung schwankt die Batterie Voltage stark. Grundsätzlich hält er die Float Voltage. Dann geht die Spannung aber, wie im letzten Screenshot erkennbar, einfach so für Minuten auf 53,5 hoch, um dann irgendwann wieder auf den Float Wert abzusinken. Die Absorption Voltage kann es nicht sein - die stand auf 52,5 V. Ich bin jetzt testweise mal auf 51,5V Float und 52V Absorption runter gegangen.

Verstell mal die Temperaturkompensation auf 0 Du hast ja keine Bleibatterie

hier ist eine Liste mit Erklärungen wie man LFP mit Bleisettings fahren kann

Danke, erledigt. Settings sind jetzt:

Ich beobachte das Verhalten jetzt ohne Änderungen am Max Charge Current. Max Charge Current steht jetzt auf 60A. EDIT: Grade ein erneuter Anstieg auf 52,7V. Ich glaube, die Sonne kam in dem Moment grade durch die Wolken. Das ist ja keine kleine Varianz… ca 1 M inute später wird wieder auf 51,5V discharged.

Ich nehme an, das darf man als Wechsel von 60 A laden auf..(wieviel) entladen bezeichnen.

Macht 1,2 V Differenz für den ganzen Akku für ….. 90 A Stomdifferenz? 30A Entladung?

Kann man folgendes ableiten:

Ersten mussen wir Abziehen dass die Zelle grob 20 bis 25 mV Differenz hat zwischen Ruhespannung und Ladestrom. Das kommt von der Chemie charakteristisch bei LiFepo.

(@nimbus4, hilf mal bitte)

Macht bei 15 Zellen und 20 mV (dit es gerade Zahlen bleiben) 300 mV Differenz, die nicht vom Strom induziert sind.

Bleiben 900 mV, die von 90 A verursacht werden. Das sind 60 mV pro Zelle vom Strom. Plus die 20 mV sind 80 mV.

Das sind die Spannungsänferungen, die Ein Stromsprung verursacht, was aufgrund einer Spannungsschwelle ausgelöst wird.

Hi, danke, aber den letzten Satz verstehe ich leider nicht. Kann es sein, dass da ein paar Tippfehler drin sind? :slight_smile: Lese ich Deine Antwort richtig, dass der höhere Max Charge Current von 60A hier mit für die Intensität der ungewollten, höheren Spannungsspitzen verantwortlich ist? D.H. wenn ich den Ladestrom im Oberen Spannungsbereich der Akkus sinnnvoll minimieren würde, würde das mit den Spitzen helfen. Im BMS Betrieb, gibt ja das BMS den “gewünschten Ladestrom” weiter, der so weit oben bei 20, 10 oder 0 A liegt. dH ich muss das bei Regelung nach Batterievoltage nachbauen.

Es sollte nur so sein, dass mich eine Erhöhung des Ladestroms an der unteren Schwelle der Regelung nicht direkt wieder in den Bereich der zu hohen Spannungen katapultiert. Kommt das in etwa hin? Folglich würde ich die Regelung, dass der Ladestrom oberhalb von zB 3.41 der höchsten anliegenden Zellspannung auf 10A reduziert wird, wieder in Betrieb nehmen. Damit müsste ich dann beim Regel um 25mV runter fallen auf ca 3,39V. Die Freigabe der höheren Ladeströme (60A) würde ich bei unterschreiten des SOC von 50% bzw unterschreiten der höchsten anliegenden Zellspannung von 3,33V einrichten. Klingt das sinnvoll?

Ja, sorry. Beseitigt.

Im Prinzip ja. Soll heißen: schaltest du bei 3,6999 V die 80 A drauf, dann “springt” die Spannung um 90 mV/Zelle hoch.. und überschreitet rechnerisch sogar deine 3,44 V Schwelle.

Das is das Problem der nichtlinearen Regelung.

Siehst du, und das ist das Problem. Grundsätzlich ist das natürlich richtig was du schreibst, und natürlich weiß ich wie ein BMS funktioniert. Ich schrieb: das du mit jedem BMS deinen Akku trotzdem überladen kannst wenn auch auf eine andere Art und Weise. Zu denken das dein BMS deinen Akku vor Überladung schützt nur weil die OVP entsprechend deiner gewählten Ladeschlussspannung richtig eingestellt ist, ist ein Trugschluss, weil da eben noch mehr dazu gehört. So genug Off Topic

PS. dein Hinweis in Screenshot ist die OVPR nicht OVP.