Ich habe mir erlaubt, einen Link auf deine Post zu erstellen.
0,1 C bei null grad ab 20 % SOC. Oder mehr.
Das ist mir wirklich neu.
Danke dafür!!!!
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0,1 C bei null grad ab 20 % SOC. Oder mehr.
Das ist mir wirklich neu.
Danke dafür!!!!
Danke, sehr interessant - war mir auch neu!
Allerdings würde ich es nicht übertreiben mit dem Laden bei kalten Temperaturen. Wer denkt schon daran, den Ladestrom je nach Temperatur und aktuellem SoC korrekt anzupassen ![]()
Das sind technische Grenzwerte, die das Äußerste von den Zellen abverlangen - das ist vermutlich genauso 'gut' oder 'schädlich', wie das Laden bis 3,65V. Aber im 'Notfall' kann man eben auch bei kalten Temperaturen 'vorsichtig' laden mit geringem Strom. Das der mögliche Ladestrom dabei vom SoC abhängt, war mir völlig unklar und leuchtet mir auch nicht wirklich ein. Ich weiß allerdings, dass die Teslas (und wohl generell bei e-Autos) bei kleinem SoC nur mit wenig Strom und dann bei wärme und steigendem SoC schneller geladen werden können. Das hat wohl auch mit dem 'Wohlfühlbereich' der Zellen bei 20 - 80% SoC zu tun.
Also eine Zelle mit 0 SOC (entsprechend 0V) darf auch nicht mehr geladen werden. Ok. Was liegt zwischen null und 10%?
Null % Soc ist nicht null Volt.
Mit dem SOC kann ich nichts anfangen.
Nur bei null Volt fließt kein Strom mehr, also auch keine Energie mehr enthalten, also wirklich leer.
Der erwähnte Null% Punkt wird vermutlich irgendwo um oder unter 2,5 V sein da bis zu dem Punkt entladung gemessen wird.
Dann dürfte aber nicht mehr geladen werden wenn da 0 oder gar 0,00 gilt.
Für mich verständlich zählt die Zeit wie lange der Akku auf tiefem Nievau gehalten wird. Je länger desto zerstört.
Richtig.
Bei 2,5 V. Das ist die niedrigste zulässige Spannung im Betrieb.
Die Ruhespannung der Batteriezelle steigt und fällt ebenso mit der Zelltemperatur.
Daher sinkt die Zellspannung einer Zelle mit niedrigem SOC auch ohne Entladung allein durch den Einfluss sinkender Temperatur irgendwann unter eine kritische Spannung.
Dadurch sinkt und fällt auch die nutzbare Kapazität mit der Temperatur.
Und wieviel Promille macht das geschätzt aus?
schlecht
SOC = Tankinhalt berechnet nach Verbrauch und Nachtanken, unsicherer Wert, muß stets nachgeführt werden
Zellspannung, untere und obere Grenzspannung = "Zollstock im Tank" Sicherer Wert, läßt durch Tankform keine genaue Inhaltsangabe zu, außer Leer und Randvoll
für: LF280K, von 2023:
Standard-Entlademodus: Entladung auf 2,5 V mit einer konstanten Leistung von 448 W
Entladeabschaltspannung 2,5 Temperatur T > 0°C
Absolute Entladespannung Mindestens 1,8 V Unabhängig vom aktuellen Entlademodus der Zelle muß der Entladevorgang gestoppt werden, sobald die Zellspannung unter die absolute Entladespannung sinkt.
1.10 Kapazitäts- und Energiekalibrierung
Die Kapazitätskalibrierung erfolgt durch Entladen der Zelle bei einer Umgebungstemperatur von 25 °C ± 2 °C. Laden Sie die Zelle anschließend auf.
Die Zelle wird mit einer konstanten Leistung von 448 W auf 3,65 V geladen und 30 Minuten ruhen gelassen.
Anschließend wird die Zelle mit einer konstanten Leistung von 448 W auf 2,5 V entladen und 30 Minuten ruhen gelassen.
5 Mal wiederholen und den Durchschnitt der letzten drei Ladeenergien als E0 notieren.
Die letzten drei Entladeenergien werden als E0* und der Durchschnitt der letzten drei Entladekapazitäten als C0* bezeichnet.
Ein SOC ist immer nur ein Schätzwert, für irgendwelche Sicherheitsrelevanten Sachen nicht zu gebrauchen, dort sind nur absolute Spannungswerte brauchbar
Die konstante Leistung ist diese P Rate oder?
Ich war sehr erstaunt über die Stromangaben in der Tabelle. Und über die Widersprüche. Und über das frühe Erscheinungsdatum des Datasheets. Und dass man das nicht vorher schon wusste. Vermutlich ist die Überschrift der Tabelle falsch. Sie passt gut zu den Stromwerten, die beim Entladen zulässig sind.Zu der Zeit war die Entwicklung lange noch nicht so weit. Dann habe ich viele andere und neuere Datenblätter gesucht und habe kein vergleichbares gefunden. Alle beschreiben, dass man bei Temperaturen unter 0°C nicht laden darf Und dass man zwischen +5°C und 0°C nur noch mit 0,05C laden darf. Es ist also Vorsicht geboten und ich kann weiterhin keine LiFePo4 Batterie für Anwendungen mit Außentemperaturen empfehlen. Und wenn man eine selbstheizende Batterie benutzen will, muss man sich über die Energiequelle dafür gedanken machen. Bei Solaranlagen geht das nur bei extrem großer PV. Sonst ist die Batterie bereit zu Laden, wenn die Sonne schon untergeht. Auch perfekte thermische Isolierung ist nicht leicht umzusetzen.
Sehr guter Einwand!!!
Ich habe meine ja mit 100 bis 120mm Glaswolle isoliert und erreiche mit 16W Heizleistung mind. 10K Temperaturdifferenz. Vielleicht auch 15K, genauer weiß ich es dann im Winter. Und so 16-20W sollten bei einer nicht ganz kleinen PV ja übrig sein. D.h. bevor ich den Akku im Winter stilllege, gönne ich mir lieber dauerhaft die 20 W = 480 Wh/Tag, denn das erwirtschafte ich mit der Akkunutzung leicht wieder pro Tag rein.
Ich sehe das genauso.
Unter Null Grad sollte man LFP eigentlich nicht laden. Wenn es gar nicht anders geht, dann nur mit sehr geringer Laderate kleiner 0,01C. Ich hatte irgendwo mal ein Paper gelesen (oder Video gesehen) wo das Thema wissenschaftlich untersucht wurde und wo auch die Möglichkeit besprochen unter Null Grad zu laden, aber eben nur mit sehr kleinem Strom. Ab minus 5 Grad oder tiefer, muß der Strom so niedrig sein, dass es sich eigentlich schon wieder nicht lohnt überhaupt das Risiko einzugehen. Wer kennt schon immer den genauen SoC (insbes. bei tiefen Temp.) und hat die Möglichkeit den Strom danach zu steuern?
Auch, dass man unterhalb von +15 Grad schon den Strom etwas drosseln muß, habe ich zwar gehört, aber halte ich fast für übertrieben. Zu hohe Temperaturen sind ja bzgl. Degradation auch nicht optimal - also über 30 Grad hat dann wieder andere Nachteile. Für schnelles Laden scheinen aber 25 Grad ideal zu sein. Auf der anderen Seite, sehe ich die Notwendigkeit nicht mit 0,5C oder höher zu laden. Natürlich will man im Winter jede Sonnenminute voll mitnehmen, aber selbst da hat man bei vernünftiger Dimensionierung von Batterie zu PV selten die Notwendigkeit mit mehr als 0,5C zu laden und auch die Gelegenheiten dazu sind wohl eher selten gegeben. Ich habe bisher den max. Ladestrom für unsere 315 Ah Batterie auf 75A eingestellt - und das hat bisher immer gereicht.