Stromverbrauch messen Klimaanlage

Shelly 3M

der Shelly EM Mini verträgt durchaus 16A. Da ist kein Relais drinn nur ein Shunt als Messbrücke.

Was ich aber dringend empfehle ist der feindrähtige Anschluss und die Einstecktiefe der Anschlüsse kürzen auf die Klemmen! Und natürlich das Drehmoment beachten.

Die Shellys sind sehr sichere Konstruktionen und ein Versagen ist immer der Fehler des Monteurs. Wenn hier mit brutalem Drehmoment der Anschlussblock auf der Platine im Lötpunkt gelockert wird ist das Brandereigniss aufgelegt.

Ebenso wenn mit starrem Leiter beim Zurückdrücken in die Dose der Anschluss gelockert wird durch Hebelkraft.

Ich habe eine 2.0kW Perfera und eine 3.5kW Perfera. Wie ich schon geschrieben habe, habe ich mir vor ca. einem Jahr zwei Shelly 1PM Gen4 und habe sie aber noch nicht einbauen lassen. Kann ich meine Anlagen da anschließen oder riskiere ich da was?
Brauche sie hauptsächlich für die Strommessung aber auch um manchmal die Anlage stromlos zu machen. Das ist aber sekundär und wird nicht oft vorkommen. Mir ist bewusst, dass ich die Anlage nicht im vollen Lauf stromlos machen soll und auch eine gewisse Nachlaufzeit verstreichen lassen.

Aber bitte nicht Unterputz den Shelly... Und auch nicht in einer Abzweigdose...

Das ist eine nicht haltbare Aussage. Es gibt immer auch Produktionsfehler, die kann man nie ausschließen.

Warum nicht? Dafür sind die Dinger doch gebaut. Also was sind deine Bedenken?

Der gesamte Strom fließt durch diesen winzigen Widerstand, der nunmal warm wird und bei Volllast der Anlage wahrscheinlich am Limit ist, was die Temperatur betrifft

Zb bei 2kw;

Wenn nur halber Strom fließt entsteht auch nur ein Viertel der Wärme ( Verlustleistung )

Bei 4 kW ( wenn die Anlage ) diese es hat, will ich gar nicht wissen, wie viel Verlustleistung am Shelly ist und wie warm der Widerstand im Shelly wird. Da ich keinen Shelly habe und lieber mit Zange messe, war das nur eine Überlegung von mir....

Warum nicht? Ich lass den bestimmt nicht offen und ZugriffsBereit rumhängen

Siehe oben.

Kann man einen Shelly nicht in eine Unterverteilung tun?

Ok, dass muss man auf jeden Fall genau prüfen. Bei den Shellys ohne Relais (PM Mini Gen3) war mein Eindruck bisher, dass die sich nur recht wenig erwärmen. Hab aber noch keinen stundenlangen Test mit den maximal 3680 W gemacht.

Und klar, wenn möglich, besser in eine Verteilung bauen.

Bei den kleinen Klemmen würde ich mich aber auch bei 3680 W nicht mehr wohl fühlen. Ich setze die Teile maximal bis 10 A ein, auch wenn sie bis 16A spezifiziert sind. Ich würde auch behaupten: Wenn Siemens oder ABB sowas bauen würde, würden die viel massiver bauen.

Wago baut sie massiver und VDE konform. Sie können aber leider 'noch' keine Energie messen.

Meine Shellys haben Relays und würden also zu heiß werden?

Von einer Klima doch nicht.

Meine Meinung: Die Shellys sind millionenfach verbaut, da gibt es natürlich auch mal hier und da ein Problem. Das scheinen mir aber absolute Ausnahmen zu sein.

Soweit ich das in den offiziellen Specs verstehe, sind einadrige Leitungen bis 2,5mm2 explizit erlaubt.

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Kein Mensch mit Sachverstand wird einen 2,5mm² starren Leiter an diese Klemmen anschliessen und hernach die ganze Chose in eine UP-Dose quetschen. Das geht nicht gut weil die Hebelkräfte auf diesen 7mm Länge den Leiter lockern können.

Ich crimpe unisolierte Endhülsen auf einen feindrähtigen Leiter und verbinde den mit einer Wagoklemme an die bestehende Installation und achte dabei möglichst keine Biegemomente entstehen zu lassen.

Idealerweise sollten die Shellys natürlich in der Unterverteilung montiert sein, weil doppelt tiefe UP sind selten verbaut.

Und natürlich werden die Shelly warm - ist ja ein vollwertiger Webserver auf kleinsten Raum. Und logisch auch der Shunt erwärmt sich. Aber das ist alles im Limit der Konstruktion. Nur lockere Lötstellen der Klemmen durch überdrehte Schrauben sind der gefährliche Part.

Sachverstand? Wer soll denn bitte Ahnung von gebrochenen Lötstellen oder Übergangswiderstände haben .. der Großteil wahrscheinlich gar nicht.

Wird man aber früher oder später hören oder riechen :smiley:

Meine Erfahrung mit Shellys im geschlossenen Stahlschrank im Keller ist... durchwachsen. Ich habe einfach für jede Split-Klima einen 1-phasen Hutschienen Stromzähler installiert. Der hat Modbus und man könnte an jeden noch nen ESP anknibbeln oder sowas zum auslesen (und den mit Antenne auf den Schrank packen oder so) aber bisher hat es mir gereicht, monatlich abzulesen.

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Zur reinen Rechnung: In den Shellys ist überwiegend ein BL0942 (Shanghai Belling) verbaut, dessen Referenzbeschaltung übliche 1- 2 mΩ Shunt-Widerstände vorsieht. Bei 1,81 kW elektrischer Leistung (≈ 7,87 A ) ergibt das rechnerisch eine Verlustleistung von 0,06 - 0,12 W am Shunt. Bei einer Bauteil-Dauerbelastbarkeit im typischen 1-2 W Bereich also thermisch unkritisch. Deutlich unter einem Viertel dessen, was selbst bei 16 A (Nennstrom) anfallen würde (0,25–0,5 W).

Subjektiv: 7,87 A entsprechen ~49% der 16-A-Spezifikation - rechnerisch komfortabel. Bezogen auf konservativere Faustregeln, wie sie hier einige mit mehr Erfahrung ansetzen (z. B. Eigenlimit bei 10 A statt der spezifizierten 16 A / zB durch Dauerbetrieb einer Klima oder ergänzende Anlaufströme etc.), bewegt man sich damit aber möglicherweise genau am Kipppunkt der Entscheidung über die eingesetzte Lösung.
Diese Abwägung ist allerdings letztlich eine Frage, die sich in dieser Form nicht pauschal beantworten lässt, und hier spielen, wie bereits aus der Diskussion zu lesen ist, auch einige weitere Faktoren eine Rolle.

Und ganz grundsätzlich: Bei einem Thema, das im Kern einem geschützten Handwerk vorbehalten ist, sehe ich es kritisch, wenn hier plumpe Aussagen ohne jeglichen fachlichen Kontext in die öffentliche Meinungsbildung einfließen ohne widerlegt zu werden.

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Kritisch ist bei Shelly wie auch generell halt unter Last schalten. Damit ist nicht Schalten bei 30w LED ein Problem aber halt wenn da 500w aufwärts laufen. Das geht nicht allzu lange gut.

Ich setze die meisten Shelly auch noch in den stromspar Modus. Das reduziert die Abwärme deutlich. Geht bei mir nur bei 1 von 6 nicht, da die dann zu langsam schalten oder gar nicht. Wieso keine Ahnung, aber ohne Eco Modus läuft es einwandfrei. Mit schaltet er nur richtig wenn mit Schalter Impuls geschaltet aber nicht per HA Befehl. Ist aber ein Shelly der Dauer an sein soll, sprich bei schalten sofort wieder angehen (2 smart Verbraucher an einer Leitung hinter Lichtschalter)

Ich nehme an Shelly 3em pro kann auch unter Last schalten? Bin mir da nicht sicher. Die normalen Shelly's sind dafür nicht geeignet.

Ja den Lastschützausgang :rofl:

Edit: Schande über mein Haupt. Den gibt es nur mit AddOn-Modul beim Pro. Sonst beim einfachen EM und 3EM verfügbar.

Was ist denn Lastschützausgang?

Sie werden deutlich wärmer, als Shellys ohne Relais. Wenn die Relais auch schon öfters geschaltet haben, entstehen höhere Übergangswiderstände an den Kontakten.

Ob du da irgendwo an Limits kommst, würde ich einfach prüfen. Wenn deine Split Klima 1500 W maximal zieht, würde ich einfach mal 2000 W Last für 30min anschließen und man die Temperatur checken. Bis 45 Grad Gehäusetemperatur halte ich noch für unproblematisch, 50 Grad gehen vielleicht auch noch gut. Und natürlich so testen, wie du den später auch betreibst, wenn in Abzweigdose, dann muss da auch der Deckel drauf sein.

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Kann man den Quatsch nicht mit Simatic HMI oder ähnliches steuern / lesen? Natürlich an geeigneter Schnittstelle?

Wäre doch die bessere und technisch ausgereifteste Lösung? Da braucht man auch keine Angst haben wegen der Wärme vom Shelly