Insgesamt würde ich mir ein kleingliedrigeres System wünschen. Also nicht mehr die Zuständigkeit oder Hoheit des Bundes über die Energieversorgung. Das sollte Ländersache sein, idealerweise auch bis runter auf kommunale Ebenen.
Das ist natürlich politisch eher unerwünscht, würde ja in Richtung Autarkie oder gar unabhängiger Versorgung gehen, und somit die Ausbeutung des Bürgers zu Gunsten der großen "Versorger" erschweren. Wer würde das schon wollen.
Ich werde hier (in Bayern :lol: ) jederzeit auf die Straße / auf Demos gehen, wenn Siemens und Töchter versuchen, acht riesige Windräder mit fraglichem Wirkungsgrad auf dem nächstgelegenen Höhenzug zu errichten, deren Strom ich dann kaufen soll.
Auf der anderen Seite wäre ich sicherlich dabei, ein Windrad mit zu finanzieren, das unser Dorf mit Strom versorgt, auch wenn es auf dem Acker hinter meinem Haus errichtet werden soll. (Wobei wir da regelmäßig auch allgemein-verträgliche Lösungen finden...)
Aber eben nur, wenn es sinnvoll ist. Und ganz bestimmt ohne die immer wieder geforderten Strom-Trassen, mit zugehöriger Zerstörung oder Einschläge in unsere Wälder. Die sind nun mal das wichtigste und wirksamste, was wir einem CO2-Anstieg entgegensetzen können.
Immer diese klein klein, das bringt doch nix nach vorne... Das die Bürger, die in der Nähe der Kraftwerke profitieren sollten, finde ich auch richtig, das könnte man gut über Netzentgelte regeln, wie bei der Bahn, pro km einen Betrag, denn der wird ja für längere Strecken benötigt. Wenn ich das richtig verstanden habe, könnt ihr euch in Bayern doch zusammen tun und eine Windparkgesellschaft gründen, die Leute aus dem Ort finanzieren dies und müssen ja wohl auch nicht die 10H Regel einhalten, wenn alle mitmachen. Dann stellt ihr die Windmühlen auf und freut euch über euren Strom. Tübingen hat wohl durch ihren Bürgermeister frühzeitig auf EE gesetzt und profitiert gerade von den hohen Preisen, da er an Wind und PV Parks beteiligt ist. Da hat mal einer kluge Entscheidungen getroffen und auf das richtige Pferd gesetzt, Söder sitzt verkehrt rum auf einem toten Esel, schimpft über die anderen und wundert sich, warum es nicht vorwärts geht.
Geschwurbel trifft es ganz gut. Inhaltslose Aussagen -> keine Quellen für irgendwelche Behauptungen. Man könnte es auch Barney Geröllheimer-Stil nennen oder deutlicher Fake-News.
Dazu: "Gerade Corona hat doch auch die Risiken unserer naiven Globalisierung gezeigt"
ist bereits was gesagt, allerdings begann ein wesentlicher Lieferengpass mit der EverGiven im März 2021. Da war das böse C in Deutschland noch in der Anfangsphase.
Und was das hier: "Ich werde hier (in Bayern :lol: ) jederzeit auf die Straße / auf Demos gehen, wenn Siemens und Töchter versuchen, acht riesige Windräder mit fraglichem Wirkungsgrad auf dem nächstgelegenen Höhenzug zu errichten, deren Strom ich dann kaufen soll.
Auf der anderen Seite wäre ich sicherlich dabei, ein Windrad mit zu finanzieren, das unser Dorf mit Strom versorgt, auch wenn es auf dem Acker hinter meinem Haus errichtet werden soll. (Wobei wir da regelmäßig auch allgemein-verträgliche Lösungen finden...)"
mit der Energiewende und dem Ausbau der EE zu tun hat, bleibt auch unbeantwortet.
Ein Gaskraftwerk schafft ca. 66% Wirkungsgrad (großzügig aufgerundet) eine WKA ca. 50%. Die Lösung ist klar, der bessere Wirkungsgrad ist der Feind des Guten. Baut mehr Gaskraftwerke? Kohle liegt übrigens bei ca. 45%, Kernkraft bei ca. 37%. PV liegt bei ca. 25%. Alles Blitzrecherchen bei Dr. Google. Ergo, weg mit Wind, Kohle, Atom und PV?
Woher kommt der Strom denn jetzt den Du benötigst? Sicher nicht von 1,8kWp auf Balkon oder Garage, sondern auch aus dem Netz. Kaufst Du in irgendwelchen Supermarktketten ein oder isst Du nur selbstgezogenes? Deine Reifen klöppelst Du aus den eigenen Gummibäumen? Und Pullover häkelst Du aus Wolle von eigenen Schafen?
... Nochmal: Bitte mehr Fakten und Daten als einfach irgendwas erzählen. ...
Nö. Ich schreibe hier meine Ansichten und Meinungen zum Thema. Quelle bin ich, und ich erzähle irgendwas...
Daten und Fakten musst du dir schon selber zusammen suchen, so dass sie für deine Ansichten passen. Ist mir zu mühsam und lohnt den Aufwand nicht.
Moin,
das ist eben der Unterschied, ich schauen mir Daten und Fakten an und entscheide dann welche Ansicht ich habe. Wenn ich auf andere Ansichten stoße, dann suche ich nach Daten und Fakten (oder Frage danach) und schauen ob ich evtl flasch liege oder nicht...
Wenn man allerdings schon Ansichten hat und nur noch nach Daten und Fakten sucht, die diese bestätigen oder für sich beansprucht keine zu brauchen und unzugänglich für belastbare Argumente wird, macht es keinen Sinn zu diskutieren. Eigentlich Schade, da mich als Hamburger wirklich interssiert, warum in Bayern das Thema EE so gehandabt wird.
Ein Gaskraftwerk schafft ca. 66% Wirkungsgrad (großzügig aufgerundet) eine WKA ca. 50%. Die Lösung ist klar, der bessere Wirkungsgrad ist der Feind des Guten. Baut mehr Gaskraftwerke? Kohle liegt übrigens bei ca. 45%, Kernkraft bei ca. 37%. PV liegt bei ca. 25%. Alles Blitzrecherchen bei Dr. Google. Ergo, weg mit Wind, Kohle, Atom und PV?
Wie gesagt: lass doch gut sein, ist OK, wenn es dazu unterschiedliche Meinungen gibt. Meistens macht es im Forum tatsächlich keinen Sinn, das zu diskutieren.
Natürlich könnte ich meine Ansichten auch mit Quellen und entsprechenden links unterfüttern. Mach ich aber nicht (mehr), ist mir zu mühsam und überhaupt nicht zielführend. Man sieht ja, was hier für Antworten kommen... will ich gar nicht darauf eingehen. Der nächste Schritt ist dann erfahrungsgemäß, unerwünschte Quellen zu verunglimpfen.
Also lassen wir das. Man muss es den Moderatoren auch nicht unnötig schwer machen.
Der Mensch lernt nur, wenn er Schei*e frisst, und soweit sind wir wohl noch nicht ganz. Es ist übrigens wesentlich einfacher, jemanden zu verarschen, als ihn davon zu überzeugen, dass er verarscht wird.
Laut FDP Minister gibt es vorläufige Pläne. Es sollen 30 Cent für den Basisverbrauch sein. Und dieser soll für einen Single 1400 kWh betragen und für eine Familie 3100 kWh. Die Werte sind auf der Basis von 75% des durchschnittlichen Verbrauchs dieser Gruppen gewählt worden.
Ja, dann kosten 75% von 3100 kWh für ne Familie "nur" 30 Cent/kWh, dafür dann alles was drüber ist 2€/kWh, als Ausgleich und Strafe für angebliche "pöhse" Stromverschwender und Klimasünder. Aber gleichzeitig sollen WP und E-Autos alle Probleme lösen. Ich kenne niemanden persönlich, der mit WP und Altbau diese Grenze nicht überschreitet. Selbst bei Neubau geht das nur mit Passivhausstandard und allg. sehr viel Stromsparen. Schon gar nicht, wenn ein E-Auto mit im Spiel ist, da spielt das Haus keine Rolle mehr.
Es kann und darf ja nicht sein, dass unseren Energiekonzernen der Gewinn reduziert wird.
So wie sich Staat und Wirtschaft derzeit verhalten führt das wieder nur zu Kommunismus und Planwirtschaft, was historisch erwiesenermaßen schon mehrfach in verschiedenen Ländern gescheitert ist.
Edit: Beitrag angepasst, weil die 75% Klausel zuerst übersehen....Verarschung pur, dass so auszudrücken.
Edit 2: Wie zur Hölle kommen die auf nen Durchschnittsverbrauch von 3100 kWh für ne vierköpfige Familie? Die liegen alle so eher im 4000er Bereich.
Mindestlohn von 12 Euro mal 50 Wochen mal 40 Stunden =24000 Euro Fehlen noch 6000 Euro. Geteilt durch 12 sind das 500 Euro, also etwa 450 Eurojob für einen Partner, etwa fünf Stunden an zwei Tagen.
Mit einem Partner in echter Vollzeit und einem, der wenigstens einen Minijob macht, ist es unmöglich deutlich unter 30000 Euro zu kommen.
Arbeitet nur einer ne 35 Stundenwoche und macht nie Überstunden, so dass es in Wahrheit nicht 50 Vollzeitwochen sind, sondern nur 44 Wochen zu 35 Stunden kommen deutlich weniger raus (18480), bei Mindestlohn wohlgemerkt.
"Der Strompreisdeckel bemisst sich auf 30ct/kWh für rund 75% des Durchschnittsverbrauchs."
Anhand den gemachten Angaben dort, gehe ich davon aus, dass die Bundesregierung meint, dass 3100 kWh pro Jahr der Durchschnittsverbrauch einer Familie mit 2 Kindern sei.
75% von 3100 kWh. Also nur 2325 kWh werden die 30 Cent kosten. Danach...wer weiß.
Da kannst du mir nicht erzählen, das eine 4 köpfige Familie, mit WP und E-Auto nur 2325 kWh braucht. D.h. im Monat maximal: 193,75 kWh Das schafft man nur, wenn die WP fast immer aus bleibt, nur etwas Warmwasser produziert, das E-Auto einfach stehen bleibt und es ständig Sommer ist.
Ja, dann kosten 75% von 3100 kWh für ne Familie "nur" 30 Cent/kWh, dafür dann alles was drüber ist 2€/kWh, als Ausgleich und Strafe für angebliche "pöhse" Stromverschwender und Klimasünder. Aber gleichzeitig sollen WP und E-Autos alle Probleme lösen. Ich kenne niemanden persönlich, der mit WP und Altbau diese Grenze nicht überschreitet. Selbst bei Neubau geht das nur mit Passivhausstandard und allg. sehr viel Stromsparen. Schon gar nicht, wenn ein E-Auto mit im Spiel ist, da spielt das Haus keine Rolle mehr.
Es kann und darf ja nicht sein, dass unseren Energiekonzernen der Gewinn reduziert wird.
So wie sich Staat und Wirtschaft derzeit verhalten führt das wieder nur zu Kommunismus und Planwirtschaft, was historisch erwiesenermaßen schon mehrfach in verschiedenen Ländern gescheitert ist.
Edit: Beitrag angepasst, weil die 75% Klausel zuerst übersehen....Verarschung pur, dass so auszudrücken.
Edit 2: Wie zur Hölle kommen die auf nen Durchschnittsverbrauch von 3100 kWh für ne vierköpfige Familie? Die liegen alle so eher im 4000er Bereich.
Den Stromverbrauch der WP oder des E-Autos zu sponsoren dürfte 1. An der Zielgruppe vorbei gehen - welcher Geringverdiener hat ein Haus mit WP-Heizung oder ein E-Auto? 2. Einem Gas- oder Ölpreisdeckel entsprechen - Den gibt es aber auch nicht. 3. Die Durchschnittsfamilie dürfte auch kaum beides haben; E-Auto und WP
Bestimmt gibt es Familien die das haben, aber Durchschnitt sind die dann bestimmt nicht.
... welcher Geringverdiener hat ein Haus mit WP-Heizung ...
Die billigsten Häuser in meiner Region werden mit Luftwärmepumpe angeboten. Jede andere Heizungsart kostet Aufpreis, den geschätzte 2/3 nicht zahlen wollen/können. Laut befreundeten Klempner ist das im Neunbau am billigsten umzusetzen. Kann vielleicht auch "Förderung=Abzocke aller Steuerzahler" eine Rolle spielen.
Es geht nicht nur um die armen Menschen. Es betrifft die Mittelschicht genauso hart. Ich kenne genug Leute, die bislang ganz gut leben konnten, aber nun mit horrenden Abschlagszahlungen usw. bedacht werden.
Und gerade auch die Mittelschicht versucht durch WP, Solaranlagen und sonstigen Sparmöglichkeiten, die eigene Effizienz so gut wie es geht zu erhöhen. Gerade bei der WP wurde immer das Einsparungspotential beworben und der Staat fördert diese Technologie besonders. Die Einsparungen waren in "normalen" Zeiten auch gegeben. Nun sind die Preise aber derart sprunghaft gestiegen, dass sogar erheblich mehr als in den "normalen" Zeiten bezahlt werden muss. Da fühlt man sich schon verarscht, wenn jede Einsparung mit Preiserhöhungen gekontert werden, besonders bei diesen massiven Preissprüngen aktuell.
Diese Durchschnittsverbrauchsrechner taugen nichts. Sie erfassen nicht, ob mit Gas- oder mit Strom gekocht wird. Sie erfassen nicht, wie oft zuhause gekocht wird und wie oft auswärts gegessen wird. Sie erfassen nicht, ob jemand auf seinen Trockner zwingend angewiesen ist, weil wohnliche Situation so. Sie erfassen nicht, ob mit WP geheizt wird oder nicht. usw.
@Uschi Das ist schön für Dich, aber in meiner Region gibt es kaum Häuser, die sich ein Durchschnittseinkommen leisten kann. Da kosten Hütten am unteren Rand der Preisskala 350K€, was zu Raten im Bereich 1400€ führt, wenn man nicht fett geerbt hat. 2022 betrug der Durchschnitt Brutto 3975€ wovon bei 2 Blagen und Steuerklasse 3 nach allen Abzügen 2863€ über sind. Gehen 50% für die Annuität drauf. Dann noch Nebenkosten abgezogen und es bleibt was im dreistelligen Eurobereich zum Leben.
Wer eine eigene Hütte hat, dürfte eher nicht mehr mit dem Durchschnittseinkommen arbeiten müssen.
@Sunny Klar treffen die Energiepreise auch die Mittelschicht. Aber wer knapp über Grundsicherung verdient / vom Mindestlohn leben muss, den dürfte die Verdopplung oder Verdreifachung der Energiepreise deutlich härter treffen, als den stolzen Besitzer von EFH mit WP und BEV?
Letztlich kann der Staat, also wir Steuerzahler, wohl kaum die Energiepreise für alle subventionieren. Daher ist es als sozial zu bezeichnen, wenn Hilfen für die wirklich Bedürftigen auf den Weg gebracht werden. Die anderen müssen in den sauren Apfel beißen und selber zahlen. Eine zusätzliche steuerliche Entlastung an der Stelle würde natürlich helfen, wäre aber wieder EU-konform auszuführen.