Mich stört etwas Strom für 8 Cent ans überlandwerk zu verkaufen und möchte lieber meine Schwiegervater den Strom schenken.
Das Video zu dem DIY Akku hat mich auf eine Möglichkeit gebracht wie das evtl. gehen könnte.
Ich habe schon folgendes umgesetzt.
Alle Zähler werden von Volkszählern ausgewertet und zentral von einem iobroker gesammelt.
Dafür sind beide Netzwerke über vpn gekoppelt.
Ich habe auch einen Weg gefunden alle Daten von meiner Alpha ESS aus der cloud zu laden.
Problem ist jetzt nur noch das übergeben von einer regelbaren strommenge ohne großen invest.
In dem Video ist hierzu quasi die Lösung.
Man müsste ja nur ne pv simulieren und könnte dann standard micro wechselrichter als netztrenner nutzen.
Blöderweise muss man dann den Umweg über gleichstrom gehen weil der DPM8624 ja nen DC Eingang hat.
D.h. um das umzusetzen müsste man "nur" einen trafo vor dem dpm8624 setzen und schon könnte man das so bauen.
Leider kostet ein traffo der 60v mit 24A liefert ein kleines Vermögen, jedenfalls den wo ich gefunden habe.
Hat jemand ne Idee wie ich das evtl. Kostengünstig bauen könnte?
Gibt ja schon einige Firmen die Konzepte zum Verkauf an Nachbarn erarbeiten. Aber das wäre ja fast schon die einfachste Lösung. Im einfachsten Fall könnte man ja beim Nachbarn. 1x die Grundlast ermitteln und dann z.b. durchgängig 200 W übertragen.
Hast Du bei Dir schon eine Akku-Anlage? Dann würde es ja reichen einen Microwechselrichter da abzuschließen und ein Verlängerungskabel vom Nachbarn zu Dir zu legen.
Ansonsten würde ich einen kleinen 24V Akku dafür kaufen. 50Ah reichen ja.
HM-350 gibt es um die 90 Eur, und OpenDTU-onBattery steuert den selbstständig.
Ja, hab nen Akku. Ist aber blöderweise im Haus verbaut, da bekomme ich nur extrem schlecht ein Kabel nach außen. Hätte lieber einen Anschluss genutzt der bereits im Außenbeleuchtung liegt. Dort liegt aber Wechselstrom. Habe ggf. Gerade nen Trafo gefunden der genug Leistung liefert und nicht über 1000€ kostet.
Dann stelle doch den gesamten Anschluß im Aussenbereich auf das Netz vom Nachbarn um. Den von deinem Verteiler trennen und die Leitung nutzen für einen Microwechselrichter der bei Dir im Keller steht.
Sobald dein Nachbar sich einsteckt springt der dann an.
Ich glaub kaum, dass es bei Gleichstrom (batteriegekoppelt) ein Problem mit dem Netzbetreiber geben dürfte (nur bei Wechslstrom von direkt am Netz).
Kann mir auch vorstellen, das u. U. eine Kopplung über einen Trenntrafo irgendwie noch möglich ist, wobei da ja dann auch wieder die Phasen übereinstimmen müssen, oder?
Aber was ich mir dachte:
Viel eher wird doch sicher zum Problem, dass du wenn du deinem Nachbarn Strom gibst, du doch steuertechnisch und rechtlich zum Energieversorger wirst mit allen Pflichten etc.
Stimmt. Die meinte ich aber nicht. Ich meinte sonstige Abgaben, die normale Energieversorger noch einzutreiben und abzuführen haben.
Und falls es die nicht gibt, gibt es eventuell Pflichten, die du dann zu erfüllen hast.
Ich meinte da war mal was, wenn man z.b. den Nachbar an der eigenen Wallbox laden lässt.
Kann mich aber auch täuschen bzw. es gab schon Gesetzesänderungen.
Da gibt es bestimmt irgendwas. Ich meine auch nicht das ich 2 ac Netze verbinden möchte. Prinzipiell ist das allein schon durch die Begrenzung von einem 600w wechselrichter ausgeschlossen. Man darf den wechselrichter ja nicht mal mit Batterien betreiben.
Mir geht es hier eher um die technische Umsetzbarkeit. Prinzipiell könnte man ja strom kaufen und ihn über einen mikrowechselrichter in sein eigenes Netz einspeisen. (Was so erstmal keinen Sinn macht)
Man hätte durch den wechselrichter aber eine geprüfte Technik die kostengünstig dafür sorgt das der Strom sich der jew. Phase anpasst.
Somit hätte man damit ja eine kostengünstige Systemtrennung erreicht.
Man bräuchte halt nur passende Trafos für die pv Eingänge am wechselrichter die jew. einen definierten output liefern.
Im besten Fall kann man dann den Wechselrichter noch regeln.
Was das rechtliche angeht wird es sich dann wohl ähnlich verhalten wie diese Mieterstrom Modelle.
Man übernimmt da dann nicht die Grundversorgung sondern würde nur einen Überschuss abgeben. Am Ende muss der Versorger dem halt zustimmen und gewinne müssen auch versteuert werden. Aber da kenne ich mich auch net aus.
Das mit dem Akku laden lassen wurde anscheinend geändert. Jedenfalls darf man seit 2023 bei uns auf der Arbeit nicht mehr kostenlos sein auto an der pv laden.
Das ist aber wohl eine Entscheidung deines Arbeitgebers, vermutlich wegen der doch etwas gestiegenen Strompreise. An der steuerlichen Regelung zum Thema hat sich m.W. nichts geändert.
Nee, ist Steuerrecht, Stichwort "Geldwerter Vorteil". Dein Arbeitgeber zahlt dir sozusagen einen Teil deines Gehaltes über Strom und wenn er das unversteuert macht, verschafft er dir einen Steuervorteil, was so nicht sein darf.
Mir geht es hier nur um die technische Machbarkeit Strom von einem AC Netz in ein anderes AC Netz geregelt zu übertragen. Vielleicht denke ich auch teilweise zu kompliziert. Die erste Antwort hat mir jedenfalls schon geholfen. Die Möglichkeit den Wechselrichter direkt zu drosseln kannte ich nämlich noch nicht.
Einfache Lösung: Nimm' einfach einen "großen" PV-Wechselrichter, der mit mindestens 310V Stringspannung klarkommt. Dann sieht der Aufbau folgendermaßen aus:
Dein AC-Netz --> Trenntrafo --> Stelltrafo --> Brückengleichrichter aus 4 Dioden --> DC-Eingang vom Wechselrichter --> AC-Ausgang ans Netz vom Nachbarn
Die Transferleistung steuerst Du über den Stelltrafo. Der MPP-Tracker im Wechselrichter arbeitet in gewissem Umfang zwar dagegen, pendelt sich aber früher oder später ein. Tipp: Wenn Du einen hinreichend alten WR findest, der noch mit Ringkerntrafos eine saubere Potentialtrennung macht, erübrigt sich sogar der Trenntrafo.