Hallo liebe Community,
ich bin neu hier und gerade in die Planung für meine DIY PV-Anlage auf unserem Garagendach eingestiegen. Aus Platzgründen soll alles in und auf die Garage und die Anlage dann mit einer neuen “Hauptleitung” an den Zählerkasten im Haus angeschlossen werden.
Als aller erstes habe ich nun die Belegung des Garagendachs geplant und bin zu folgendem Bild gekommen:
Also grobe Ost/West Ausrichtung mit 15 Modulen Richtung Ost, 12 Richtung West und zusätzlich könnten noch 6 Module in Südrichtung 90° an den Zaun.
Auf dem Bild ist mit großformatigen Modulen geplant (1134x1960mm) somit werde ich je nach Modul zwischen 14,5 - 16 kWp landen.
Nun die große Frage wie ich weiter Plane…
Wie würdet ihr Strings planen?
Wechselrichter hatte ich an einen Deye SUN gedacht - mit den Modulen am Zaun brauchte ich aber am besten 3 MPPT - also doch einen anderen Wechselrichter?! Oder einen Deye und den Zaun mit Mikrowechselrichter oder einem zweiten kleineren Wechselrichter anschließen???
Neben dem Haus wird es auch eine Wallbox geben - bei der Steuerung hatte ich an EVCC gedacht.
Die Anlage soll auf jeden Fall gut und günstig werden - also kein Bedarf an deutschen Premium Hersteller
Was sagen die Profis unter euch? Ich bin für jeden Rat dankbar.
Na ja, Deye ist schon mal gut, wenn du Akku nutzen willst, denke aber mal, du wirst schon ordentlich Schatten auf den Modulen haben, da wäre es gut, die Sonnigen Module alle zusammen zu fassen und alles was im Schatten ist mit µWR anzubinden. Wenn du direkt aus der PV laden kannst, reichen 5kWp im Sommer zum laden des Akkus aus, der Deye kann natürlich auch die µWR in den Akku drücken. Willst/musst du aus dem Akku laden, wäre auch eine Victron Anlage denkaber, braucht mehr Platz, aber durch die kleinteiligen MPPT's könnte es mit den Schatten effektiver werden. Sind halt viele Faktoren die da rein spielen. Must wirklich mal kleinteilig aufschlüsseln wie die Stromnutzung wird und wie viel Akku du dazu benötigst.
Ja, leider ist die Fläche im Sommer ab später und im Winter ab früher Nachmittag recht stark verschatet. Deswegen habe ich auch schon lange mit einer Anlage gerungen, aber jetzt mit EV würde ich es doch gerne Angehen.
Zur Verbraucherseite:
1x EV (ca 25 - 30kWh pro Woche)
Das Haus wird erstmal noch mit Gas geheizt. Grundlast liegt bei ca 600 - 800 Watt. Jahreverbraich ohne EV ca. 6000 kWh. Neben der Küche gibt es noch ne SplitKlima im Dachgeschoss als etwas größeren Verbraucher. Das Auto ist tagsüber oft zuhause kann direkt aus der PV geladen werden. Der PV Speicher wird von der Ladstverteilung her hauptsächlich Abends und Nachts belastet.
Für Victron wird mir vermutlich der Platz nicht ausreichen und ich scheue mich ein wenig vor dem Verkabelungsaufwand. Zudem auch schon ein ganzes Stück teurer…
Aber wie ich verstanden habe, weniger nach der Ausrichtung planen, stattdessen eher nach Schatten?! Demnach wäre ein Feld in der Südöstlichen Ecke und dann der Nördliche und Westliche Rand gemeinsam sinnvoll. Evtl. sogar die beiden Strings parallel auf einen MPPT und den Zaun separat auf den zweiten?!
Zaun hätte ich wohl mit µWR gemacht, die sind effizient und gerade im Winter wird das meiste sofort verbraucht. Victron ist mehr Verkabelung, ja, teurer, müsste man sich mal durchrechnen, die Preise sind schon ordentlich gesunken. Aber ja, Deye ist alles zusammen und fertig, darum bin ich damals auch von Victron zu Deye geschwenkt.
Würde an deiner Stelle auch mal diese fertigen Anlagen mir ansehen, Speicher plus MPPT und WR (so wie Anlker 4 pro, nur als Beispiel, oder Sunlit und was es da noch so gibt), weiß nicht wie die so liegen würden beim Ausbau, aber die haben schon enormen Sprung gemacht, was die alles Können. Gerade wenn du eh alles in der Garage haben willst und die Module auf dem Dach sind, sind Einzel MPPT schon super effektiv.
Mr Mining hat mal Oprimierer getestet in einem Video.
Das Ergebnis war ernüchternd. Ich denke durch die mittlerweile verbauten Dioden sind die Module schon recht gut optimiert. Den Rest machen einfach mehr MPPT.
Wenn der Wechselrichter keinen globalem MPPT Scan (aka Schattenmanagement) hat ODER der unverschattete Reststring zu kurz (also die Stringspannungen) den Regelbereich des MPPT Reglers unterschreitet
Sollte ich mich für die µWechselrichter entscheiden, müsste mein Hybridwechselrichter den Überschuss wieder gleichrichten und in den Akku pumpen - also doppelte Wandlungsverlust - richtig?!
Dann stellt sich mir auch die Frage ob der Deye noch die richtige Wahl wäre, da die übrig bleibenden Strings wesentlich kürzer werden….
Ist das normal, dass man sich bei dem Thema so im Kreis dreht??
Mal langsam, vielleicht gibts nur eine begriffliche Verwirrung (auch bei mir)
Was willst Du, Du schreibst nichts von von den Zauberworten Hybrid, nichts von Batterie nur irgendwo drei PV-Strings.
Solltest Du mit einem Deye Hybrid WR und ein paar Batterien für Ihn liebäugeln, dann wäre der Thread anders verlaufen.
Also diese Geräte haben natürlich ein Schattenmanagement aber nur zwei MPPT Regler das heisst den 15er und der 12 String melken die, und versuchen trotz Schatten das Meiste raus zu holen, die 6 Module am Zaun melken dann entweder Modulwechslrichter oder ein kleiner String-WR, den der Deye dann wieder zum Laden der Batterie verwenden kann.
wenn man bei Victron die WR (1:1 Regel,..) über AC anbindet, dann ist die Verkabelung auch nicht so teuer. die MicroWR dann direkt bei den Modulen und ein NYM Kabel zum Multiplus.
Wenn Sie Batteriespeicher benötigen, können wir Ihnen stapelbare, stehende oder wandmontierbare Batteriesysteme mit einer Kapazität von 5 bis 15 kWh anbieten.
Das heißt mit dem HybridWR ist die Schattenthematik gar nicht so relevant?! Wäre es trotzdem sinnvoll für die stark verschatteten Module Optimierer einzusetzen?
Die KI schreibt:
Stärkere Verschattung / gemischte Ausrichtung
Ost/West gemischt in einem String
einzelne Module deutlich schlechter
String-WR: → Verluste bis 15–30 %
Tigo: → oft nur noch 5–15 %
Mehrertrag: +10–20 % möglich
Kommt das hin was die schreibt?
Und nochmal danke für eure Gedanken und die Zeit die ihr dafür aufbringt.
Das hilft wirklich weiter!
Alles gut manchmal klappt das nicht mit der Kommunikation....
Also zu Deiner Liste:
1.) die Module sind Top
2.) warum ein 12er, der 15er ist nicht viel teurer hat aber die dickere Hardware (siehe 70A vs 45A Durchleitvermögen) eingebaut
3.) die Felicity sind mittlerweile keine so wilden Konstruktionen mehr ist Batterie in einem ungeheizten Raum hat Felicity auch beheizte Batterien im Sortiment
4.) Der Deye braucht kein Smartmeter wenn der Shelly für die Wallbox gebraucht wird, dann ist das so
5.) wofür auch immer ...
6.) soll ganz OK sein, würde ich mir nicht für den Deye holen, aber macht sicher ihren Job
Zu:
2.) 12er war mal so aus der Hüfte geschossen - da werde ich vermtl auf deinen Rat hören und auf den 15er wechseln
3.) Ja die Garage ist ungeheizt - batterie wird aber in einem Gang hinter den Garagen stehen welcher komplett vom Erdreich geschützt wird. Minus Grade wird es da nicht geben. Nidrige einstellige allerdins schon. Ich denke zur Sicherheit werde ich eine mit Heizung einplanen.
4.) Da der Hauptzählerschrank im Haus nebenan untergebracht ist, dachte ich ist es mit einem separaten Zähler etwas sicherer als die Abnehmerklemmen vom Deye 15m weit neben der Stromleitung ins Haus zu legen. Zudem würde ich gerne EVCC einsetzen.
5.) Um den Deye ohne Gateway und Cloud ins eigene Netzwerk zu bekommen…
Bei den Modulen Vorsicht: Hab heute meine Bestellung von Mitte März bei solarhandel24 storniert weil die angeblich jetzt erst ab Mitte Juli wieder vorrätig währen, obwohl damals auch als “Auf Lager” angepriesen! Also vielleicht besser nen anderen Lieferanten suchen oder halt im Fall sehr lang warten…
Da muss man unbedingt ein NYY (oder anderes UV beständiges Kabel) nehmen sonst gibts in ein paar Jahren evtl. böse Überaschungen!
LFP Batterien möges es gerne kuschelig ich würde da definitiv eine Batterie wie die verlinkte mit Heizung nehmen.
Der Deye hat CT-Klemmen die kann man über ein normales Netzwerkkabel auch 300m entfernt anschliessen, wenn Du Ersatzstrom willst, dann wirst Du vom Stromzähler zum Deye und zurück je ein 5 x 10 mm oder dicker legen müssen da ist das Netzwerkkabel schnell mit verlegt.
Der Deye hat einen WLAN Stick der nicht in die Cloud muss, man kann auch einen Modbus-WLAN Adapter dran hängen und ihn ohne Internetz, Cloud an Homeassistant oder ähnliches hängen, WLAN in der Garage ist heutzutage ein muss, spätestens wenn der erste Tesla drin steht
Es gibt auch den SMART CT Zähler und die EVSE von Deye mit der der Deye und die EVSE (Wallbox die man nicht anschrauben muss) über LoRa Funk verbinden kann, aber bei 15 m ist das overkill.