bei der Planung der Strings würde mich eure Meinung interessieren. Als Module möchte ich die Aiko Solar A455-MAH54Db Neostar 2S+ mit 455W verwenden.
Ausgangslage: Ost West Dach mit Platz für insgesamt 48 Module = 21.84 kWp
West: 36 Modul
Ost: 12 Module
Option 1: DEYE 12kW + Stringwechselrichter
SUN-12K-SG04LP3-EU =1800€
West1(12 Module)+West2(12 Module) am MPPT1 parallel schalten. (10.9 kWp)
Ost1(12 Module) am MPPT2. (5.5 kWp)
Stringwechselrichter an GEN Port AC = ca. 700€
West3 (Module 12 ) (5.5 kWp)
Option 2: DEYE 20kW
SUN-20K-SG05LP3-EU-SM2 = 3300€
West1(18 Module)+West2(18 Module) am MPPT1 parallel schalten. (16.4 kWp)
Ost1(12 Module) am MPPT2. (5.5 kWp)
Bei 12 Modulen liegt die MPPT Spannung zwischen 443V und 534V. Bei 18 Modulen zwischen 537V und 664V. Der Deye Wechselrichter kann 200V-650V bei einer Nennspannung von 550V.
Welche Stringlänge ist für den DEYE Wechselrichter besser die 12 oder die 18 Module?
würde ich genau so machen, mach 12er Strings obwohl da auch die Trina Glas/Glas Module ihren Charme haben und günstiger als die Aikos sind
Ich würde nur den String-WR erst einmal weglassen, also an MPPT1 zwei 12er Weststrings anhängen, und an dem MPPT2 den dritten 12 Weststring und den 12er Oststring anhängen.
Und dann mal schauen ob die der MPPT2 irgend wann mal abregelt und wie viel Du dabei nicht melken wirst und wann... macht es ein Unterschied ob die Batterie 15 Min. früher voll wird?
Wenn du der Meinung bist das da zuviel liegen bleibt, hole dir den String-WR für 460€ und Stöpsel um.
Investiere das Geld lieber in Batterien als in einen 20K es sei denn Du brauchst die Ersatzstromleistung, aber dann ist der 12K ja sowieso der falsche.
Ich würde auf jeden Fall Option 1 nehmen. (hab ich auch so) nur mit Trina Vertex S+ 450W Blöderweise haben die Trinas eine ziemlich hohe Spannung! Maximal Stringlänge ist 13.
Mit deinen Aikos Kannst du, auch wenn sehr knapp mit 2 18er Strings an MPPT1 ran.
@auric Du würdest also Ost1(12 Module, 5.5 kWp) und West3 (12 Module, 5.5 kWp) parallel an den MPPT2 dran hängen? Liegt man dann nicht über dem max. Strom vom MPPT2 von 17A?
Zusätzlich ist im Datenblatt ja auch die PV Max. DC-Eingangsleistung mit 15600W angegeben. Die West Seite mit 16.5 kWp ist ein weniger mehr Richtung Süd (60°) wäre das kritisch wenn man über diesen Wert kommt? Ingesamt sind dann ja 21.8 kW angeschlossen.
Die max. Entladeleistung über Batterie liegt bei 11.5 kW? Das müsste doch ausreichen oder?
ja die zwei 12er Strings würden auf einer Dachseite installiert den MPPT2 abregeln lassen, zum Glück haben wir nur eine Sonne sodass diese Strings niemals gleichzeitig viel Leistung bringen werden.
Was Du nach der Installation schmerzhaft feststellen wirst, ist der Unterschied zwischen installierter kWp und tatsächlich gemolkener kW.
Wenn es darum ging jedes Watt einzuspeisen und das maximale vom Mitbürger abzupressen dann solltest Du String-WR installieren und das mit Hybrid und Batterie lassen.
Sollte die Einspeisevergütung kein Thema sein geht es darum so wenig wie möglich vom Grid zu beziehen, also viel PV kWp und an Hybrid-Wechselrichterleistung was Du als Ersatzstromleistung brauchst. (den EU-72 h Notvorrat schon im Keller? )
Möglicherweise wirst Du mit deinen 21.8 kWp bei optimalen Bedingungen den 12K auslasten, sodas der Wechselrichter PV-Energie liegen lässt. Dann ist aber Dein Hausverbrauch gedeckt, die Batterie absolut voll und was Du liegen lässt fehlt dem Grid (das aber weil alle Deine Nachbarn das gleiche Wetter haben) sowieso wegen der Überproduktion stöhnt.
Sehe ich absolut genauso wie du. Es geht nicht um den Sommer. Ziel ist es möglichst wenige Tage im Jahr Netzbezug zu haben und auch möglichst viel mit PV Strom zu heizen. Dazu habe ich ein Split-Klimagerät eingebaut. Mindestens ein weiteres wird folgen. Bis gestern hatte ich die Gasheizung gar nicht laufen. Die Split-Klima hat sich 220 kWh genommen davon kamen 80 kWh direkt aus der 5.3 kWp Anlage auf der Garage (sehr optimistisch gerechnet). Das zeigt mir aber dass ich meine Anlage für diesen Anwendungsfall abstimmen muss und bringt mich zu meiner Frage der optimalen Stringlänge und Aufteilung.
12 Module in Reihe ergeben eine MPPT Spannung von 443V – 534V.
18 Module in Reihe ergeben eine MPPT Spannung von 537V - 664V
Der Wechselrichter hat den MMPT Bereich von 200V-650V. Ist das niedrigerer Spannungsniveau von 12 Modulen im String in irgendeiner Weise unvorteilhaft?
Bis jetzt habe ich verstanden:
Die Max. DC Eingangsleistung von 15600 W ist eher eine Empfehlung. Es führt nicht zu einem WR Defekt wenn >20 kWp PV Module am WR hängen.
Der Max. PV ISC von 34A / 17A wird vom Wechselrichter eingeregelt. Falls mehr Strom als 17A im MPPT2 fließt regelt der WR die PV Module ab. Es führt nicht zu einem Defekt wenn am MPPT2 auch 27A fließt.
Ich hab schon drölfzig String-Berechnungen gemacht, mich interessiert nur die Leerlaufspannung weil diese den WR killen kann.
Die MPPT Spannung ist immer viel niedriger und war noch nie so hoch dass der Deye sie nicht erreicht hätte (also nicht das optimale aus dem String geholt hätte)
die max DC Eingangsleistung ist 15'600W davon kann er aber nur max 12'000W als AC liefern, der Rest geht in die Batterie.
Wenn die Batterie voll ist kann er also nur 12'000W liefern und was du davon nicht verbrauchst geht ins Grid es sein denn Du willst dich gridschonend verhalten und Nulleinspeisen, dann holt er nur noch was Du auch jetzt gerade verbrauchst.
Ich habe beschlossen das Dach doch voll zu machen und 25 kWp zu installieren. Siehe Planung im Anhang. Dann sind mir aber die 12 kW etwas wenig. Würde deshalb einen zusätzlichen String WR verbauen.
Vollmachen war wohl nicht der richtge Ausdruck. Ich meinte eher die 30 kWp voll machen. Denn Stress darüber hinaus mit dem Netzbetreiber/Zähler/Steuer tue ich mir nicht an
Die Fläche ist eh total durch den Kamin verschattet (der ist in Realität noch mal größer).
Würdest du dann eher die Strings kleiner machen um den weiteren MPPT zu nutzen?
Ist mir alles zu kompliziert. Ich kümmere mich lieber um die Energiebilanz/Autarkie vom Haus als um Zählernummern, Gebühren und Steuererklärung. Ein Zähler reicht.
Welche Batterie würdet ihr denn Empfehlen? Ich will die Zellen nicht selber bauen. Kann man die SE-G5.1 von Deye als Komplettpaket mit WR nehmen? Oder besser PYTES bzw PYLONTECH? Ich dachte für den Anfang an 4 Stück = 20 kWh.
Wenn das alles so bleibt... dann kannst Du auch anstatt den 10K String einen 6K nehmen und 30€ sparen und den 12er String zu zwei 6ern umwandeln und die 30€ wieder in Kabel investieren dann hängt da kein MPPT arbeitslos rum, hast evtl. bei Schnee einen String der Schneefrei ist und damit ganzvielmehr PV-Leistung
oder du behälst den 10K und hast einen MPPT in Reserve, für die Zaunanlage....
Kurze frage zum Generatoranschlusskasten / Überspannungsschutz von den 4 Strings. Kann ich den im Bild unten nehmen oder ist das Schrott? Ich würde dann zwei davon kaufen.
Bestimmt kann man auch 10€ sparen wenn man selber verdrahtet. Aber ich hab Stress. Fahre heute Module kaufen und am Montag kommt das Montageteam.
ich habe von 15S Krüppel geschrieben (1. Aussage) und von Pouch Zellen geschrieben (2. Aussage)
also Pylontech ist gross geworden weil ihre Batterien etwas günstiger waren als die anderer Hersteller, günstiger waren sie aber hauptsächlich weil Pylontech keine Batterie aus 16 Zellen geliefert hat sondern eine der damals sehr teuren Zelle eingespart haben und nur 15 Zellen verbaut haben.
Das rächt sich heute wenn man seine Pylontech Batterie erweitern will, haben doch so ziemlich alle Batteriehersteller (wenn sie nicht unwissende übertölpeln wollen) Batterie mit 16 Zellen und diese kann man nicht parallel zu seinen Pylontech anhängen.
man weiss das solche LFP Zellen sich mit der Zeit ausdehnen, man weiss dass die Zellüberwachung das Ballancieren ein wichtiges Instrument ist für die Lebensdauer einer Batterie. Wenn man also heute eine "48V" Heimbatterie kauft dann hat die in der Regel 16 Zellen und nicht 15, dann hat die in der Regel 16 einzelne grosse Zellen, mechanisch gut verpresst, und jede einzelne Zelle hat einen BMS Anschluss und ist überwacht und mehr oder minder gut ballanciert.
Wird (natürlich aus Preisgründen) dagegen mit Pouch Zellen gearbeitet dann wird das mechanische Verpressen schon man schwierig, dann benötigt man nicht 16 Zellen (oder 15 wie ...) sondern 16 mal X Zellen weil die Pouchzellen in der Regel kleiner sind, diese Batterie besteht dann nicht aus 16 Zellen sondern wenn man z.B. 4 Pouchzellen zusammenfassen muss aus 64 einzelnen Zellen die aber nur von 16 BMS Anschlüssen überwacht werden. Die Chance das bei einer 4 mal so hohen Zellanzahl was schiefgeht ist grösser, und da die Zellen nicht einzeln überwacht werden können wird auch die Überwachung schlechter.
Also solange die Pylontech nicht grundsätzlich billiger sind als vergleichbaren Batterie mit einer 16S Konfiguration sind sie überteuert, und wer keine Pouchzellen haben will (wie Tesla als Beispiel) der sollte sicherstellen das er keine bekommt.
@kwirsch123 wenn du bereit bist das zu zahlen, warum soll der nicht gehen, der ist doch dafür gebaut worden. Wobei ich mich frage, warum die immer so teuer sind, aber ja, die Arbeitszeit die man gerade bei so einem kleinen Kasten rein steckt muss halt bezahlt werden.