wie auch wenn die Körpertemperatur schon höher ist......
Also bei Frauen wird der Heizkörper dann wohl ca. 10 Grad wärmer sein ... zumindest als die Füße
![]()
Beim bedarfsheizen mit Klimaanlage, ist auf hohe Luftfeuchtigkeit zu achten. Würde ich bei Vermietung vermeiden.
Je nach Grundriss würde ich 3 LWWP einbauen. Verrohrung bei zu kleinem Querschnitt oder zu schlechter Isolierung etagenweise aus Verbundrohr in den Fußleisten neu machen und dann Heizkörper entsprechnder Größe setzen.
Das kann man mit etwas Geschick alles in Eigenleistung machen und kommt pro Etage weit unter 10k aus.
Ein, wie ich finde, wichtiger Aspekt ist: Du bekommst hier Antworten von Technik affinen Menschen, die bereit sind zu experimentieren, bis sie die für sie optimalen Einstellungen gefunden haben. Und selbst dann suchen sie in den meisten Fällen immer noch nach neuen Möglichkeiten.
Ein Mieter mietet eine Wohnung und erwartet, dass alles so funktioniert, wie er das gewohnt ist. Dazu gehören Thermostatventile an den Heizkörpern und maximal noch ein zentraler Raumthermostat. Mieter typisch ist, dass die Heizkörper eher zu hoch gestellt werden (Stichwort: gemütlich). Wenn man dieses Verhalten bei Split-Klimas an den Tag legt, wird der Vermieter vermutlich nicht mehr glücklich.
- Um bei Daikin-Anlagen die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, muss man über die Fernbedienung eine viel höhere Solltemperatur einstellen. Ergo wird der Mieter sich beschweren, wenn er bei Soll=22°C nur 20°C Raumtemperatur hat.
- Wenn die Wohnung nicht gleichmäßig beheizt wird oder die Türen nicht konsequent geschlossen bleiben, wird es sehr schnell fußkalt. Ergo wird der Mieter sich beschweren, dass die Wohnung fußkalt ist.
- Mieter sind es gewohnt, dass Heizungen keine Geräusche machen. Schon beim geringsten Rauschen eines Heizkörperventils oder Luft im System beschweren sich Mieter über die Geräusche. Eine Split-Klima liefert dauerhaft Geräusche. Wenn nicht über einen auf Minimum laufenden Lüfter, dann über schwenkende Lamellen.
- Die Fernbedienung der Innengeräte einer Split-Klima ist deutlich komplexer in der Bedienung als ein Thermostatventil. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit der Fehlbedienung, denn wer liest schon Handbücher, wenn man seit 40 Jahren und länger weiß, wie man eine Heizung bedient? Ergo wird der Vermieter je nach Mieter regelmäßig technischen Support wegen Fehlbedienung leisten müssen.
- Ein Mieter ist es gewohnt, dass die Heizung von Oktober bis April durchläuft und er die Wohnung beheizt bekommt, wenn er den Heizkörperthermostaten bedient. Eine Split-Klima leistet das nicht immer. Schon gar nicht, wenn das Außengerät mal abtaut.
- Eine Multisplit-Anlage liefert nicht das gewünschte Ergebnis, wenn nicht mehr als die Hälfte der angeschlossenen Innengeräte in Betrieb ist. Das müssen die Mieter wissen und verstehen. Wenn nicht, überheizt z.B. ein Raum, weil die minimale Wärme, die so ein Außengerät produziert, für einen Raum zu viel ist.
- Ein großer Spareffekt bei (Multi-)Split-Klimas liegt im bedarfsgerechten Heizen. Welcher Mieter dreht heute alle Heizkörper seiner Wohnung ab, wenn er mehrere Stunden nicht zuhause ist? Klar kann man Timer gesteuert ein Profil anlegen, dass dem "gewöhnlichen" Verhalten des Mieters entspricht. Manche Mieter werden aber dazu nicht in der Lage sein. Und schon gar nicht dazu, dass Programm anzupassen, wenn sie drei Wochen Urlaub machen.
All das ersparst Du Dir natürlich durch eine zentrale LWWP. Da muss auch nicht zwangsläufig überall Fußbodenheizung eingebaut werden. Ggf. reicht der Austausch einiger Heizkörper. Da ist aber, wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, sehr individuell und man muss einen Installateur finden, der wirklich Erfahrung hat und nicht nur Einbau nach Vorgaben des Energieberaters macht.