Split-Klimaanlage – Innengerät „modifizieren“

Mein reden...

"Man ersetzt den Verflüssiger im Innengerät durch eine lange Kupferrohrleitung, die auf der Rückseite des Heizkörpers (ggf. über eine große Kupferblechplatte) so angebracht wird, dass sie das Wasser im Heizkörper erwärmt."
...aber ohne Wasser. Die o.g. Kupferleitung auf Kupferblechplatte an Decke. Soweit ich verstehe wäre da kein Wasser im Spiel.

Wenn du dir mal die irre große Fläche des Wärmetauschers am IG anschaust, durch die auch noch jede Menge Luft gepustet wird, ist so eine Kupferblechplatte ein Witz dagegen. Da wird man nur wenige Watt in den Raum bringen können. Gerade auch bei den 30-40 Grad, die man hier typisch fährt.

Hab mal die KI befragt: 1m² Blech, was man auf 40 Grad bringt, bringt ungefähr 150-200 Watt Heizleistung in den Raum. Senkrecht an Wand hängend. An der Decke hängend eher 20-30 % weniger.

Heizkörper haben eine klare Leistungsgefinition bei bestimmter Temperatur.
Hausnummer: doppelt 50 Grad 1 m lang 1 kW.

Die Kupferschlange sollte wohl etwa die gleiche Länge wie im Innengerät haben um die Nennleistung abzugeben.

Die Steuerung brauchts natürlich auch irgendwo und auch Temperatursensor. Sogar der Lüftermotor soll notwendig sein?

Da nehm ich lieber Flüsterbetrieb und bau den Kasten in einen Schrank mit Öffnungen wenn ich ihn absolut nicht sehen will.

Das steht aber nicht zur Debatte. Keine Lüfter und kein Luftzug.

Da müssen wir uns dran halten, war Ausgangsbedingung.

Ich habe keinen Lüfter erwähnt, der Motor alleine macht keinen Luftzug.
Irgend eine Anlage verlangte den Motor zwecks Drehzahl Überwachung.
Ließ sich damals GLAUB ich auch durch Dummy Elektronik lösen.

Je nachdem wieviel Geld du ausgeben willst würde ich eine sogenannte Micro Wärmepumpe kaufen und direkt an den Heizkörper anschließen (falls der ausreichend groß ist) ein Beispiel dafür wäre die Daikin alltherma r4 die es für ca 2500 gibt. Hat ein Bekannter mit 3 Heizkörpern in Betrieb und läuft. Noch komfortabler allerdings ist eine Variante, die ich in einem stylischen Haus gesehen habe. Der hat einen großen Raum mit naturbo Platten an der Decke, weil er die eh neu machen musste da sind Heizrohre drin und der betreibt eine andere kleine (Modell habe ich vergessen) das funktioniert super gut und macht ein sehr angenehmes Raumgefühl. Er hätte für die Renovierung sowieso 6000 bis 8000 Euro ausgeben müssen so waren es halt 11000. Keine Ahnung was die Platten kosten, aber das fühlte sich super an. Da er aufgrund von original Dielenboden keine Fußbodenheizung machen konnte hat er das gemacht.
Nur mal so als Denkanstoß

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Die IR Strahlung der Decke muß wohl wirklich sehr gering sein.

Warme köpfe oder kalte füße hab ich noch nichts von gehört.

Habt ihr da Erfahrungen?

Der Vorteil ist, dass die gesamte Fläche Wärme abstrahlen kann, da nichts davor oder daneben oder drauf steht.

Und es strahlt auf die Flächen, die man dann nutzt.

Ich hätte auch gerne eine Splitklima die mir gleichmäßige Strahlungwärme unter die Decke bringt. Wenn da noch gut Betondecke drüber ist, sollte das auch Wärme puffern können. (Betondecke von oben gedämmt)

Hab da total Widersprüchliches gelesen. Einige schreiben, beste Wärme, die man sich vorstellen kann, andere schreiben, sie können den warmen Kopf nicht ertragen. Wobei da vielleicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Macht ein Unteschied, ob man ein 80 Grad heißes IR-Panel an der Decke hat, oder eine 35 Grad warme wasserbasierte Wärmepumpen-Lösung.

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Ich war einmal in einem Büro zu Besuch.
Kam mir vor wie bei einer Ballonfahrt im Herbst. Heißer Kopf, stehend ist man dem Zeugs näher, normale Wohnraum Höhe, kalte Füße.

Vielleich wurde auch knapp vorher aufgedreht.

Vielen herzlichen Dank für Eure inspirierenden Ideen!

Ich habe viel mitgelesen und weiter überlegt …

Das Wissen, was hier versammelt ist, ist schon grandios! ...

Ich fands super angenehm. Durchlauftemperatur war 40 Grad. Natürlich darf man das nicht wie ne llwp kurzzeitig betreiben, sondern muss es die ganze Zeit laufen lassen. dann wird auch der Boden warm und es ist nicht wirklich ein Unterschied festzustellen. Das angenehme für manche unangenehme ist man merkt nicht wo die Wärme her kommt. Bei Fußbodenheizung habe ich immer Probleme weil ich gerne in Strümpfen laufe und dann heiße Füsse bekomme. Allerdings fehlt auch eine stationäre Wärmequelle wie Heizkörper wo man sich mal davon setzen kann wenn einem richtig kalt ist.
Und mit Infrarot ist das nicht zu vergleichen. Das kenne ich von Aussenterassen in Lokalen. Da wird die Birne tatsächlich total heiss. Das merkte ich zumindest nicht.

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Das ist eine FußBODENheizung und keine FUSSheizung. Nur die alten FBH hatten hatten hohe Vorlauftemperaturen. Die neuen System, meins später, laufen mit unter 30°C. Das fühlt sich mit nackten Füßen immer noch kühl an.

Allerdings fehlt auch eine stationäre Wärmequelle wie Heizkörper wo man sich mal davon setzen kann wenn einem richtig kalt ist.

Da reicht völlig ein großflächiges IR-Panel. Genau dort wo eben früher der Heizkörper war oder wo man sitzt oder eben wo der gute Küchenherd mal war. Punktuell einschalten, es wird sehr schnell warm. Und wenn man weggeht wieder ausschalten.

Die normale Temperierung macht die Heizung.

Ok dann kenne ich nur alte Fußbodenheizungen :slight_smile: Die waren auf jeden Fall deutlich wärmer als 30 Grad.
Ir Panel ist mir ein Graus nachdem ich das im Bad probiert hatte und dem Zähler schwindelig wurde.
Aber ja schnell warm werden die und sie machen punktuell wärme.

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Richtig, im Bad sind die vollkommen sinnlos meiner Meinung nach. Um wirklich durch Strahlung was zu erwärmen ist es 1:1 Strom zu Wärme. Die Wärme heizt durch Strahlung was auch immer auf. Bis dahin ist man längst wieder aus dem Bad....
Die ideale Basis in einem Bad ist übrigens auch eine FBH, aber da meist im Bad Fläche fehlt und man das Bad lieber wärmer hätte würde ich dort noch eine Konvektorheizung reinstellen. Also zusätzlich zur FBH an jene FBH einen weiteren Heizkreis in einen Niedrigtemperaturheizkörper mit Lüfter. Und da man die Dinger einstellen kann, lässt man die in jenen Zeiten, in denen man weiss, dass man ins Bad geht, vorher einschalten. Bis dahin fließt das Wasser einfach nur durch, Wärmeertrag nicht signifikant um den Raum aufzuwärmen. Vorlauftemperatur kann niedrig bleiben. Und dann ne Stunde vorher geht der Lüfter an und man überheizt das Bad. Dann geht das Ding wieder aus,weil wenn man drin ist wirds sowieso warm genug.

Dann wieder kleine Anekdote:

Zusammenfassung

Als ich vor ca. 15 Jahren in einer anderen Dachgeschosswohnung lebte, ungedämmte Dachschrägen, Bad von 1,5m x 3m; da lag ich gerne lange in der Badewanne. Aber: Dachschräge, ungemütlich, da war von mir nie beheizt. Für Toilette gings immer so. Aber beim baden... (30min - 1Std.) steh da mal auf... Ungemütlich. Lösung: Ich hatte dort Glühbirnen-Reflektoren. Ich glaube es waren 7x100W. Zuerst ins Bad und Badewannenarmatur aufgedreht. Heizlüfter an. Dann war der Raum warm (Luft) aber die Wände, Decke, Boden kalt und es fühlt sich auch kühl an vom empfinden her. Also man meint, dass einem die Wärme rausgesaugt wird. Aber nach dem Baden war der Boden von den Reflektoren erwärmt genug (dicker, tiefblau-dunkler PVC mit 5mm Stärke) um Barfuß angenehm zu sein. Die Reflektoren strahlten von oben und gaben eine angenehme Wärme runter.

Das wird bei mir später wegen FBH sowieso nicht funktionieren, weil die FBH sonst die Wärme vom Boden wegleitet. Aber ich will nur sagen: Nicht jede Technik, auch wenn sie viel Energie verschwendet, ist sinnlos. Das bedarfsweise heizen und erwärmen beim Baden war effizienter als 24/7 dort im Winter zu heizen. Es war angenehm vom Boden, angenehm von der Decke, und die Raumluft war nach so langem baden sowieso schwülwarm. Was ich noch dazusagen muss: Der Raum war seitlich komplett bis oben gefliest, der Boden wie geschrieben dicker PVC und die Decke und die Schräge war Tapete und Latexfarbe. Da war also Tropfsteinhöhle nach dem baden.

PS:

https://www.climando.it/en/products/ventilconvettore-a-parete-ideal-clima-idrosplit-falko-hi-wall-inverter-500-thm05a-con-comando-incluso

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Ich heize mit dem Strahler mich im Bad auf.

Danach ist er wieder aus.

(Für 6 Minuten Bad "warm" mit 1.500 W - (IR Quarz-Strahler und 400 W Halogen "Wärmestrahler")